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Der Vertrag
Die andere Seite

by Onkel Paul

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Copyright on this story text belongs at all times to the original author only, whether stated explicitly in the text or not. The original date of posting to the MMSA was: 30 Jun 2010


Der Vertrag – Die andere Seite (Alexander, Tobias, Sami und Siegfried)

(Alexander)

Ich bin mal wieder geschäftlich unterwegs. In der letzten Zeit lässt der Alte mich immer öfter ins Ausland reisen und seine Termine wahrnehmen, sehr aufregend. Er fragt mich danach jedes Mal, wie mir das jeweilige Land oder die besuchte Niederlassung gefallen hat. Von einem seiner früheren Assis, den ich in Singapur kennen gelernt habe, weiß ich, dass er nach meinem Anschlussjob sucht. Das Ziel ist in Sicht, nach endlosen 33 Monaten. Unser altes Sekretärinnenschlachtross Brigitte hat erzählt, dass das der Rekord für einen Janssen-Assi ist. Er behauptet, er würde mich so lange halten, weil ich noch immer so bockig wäre und mein Verhalten im Geschäftsleben nicht perfekt sei. Ich glaube eher, dass er irgend etwas an mir gerne mag. Vielleicht ist es doch nicht so unangenehm für ihn, dass ich etwas mehr Fleisch auf den Knochen habe. Er hat auf jeden Fall noch immer Spaß an meinem Hintern. Ich wehre mich überhaupt nicht mehr gegen ihn. Wenn er mir ein Zeichen gibt, lasse ich die Hosen runter oder sperre mein Maul auf, ganz nach seinem Belieben. Seine Gegenleistung sind Auslandsreisen und milde Bestrafungen bei Minderleistung, außerdem viele Streicheleinheiten in seinem Haus. Nur “unangemessenes Benehmen” kann er noch immer nicht leiden – Widerspruch, schlechte Haltung oder Unhöflichkeit. Oder, der Klassiker, wenn ich ihm dazwischen quatsche. Ob ich das noch lerne in der verbleibenden Zeit, weiß ich nicht. Ich bin einfach kein Duckmäuser.

Hier in Dubai fühle ich mich wohl. Ich darf eine Woche bleiben, obwohl ich gar nicht so viel zu erledigen habe. Das tolle Hotel ist wohl ein kleines Bonbon – noch nie habe ich so einen Pool gesehen. Schade, dass ich mit Bermudas schwimmen gehen muss. Aber ich habe am Abend vor meiner Abreise zum ersten Mal seit langem wieder Prügel mit der Peitsche bekommen, meine Beine sehen entsprechend aus. Warum konnte ich auch meine Klappe nicht halten und musste dem alten Janssen in einem Meeting wiedersprechen? Den Lohn dafür gab es abends im Strafzimmer. Selber schuld, von Sternberg. Manchmal möchte ich mir die Zunge rausreißen.

Einen Job wird es hier in Dubai wohl leider nicht für mich geben. Der Vorstand der Gesellschaft ist vor kurzem an Tobias Petersen gegangen, die Leitung der Entwicklungsabteilung hat ein junger Mann namens Lutz Müller. Beide waren früher bei Janssen – Tobias vor etwa zehn Jahren, der Müller war mein Vor-Vorgänger. Leider konnte ich den noch nicht kennenlernen, er ist zur Zeit in den Emiraten. Tobias ist ein netter Kerl, einer von meinem Schlag. Aber groß, schlank und gut aussehend, mit eher zartem Körperbau. Eben genau so, wie der Janssen mich auch gerne hätte. Aber der hat einen Biss wie ein Metzgershund, der bringt die Sachen hier echt voran.

Tobias Petersen weiß natürlich, wen er mit mir vor sich hat. Er ist freundlich und zuvorkommend. Die drei Ex-Assis, die ich bislang getroffen habe, waren immer sehr nett zu mir. Sie wissen, was ich durchstehen muss und machen mir den Aufenthalt bei ihnen so angenehm wie möglich. Und sie sind meine Vorbilder: Denn sie haben es geschafft, allen Schindereien zum Trotz. Es tut gut, einmal mit jemandem darüber reden zu können. Tobias war übrigens schwer beeindruckt von meiner durchgeprügelten Rückseite. Diese Peitsche ist ihm erspart geblieben und mein freundliches Angebot, ihm eine kleine Nachhilfestunde zu diesem Thema zu geben, hat er grinsend abgelehnt. Er hatte wohl tatsächlich schon von irgendwoher gehört, dass der Alte mich besonders gerne hat. Alexander von Sternberg, die lebende Legende mit dem blutigen Arsch. Na toll – auf diese Ehre würde ich gerne verzichten.
 

(Siegfried)

Mein Kleiner hat zur Zeit einen Platz an der Sonne. Ich vermisse ihn, denn er ist inzwischen in jeder Hinsicht wirklich tüchtig. Seine gelegentlichen disziplinarischen Aussetzer geben unserer ansonsten recht harmonischen Beziehung genau die richtige Würze. Er erträgt die nötigen Strafaktionen immer mit zusammengebissenen Zähnen, selten bringe ich ihn zum Weinen. So klug er sonst auch ist: Er hat noch immer nicht begriffen, dass ich Tränen sehen will. Sturer Kerl. Er wird ein sehr guter leitender Angestellter werden, lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen, auch wenn es weh tut. Aber obwohl das Tierchen in meiner Brust heult und wehklagt, muss ich mich an den Gedanken gewöhnen, ihn gehen zu lassen. Ich habe zwei Jobs für ihn im Blick, in Hong Kong oder New York. Beide sind zur Zeit nicht frei, da muss ich noch etwas hebeln. Die drei Jahre wird er deshalb wohl bei mir vollmachen müssen. Dafür verdient er einen dritten Brillanten – seine goldene Abschieds-Peitsche ist inzwischen ein kleines Vermögen wert.

Damit ihm die Zeit nicht gar so lang wird, lasse ich ihn viel reisen. Er mag das und es hilft ihn, sich von mir abzunabeln. Er ist zwar außerordentlich begabt, aber trotzdem nur mit einem normalen Gehirn ausgestattet, war mir also immer unterlegen. Natürlich habe ich ihn bevormundet. Aber er konnte sich immer auf mich verlassen. Wenn er Mist gemacht hat, gab es zwar Dresche, aber auch jemanden, der die Sache ausgebügelt hat. In ein paar Monaten muss er sich auf sich selber verlassen können. Das üben wir jetzt.

In Dubai arbeitet er mit Tobias Petersen zusammen. Den hatte ich auch zwei Jahre recht intensiv in der Mangel und muss sagen, er ist mir außerordentlich gut gelungen. Er ähnelt mir in vielfacher Hinsicht. Und er ist findig: Die Befriedigung seiner Neigungen wird ihm als soziales Engagement ausgelegt. Sehr schlau. Das hat er von mir gelernt!
 

(Alexander)

Tobias ist ein echter Genießer. Er arbeitet gerne in den Abendstunden und ist tagsüber eine Zeitlang am Strand oder im Pool an seinem schönen Haus. Abends hat er dann immer nur einige wenige Mitarbeiter da, halt die, die er gerade braucht. Und wenn er alleine arbeitet, hat er zumindest einen Praktikanten, den er kopieren schicken kann und der ihn mit Obst und Kaffee versorgt. Er hat dieses Praktikanten-Programm selber aufgebaut: Ein paar junge Leute aus ganz armen Gastarbeiterfamilien bekommen von ihm die Chance, ein Praktikum von einem oder zwei Jahren zu leisten und etwas zu lernen. Und wer sich bewährt, bekommt im Anschluss ein Studium gezahlt, arbeitet in den Ferien im Unternehmen und bekommt eine Jobgarantie für später. Das ist nicht nur sozial, sondern auch klug, denn so kann er sich besonders qualifizierte Leute aussuchen und ihre Fortschritte verfolgen.

Heute abend sehen wir uns die Unterlagen für das neue Wasserkraftwerk an. Das Ding wird gigantisch groß – sowas kann man sich nur in Dubai leisten. Während wir arbeiten, pusselt ein Junge um uns herum: Samuel, ein hübscher kleiner Inder mit milchkaffeebrauner Haut und riesengroßen, fast schwarzen Augen. Er ist seit drei Monaten im Vorpraktikum und gibt sich, wie Tobias sagt, viel Mühe. Für ihn ist dieses Stipendium die einzige Möglichkeit, zu einer akademischen Ausbildung zu kommen. Tobias lässt den Kleinen auch einen Blick auf die Pläne werfen und ich sehe das große Interesse im wachen Gesicht des Kerlchen. Ohne Zweifel, Tobias hat gut gewählt. Er aber sieht den Jungen eher mürrisch an.

“Samuel, wir müssen uns noch über heute morgen unterhalten!”

Der Junge hält erschrocken die Luft an. Irgendwas scheint er verbrochen zu haben.

“Es tut mir sehr leid, Herr Petersen. Ich wollte ganz bestimmt nicht frech sein.”

“Erklärst du unserem Gast, was du gemacht hast? Schließlich ist auch er davon betroffen.”

Der schöne kleine Junge dreht sich zu mir um und sieht mich zerknirscht an.

“Ich war nicht höflich, Herr von Sternberg. Ich habe zu einem anderen Praktikanten gesagt, dass Europäer grobe Menschen sind, die besser im kalten Norden bleiben sollten.”

“Wie die Barbaren aus der Wikingerzeit”, fügt Tobias mit kalter Stimme hinzu. Der Junge senkt den Kopf.

“Das ist wirklich nicht besonders nett, und auch nicht klug”, stelle ich fest. “Besonders, wenn man von einer europäischen Firma eine Ausbildung bezahlt haben möchte.”

Tobias nickt bedeutungsschwanger und der zierliche Samuel wird unter unseren Blicken noch kleiner. Ohne Zweifel, Tobias wird ihm gehörig den Kopf waschen und er weiß das. Tobias aber sagt überhaupt nichts, sondern nickt nur in Richtung Tür. Der Junge verschwindet ohne ein weiteres Wort.

“Du bist aber milde”, stelle ich etwas erstaunt fest. Ich hätte mit einem riesigen Donnerwetter gerechnet und dieses auch nicht unberechtigt gefunden.

Tobias lacht. “Findest du? Mal sehen, ob der Kleine das auch findet, wenn er seine Portion bekommen hat.”

Seine Portion? Was meint Tobias damit? Ich sehe ihn an und weiß plötzlich, was es mit dem Praktikantenprogramm des Herrn Petersen auf sich hat.

“Du schlägst die Praktikanten?” Irgendwie macht mich das fassungslos. Gerade er sollte es doch besser wissen.

“Sicher. Aber nur, wenn sie es wirklich verdient haben. Und nur die Jungs. Die Mädchen übernimmt Leyla.”

Leyla. Das ist Tobias Sekretärin. Ein Klasseweib mit tollen Kurven. Kein Vergleich zu Janssens altjüngferlicher Brigitte.

“Fickst du sie auch?” Kaum habe ich die Frage losgelassen, als ich mir auch schon auf die Zunge beiße. Am Ende beschwert Tobias sich bei Janssen über meinen Ton und meine unangemessene Neugier. Mir geht auf, dass wir trotz unseres lockeren Umgangstons einander nicht gleich gestellt sind – ein Wort von Tobias und ich bekomme die Peitsche zu spüren. Zum Glück scheint er aber nichts dergleichen im Sinn zu haben, denn er grinst jungenhaft.

“Die Jungs? Nein, das nicht. Ich ficke meine Frau. Und natürlich Leyla.” Mit dieser kurzen Bemerkung hat er zwischen uns Waffengleichheit hergestellt: Verpfeift er mich bei Janssen, bringe ich seine Ehe mit der eleganten Angela aus dem Lot. Er ist wirklich ein netter Kerl. Ich verstehe zwar nicht, was ihn treibt, die Jungs zu schlagen, aber solange er nicht übertreibt, ist das für mich in Ordnung. Schließlich kriegen sie was dafür.
 

(Samuel)

Herr Petersen hat mich heute bei einer Respektlosigkeit erwischt. Es war schon das zweite Mal in diesem Monat. Jetzt muss ich dafür gerade stehen. Hoffentlich kriege ich das mit dem guten Benehmen in den Griff. Es wäre eine Katastrophe für mich, wenn er mich rauswerfen würde. Dann könnte ich nur noch Hotelboy oder Küchenhilfe werden. Nach Hause kommen kann ich dann auch nicht mehr. Vater war so stolz auf mich, als er von meiner großen Chance gehört hat. Er ist ja nur ein einfacher Arbeiter und muss auch noch die ganzen Mädchen versorgen. Wenn ich das mit dem Praktikum schaffe und studieren kann, kann ich später meine Familie unterstützen.

Nun warte ich also hier auf meine Strafe. Er lässt einen immer ein bisschen warten, damit man über seine Sünden nachdenken kann. Bestimmt bringt er diesen Deutschen mit. Der ist mir unheimlich, grobknochig und kräftig wie der ist. Ein richtiger Teutone, allerdings ziemlich klein. Es wäre mir peinlich, wenn der zuguckt. Angst habe ich vor dem auch.

Hoffentlich muss ich nicht wieder weinen.
 

(Tobias)

Alex ist zarter besaitet als ich dachte. Wenn man den Gerüchten glauben darf, ist er härter im Nehmen als alle anderen Janssen-Opfer vor ihm, mich eingeschlossen. Aber austeilen kann er scheinbar nicht. Offenbar hat er noch nie darüber nachgedacht, wie es sich anfühlt, den Riemen nicht zu spüren, sondern zu schwingen. Komisch. Ich hatte diese Gedanken immer, volle zwei Jahre lang.

Aber vielleicht macht ihm ja das Zugucken Spaß. Er sieht schon neugierig aus. Und der kleine Samuel ist wirklich ein ganz besonderer Bengel. Er ist wie kein anderer geeignet, jemandem Lust auf einen weichen kleinen Hintern zu machen.

“Kommst du mit nach nebenan, Alex? Ich möchte Sami nicht so lange warten lassen.”

Er folgt mir noch ohne sichtbare Regung in den kleinen Raum neben meinem Büro. Hier sitze ich gerne, wenn ich über etwas nachdenken muss. Ich bin ja leider nicht so schnell mit meinen Analysen wie der alte Janssen. Deshalb habe ich mir meinen “Denkraum” auch gemütlich einrichten lassen – wenn ich mir hier schon meine Nächte um die Ohren schlage, will ich zumindest bequem sitzen. Nebenbei dient mir dieses Zimmer als Strafzimmer. Meine unfolgsamen Praktikanten haben es somit deutlich gemütlicher als wir armen Janssen-Assis.

Samuel steht brav in der Ecke neben dem Wandschrank und wartet. Er ist noch nicht ausgezogen: Ich sehen den Jungs gerne dabei zu.

“Es ist soweit, Sami!”

Folgsam dreht der Junge sich zu uns um. Sein Gesicht ist angespannt und ängstlich, aber einem indischen Slum-Bengel wie ihm würde es nie einfallen, gegen eine Bestrafung durch jemanden wie mich zu protestieren. Er beginnt, sich auszuziehen. Seine Kleider faltet er ordentlich und legt sie als Häufchen auf meinen Fußhocker. Dann geht sein Blick fragend zu dem ledernen Sessel. Auf dem pflege ich die Jungs zu bestrafen, er hat für die meisten genau die richtige Höhe. Ich nicke ihm zu.

“Leg dich über den Sessel, Junge, so wie du es gelernt hast. Du wirst Schläge mit dem Riemen bekommen und, weil es das zweite Mal in so kurzer Zeit ist, auch welche mit dem Rohrstock. Herr von Sternberg wird bei deiner Bestrafung zusehen.”

Samuel gehorcht. Er wendet uns seine appetitliche nackte Kehrseite zu, legt sich über die hintere Sessellehne und stellt die schmalen Füße akkurat ganz dicht nebeneinander. So mag ich das bei ihm. Sein runder Jungenpopo ist wunderhübsch, schön gewölbt, mit zarter brauner Haut. Ein Babypopo – kaum zu glauben, dass Sami schon 18 Jahre alt und fertig mit der Schule ist. Endlich tritt ein leichtes Glitzern in Alexanders hübsche Augen. Ich glaube, ich habe ihn angefixt.
 

(Alexander)

Der kleine Inder ist wirklich fügsam. Er sieht von hinten richtig niedlich aus, auch wenn man nicht auf Jungs steht. Ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht, wie die Prügelei von Janssens Warte aus aussehen mag. Hübsch, wirklich, zumindest wenn man so einen zarten Prügelknaben hat. Die Aussicht auf mich wird wohl weniger lecker sein. Schließlich habe ich nicht so ein kleines Ärschchen, ich habe einen richtigen Arsch und dazu noch krumme Fußballerbeine. Deshalb schwärmt er mir wohl auch immer von den kleinen schmalen Jungs vor. Aber im Grunde muss seine Sicht auf den Bock zumindest ähnlich sein.

Tobias nimmt einen Riemen aus dem Schrank, der dem vom alten Janssen verdammt ähnlich sieht. So sah der Anfängerriemen aus. Eigentlich sollte er das mit dem Stock lassen. Ein Riemen reicht doch für so ein kleines freches Kerlchen.

Der erste Schlag trifft die rundlichen Hinterbacken. Sami hüpft etwas auf dem Sessel und stößt einen fiependen Laut aus. Die nächsten Schläge kommen fester, das Fiepen wird lauter. Der ist aber auch süß! Ach Kleiner, ich weiß ja so gut, wie sich das anfühlt! Ich spüre ein Ziehen und Rucken im Sack, damit hätte ich nicht gerechnet. Ich bemühe mich, ganz ruhig zu atmen, und sehe der weiteren Bestrafung mit einem gewissen Vergnügen zu. Diese Seite der Peitsche ist eindeutig die angenehmere, genau genommen ist sie sehr angenehm. Sogar das Klatschen des Leders hat einen tollen Klang. Mir wird warm. Genau wie dem kleinen Sami. Der Hintern des Jungen wird schnell dunkler und er zappelt ziemlich auf dem Sessel herum. Dafür habe ich immer Zusatzschläge bekommen. Glaube ich zumindest – ich weiß ja nicht, wie meine Zappelei von hinten ausgesehen hat.

Nach einer ziemlich kräftigen Portion Schläge macht Tobias eine Pause. Der Junge ist völlig verkrampft und scheint leise zu heulen. Zumindest schnieft er. Ich streichle ihm ein bisschen den heißen Hintern und beobachte, was passiert. Sami hat Angst vor mir und kneift die Bäckchen zusammen, Tobias nimmt einen Rohrstock aus dem Schrank. Er lächelt mir zu, sieht meinen zweifelnden Blick und fragt:

“Willst du ihm helfen? Nimm ihn über deine Beine, dann kannst du ihn halten.”

Interessante Idee. Ganz spontan gefalle ich mir in der Rolle des guten Onkels. Ich ziehe den Kleinen von der Rückenlehne des Sessels und überlege, welche Höhe zweckmäßig sein könnte. Schließlich entscheide ich mich für den gleichen Sessel, setze mich hinein und ziehe Sami quer über die gepolsterte Armlehne und meine Oberschenkel. Dabei protesiert meine eigene verdroschene Rückseite ziemlich, obwohl die Striemen schon ein paar Tage alt sind. Wenn der Kleine wüsste, dass ich auch regelmäßig geprügelt werde, wäre er bestimmt nicht so ängstlich mir gegenüber. Er ist alles andere als begeistert davon, so nah bei mir sein zu müssen – er guckt, als würde ich stinken. Aber er gehorcht und ruckelt sich brav so hin, dass sein Po gut zu treffen ist. Nach einem lobenden Haarewuscheln ziehe ich seine Arme zurecht, so dass er sie auf der anderen Sesselseite herunterbaumeln lassen kann. Seinen Kopf drehe ich so, dass er atmen kann. Dann streichle ich ihn noch ein bisschen – schön fühlt sich das an. Er ist allerdings nicht so richtig entspannt. Kein Wunder, auf ihn wartet noch der Stock. Und ich bin ihm wohl echt unsympathisch – seine Abneigung gegen mich ist fast greifbar.

“Fertig?” frage ich den zitternden Jungen leise und er nickt.

“Kann losgehen”, sagte ich zu Tobias und lege meine Hände in Samis Nacken und auf den schmalen Rücken..

Und Tobias fackelt nicht lange: Mit einem fiesen Zischen saust der Stock auf Samis kleinen Hintern. Der Junge schreit schmerzerfüllt auf – so fest hätte Tobias aber auch wirklich nicht zuhauen müssen. Ich weiß noch genau, wie furchtbar das erste Mal mit dem Rohrstock war. Und dabei war ich zehn Jahre älter damals.

Die Schläge sausen nun gleichmäßig auf den zuckenden, bebenden Po des armen Praktikanten. Sami zappelt arg herum, ich muss ihn mit leichter Gewalt herunterdrücken, damit er sich nicht aufrichtet. Auch das fühlt sich auf komische Weise schön an – für mich, nicht für das Bengelchen. Nach einer Weile heult Sami wie ein Schlosshund und ich finde Tobias zu streng. Ich schiebe meine Hand über den armen Hintern des Jungen und herrsche ihn an:

“Nun hau ihn doch nicht so brutal durch! Gib ihm doch mal etwas Pause! Du bist ja schlimmer als der Alte!”

Tobias guckt etwas verdattert, sein Gesicht ist schuldbewusst. “Es reicht wohl auch”, meint er mit einem Blick auf den weinenden Sami. Der heult völlig ungehemmt und hat unseren Streit nur halb mitbekommen. Als ich zufasse, um seinen armen Po etwas zu reiben, springt er vor Schreck fast von meinem Schoß. Das kränkt mich ein bisschen – schließlich bin ich der Gute!

“Bleib ruhig liegen, Kleiner. Das tut dir gut, was ich mit dir mache. Glaub mir, ich kenne mich damit aus. Hab keine Angst.”

Während ich Sami mit der einen Hand die schmerzenden Hinterbacken reibe und mit der anderen vorsichtig seinen schmalen Nacken streichle, fühle ich mich richtig wohl. Es ist gut zu spüren, wie der Junge sich allmählich beruhigt. Nach einer Weile richte ich ihn auf und setze ihn so auf meine gespreizten Beine, dass sein Gewicht nur auf seinen Oberschenkeln ruht und der wehe Hintern in der Luft hängt. Ich lege die Arme um ihn und ziehe mit sanftem Zwang seinen Oberkörper an mich. Nach einigen Minuten löst sich seine Schreckstarre und er kuschelt sich zaghaft an. So ein lieber Junge! Der wird gewiss in der nächsten Zeit nicht mehr frech sein.

Während ich mit Sami schmuse, wird mir klar, dass auch ich später Praktikanten haben werde. Oder zumindest so etwas Ähnliches. Die, die es verdienen, werden sich an den guten, aber strengen Alexander gewöhnen, der zwar hart straft, aber auch liebevoll verzeiht. Das wird mir gefallen. Und die, die es nicht verdienen, werden nur gestraft und nicht beschmust. Vielleicht ist das auch schön, aber das muss ich erst ausprobieren.
 

(Tobias)

Also doch. Auch wenn Alex so tut, als wäre meine Strenge ihm zuwider, hat es ihm doch gut gefallen. Mich hat der Gedanke an Striemen auf Männerhintern ja immer inspiriert, wenn ich nicht gerade selber durchgeprügelt wurde. Trotzdem habe ich mich anfangs nicht so recht rangetraut. Ich weiß noch genau, wie unsicher ich war, als ich zum ersten Mal selber den Stock in der Hand hatte. Richtig zimperlich war ich – kein Wunder, dass der kleine Stricher, den ich mir zum Üben gekauft hatte, anfangs grinsen musste. Das Lachen ist ihm dann allerdings gründlich vergangen. Geheult und gebettelt hat er, aber Geschäft ist Geschäft. Alex hat seine Richtung auch noch nicht so ganz gefunden. Aber das kommt. Wenn man die Neigung hat, findet man sich schnell zurecht, gerade wenn man die richtige gesellschaftliche Position hat. Gelegenheit gibt Hiebe! Alex wird es sicher anders machen als ich, wir machen es alle unterschiedlich. Aber ich bin mir nicht sicher, ob er auf Dauer milder sein wird als ich. Ich glaube, er ist auch ein ziemliches Biest. Sein Feind möchte ich nicht sein.
 


 

Wie es passiert, dass Alexander selber wieder unter der Peitsche zu liegen kommt und was für Abschlussprüfungen er vor seiner ersehnten Großkarriere bestehen muss, erfahrt Ihr im nächsten Kapitel: “Prüfungen.” Wird alles nach Plan laufen, oder wirft ihm doch noch jemand einen Knüppel zwischen die Beine?
 

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