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Als Masoschwein im Sklavenhimmel
Teil 32 – Emir

by Ikarus2.0

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Als Masoschwein im Sklavenhimmel

Teil 32: Emir
 

Was bisher geschah ...

Dreizehn, auch genannt Schweinchen, seines Zeichens neuer Sklave von Sir Daniel, wurde von seinem Herrn im Edelbordell Sir Harrys als Praktikant am Gloryhole des Männerklos untergebracht, um seine Blaskünste zu perfektionieren und das Sperma seiner Klienten für den Weiterverkauf sorgsam in Kondomen zu sammeln. Bruno, der Chef der Security im Hause, ein liebenswerter, etwas langsamer Muskelbär, der für Dreizehn eine Art Mentor war und die Aufsicht über ihn hatte, war bei einer ominösen Schießerei verletzt worden, so dass er die Verfügungsgewalt über das Schweinchen, an Kevin, einem unsympathischen, heterosexuellen, gewaltbereiten, kleinschwänzigen Bodybuilder übergeben musste, der seinen ersten Arbeitstag als Wachmann im Puff hatte. Beim Blasen am Gloryhole waren Dreizehns Fähigkeiten einem der Leibwächter eines wohlhabenden Arabers aufgefallen, der zur Zeit in Harrys Etablissement weilte. Kevin hatte den Auftrag erhalten, das Schweinchen in die Suite des Kunden zu bringen, nachdem der Club wegen eines blinden Bombenalarms hatte geräumt werden müssen.
 

Los, nicht so lahm, du verdammtes Stück Dreck!

Kevin war denkbar schlecht gelaunt. Der Bombenalarm hatte an seinen Nerven gezerrt. So etwas hatte er noch nicht erlebt. Der Gedanke, einen derart explosiven Job angenommen zu haben, beängstigte ihn etwas. In den Nachrichten seines liebsten Privatfernsehsenders hatte er letzthin einen Bericht über konkurrierende Rockerbanden im Rotlichtmilieu und die Russenmafia, die sich da auch noch einmischte, gesehen. Eines der Opfer, so wurde aus verlässlichen Quellen berichtet, sei erschossen aufgefunden worden und sein abgetrennter Penis hätte in seinem Mund gesteckt. Kevin schauderte bei dem Gedanken. Von Autobomben war die Rede gewesen und von einer vorsätzlich gelegten Öllache in einer Kurve, die eine ganze Rotte Biker umgelegt hätte. Vier Schwer– und sieben Leichtverletzte hatte das gekostet. ... Nein mit so was wollte er nichts zu tun haben. Am liebsten würde er sofort kündigen, aber er brauchte die Kohle ganz dringend. Wenn er nicht bald seine Spielschulden begleichen würde, dann bräuchte es keine Russenmafia mehr um ihn fertig zu machen. Er wusste, dass sein libanesischer Buchmacher keinen Spaß verstand, wenn es ums Geld ging.

Naja, der Bombenalarm hatte ja auch sein Gutes. Wenn er diese kleine Ratte hier bei diesen komischen Arabern im sechsten Stock abgeliefert hätte, dann könnte er für den Rest der Schicht die Beine hochlegen und ein wenig entspannen. Aber zuerst würde er dieser kleinen Sklavensau hier zeigen, dass man einen Kevin nicht so leicht verarscht. Der sollte nicht glauben, dass er nicht gemerkt hätte, dass in dem Kabuff geraucht worden war. Mal ganz abgesehen davon, dass sich dieser Orkan unberechtigterweise bei der kleinen Sau herum getrieben hatte. Wenn man ihm nicht gesteckt hätte, dass das der Lieblingssklave vom Chef war, hätte er den beiden ordentlich Bescheid gestoßen.

Lieblingssklave! Kevin schüttelte sich beim Ausmaß dieser schwulen Perversionen, denen er hier ausgesetzt war. Da wäre ihm eine kleine Session mit seinem Gürtel gerade recht gekommen um seine Aggressionen abzureagieren. Aber im Moment sah es nicht danach aus. Seine Kumpels hatten sich auch ordentlich lustig über ihn gemacht, weil er nun in einem Schwulenclub als Security arbeiten musste.

Na, da wirst du deinen Arsch wohl auch hinhalten müssen... – Pass’ in der Dusche auf, dass dir die Seife nicht hinfällt... – Wird Schwanzlutschen extra bezahlt?

Solche Sprüche musste er sich anhören. Dabei war er gar nicht freiwillig hier. Das Jobcenter hatte ihm diese Arbeit besorgt. ... Arschficken! Das war natürlich völliger Quatsch. Das sollte nur mal einer versuchen, ihn zu ficken. Dem hätte das letzte Stündlein geschlagen. Und niemals, ... niemals würde er einen Schwanz lutschen! Niemals!

Ficken würde er die Schwuchteln allerdings auch nicht. Und blasen lassen käme auch nicht in Frage. Denn der stämmige Kevin trug ja dieses kleine Geheimnis mit sich herum, das jetzt, da er dummerweise hier geduscht hatte, dieser Bruno dazu gekommen war und ihn nackt gesehen hatte, kein Geheimnis mehr war: Seinen wirklich kleinen Schwanz und seine winzigen Schrumpfhoden.

Dieser kleine Schwanz, über den er zwar nur ein paar Mal dumme Bemerkungen gehört hatte, die ihm aber auf immer in der Seele eingebrannt waren, hatte ihm schon viel Kummer bereitet. Was hätte er darum gegeben, wenn er auch nur zwei Zentimeter länger gewesen wäre. Aber die Natur hatte es nun einmal nicht gut mit ihm gemeint. Damit musste er leben. Aber um diesen Makel auszugleichen, hatte er begonnen, wie wild Body Building zu betreiben. Jede freie Stunde verbrachte er im Studio und stemmte Gewichte, bis die Bandscheiben knirschten. Und damit das alles auch effektvoll war, schluckte und spritzte er sich jedes Mittel, das Muskelaufbau versprach. Er war da nicht wählerisch. Das letzte war ein Wachstumshormon aus der Schweinemast gewesen. Und die Mittelchen wirkten. Seine Muskeln, sein Sixpack, sein Nacken, seine Brust und seine Schultern zeigten deutlich, wie eng Mensch und Gorilla miteinander verwandt sind. Er war immer wieder von sich selbst beeindruckt, wenn er sich im Spiegel sah.

Aber leider hatten diese Mittelchen auch Nebenwirkungen. Die Risikofaktoren für Herzinfarkte und Schlaganfälle ignorierte er einfach, weil er davon ja nichts merkte, aber seine wachsende Aggressionsbereitschaft und seine schrumpfenden Eier machten ihm schon ganz schön zu schaffen. Nun hatte er Muskeln wie King Kong und einen Schwanz und Eier wie ein Zwergschwein. Zum Glück gab es im Studio eine abschließbare Duschkabine, was eigentlich der Verklemmt– und Verschämtheit der südländischen Kundschaft geschuldet war, ihm aber sehr gelegen kam. So hatte er sein kleines Geheimnis vor seinen Muskelkollegen auch sicher wahren können. Zumal die Meisten von denen dieselben Mittelchen benutzten wie er, und keiner Lust auf spöttische Bemerkungen hatte, die bei dem aufgestauten anabolen Aggressionspotenzial auch garantiert zu handfesten Auseinandersetzungen geführt hätten. So pumpte er sich einfach jedes Mal aus, bis fast zum Umfallen und hatte in seiner Sporthose einen kleinen Schaumgummieinsatz drin, damit es wenigstens nach Beule aussah.

Im Alltag waren allerdings die anderen Nebenwirkungen wesentlich lästiger, als die Schrumpfhoden. Sein ständiges unter Strom stehen hatte nicht nur dazu geführt, dass er mehrere Verfahren wegen schwerer Körperverletzung und Widerstandes gegen die Staatsgewalt am Laufen hatte – was er persönlich allerdings nicht so schlimm fand, weil er der Meinung war, ein richtiger Kerl müsse sich halt ab und zu mal prügeln – sondern seine Wachstumsbeschleuniger wirkten sich auch äußerst negativ auf sein Privatleben aus.

Seine Verlobte, Mandy, hatte in letzter Zeit des Öfteren wenn sie zur Arbeit in ihr Nagelstudio kam, ihre dunkle, große Sonnenbrille auf, von der sie behauptete, sie ließe sie aussehen wie eine berühmte italienische Schauspielerin. ... Also wie diese Schauspielerin, nachdem sie gegen eine Schranktür gelaufen war. Ihre Kolleginnen hetzten dann immer gegen ihn. Er sei ein brutaler Raufbold und sie solle ihn endlich in den Wind schießen, sonst nähme es noch ein schlimmes Ende. Einmal hatten sie sie sogar dazu gebracht in so ein Frauenhaus zu ziehen, aber unter all diesen Emanzen hatte es seine Mandy nur drei Tage ausgehalten, war zurück zu ihm gekommen und hatte ihm verziehen. Er hatte ihr, wie immer in diesen Fällen, ein schönes Geschenk verehrt, diesmal sogar eine Kette mit herzförmigem Anhänger aus richtigem Gold. Sie war so gerührt, dass sie schon auf der Wohnzimmercouch, mitten während ihrer Lieblingssendung Deutschland sucht die Supermaniküre, ihre Glocken vor seine Nase hängen ließ und ihm unmissverständlich zu verstehen gab, dass sie sofort Sex wollte. Und diesen Gefallen tat er ihr gerne. Denn er liebte seine Mandy und sie ihn.

Sie war die erste Frau in seinem Leben, die auf sein kleines Geheimnis mit echter Freude und nicht mit bemühtem Mitleid reagiert hatte. Mandy mochte keine großen Schwänze.

Weeste, hatte sie einmal zu ihm gesagt, imma diese dicken Jurken obn un untn, vorn un hintn rin zu kriejen, det is die wahre Freude nich. Wat musste ick imma würjen bei die dicken Dinga! ... Un untnrum ist det ooch keen Vergnüjen, ... ick saache dir. ... Vorne jet et ja noch, aba hasse schon ma so’n Teil hintn rin jekriecht? ... Nee? ... Empfehl’ ick dir ooch nich! Da kannste ne Woche lang bloß noch janz breitbeinig loofen. Da lob ick mir doch deinen Willi, meen Kleener, so nannte sie ihn immer, wenn ick dir een blase, denn nuckel ick da dran so jücklich wie’n Baby an sein Schnulla. Un wenn du et mir von hintn machst, denn kann ick hintaher wenichstens noch jut sitzn. ... Also ick finde, dein Teil is janz wundabar. Kannste mir glooben. Meene Freundinnen sin alle janz neidisch uff mir. Un in Null komma nüscht issa imma hart wie’n Bleistift. Det muss dir erst ma eena nachmachn! Ick liebe dir wie du bist, meen kleena Jorilla, keen Zentimeta mehr möcht ick hamn!

Ja, ja, seine Mandy, wenn er die nicht hätte. Er war sogar im Tattoostudio gewesen und hatte sich ein Tattoo für sie stechen lassen. Das große Herz auf seinem Oberarm, in dem seit seiner Schulzeit zu lesen gewesen war: Sandy forever, hatte er ändern lassen in Mandy forever. Es war gar nicht so leicht und ziemlich schmerzhaft gewesen, das S in ein M umstechen zu lassen. Sandy war seine Jugendliebe gewesen, und Mandy hatte sich immer an diesem einen kleinen Buchstaben gestört. So war er zu ihr.

Und so könnte man, wenn man böse wäre, zwar sagen: Wo die Liebe hinfällt, ... und wenn’s ein Misthaufen ist!, aber wenn man das Ganze von der positiven Seite her sehen würde, dann könnte es auch heißen: Jedes Töpfchen find sein Deckelchen!’
Aber Kevin verabschiedete sich nun von seinen Tagträumen, dachte noch ein letztes Mal an Mandy und ihre Glocken und widmete sich dann wieder seiner momentanen Hauptaufgabe, der Beaufsichtigung des kleinen Sklavenschweins hier. Er hatte sich erstaunlich schnell in den Sprachjargon seiner neuen Arbeitsstätte eingewöhnt. Von jemandem als Sklavenschwein zu denken war ihm völlig neu. Auch so etwas wie diese Versteigerung am Abend, war etwas sehr ungewohntes für ihn. So etwas hatte er noch nicht einmal in einer der vielen Sexratgebersendungen, die er leidenschaftlich gerne konsumierte, gesehen. Diese Vorführungen auf offener Bühne, die die Vorzüge der verschiedenen Angebote unterstrichen hatten, hatten ihn schon sehr erschüttert. Zwar hatte er gewusst, dass es so etwas wie Faustficken gab, aber es zu wissen oder es life und in 3-D zu sehen, waren schon zwei andere Paar Schuhe. Diese Auspeitschnummer, die er dort erlebt hatte, war auch sehr beeindruckend für ihn gewesen. Sowohl die Geschicklichkeit bei der Bedienung, und die phantasievolle Anwendung der verschieden Peitschen, durch den Bestrafungsmeister, als auch das Durchhaltevermögen der festgebundenen Opfer hatten seine Aufmerksamkeit gefesselt und es war ihm klar geworden, dass er noch viel zu lernen hatte.

Und erregt hatte es ihn auch. Und zwar nicht zu knapp. Dieser Rausch der Macht über jemanden, war direkt auf ihn übergeschwappt. Das Wimmern und die Schreie der Ausgepeitschten, die dann trotzdem jeden noch so heftigen Schlag – manchmal tat es ihm beim Hinsehen selber weh – mit einem Danke, Sir! quittierten, die am Ende völlig ausgelaugt über die Bühne gekrochen waren und ihrem Peiniger dankbar die Stiefel geleckt hatten, das hatte in seiner Hose zu einer eindeutigen Verhärtung geführt. Fast schämte er sich ein bisschen dafür, denn eigentlich hatte er diese Art von Sex immer eher als abstoßend empfunden. Mit seiner Mandy würde er so etwas nie machen. ...

Klar, manchmal rutschte ihm eben die Hand aus, aber so was kam nun mal vor und hinterher tat es ihm ja auch immer leid. Aber sie konnte ihn auch zur Weißglut bringen und ihn so lange provozieren, bis es wieder passierte. Was konnte er schließlich dafür, wenn sie schon wieder die Bratkartoffeln hatte anbrennen lassen, wenn er hungrig aus dem Sportstudio kam und außer ein paar Energieshakes und einer Handvoll Anabolika noch nichts zu sich genommen hatte? Oder wenn sie wieder einmal die Billignussnougatcreme statt des Originals eingekauft hatte, obwohl sie ganz genau wusste, wie sehr er dieses Zeug hasste. ... Außerdem konnte sich Mandy auch sehr gut wehren und tat das auch. Wenn sie ihre Nägel mal wieder in Catwoman-Manier gestylt, und sie mit ihrem berüchtigten Dschungelrot lackiert hatte, dann hinterließ sie auch schon mal blutige Kratzspuren in seinem Gesicht und auf seinem Rücken.

Bei seinen Sportkumpels brüstete er sich dann immer damit, wie leidenschaftlich seine Mandy doch sei, und wie heiß ihre Sexspiele, aber in Wirklichkeit hatte das mit Sex nicht das Geringste zu tun. Im Gegenteil: Am liebsten kuschelte er einfach mit ihr, versenkte sein Gesicht in ihr Dekolleté, roch die aufregenden Düfte die sie immer verströmte – als Schönheitsarbeiterin bekam sie natürlich jede Menge Parfümpröbchen – lutschte an ihren Nippeln und ließ sich sanft über den Kopf tätscheln. ... Naja, er war eben als Baby nie gestillt worden.
 

Auf, auf! Nicht so lahm! Du sollst Dich beeilen, hab’ ich gesagt! ... Da runter!

Er gab dem nackten Schweinchen, das vor ihm her getrottet war, einen groben Stoß in den Rücken. Es strauchelte. Beinahe wäre es die Treppe herunter gefallen.

Vorsicht Stufe!, kommentierte Kevin gehässig, machte einen Schritt nach vorn, stolperte über eine lose Teppichleiste, verlor das Gleichgewicht, wollte sich am Treppengeländer festhalten, was aber nicht ging, weil er immer noch die Butterbrotdose mit den vollgewichsten Gummis in der Hand hatte, die er aus einem unerfindlichen Impuls heraus nicht fallen lassen wollte. Einen Moment lang schwebte er wie ein flugunfähiger Riesenkranich halb in der Luft, ruderte mit den Armen, stürzte erschrocken die Stufen herunter und landete im Rücken des Schweinchens. Instinktiv krallte er sich Halt suchend an ihm fest, aber die zweieinhalb Zentner geballter Muskelpakete waren für den schmalen, eher zierlichen Sklavenkörper zu viel und dem Gesetz der Massenträgheit folgend, purzelten beide in einem Knäuel aus nacktem Sklavenfleisch und Muskelmasse in schwarzem Anzug, die Treppe herunter. Zum Glück waren es bis zum nächsten Absatz nur sechs Stufen.

Das Schweinchen konnte den Sturz sogar noch etwas abbremsen, indem es sich an den Gitterstäben des Geländers fest zu krallen versuchte, was aber den Sturz letztendlich nicht verhindern, sondern nur abmildern konnte. Glücklicherweise hatte es einmal einen Volkshochschulkurs Selbstverteidigung für Senioren absolviert. Es war da zufällig noch ein Platz frei und der Ikebana-Kurs war schon voll gewesen und so lernte das Schweinchen, das damals natürlich noch anders hieß, in einer fidelen Gruppe von über siebzig-jährigen die Grundlagen des richtigen Fallens. Allerdings blieb es bei den Grundlagen, weil es sich beim dritten Termin den Knöchel gebrochen hatte. Das Wissen, das es vorher erworben hatte, reichte nun dazu aus, die Folgen des Sturzes gering zu halten. Es schützte seinen Kopf mit den Händen, landete einigermaßen schmerzfrei auf dem Bauch und bot besagten zweieinhalb Zentnern einen leidlich weichen Landeplatz. Mit einem dumpfen Geräusch plumpste Kevin auf das arme Schweinchen. Dessen Rippen knacksten bedenklich, brachen jedoch nicht. Aber es wurde platt gepresst, als sei eine Dampfwalze über es gefahren. Zumindest fühlte es sich so an. Kevin stöhnte.

Haben sie sich verletzt, ... äh ... Sir Kevin? Soll ich einen Arzt rufen?, fragte es mit gepresster Stimme von unten.

Aber das Riesenbaby über ihm begann schon wieder sich zu regen. Halt’s Maul, du Penner! Willst du mich schon wieder verarschen, oder was?, fauchte der gestrauchelte Goliath ihn an. Erst bei der Arbeit rauchen und mir dann auch noch auf der Treppe ein Bein stellen! Du kannst von Glück sagen, dass ich mir nicht wehgetan habe! Knurrend zog er sich am Treppengeländer hoch, stöhnte noch ein wenig, klopfte sich den Anzug ab, und versetzte dem armen Schweinchen einen zornigen Tritt in die Seite. Der hätte böse Folgen haben können, wurde aber durch die Butterbrotdose, die neben dem Schweinchen lag, und die Kevin in seinem Zorn übersehen hatte, abgemildert. Der ganze Schwung des Trittes traf die Dose, die explosiv ihren Deckel und ihren Inhalt von sich gab. Die vollgewichsten Gummis flogen wie ein Regen klebriger Quallen durch die Luft, ein paar weniger gut verknotete öffneten sich noch im Flug und gaben ihren Inhalt frei. ... Auf Kevins schwarzem Anzug hinterließen sie ein kontrastreiches Muster, und auch seine guten, schwarzen Wildlederschuhe bekamen eine ordentliche Portion ab. Der Rest der Gummis lag zum Teil auf dem Schweinchen, zum Teil neben ihm auf dem Fußboden.
SCHEISSE!!! VERDAMMTE SCHEISSE!!!, brüllte Kevin, als er die Bescherung sah, und sich einen glibberigen Tropfen aus dem Mundwinkel wischte. Scheiße!! Verfickte Scheiße! Wie seh’ ich denn jetzt aus! Verdammt! Alles vollgespritzt! So kann ich mich doch hier nicht sehen lassen!

Das Schweinchen sah zu ihm hoch und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Ach, ... äh ... Sir Kevin ... das sieht doch gar nicht so schlimm aus. Ein nasser Lappen und ich mach’ es ihnen in null komma nichts weg.

Nasser Lappen? Du spinnst wohl! Du hast die Sauerei gemacht, du Drecksstück, ablecken wirst du das ganze Zeug! Jeden Spritzer! ... Und mit den Schuhen fängst du an. ... Verdammt, meine guten Schuhe!

Wildleder?, wagte das Schweinchen einzuwenden, Ich glaube es wäre da besser mit einem feuchten Tuch ...

Was du glaubst oder nicht, interessiert hier keinen Menschen!, brüllte Kevin. Leck’, verdammt noch mal!!!

Er schob seinen bekleckerten Schuh vor das Maul des Schweinchens. Ein dicker Batzen weißen Goldes war mitten auf’s Oberleder geklatscht. Wider besseres Wissen begann das kleine Sklavenschwein nun befehlsmäßig die kalten Spermaspuren von den Schuhen zu lecken, was, wie nicht anders zu erwarten gewesen war, zu noch größeren Schmierspuren führte, als der eigentliche Fleck gewesen war. Kevin war mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Er bückte sich und drückte den Kopf des Schweinchens fest auf seine Wildlederschuhe, befahl ihm die Zunge rauszustrecken und rieb mit dem Sklavenkopf erneut über das Leder, was aber auch keine Besserung brachte. Er ließ das Schweinchen los, verpasste ihm noch einen weiteren Tritt in die Seite und grunzte: Los, steh’ auf, du Dreckstück!

Es rappelte sich hoch und stellte sich mit den Händen auf dem Rücken und gesenktem Kopf vor seinem Aufpasser hin. Der verpasse ihm eine schallende Ohrfeige.

Was hast du mit meinen Schuhen gemacht! Sieh’ dir die Sauerei nur mal an! Das war doch Absicht!

Nein, ... äh ... Sir Kevin, niemals!, sagte das Schweinchen leise und hielt sich die Backe, auf der die Abdrücke von Kevins Fingern deutlich zu sehen waren. Mit einem feuchten Lappen wäre das nicht passie..., und zack Kevein schlug ihm auf die andere Seite.

Willst du auch noch klugscheißen, du kleine Ratte! Das werd’ ich dir austreiben! Und noch ein paar Schläge prasselten auf das Schweinchen herab. Aber dann siegte doch die Sorge über die Flecken auf seinen guten Schuhen, über den Zorn auf das arme Schweinchen, das ja ohnehin nichts dafür konnte. ... Er deutete auf die herumliegenden Wichsgummis. Los, heb’ sie auf und pack’ sie wieder ein. Ich konnte ja zum Glück einige retten!

Das Schweinchen tat wie befohlen und legte die Beute des Abends, oder das, was davon übrig war, mit liebevoller Sorgfalt in die spermafeuchte Butterbrotdose, machte den Deckel sorgsam zu und reichte sie Kevin.

Was soll ich damit? Die Sauerei da trägst du!

So stolperte es dann vor Kevin durch den Flur in Richtung Kantine. Im Gehen wischte Kevin noch mit einem Tempotaschentuch an den diversen Samenflecken auf seinem schwarzen Anzug herum, der ja Arbeitskleidung war, und deshalb eigentlich untadelig aussehen musste. So fügte er dem Sperma noch kleine Papiertaschentuchfusseln hinzu. Das sah nicht gut aus!

Nachdem sie sich zwei Mal verlaufen hatten, denn weder Kevin noch das Schweinchen kannten sich hier richtig aus, fanden sie schließlich die Kantine. – Wobei Kantine etwas euphemistisch ausgedrückt war. Es handelte sich eigentlich nur um einen Aufenthaltsraum, mit drei Sofas, einem Flachbildschirm, von dem irgendeinen amerikanische Daily Soup flackerte, einem Esstisch mit ein paar Stühlen, einer Kochnische mit Kühlschrank, einem Waschbecken und einem großen Mülleimer, der mit leeren Pizzakartons und Einwegverpackungen vom Chinesen um die Ecke vollgestopft war. Kevin öffnete den Kühlschrank, das Schweinchen packte die Dose hinein. Nun stand sie da, zwischen lactosefreiem Joghurt, fettarmer H-Milch, schwarz gewordenen Bananen, Fickfettdosen und Poppersfläschchen; ein würdiger Platz für die Spermasammlung, wie das Schweinchen fand. Kevin blickte nervös auf seine Uhr.

Verdammt! Du müsstest längst oben bei den Arabern sein! Was trödelst du auch immer so rum? Nichts als Ärger hat man mit dir! Er sah an sich herunter. Aber so kann ich auf keinen Fall gehen. Warum passt du auch nicht besser auf den Saft auf, den du diesen Perversen abgezapft hast? Den ganzen Ärger, nur deinetwegen!, fluchte er und verpasste dem armen Schweinchen noch zwei Ohrfeigen, dass dessen Kopf nur so zur Seite flog. Du kannst dich schon mal drauf freuen, wenn ich dich von diesen Kameltreibern da oben wieder abhole. Ich werd’ dir deinen frechen Arsch mit meinem Gürtel grün und blau schlagen. Darauf kannst du dich verlassen, du Drecksstück!

Es tut mir leid, ... äh ... Sir Kevin, dass ich ihren Unmut auf mich gezogen habe. Aber wenn sie der Meinung sind, mich bestrafen zu müssen, dann müssen sie das eben tun. Aber ich fürchte, wenn ich nicht bald zu der Kundschaft gebracht werde, dann wird Sir Harry sehr ungehalten sein.

Halt dein freches Maul, du Klugscheißer. Du hast mir überhaupt nicht zu sagen, was für mich gut ist. Du bist ein kleiner dreckiger Sklave, weiter nichts. Vergiss das nicht! Und jetzt zack, zack! Sieh zu, dass du die Flecken aus meinem Anzug und von den Schuhen wegbekommst, sonst setzt es noch was, vor deinem Besuch da oben! Zur Bekräftigung verpasste er ihm wieder zwei Schläge rechts und links. Und verschmier’ nicht wieder alles mit deiner dreckigen Zunge, sondern nimm ein feuchtes Tuch, so wie sich das gehört! Also pronto!

Das Schweinchen schäumte innerlich vor Wut. Dieser Misthaufen von Kevin! Mögen seine Eier noch kleiner werden, verwünschte es ihn, und möge sein Docht nie wieder stehen! Aber natürlich sagte es das nicht, sondern blickte unterwürfig zu Boden und meinte: Ich freue mich, wenn ich ihnen zu Diensten sein kann, ... äh ... Sir Kevin, nahm sich jedoch vor, sich etwas Zeit bei der Reinigung zu lassen. Eine Verspätung beim Emir würde bestimmt eher auf Kevin als auf es selber zurück fallen. Vielleicht hätte sich das Problem Kevin dann morgen schon erledigt und der miese Sack würde wieder seine Termine beim Jobcenter wahrnehmen dürfen und sich den dortigen Sadisten unterordnen müssen.
Mit diesen Gedanken im Kopf machte sich das Schweinchen frohgemut an die Arbeit. Die Wildlederschuhe waren hin. Das sah es gleich. Aber es tupfte und rieb ganz vorsichtig mit einem feuchten Tuch darauf herum, wodurch die Flecken zwar verschwanden, aber morgen früh, wenn das Ganze richtig getrocknet sein würde, würde da ein schöner weißer Spermarand auf den schwarzen Schuhen zu sehen sein. Kevin saß dabei breitbeinig auf einem der Küchenstühle, löffelte einen der lactosefreien Joghurts und betrachtete kritisch das Treiben des Sklaven als Schuhputzer. Er hatte sich noch nie von jemandem so die Schuhe putzen lassen, aber es gefiel ihm sehr gut. Von oben auf so einen unterwürfigen, dienstbaren Geist herabsehen zu können, der ihm kniend die Schuhe putzte, war sehr gut für sein angeschlagenes Selbstbewusstsein. Er überlegte kurz, wie er seine Mandy dazu bringen könnte, das auch einmal für ihn zu tun. Bei diesen Gedanken spürte er, wie sich etwas bei ihm regte. ... Ja, das wäre eine gute Idee, Mandy das machen zu lassen. Am Besten ließe er sie seine Schuhe mit ihren Glocken polieren, und danach würde er sie ordentlich durchficken und zum Quieken bringen. Sein Schwanz schwoll jetzt so richtig an und hatte in etwa die Größe eines dicken Filzmarkers erreicht. Er machte die Augen zu und ließ die Szene vor seinem inneren Auge ablaufen. ... Ja, ... bis sie quieken würde wie ein Schweinchen, würde er sie ficken. ... Doch dann schlich sich in seine Gedanken wieder einmal dieser Verdacht, den er insgeheim schon länger hatte: Mandys Quieken war gelogen. Sie tat nur so. ... Es konnte eigentlich gar nicht anders sein. ... Mit seinem Schwanz hatte er sonst noch keine Frau zum Quieken bekommen. ... Nicht dass es viele gewesen wären, die er gehabt hatte, fürchtete er doch immer den Moment, wenn die Hose fiel, aber keine hatte dabei Geräusche von sich gegeben, wie Mandy es tat. ... Eine hatte dabei sogar Pralinen gegessen. Diese Gedanken führten dazu, dass seine Erektion so schnell in sich zusammen sackte, wie sie gekommen war. ... Er öffnete die Augen und statt einer glockenschwingenden Mandy war da nur dieses perverse Sklavenschwein, das an seinen Schuhen herum murkste. ... Kevins Laune war schon wieder dahin. Verdammt noch mal! Wie lange brauchst du denn noch, du faules Stück?, knurrte er und stieß das hockende Schweinchen mit dem Fuß von sich weg.

Die Schuhe sind fertig, jetzt muss ich nur noch die Flecken vom Anzug weg machen. Würden sie bitte dazu aufstehen, ... äh ... Sir Kevin? Ich komme sonst nicht überall ran.

Knurrend stand Kevin auf, löffelte wieder an seinem Joghurt und das Schweinchen machte sich an das Säubern des Anzugs. Das ging erheblich schneller, als das der Schuhe, denn Kevin drängte und meinte, das müsse nicht perfekt sein, denn den Anzug könne man ja in die Reinigung bringen. Also rieb, tupfte und rubbelte das Schweinchen fleißig an den eingetrockneten Spritzern herum und bald sah der Anzug fast aus wie neu. Die Wasserflecken konnte man auf dem dunklen Stoff nicht sehen, und Kevin machte wieder eine leidlich gute Figur.

Hast du’s bald, oder sollen wir hier Wurzeln schlagen?

Ja, ... äh ... Sir Kevin, es müsste eigentlich noch trocknen, aber man sieht fast nichts mehr. Bloß hier hängt noch was, aber das kriege ich schnell weg.
Das Schweinchen began an Kevins Schritt rum zu wischen. Denn genau neben dem Reißverschluss klebten noch gut sichtbar die Überreste einer ordentlichen Spermaportion. Doch seine Hand wurde grob weg geschlagen.

Pfoten weg, du Schwuchtel! Da kommen mir keine perversen Schwuchtelfinger dran! Hast du verstanden? ... Das mach’ ich selber! Er nahm dem Schweinchen den Lappen aus der Hand, und schrubbte den hartnäckigen Saftfleck weg. Zufrieden drehte er sich vor dem Spiegel, der über dem Waschbecken hing hin und her. Ist alles weg, Schwuchtel? Kann ich so wieder unter die Leute gehen? Er stieß ein meckerndes Lachen aus.

Ja, ... äh ... Sir Kevin, alles weg. Sie sehen großartig aus!

Ja, ich weiß!, grunzte er und konnte sich kaum von seinem Spiegelbild lösen. Schade, dass man in so einem Anzug seine Muskelpakete gar nicht so richtig sah, dachte er. Aber dann riss er sich von seinem Anblick los, stopfte sich noch hastig den letzten Löffel Joghurt in den Mund, wischte sich mit der Hand drüber und kratzte sich zufrieden im Schritt. ... Man sollte nicht so hastig essen. Und wenn doch, dann sollte man eine Serviette benutzen. ... Ein dicker Klecks Joghurt hatte noch in seinem Mundwinkel geklebt, war von dort an seiner Hand gelandet, die ihn beim Sack kratzen exakt neben seinem Reißverschluss großzügig verschmiert hatte.
Los, jetzt komm’ endlich du faules Stück. Wegen dir kommen wir jetzt zu spät, verdammt!

Äh, ... Sir Kevin ... sie haben da was...

Kevin schnitt ihm das Wort ab. Verdammte Schwuchtel. Hör endlich auf zu quatschen und komm mit!

Nun gut, man sollte Vorgesetzten nicht widersprechen. Schon gar nicht, wenn sie so unduldsam wie Kevin waren. Zumal das Schweinchen eh’ nicht gefragt wurde. Kevin griff mit fester Hand unter sein Halsband und zog es mit gebücktem Oberkörper neben sich her. Dummerweise hatte Kevin einen sehr schlechten Orientierungssinn und hier im Hause kannte er sich noch nicht aus. So irrten sie eine Weile durch die Gänge auf der Suche nach der Präsidentensuite. Kevin fluchte leise, als er bemerkte, dass sie schon wieder ein Stockwerk zu hoch waren. Aber nachdem sie vor zwei verschlossenen Notausgängen gelandet waren, bemerkte das Schweinchen an der Wand ein Hinweisschild. Sie folgten eilig den Pfeilen und zu guter Letzt erreichten sie tatsächlich ihr Ziel. Kevin keuchte ein wenig, denn Treppen steigen war seine Sache nicht. Gewichte stemmen: Ja! Treppen steigen: Nein!

Es war leicht zu erkennen hinter welcher Tür die Präsidentensuite lag. Zwei der Leibwächter des Emirs hatten sich rechts und links neben der Tür postiert. Ebenfalls in schwarze Anzüge gekleidet, die allerdings ungleich eleganter als der von Kevin wirkten, standen die beiden großen, muskulösen Schwarzen mit grimmigen Gesichtern da und würdigten Kevin und dem Schweinchen nur einen kurzen abfälligen Blick. Einer der beiden sprach ihn dann an.

Who are you, and what do you want?

Oh Scheiße, dachte Kevin. Englisch war in der Schule nicht gerade sein Lieblingsfach gewesen. ... äh ... hällo, ... äh ... ei äm Kevin end ei bring se ... äh ... Sklave ... äh ... släjf ... se nju släjf ... for jur boss!

Der große Schwarze musterte Kevin herablassend von oben bis unten. Sein Blick blieb auf dessen Schritt hängen und er fing an zu grinsen. Er stieß seinen Kollegen an und signalisierte ihm mit den Augen, einen Blick auf Kevins Hose zu werfen. Auch der grinste nun breit. Kevin, der von den Blicken nichts mitbekommen hatte, dachte, sie würden ihn anlächeln. Schließlich waren sie doch irgendwie Kollegen. Deshalb setzte er sein, wie er meinte, sympathischstes Gesicht auf und strahlte die beiden Schwarzen förmlich an. Doch deren Lächeln erstarb sofort.

You are late!, herrschte ihn einer der beiden an.

Kevin wurde rot und rang nach Worten. Nach englischen. Ei ... äh ... sorry ... se släjf ... is bäd ... hi is so ... langsam? ... low? ... mei inglisch is not so gutt ... äh ... sorry ...

Forget it!, raunzte der andere. Give me the slave!

Er griff mit seiner großen, schwarzen Pranke nach dem Halsband des Schweinchens, Kevin ließ los, das Schweinchen war nun in schwarzer Hand. Kevin stand nun herum wie bestellt und nicht abgeholt. Der andere Leibwächter klopfte nun an die Tür, die einen Spalt weit geöffnet wurde und sagte ein paar Worte in einer, sowohl für das Schweinchen, als auch für Kevin unverständlichen Sprache. Es war wohl arabisch. Die Tür ging ganz auf und das Schweinchen wurde unsanft hinein geschoben. Kevin, der hinterher wollte – er hatte von den Trinkgeldern gehört, die dieser Araber zu geben pflegte – wurde von den beiden schwarzen Brechern der Weg versperrt. Einer legte ihm sanft, aber bestimmt die Hand auf die Brust.

He: Yes! ... You: No! Mehr sagte er nicht.

But ... but ... aber ich muss doch ..., versuchte er zu diskutieren, obwohl er eigentlich wusste, dass man mit Türstehern nicht diskutieren sollte.

Nun rückten ihm die beiden auf die Pelle und drückten ihn von der Tür weg. Er spürte wieder so einen Aggressionsschub in sich aufwallen, holte aus und wollte einem der beiden eine rein hau’n, aber in letzter Sekunde erinnerte er sich daran, dass er erstens in der Unterzahl war und zweites als Angestellter dieses Hauses hier keinen Streit mit Gästen oder deren Anhang anfangen durfte. Innerlich kurz vor dem explodieren, konnte er sich gerade noch beherrschen, ging drei Schritte zurück und hob beschwichtigend die Hände.

Ok, ok, its klier ... ei go, ei go!, und wich weiter zurück. Und als ob das noch nicht genug gewesen wäre, knurrte einer der beiden ihn auch noch an.

Fuck off, asshole!

Kevins Englisch mochte schlecht sein, aber das hatte er verstanden. Alle seine Sicherungen brannten durch und er vergaß alles, was er bei diesem Deeskalationskurs, an dem er nach seiner letzten Verurteilung hatte teilnehmen müssen, gelernt hatte, stieß einen wütenden Schrei aus und stürmte auf die Leibwache zu. ...

Nun ja, das war vielleicht nicht die beste Entscheidung gewesen. Im Zweikampf waren seine Gegenüber erheblich besser trainiert als er, und so rannte er in sein Unglück. Noch ehe er auch nur zum Schlag ansetzen konnte, traf ihn eine schwarze Faust zielsicher auf die zwölf. Kevin taumelte, verdrehte die Augen und 146 kg Muskelmasse sanken lautlos zu Boden. Reglos lag er einige Sekunden da, keiner der beiden kümmerte sich um ihn. Als er sich mit wackligen Knien angestrengt aufrappelte, standen die Türwächter wieder auf ihren Positionen neben dem Eingang und blickten grimmig an ihm vorbei.

Ächzend kam er auf die Beine. ... Scheiß Job! ... Er sah noch einmal zu den Wächtern hoch, die nun keinerlei Notiz mehr von ihm nahmen, es war, als sei er Luft, oder ein lästiges Insekt, das man vom Arm gewischt hat. Er überlegte kurz, ob er noch irgendeine Bemerkung machen sollte, sein Selbsterhaltungstrieb hinderte ihn aber dann doch daran ein ’selber fucking Arschloch!’ zu brüllen und er wankte geschlagen von dannen.

Den Weg zur Kantine fand er diesmal schnell. Aus dem Kühlschrank holte er sich eine Packung Eiswürfel heraus, legte sich stöhnend auf’s Sofa und kühlte sein Auge. Morgen würde er sich wohl die Sonnenbrille von seiner Mandy ausleihen müssen. ... Wenn es denn für ihn hier noch ein Morgen gäbe.

Das Schweinchen war mittlerweile in der Präsidentensuite angekommen. Sie war, wie der Name schon vermuten ließ, die größte und am aufwändigsten gestaltete des ganzen Hauses. Bei Bedarf ließen sich auch noch die Bellevue– und die Buckinghamsuiten, die auf derselben Etage lagen, damit verbinden. Und der Emir hatte Bedarf. Die Entourage mit der er reiste bestand aus fast zwanzig Personen. Die Meisten gehörten seiner Leibwache und seiner persönlichen Schutzgarde an. Alles trainierte schwarze Kämpfer, alle vom selben Stamm aus dem Südsudan, der mit seiner Familie schon seit vielen Generationen verbandelt war. Schon vor dreihundert Jahren hatte es enge wirtschaftliche Beziehungen zwischen seinem Emirat und dem Stamm der Merisa gegeben. Sklaven, Weihrauch und Gold lieferten die Merisa, Waffen, kostbare Gewürze und Stoffe gingen in die Gegenrichtung. Schon der Urgroßvater des Emirs hatte seine Garde aus diesen gefürchteten schwarzen Kämpfern rekrutiert, und das war wichtig, denn so ein Emir hat immer viele Feinde. Unter den Merisa galt es als höchste Ehre in Bundai bei Hofe dienen zu dürfen. Jedes Jahr kam ein Abgesandter des Emirs und suchte sich die kräftigsten, gesündesten und großschwänzigsten Söhne des Volkes aus, die ihm mit großer Freude ins Emirat folgten. Alle mussten heilige Eide schwören, dass sie niemals etwas, was sie sähen oder hörten, nach außen dringen lassen würden. Und alle hielten sich daran. Wenn sie dann nach einigen Jahren, beladen mit Reichtümern, aus dem Emirat zurück kamen, blieben alle bei der Version, sie seien nur die Schutztruppe des Emirs gewesen.

So wussten denn Generationen von Merisamännern, dass die Dienste für den Emir auch aus Tätigkeiten bestanden, die vom Koran nicht gerade abgesegnet waren, aber alle behaupteten standhaft, sie seien nur die heldenhafte Leibgarde gewesen.
Dabei waren den männlichen Mitgliedern dieses Stammes die Praktiken des Analverkehrs durchaus bekannt, denn bei den Initiationsriten, die sie in den Stand von erwachsenen Männern erhoben, wurden den jungen Merisa nicht nur Ziernarben in die Wangen geschnitten, sondern sie wurden auch in langen Nächten mit berauschenden Getränken – ein aus fermentierter Hirse gebrautes, sehr beliebtes Bier, trug sogar ihren Namen – rhythmischen Trommelklängen und stundenlangen Tänzen, die sie in eine Art Trance versetzten, von den älteren, noch unverheirateten Stammesmitgliedern, durchgefickt, bis die Hyänen heulten. Und nicht nur das. Es gab auch noch die Tradition des öffnens des goldenen Himmelstors, die darin bestand, dass der Toröffner, der immer derjenige mit den kleinsten Händen war, denen, die dazu bereit waren, in die Freuden des passiven Faustfickens einweihte. Wer diese Probe bestanden hatte, wurde von der Menge frenetisch gefeiert, im Triumphzug auf den Schultern der kräftigsten Krieger durch’s Männerlager – das natürlich niemals eine Frau betreten durfte – getragen, bekam einen Ehrenplatz an der Seite der verdientesten Clanbrüder und die besten Stücke der gegrillten Lämmer und Schafe. Und so passten die Merisamänner in jeder Weise hervorragend in die Leibgarde des Emirs.

Der jetzige Kronprinz, der auch schon den Titel des Emirs tragen durfte, war nämlich nur der Letzte in einer langen Reihe von Vorfahren, die eher dem eigenen Geschlecht, als der holden Weiblichkeit zugetan waren und alle Arten der sexuellen Ausschweifungen gerne und ausführlich praktizierten. Das hatte dazu geführt, dass die Nachkommenschaft nicht ganz so üppig war, wie man es in diesen Ländern gewohnt war. Deshalb hatte man die Thronfolge nicht an den Söhnen der jeweiligen Herrschern orientiert, sondern an den Brüdern. So folgte ein Bruder auf den anderen, bis auch der jüngste schließlich ins Paradies eingegangen war. Dann bestieg, sofern vorhanden, der Sohn des ältesten verblichenen Bruders den Thron und das Ganze fing wieder von vorne an. – Nun ja, wie gut Brüder sich verstehen, weiß man seit Kain und Abel. Neid und Missgunst herrschten unter ihnen und hätte es die Garde nicht gegeben, so wäre die Halbwertszeit eines Emirs meist nur sehr gering gewesen.

Der regierende Emir war sehr zufrieden damit, dass sich sein jüngerer Bruder fast immer im Ausland herumtrieb und sich aus der Politik völlig heraus hielt. Deshalb hatte dieser sich aus der großschwänzigen, kräftigen Garde, die großschwänzigsten und kräftigsten Exemplare heraussuchen dürfen, die nun mit ihm durch die Welt reisten und für seine Sicherheit und sexuelle Ausgeglichenheit sorgten. Außerdem begleiteten ihn noch zwei Köche, sein Leibarzt, seine Sekretäre, wie er seine jeweiligen Favoriten nannte und sein persönlicher Adjutant. Geld spielte keine Rolle, denn aus den Öl-und Gasquellen, den Banken und den Waffenschmieden der Familie sprudelten unentwegt Reichtümer in die ohnehin schon übervollen Schatzkammern. ... Ja, ja ... so ein Emir hat schon kein schlechtes Leben!

Von alledem hatte das arme Schweinchen natürlich nicht die geringste Ahnung. Von den Merisa hatte es noch nie gehört und mit arabischen Emiraten und ihren Bräuchen kannte es sich auch nicht aus. Aber selbst wenn es Hintergrundwissen gehabt hätte, wäre ihm das ziemlich egal gewesen als es die Präsidentensuite betrat, beziehungsweise an seinem Halsband hinein gezerrt wurde. Es dachte nur an die – Verzeihung, jetzt wird’s wieder politisch unkorrekt – geilen, fetten Negerschwänze und den arabischen Prinzen, die es dort erwarteten. Es malte sich aus, wie der Kronprinz wohl sein würde. Die Phantasie schwankte zwischen 1000 und einer Nacht und Hollywoodprinz hin und her. Sein Herz schlug ihm bis zum Hals und auch in seiner Schwanzschelle pochte es wieder erheblich vor lauter Vorfreude. Und es schmeichelte ihm ganz gewaltig, dass ausgerechnet es aus der großen Schar von gutaussehenden, geilen, willigen Stuten hier in Harrys Club ausgewählt worden war um den Emir zu erfreuen. ... Sein Herr wäre bestimmt sehr stolz auf sein Schweinchen gewesen, dachte es, als die Tür sich hinter ihm schloss.

Down on your knees!, befahl in strengem Ton der große Schwarze, der ihn in Empfang genommen hatte und am Halsband nach unten zog. Schnell beeilte es sich zu gehorchen. Hands on your back!, kam der nächste Befehl und kaum war es ihm nachgekommen spürte es auch schon kaltes Metall an den Handgelenken und hörte das Klicken von Handschellen. Wait here and keep your position!

Da würde es wohl alle seine Englischkenntnisse gut brauchen können dachte es. So war das eben in einem internationalen Club. Allzu schwierig dürfe die Kommunikation ja nicht werden, denn der Emir würde bestimmt keine komplizierten politischen Probleme mit ihm diskutieren wollen, sondern war wahrscheinlich eher darauf aus, ihm alle Löcher ordentlich zu stopfen. ... Ein echter Emir ... wie geil war das denn? Der schwarze Leibgardist drehte sich um und verschwand in den Nebenraum. Das Schweinchen sah ihm seufzend nach. Was sah der so scharf aus, dachte es. Groß, muskulös, männlich, ... gefährlich, ... geil ... Diese Narben die er auf den Wangen hatte, verliehen ihm gerade noch das besondere Etwas. Das Schweinchen war sich sicher, dass sich außerdem in seiner Hose noch ganz andere Qualitäten verbargen. In seiner Erinnerung stiegen die Bilder und der Geschmack der beiden fetten schwarzen Schwänze, die es vor ein paar Stunden gelutscht hatte hoch und auch bei ihm selber wäre einiges hochgestiegen, wenn es nicht von diesem fiesen kleinen Stück Metall zwischen seinen Beinen daran gehindert worden wäre. Manchmal fluchte es innerlich ein wenig auf seinen Herrn, dass er ihm diese Bürde auferlegt hatte. Aber so war das nun einmal, wenn man jemandem mit Haut und Haar gehörte. Die Besitzansprüche mussten schließlich gewahrt bleiben. Und wenn sein Herr und Besitzer entschieden hatte, dass es seinen Schwanz die nächsten Tage nicht einmal sehen, geschweige denn benutzen durfte, dann musste es sich eben fügen und versuchen das Beste aus der Sache zu machen. Aber es gab bestimmt schlimmere Schicksale, als sich von einem Kronprinzen durchficken zu lassen.

Die Tür ging wieder auf und das geile, schwarze Tier in seinem gut sitzenden schwarzen Anzug kam wieder herein. Es ging genüsslich grinsend auf Dreizehn zu, beugte sich kurz nieder und klinkte eine dickgliedrige Kette in das Halsband des wartenden Sklaven ein. Ihm schlug das Herz wieder bis zum Hals. Gleich würde es einen echten Prinzen kennenlernen. Wer hätte sich das jemals träumen lassen? ... Der Leibwächter gab ihm einen eher sanften Klaps auf den Hinterkopf.

On all fours!, kommandierte er und das Schweinchen begab sich in diese, schon so oft geforderte Position. OK, let’s go!

Der scharfe schwarze Gardist schlang die Kette zweimal um seine Hand herum, so dass das Schweinchen nun quasi an der kurzen Leine war und wie ein braver Hund neben seinen Beinen her trabte. Dann standen sie im Salon der Suite. Das Schweinchen wusste nicht genau was es erwartet hatte – vielleicht eine besonders luxuriöse Ausstattung, schwere Polstermöbel, teure Antiquitäten – aber der Salon sah ganz anders aus. Man hatte offensichtlich umgeräumt Es war nicht allzu hell dort, aber das Erste was das Schweinchen sah, waren drei, ihm noch von den Tagen bei seinem Meister bekannten Gebilde, die mitten im Raum von der Decke hingen. – Federslings! Es waren drei Federslings. Dieselben Modelle, wie der, in dem es gelegen hatte, als der fiese Rick, der qualmende Julio und der großschwänzige Edgar ihn herumgereicht und durchgezogen hatten. Es erinnerte sich noch gut daran, wie bequem es darin gelegen hatte und fast zu schweben glaubte, als seine beiden Löcher von seinen ersten Kunden mit Begeisterung benutzt worden waren. ... Es schien ihm, als seien seitdem Wochen vergangen. Dabei waren es gerade mal vier Tage.

Erstaunt sah es die Slings an und bemerkte, dass zwei davon besetzt waren. Oha! Der Emir hatte wohl großen sexuellen Appetit! Gleich drei Schweine sollten ihn erfreuen! Die beiden Kollegen, die mit angeketteten Armen in ihren Fickschaukeln vor sich her baumelten, warfen ihm böse Blicke zu. Auch sie waren offensichtlich ungehalten darüber, dass es so spät kam. Bestimmt lagen die schon eine ganze Zeit hier auf Halde und warteten auf den Nachzügler. Es ließ seinen Blick weiter unauffällig durch den Raum schweifen .... und dann sah es endlich den Emir!

Das heißt, so richtig sehen konnte es ihn nicht. Gegenüber der wartenden Slings stand ein einzelner protziger Lehnsessel, auf dem eine weiß gekleidete Gestalt saß. Das musste er sein! Er war in so ein arabisches Gewand, eine Dischdascha, gekleidet, wie man sie immer zuhauf bei Bildern von Treffen der OPEC sieht. Auf den ersten Blick hatte es ja etwas von einem Nachthemd, aber durch das edle Übergewand, den Bischt, und das große, weiße arabische Kopftuch, die Ghutra, das er trug und das sich elegant über seine Schultern legte, wirkte die ganze Erscheinung sehr edel und ehrfurchtgebietend. Er schien aus sich heraus zu leuchten, und die Gestalt auf dem Sessel umgab eine geheimnisvoll schimmernde Aura. Irgendwie hatte er wirklich etwas königliches, wie das Schweinchen beeindruckt fand. Allerdings war dieses Gewand das einzige, was unser Schweinchen von dem Emir sah, denn sein Gesicht lag im Schatten seiner Ghutra und außer seinen Händen, die entspannt auf den Polsterlehnen des Sessels lagen, sah es nichts als seine Silhouette.

Das geheimnisvolle Schimmern kam allerdings nicht von der königlichen Aura, sondern lag an den Scheinwerfern, die hinter dem Emir postiert waren und die Szenerie in einen hellen und einen dunklen Teil teilten. Stand oder hockte man vor dem Emir, so waren einfach die Augen von dem Licht geblendet, aber das Ganze war sehr effektvoll. Der Emir war nicht alleine. Rechts und links war er flankiert von zwei seiner schwarzen Leibgardisten, die nicht so aussahen, als ob mit ihnen zu spaßen sei. Direkt neben ihm stand noch ein weiterer Begleiter. Diesmal allerdings kein geiler Dunkelhäutiger, sondern ein älterer Weißer, der dem Emir gerade etwas ins Ohr flüsterte. Das war, was das Schweinchen natürlich nicht wusste, der persönliche Berater und Leibarzt des Herrschers in spe.

Aber damit nicht genug! So ein Emir lebt ja ziemlich gefährlich und deshalb war seine Sicherheit von ein paar popeligen Leibwächtern alleine nicht zu garantieren. Hinter ihm standen, nebeneinander aufgereiht in militärischer Präzision, sechs schwarze Elitesoldaten in voller Kampfuniform. Sie wirkten noch größer und gefährlicher als ihre Kollegen im Anzug. Der Wüstenlandschaft aus der der Emir stammte angepasst, trugen sie nicht wie unsere Soldaten olivgrünes Feldzeug, sondern es waren helle, khakigeflecke Uniformen. Die Sechs standen dort in strammer Haltung, wie beim Appell auf dem Kasernenhof, die Blicke starr geradeaus gerichtet, die Arme hinter ihren Rücken verschränkt. Die geschnürten Stiefel waren auf Hochglanz poliert, die Uniformen auf’s penibelste gebügelt und gestärkt. Jede Falte saß. Die einzigen Beulen, die man erkennen konnte, waren die zwischen ihren Beinen. Als Kopfbedeckung trugen sie rote Barette, die farblich sehr gut zu den hellen Uniformen und den schwarzen, gefährlich aussehenden Gesichtern passten, wie das Schweinchen bei sich dachte. Und sie waren bewaffnet. Zumindest trugen sie Holster an ihren schwarzen Ledergürteln und das Schweinchen zweifelte nicht einen Augenblick daran, dass sie ohne Gnade von ihren Schusswaffen Gebrauch machen würden, wäre ihr Herr und Gebieter in Gefahr. Zur minderen Gefahrenabwehr hatte jeder von ihnen auch noch eine zusammengerollte Peitsche am Gürtel hängen. Allein damit hätten sie wohl jeden Sklavenaufstand niederschlagen und jede Gefahr von ihrem Gebieter abwenden können. Das Schweinchen war aufs höchste beeindruckt von dieser Prachtentfaltung und Machtdemonstration, die die Erscheinung des Kronprinzen begleitete. ... Ein echter Prinz!, dachte es. Wow!!

Der ältere weiße Mann löste sich nun von dem Sessel des Emirs und ging auf das Schweinchen und seinen Leinenhalter zu, streckte fordernd die Hand aus, der große, schwarze Wächter machte eine knappe, stumme Verbeugung und drückte ihm die Leine mit Dreizehn daran in die Hand. Er verbeugte sich ein weiteres Mal, ging dann rückwärts, mit gesenktem Kopf zur Tür, schlüpfte hinaus und nahm draußen wieder seinen Wachtposten ein.

Mitkommen!, befahl der Leibarzt und zerrte das Schweinchen zu dem Thron des zukünftigen Herrschers von Bundai, des reichsten Emirats am Golf.

Nun hockte es auf allen Vieren vor dieser Wolke aus weißer Seide, Goldbrokat und dem Duft eines Parfüms, das alle Wohlgerüche des Orients in sich zu vereinen schien. Es wagte nicht nach oben zu sehen.

Beuge dein Haupt, du unwürdiger Hund und erweise unserem Herrn und Gebieter die Ehre!, raunzte der Arzt es mit einem amerikanisch anmutenden Akzent an. Sein Kopf wurde brutal nach unten gedrückt, bis es wie festgenagelt auf dem Fußboden lag. Das Schweinchen war einen Moment lang ratlos. Wie erwies man einem Kronprinzen die Ehre? Natürlich hätte man sich tief vor ihm verbeugen können, aber da es bereits auf dem Boden lag und sich kaum regen konnte, fiel diese Option schon einmal weg. Wie redete man so einen Prinzen an? Herr Kronprinz, vielleicht, oder königliche Hoheit, wie es bei den Sissi-Filmen immer hieß? Durfte man einen Kronprinzen überhaupt anreden? Gestattete es das Protokoll einem einfachen Sexsklaven wie ihm überhaupt, die Majestät anzusprechen? ... Wie gesagt. Es war ratlos.

Da bemerkte es, wie sich unter dem weißen Gewand ein Fuß herausschob. Er steckte in einem, auf dem ersten Blick ganz ordinären Flipflop, wie ihn in arabischen Ländern fast die ganze Bevölkerung trägt. – Das Schweinchen erinnerte sich an seinen Ägyptenurlaub vor ein paar Jahren, bei dem er sogar einmal Polizisten in voller Uniform, händchenhaltend, in Flipflops Streife gehen gesehen hatte. Immer wieder seltsam, was für Erinnerungen das Hirn in solchen abwegigen Situationen zutage fördert. – Doch bei näherem Hinsehen wich der Eindruck eines ordinären Schuhes schnell. Die Sohle bestand aus einem weichen, hellgrauen, elastischen Material, dass das Schweinchen für so etwas wie Ziegenleder hielt. Sie war mit weichem, weißem Fell gepolstert. Darüber spannte sich der Zehensteg mit Schrägriemenbefestigung, ebenfalls in weiß, auf dem es dezent funkelte. Offensichtlich war das Leder mit unzähligen, kleinen Glitzersteinen besetzt, die ganz bestimmt nicht aus Strass waren. Das Schweinchen musste schlucken. Es hatte noch nie derart geschmacklose, tuntige Schläppchen gesehen, wie hier an den Füßen des zukünftigen Herrschers von Bundai. ... Geld schützt vor vielem, aber offensichtlich nicht vor schlechtem Geschmack.

Hätte das Schweinchen auch noch gewusst, welche Materialien tatsächlich in diesem königlichen, hässlichen Schuhwerk verarbeitet worden waren, dann hätte es wahrscheinlich versucht einen Notruf an Greenpeace loszuschicken. Der Emir hatte nämlich neben seinen sexuellen Ausschweifungen noch ein anderes Hobby: Die Jagd! Und er jagte nicht so ordinäre Viecher, wie Löwen, Leoparden oder Elefanten, sondern es musste schon etwas Besonderes sein. Und er pflegte seine Trophäen gerne zu Kleidung verarbeiten zu lassen. Zumindest Teile davon. Die Sohlen waren NICHT aus Ziegenleder, sondern aus der Haut des Hodensacks des Spitzmaulnashornes, das er bei seiner letzten Safari mit dem früheren spanischen König, den er freundschaftlich Juanito nannte, erlegt hatte. Spitzmaulnashornhodensackleder war anschmiegsam, belastbar, artengeschützt und besonders exklusiv. Außerdem wurde ihm auch eine potenzsteigernde Wirkung zugesprochen, und das konnte ja nie schaden. Der schöne weiche Pelz stammte von süßen Babyrobben, die er im Norden Kanadas, am Rande eines Staatsbesuches, eigenhändig gekeult hatte. Es schauderte ihn immer noch, wenn er daran dachte, wie kalt der Wind auf dem Weg vom Hubschrauber zu dieser Eisscholle mit den noch lebendigen Pelzen gewesen war. Der Emir mochte keine Kälte. Die meiste Freude hatte er allerdings an dem Leder für den Zehensteg. Aufregend war es gewesen, mit dem japanischen Walfangschiff unterwegs zu sein und eigenhändig die Explosivharpune auf diesen hässlichen, dicken Walfisch abzuschießen. Dass man aus der Vorhaut des Penis’ eines so plumpen, unförmigen Tieres so herrliches Leder herstellen konnte, hatte ihn in dem Glauben bestärkt, dass der Weisheit Allahs unendlich sei, weil selbst die unschönste Kreatur zu etwas nützlich war. In seinem Palast hatte er seine persönliche Liebesschaukel damit beziehen lassen. Dort lag er dann weich, wie auf Wattewolken, wenn ihn mal wieder das Bedürfnis überkam, die gewaltigen Schwänze seiner treuen Leibwachen selbst zu genießen. Der Emir war eben kein Kostverächter und nichts menschliches war ihm fremd.

Der königliche Fuß ragte erwartungsvoll aus dem Burnus heraus und das Schweinchen nahm die Vorlage dankend an. Es küsste ihn inbrünstig und demütig, lutschte noch etwas an dem großen Zeh, was ein leises Kichern von oben auslöste und den Fuß rasch wieder unter dem Gewand verschwinden ließ. Der Emir war wohl etwas kitzelig. Das Schweinchen blinzelte nach oben und begann in seinem besten englisch:

I am here for your pleasure, your Royal Highness. Your wish is my command. It is a great honor for me, to be here to please you. I hope ...

Shut up, fucking slave! Halt’ dein Maul, du Dreckssklave. Keiner redet den Emir an, ohne aufgefordert zu werden!, brüllte der Leibarzt, gab ihm einen Tritt in die Seite und drückte seinen Kopf mit dem Fuß wieder fest auf den Boden. Blöd gelaufen. Da hätte es doch besser die Klappe gehalten. Doch dann hörte es die leise Stimme des Emirs, seines neuen Herrn auf Zeit.

It’s ok. It’s ok. ... Show it to me!

Eine sympathische Stimme, wie das Schweinchen fand. Nicht so tief und sonor wie die von Sir Harry, aber auf eine ganz eigene Art hypnotisch und einschmeichelnd. Aber in Stimmen konnte man sich ja auch täuschen. Es erinnerte sich noch sehr gut daran, wie brutal und wutschnaubend Sir Harry den armen Orkan ausgepeitscht hatte, kurz nachdem es hier angekommen war.

Der Arzt bückte sich, griff sich das Halseisen des Schweinchens und zerrte es hoch zu sich auf die Beine. Leicht schwankend stand es nun nackt und aufgeregt da. Es senkte devot den Kopf, denn wenn man den Emir nicht ansprechen durfte, dann war ansehen bestimmt auch ein Tabu. Zwei schallende Ohrfeigen waren das Ergebnis.

Sieh’ den Herrn an, wenn er dich begutachten will, du Hund!

Tja, schon wieder falsch gelegen. Es hob den Kopf und sah dem Emir ins Gesicht. Das heißt, es sah in die Richtung des Gesichts, aber durch die Scheinwerfer, die auf es gerichtet waren, sah es immer noch nicht mehr als die Silhouette, während es selber in grelles Licht getaucht, gut gemustert werden konnte.

Los! Die Arme über den Kopf! ... Und dreh’ dich langsam!

Das Schweinchen gehorchte, bewegte sich einmal trippelnd um die eigene Achse. Es hörte den Emir in seiner Teetasse rühren und genussvoll daraus schlürfen. Nun griff sich der Leibarzt auf’s neue das Halseisen, drückte den Sklavenschädel ganz nah vor das Gesicht des Kronprinzen und befahl:

Maul weit auf! Open your fucking mouth!

Immer noch war das Schweinchen geblendet und erkannte nichts unter dem seidenen Kopftuch des Prinzen. Aber es war ihm so nah, dass es seinen Atem spüren und riechen konnte. Er roch nach Jasminblüten. ... Nun wurde das Sklavengebiss inspiziert. Der Emir hob seine königliche Hand, schob sie in die weit geöffnete Maulvotze hinein und strich mit drei Fingern über die abgeschliffenen Zähne.

Nice, ... very nice!, flüsterte er. Er drückte ihm seine Hand fast ganz in die Fresse hinein, so dass es würgen musste und schon befürchtete, sein Frühstück mit Orkan würde hochkommen. Der Emir lachte leise, zog die Hand zurück, wischte sie am Kopf des Sklaven ab und holte dann – ganz unköniglich – Chrrrrrrr... einen dicken Batzen royalen Schleims aus seinem Hals hoch und rotzte ihn dem Schweinchen zielsicher in die offene Fickfresse. ... Selbst der Schleim schmeckte nach Blumenwiese. ... Und schon wurde es am Halseisen wieder zurück gerissen.

Dreh’ sich um und bück’ dich!, kommandierte der Doktor. ... Es gehorchte und streckte seinen Arsch so weit nach hinten wie es ging... Zieh’ dir die Arschbacken weit auseinander! ... Weiter! ... Show your ass! Und wieder bekam es zwei heftige Ohrfeigen, die es fast das Gleichgewicht hätten verlieren lassen. Nuttig und willig präsentierte es nun seine Arschvotze. And now, drück’ sie raus! Drück’ deine Rosette raus! Los! Drück’! All the way out!

Es gehorchte, strengte sich an, presste und spürte schließlich, wie sich sein Schließmuskel öffnete, sich leicht nach außen stülpte und ein Tröpfchen Votzenschleim heraus lief.

Oh, yes ... very nice, indeed. A very nice hole!, hörte es den Emir loben und ihn im nächsten Moment ... Cchhrrrrrr..., eine neue Ladung für das Schweinchen nach oben befördern.

Diesmal traf er nicht ganz so gut, es landete knapp oberhalb der dargebotenen Sklavenvotze. Aber das war nicht schlimm, denn schon war der Doc wieder zur Hand und verschmierte den schleimigen Rotz um das Sklavenloch herum und drang dann mit zwei, drei, vier Fingern in es ein. Das Schweinchen entspannte sich, das Loch öffnete sich willig und die kleine Sklavensau stöhnte vor Geilheit wohlig auf. Es hörte wieder das leise Lachen des Emirs und die Finger drangen immer tiefer in es ein. Der Leibarzt drehte sie hin und her, kraulte es von innen, hob kurz an, einen Teil des Daumens auch noch dazu zu schieben, aber zog denn plötzlich mit einem Ruck die Hand zurück und das Loch des Schweinchens entfaltete sich wie eine rosige Blüte vor den Augen des entzückten Thronfolgers. Wieder vernahm es lobende Worte, freute sich, stöhnte ein wenig und bekam dann die von Votzenschleim verschmierte Hand zum Ablecken vor’s Maul gehalten. Seine Zunge arbeitete fleißig, und bald waren die Finger wieder sauber. Zur Belohnung bekam es wieder zwei schallende Ohrfeigen versetzt.

Los, du Sau! Wieder hoch! Hurry up, you lazy slut. Show your frontside. Los, Los, schnell. ... Und wo gehören die Hände hin?, und klatsch klatsch, bekam es schon wieder zwei gescheuert.

Seine Wangen glühten schon ganz schön heftig. Es stand jetzt wieder dem Emir gegenüber, die Hände brav hinter dem Kopf verschränkt. Es sah ihn auf seinen Schritt deuten.

Remove it!

Er meinte die Schwanzschelle, die das Gemächt des Schweinchens umschloss, aus der unten nur die Eier heraus baumelten und oben die Eichel in ihren Käfig gequetscht war. Der Doktor bückte sich und machte sich ungeschickt an der Schelle zu schaffen, zog und quetschte daran herum, bekam aber den Sklavenschwanz natürlich nicht heraus, weil das Ganze ja mit dem kleinen, aber stabilen Vorhängeschloss gesichert war.

I’m ... I’m sorry, highness. It is locked. We need the key!

Der Emir schüttelte verärgert den Kopf. Er musste sich dringend einen neuen Assistenten und Arzt suchen. Dieser Quacksalber ging ihm schon seit Tagen auf die Nerven. Und nun war er nicht einmal fähig dafür zu sorgen, dass der Sklave, für den man bezahlt hatte, ganz und gar zur Verfügung stand. Echt, hatte der Trottel den Schlüssel zum Schatzkästchen vergessen.

So go, and bring the key. ... Is this the way you are doing your job? Der Tadel war unüberhörbar und der Arzt zuckte erschrocken zusammen.

Wo ist der Schlüssel, du Dreckssklave? Wo ist der Schlüssel? Warum hast du nicht gesagt, dass du abgeschlossen bist? Und wieder gab es zwei schallende Backpfeifen.

Stop it! Bring the key!, brüllte der Emir ihn an. Er war oftmals sehr aufbrausend. Und seinen Unwillen zu erregen, war gefährlich.

Wo ist der Schlüssel??? ... Damned! Tell me! Where is the fucking key? Jetzt klang er fast schon flehentlich.

Der Schlüssel ist bei Sir Harry. Mein Herr hat ihn ihm für den äußersten Notfall in Verwahrung gegeben. Nur dann darf die Schelle geöffnet werden, hat er befohlen. Sir Harry trägt ihn am Schlüsselbund.

Was soll das heißen, dein Herr. Du bist ein Sklave von Sir Harry. Er ist dein Herr! Du dienst hier im Haus. Also ist er dein Herr.

Nein, mein Herr ist Meister Daniel. Er hat mich für ein paar Tage zu einem Praktikum hierher gebracht. Ich soll hier eigentlich nur ordentlich Schwänze lutschen lernen. Deshalb habe ich die Stellung hinter dem Blasloch auf dem Männerpissour. Ich gehöre nicht Sir Harry, ich gehöre Meister Daniel.

Der Leibarzt war nun ziemlich aufgeregt. Wie hatte es ihm nur entgehen können, dass diese kleine Sau hier kein zertifizierter und sicherheitsüberprüfter Haussklave, sondern nur ein armseliger Praktikant war. Es hätte ja ein Attentäter sein können. Er musste den verdammten Schlüssel besorgen. ... Der Emir war not amused. Zum Glück hatte der Doc die Privatnummer von Sir Harry, denn für so erlesen Gäste, wie den Emir, war Harry natürlich immer zu erreichen. Er hoffte nur, dass er nicht außer Haus wäre.

I am sorry, highness, very sorry. Just a few minutes, and I’ll get the key!

Er holte sein Handy aus der Tasche, streichelte nervös darauf herum, bis er Harrys Nummer gefunden hatte. Freizeichen. Drei, vier, fünf Mal klingelte es. Das Telefon war auf laut gestellt, man konnte alles deutlich hören. ... Dann endlich ging Sir Harry ran.

Ja? Was ist? Ich hab’ zu tun!

Im Hintergrund hörte man das laute Klatschen einer Peitsche und einen schmerzerfüllten Schrei. Das Schweinchen erkannte die Stimme sofort. Es war Orkan. Scheinbar bekam er gerade die Strafe für seinen unerlaubten Ausflug. Noch ein Klatschen, noch ein Schrei. Noch verzweifelter als der erste. Sir Harry schien es Orkan ganz gewaltig zu geben. Entweder er hatte noch einen Assistenten dabei, oder er peitschte während er telefonierte – oder er telefonierte, während er peitschte.

Aufgeregt schilderte, der Doc die Situation. Er brauche den Schlüssel für das Blasschwein aus dem Männerklo. Dringend. Der Emir sei schon sehr ungeduldig. Die Peitschengeräusche und Orkans Schreie drangen dabei weiter aus dem Telefon heraus.

Gut. ... Ich komme!, keuchte Sir Harry in den Hörer. In fünf Minuten bin ich da. ... Den hier kann ich ja einfach hängen lassen. Ich mach’ mich gleich auf den Weg.

Nein! Nein! Bitte nicht Herr! Bitte lass mich hier nicht baumeln. Es tut so weh, bitte lass mich runter. Wenigstens bis auf die Zehenspitzen... Orkans Verzweiflung wurde durch den Lautsprecher direkt übertragen. Zwei heftige Schläge, zwei markerschütternde Schreie waren noch zu hören, dann beendete Harry das Gespräch.

Der Leibarzt wendete sich wieder an seinen Gebieter. Five minutes, highness. Five minutes and have the key.

I hope so, grollte der Emir und winkte einem der Türwärter zu.

Der stürzte heraus und kam nach einem kurzen Augenblick mit einer großen Wasserpfeife zurück, die er mit einer Verbeugung neben den Emir stellte, frische Holzkohle auflegte und ihm das – bestimmt goldene – Mundstück, mit gesenktem Kopf in die Hand gab. Es war totenstill im Raum. Man hörte nur das Blubbern der Wasserpfeife. Vom Sessel des Kronprinzen stiegen dichte Qualmwolken auf.

Immer noch hingen die andern beiden Sklaven in ihren Federslings von der Decke und immer noch standen zwei schwarze Leibwächter im Anzug und sechs Elitesoldaten in Kampfausrüstung neben, und hinter dem Kronprinzen. Sie alle hatten die Musterung des Schweinchens mit großer Aufmerksamkeit verfolgt und in den Hosen der großschwänzigen Meridakrieger zeichneten sich dicke Beulen ab. Sie mochten weißes Fleisch. Ihre Augäpfel leuchteten gierig. Das leise Knarzen ihrer Stiefel, wenn sie leicht nervös Standbein und Spielbein wechselten, mischte sich mit den Geräuschen der Wasserpfeife. Der Emir produzierte nach wie vor aromatisch duftende Rauchschwaden und blies gelangweilt perfekte, große Ringe in die Luft. Gelegentlich griff er wieder sein Teeglas, rührte darin, nahm geräuschvoll einen Schluck und ließ sich nachschenken. Der Doc stand neben ihm auf seinem Beraterplatz, doch der Emir würdigte ihn keines Blickes. Schweißperlen bildeten sich auf seiner Stirn und er sah immer wieder verstohlen auf seine Armbanduhr.

Sir Harry schien sich Zeit zu lassen. Die Minuten zogen sich mit kaugummiartiger Zähigkeit dahin. Der Noch-Leibarzt wurde immer nervöser. Er wusste, dass der Prinz unfähige Mitarbeiter hasste. Es waren schon welche wegen weitaus geringerer Vergehen, als seine kostbare Zeit durch das Warten auf einen Schlüssel zu verschwenden, je nach ihrem Stand, entlassen, ausgepeitscht oder verkauft worden. Wie gesagt: In Bundai war Sklaverei durch das Gesetz gedeckt. Man nannte es natürlich offiziell anders, weil Bundai im internationalen Wirtschaftsverbund durch sein Öl und Gas eine wichtige Rolle spielte, und man den guten Ruf des Emirates, gerade im Westen, nicht durch so altertümliche Institutionen, wie Sklaverei schädigen wollte. Es waren Werkverträge die man schloss, oder man konnte Leiharbeiter an dritte weitergeben, für diese astronomische Ablösesummen verlangen, die sie zwar offiziell abarbeiten konnten, was aber niemals gelang, weil ihnen Kost, Logis, Ausbildung (gerne mit der Peitsche) und medizinische Versorgung (Desinfektion der Striemen um Entzündungen und damit Wertminderung zu vermeiden) in Rechnung gestellt wurden. Denjenigen, die noch Pässe hatten, wurden sie abgenommen damit sie nicht außer Landes flüchten konnten. Und selbst wenn eine Flucht gelingen sollte, endete sie bei der Durchquerung der staubtrocken Wüsten des Emirats und der Nachbarländer fast immer im Magen eines Geiers. Eine unabhängige Justiz gab es in Bundai natürlich auch nicht. Die Herrscherfamilie hatte das Sagen und stellte alle Richter. ... So war die Nervosität des Doktors durchaus begründet.

Das Schweinchen stand immer noch mit hinter dem Kopf verschränkten Armen nackt vor dem Kronprinzen, harrte der Dinge die da kommen sollten, besah sich die Szenerie – besonders die schwarzen Kämpfer – und merkte, wie es in seiner verdammten Schwanzschelle wieder ordentlich pochte. Es war so geil, dass es am liebsten dem nächstbesten Riesenschwanzträger die Hose runter gerissen und sich das fette schwarze Teil, tief in den Hals oder seine jückische Votze gerammt hätte. ... Wo Sir Harry nur blieb?

Dann endlich, hörte man ein Klopfen an der Tür. Einer der Leibwächter öffnete sie und ließ Sir Harry hinein. Man sah dem Doc die Erleichterung deutlich an. Er ging auf ihn zu um ihn zu begrüßen und sich den Schlüssel aushändigen zu lassen. Aber Sir Harry, edel gekleidet wie immer, ignorierte seine ausgestreckte Hand, ging einfach an ihm vorbei und steuerte direkt auf den Thronfolger zu. Die Leibwächter und die Kampfgarde erhöhten sofort ihre Aufmerksamkeit und manch eine Hand wanderte zum Holster am Gürtel oder unter der Anzugsjacke. Als er nur noch wenige Schritte vom Emir entfernt war, trat ihm einer der Leibwächter energisch in den Weg. Doch der Prinz winkte ab und der Wächter ließ Sir Harry vorbei.

Das Schweinchen war gespannt, wie er den Emir wohl begrüßen würde. Vielleicht eine ehrfürchtige Verbeugung und ein Handkuss? Wie würde er ihn anreden. Er hatte gewiss mehr Erfahrung mit solchen hochgestellten Persönlichkeiten, wie dem Emir, und wusste wie mit ihnen umzugehen war. Schließlich war er ja auch ein hervorragender Kunde, der Unmengen an Geld für seine Zimmerfluchten und die Sexsklaven, die er hier benutzen konnte, bezahlte. Sir Harry grinste, streckte die Hand aus und sagte:

Na, du großschwänziger Muselmane. Auch mal wieder im Lande um mal ein paar ordentliche, weiße Sklaven zu ficken?

Das Schweinchen erschrak im ersten Moment. Gleich würde Sir Harry bestimmt von einem der Gorillas niedergestreckt werden. Aber nichts dergleichen geschah. Es hörte den Emir lauthals lachen.

Na, du Schweinefleisch fressender Peitschenschwinger, wie laufen die Geschäfte? Mann, haben wir uns lange nicht geseh’n!

Man schien sich sehr gut zu kennen. Und der Emir sprach perfektes Deutsch. Er wollte aufstehen um Sir Harry mit einer Umarmung willkommen zu heißen, aber der bedeutete ihm sitzen zu bleiben, beugte sich zu ihm runter und man gab sich jeweils drei Küsschen auf die Wange. Sir Harry bekam einen Tee und die beiden plauderten ein wenig. Der Prinz erzählte von einem kürzlichen Besuch, bei einem Freund in Nigeria, der eine eigene Sklaveninsel, mit ausschließlich weißen Premiumsklaven besaß und zur Feier des Stapellaufes seiner zweiten Galeere ein großes Fest mit einer Galeerenregatta veranstaltet hatte. ... Das Schweinchen erinnerte sich an die Geschichte, die Orkan ihm erzählt hatte. Ob dieser Ralf, von dem Orkan berichtet hatte, wohl auch mit gerudert war? ...

Ach, du kennst Mbeki? Mbala Mbeki? ... Die Welt ist ja wirklich klein. Den hab’ ich kennen gelernt, als ich meinen Orkan gekauft habe. Damals in Istanbul. Erinnerst du dich?, fragte Sir Harry erstaunt.

Ja, klar, ... Orkan ... das war doch dieser süße, kleine Türke aus Ostanatolien, ja, den hast du mir gezeigt als du ihn ganz neu hattest. Und der ist immer noch bei dir? Das muss doch mindestens schon drei Jahre her sein. Was stellst du mit dem denn so an?

Na, ich verhelfe ihm zu einer Ausbildung, erziehe ihn und versuche ihn wieder ins Reich der Lebenden zurück zu holen. Lange Geschichte. Erzähl’ ich dir ein andermal.

Sir Harry entschuldigte sich noch für den Bombenalarm, der am Abend gewesen war, beschwerte sich über die russische Konkurrenz, die ihm das Leben schwer machte, die Security die er verstärken musste und allgemein über den Niedergang der westlichen Zivilisation, in der alte Traditionen auf dem Altar der Globalisierung geopfert wurden. Das Drogengeschäft fest in libanesischen Händen, Menschenschmuggler aus Albanien, osteuropäische Banden, die den Straßenstrich mit Nachschub versorgten und die Preise verdarben, rumänische Hehler, bulgarische Einbrecher und jetzt auch noch die Russen, die sich mit allen Mitteln die Clubs der Stadt unter den Nagel reißen wollten. Die würden auch noch mit einer der örtlichen Rockerbanden zusammen arbeiten und die scheuten vor Gewalt in keinster Weise zurück. Nichts sei mehr so wie es war. Die Welt sei verdorben, so langsam mache das alles keinen Spaß mehr. Der Emir nickte wissend. Auch er hatte jede Menge Ärger am Hals. Dann lenkte er das Gespräch auf das Schweinchen. Sir Harry erzählte kurz wie es in den Club gekommen sei, quasi als Freundschaftsdienst, holte den Schlüsselbund aus der Tasche, löste den Schwanzschellenschlüssel heraus und gab ihm dem Emir. Der lud ihn ein noch ein wenig zu bleiben und sich gemeinsam mit ihm zu amüsieren, aber Sir Harry lehnte ab.

Tut mir leid, alter Junge. Ich hab’ jetzt leider keine Zeit. Ich hab’ noch ’ne Menge Papierkram zu erledigen und mein ungezogener Lieblingssklave hängt auch noch oben am Flaschenzug und muss noch fertig ausgepeitscht werden. Aber lass’ uns Morgen gemeinsam Essen. Du musst mir unbedingt von deiner letzten Safari erzählen.

Und du mir von deinem ... äh ... Orkan. Peitsch’ ihn nicht zu sehr, dann kannst du ihn ja mitbringen. Dann könnten wir ihn ja mal gemeinsam ran nehmen. Wir haben schon so lange nichts mehr zusammen gemacht. Ich denk’ noch oft an unsre wilden Tage.

Klar, mach’ ich. Ich bring ihn mit. Mit dir teile ich sogar meinen Lieblingssklaven. ... Also, bis Morgen dann. Dann kannst du mir auch erzählen, wie sich Daniels Schweinchen heute so gemacht hat. Ich glaube, es hat viel Potential.

Ok. Also, geh’ mit Gott, mein Freund. Möge die Sonne des Glücks lange auf dich scheinen.

Sir Harry lachte. Immer noch der poetische Orientale wie früher! Also, viel Spaß dann noch.

Die beiden gaben sich noch drei Abschiedsbussi-Küsschen, Sir Harry sah noch einmal kurz zum Schweinchen rüber, machte eine aufmunternde Geste und ließ sich dann von dem Türwächter nach draußen begleiten.

So, dann können wir ja jetzt endlich weitermachen!, sagte der Emir an den Leibarzt gewandt. Los, Mortale, jetzt nimm dem Sklaven endlich dieses Ding da ab.

Lustiger Name für einen Arzt, dachte das Schweinchen. Dr. Mortale. Das klang nicht wirklich vertrauenserweckend. Der Kronprinz warf dem Arzt den Schlüssel zu, der aber zu zittrig war um ihn aufzufangen und auf dem Boden rumkriechen musste, um ihn aufzuheben. Der Emir schüttelte den Kopf über so viel Ungeschicklichkeit, lehnte sich wieder in seinen Sessel zurück und nahm einen tiefen Zug von der Wasserpfeife. Das Schweinchen hatte sein Gesicht immer noch nicht sehen können. Die Lampen blendeten es zu sehr.

Mortale hockte sich vor das Schweinchen hin und begann ungeschickt an dem kleinen Schloss herum zu werkeln. Endlich hatte er es offen und seine schweißfeuchten Hände pfriemelten den Sklavenschwanz aus der Metallhülse und zogen den Schwanzring, der das Ganze gehalten hatte ab. Das war nicht ganz einfach, denn die Eier des Schweinchens waren durch das lange Tragen der Schelle ziemlich angeschwollen. Er musste die Sklavenklöten ordentlich zusammen drücken und sie einzeln durch den engen Ring quetschen. Das Schweinchen quiekte laut auf, als das Erste hindurch rutschte. Mit dem Zweiten ging es besser. Normalerweise hätte es nun seine geplagten Eier vorsichtig massiert um wieder frisches Blut herein zu lassen, aber es traute sich nicht die Hände hinter dem Kopf wegzunehmen. Also blieb es einfach stehen und hielt den dumpfen Schmerz, den es dort unten verspürte tapfer aus. Außerdem machte das plötzliche Gefühl der Freiheit seines Gemächts das bisschen Schmerz mehr als wett. – Wenn sein Schwanz hätte sprechen können hätte er lauthals gerufen: Frei! Frei! Endlich Frei! Da Schwänze aber zu keiner Form verbaler Kommunikation fähig sind, richtete er sich stattdessen in Windeseile zu seiner – zumindest für den Durchschnittseuropäer – ordentlichen Größe von 18,5 cm auf. Die Schwellkörper sogen alles Blut, das sie besorgen konnten gierig in sich ein und der Sklavenriemen stand hart und pochend waagerecht in den Raum hinein. Man hätte ein Handtuch daran aufhängen können. Ein Schauder durchlief das Schweinchen. Sein Schwanz schien zu rufen: Wichs mich, Wichs mich! Und nur zu gerne wäre es diesem Ruf der Wildnis gefolgt, aber wie gesagt: Die Hände hatten hinter dem Kopf zu bleiben.

Es sah ein paar der Leibwächter und Gardisten anzüglich grinsen. Es wusste nicht, ob sie über seine Geilheit, oder über die Größe seines Schwanzes so amüsiert waren. Dass der Emir ebenfalls ein breites Grinsen auf dem Gesicht hatte, konnte es wegen der schon beschriebenen Lichtverhältnisse nicht sehen, aber es hätte ihm gefallen. Es wagte ein zögerliches Lächeln zurück zu werfen, worauf die Mundwinkel der Uniformierten noch breiter wurden und es ein paar perlweiße Zähne in den schwarzen Gesichtern leuchten sah. Der Emir stieß wieder ein paar Wolken aus, schnippte mit dem Finger und Mortale beeilte sich aus seinem Köfferchen etwas herauszuholen. Er streute aus einem kleinen Fläschchen ein weißes Pulver auf ein Silbertablett, zog es in zwei Linien, reichte seinem Chef ein kleines, goldenes Röhrchen und hielt ihm das Tablett unter die Nase. Geübt wie ein Staubsauger zog der Kronprinz das Puder zuerst in das eine, dann in das andere Nasenloch. Ein genussvoller Seufzer entfuhr ihm, als er sich zurück lehnte und sich über die Nase wischte. Huldvoll winkte er seinem Doktor zu.

Nun können wir wohl endlich anfangen! Das neue Sklavenschwein ist ja offensichtlich auch schon ungeduldig!, sagte er und lachte.

Dienstbeflissen nickte Mortale. Er schob das Schweinchen rückwärts zu dem freien Federsling hin, der hinter ihm von der Decke hing, half ihm beim Einsteigen, legte seine Beine in die dafür vorgesehenen Schlaufen, griff sich grob die Arme und klinkte die Handfesseln an der Querstange des Slings ein. Nun schwebte das Schweinchen hilflos und präsentiert in dieser wunderbar bequemen Liebesschaukel. Es zog zwar ein wenig in den Achseln, weil die Arme doch ziemlich lang gedehnt waren, damit die Fesseln oben befestigt werden konnten, aber ansonsten ging es ihm wunderbar und sein Schwanz ragte nach wie vor strotzend steif zwischen seinen Beinen auf. Es riskierte ein Blick auf seine Slingnachbarn. Sie schienen jünger und muskulöser zu sein als es selber, aber von Erektionen war nichts zu sehen, wie es zufrieden feststellte. Es zwinkerte seinem Nebenmann freundlich zu, aber der reagierte nur damit, dass er gelangweilt oder genervt seinen Kopf zur anderen Seite drehte. Ja, ja, .. die Jugend von heute. Tugenden wie Freundlichkeit und jemanden anlächeln, gehen auch immer mehr verloren. Aber eigentlich war es ihm völlig egal, was mit seinen Nachbarn war. Es wollte nur, dass es endlich losging. ... Was auch immer. ... Ein kleiner Tropfen Vorsaft schimmerte auf seiner Eichel. Mortale gab dem Sling einen kleinen Schubs und der fing an hin und her zu schwingen.

Nun ist alles bereit, Herr! Genauso wie ihr es haben wollt!, sagte er und verbeugte sich in Richtung des Emirs.

Die Amtssprache schien nun Deutsch zu sein. Aber der Prinz war keineswegs zufrieden.

Was ist mit den Nummern?, fragte er hörbar genervt.

Ach, ... genau, ... die Nummern. Die hab’ ich in der Aufregung ganz vergessen. Verzeiht mir bitte, königliche Hoheit.

Vom Sessel des Emirs hörte man ein Knurren, das nicht so richtig nach Verzeihung klang. Mortale wühlte wieder in seinem Arztkoffer herum, bis er seinen dicken Filzstift fand, den er zum Markieren der Sklaven immer benutzte. Er eilte zu dem vor sich hin schaukelnden Sling zurück, hielt ihn an und fing dann an, das Schweinchen zu beschriften. Auf jede Arschbacke malte er eine große 3. Ebenso auf die Stirn und auf den Oberkörper. Dann ging er an die Kopfseite und platzierte von dort auf dem Bauch auch noch eine, in die andere Richtung geschriebene 3. Nun konnte man sowohl wenn man vor, als auch wenn man hinter dem Schweinchen stand, seine Nummer deutlich lesen. Es vermutete, dass die Kollegen mit 1 und 2 gekennzeichnet waren. Aber das konnte es von seiner Position aus nicht erkennen. Der Doktor ging zurück zu seinem Platz neben dem Emir, verbeugte sich erneut und wartete auf neue Anweisungen.

Auch das Schweinchen wartete ungeduldig. Es hatte in seinem kurzen Sklavenleben ja schon einige Male mitbekommen, dass warten eine Hauptaufgabe eines Sklaven war, aber trotzdem war es ungeduldig. Es war so geil, dass es seinen Schwanz zucken ließ. Das Vorsafttröpfchen war inzwischen so groß geworden, dass es schleimig von seiner Eichel herunter rann. Es konnte es kaum noch abwarten. Es musste doch endlich einmal etwas passieren.

Aber es schien voran zu gehen. Der Thronfolger winkte Mortale zu sich und sagte auf arabisch, oder einer ähnlichen Sprache, etwas zu ihm. Mortale wendete sich an die uniformierte Leibgarde, wiederholte den Befehl etwas lauter, einer der Soldaten – er trug als einziger ein blaues Barett – bellte dann das Kommando so laut, dass das Schweinchen erschrak und der Emir sich leidend an den Kopf griff. Wie ein Mann nahm die Leibgarde Haltung an und salutierte zackig.

Das Schweinchen hatte Herzklopfen. Gleich würden die Uniformierten bestimmt den Raum verlassen und dem Emir seine Privatsphäre gönnen, nachdem sicher gestellt war, dass keine Gefahr für ihn drohte. Dann würde es endlich den Prinzen sehen. Dann würde es tatsächlich von einem echten Royal gefickt werden. ... So hoffte es zumindest. ... Prinz Harry wäre ihm zwar lieber gewesen, verfolgte es doch alle Eskapaden (Strip-Billiard etc.) des britischen Schwerenöters in der bunten Presse, und war sich sicher, dass es seinen Schwanz besser lutschen würde, als all die Freundinnen, mit denen der Prinz sich so herumtrieb. Er huschte gelegentlich sogar durch seine Wichsphantasien. ... Aber der Kronprinz von Bundai war ja auch nicht zu verachten.

Das blaue Barett gab nun einen neuen Befehl, der bestimmt so etwas wie Rührt euch bedeutete, denn die Garde gab ihre stramme Haltung auf, entspannte und die Jungs begannen sogar miteinander, in einer für das Schweinchen unverständlichen Sprache mit vielen gutturalen Lauten, zu diskutieren. Dabei deuteten sie immer wieder auf die drei Slings mit den drei Sklaven darin, fuchtelten und gestikulierten heftig herum. Schließlich schienen sie sich geeinigt zu haben und setzten sich lüstern grinsend in Bewegung. Das Wasser schien ihnen im Mund zusammen zu laufen.

Sie verließen den Raum nicht, wie das Schweinchen gemutmaßt hatte, sondern gingen eiligen Schrittes, am Emir vorbei, direkt auf die perfekt präsentierten Sklaven in den Slings zu. Sie verteilten sich so, wie sie es vorher abgesprochen hatten. Es passte gut. Sechs schwarze, großschwänzige, testosterongeschwängerte Leibgardisten und sechs aufnahmebereite, geile, verlockende Sklavenlöcher. Jeweils zwei von ihnen bezogen Stellung an einer der Fickschaukeln. Einer am Kopfende, einer zwischen den gespreizten Sklavenbeinen. Wie auf Kommando lösten die an den Stirnseiten stehenden zwei Laschen an den Kopfteilen und klappten sie herunter. Die Sklavenköpfe hingen nun nach unten. Das Schweinchen hatte den Hosenlatz ’seines’ Gardisten direkt vor der Nase. Es roch Wäschestärke und Merisaschweiß. Die dicke, fette, längliche Beule, die sich darin abzeichnete, war nicht zu übersehen. Also doch kein Prinz..., dachte es, aber seine Enttäuschung hielt sich, angesichts der verlockenden Ausbuchtung in der Uniform, in Grenzen. Erneut ertönte ein Kommando, und mit geschickten, offensichtlich oft geübten Handgriffen, rissen sie ihre Hosenschlitze auf (Klettverschlüsse. Praktisch, wenn man im Einsatz mal schnell pissen muss), und ihre dicken Schwänze konnten endlich die Enge der Uniformen verlassen und frische Luft schnappen. Allerdings nicht für lange, denn in Bälde würden sie in warmen, weichen, feuchten, geilen Ficklöchern und Maulvotzen verschwinden, die sich sanft und willig um sie schmiegen, und versuchen würden, sie ihrer sahnigen Säfte zu berauben. Doch bevor zur Attacke geblasen und der Angriff gestartet werden konnte, mussten zuerst die schweren Geschütze in Einsatzbereitschaft versetzt, auf die Zielkoordinaten ausgerichtet, die Rohre geölt und auf den Einsatzbefehl gewartet werden. Das mit der Bereitschaft war schnell erledigt. Vier von den sechs fetten, schwarzen Kanonen standen sofort zu voller Größe aufgerichtet in Reih und Glied, als die Kämpfer ihre Uniformhosen öffneten. Sie schnellten zum Stolz ihrer Besitzer daraus hervor, wie Torpedos aus einem U-Bootschacht, pulsierend vor Motivation, den Gegnern höchste Genüsse zu bereiten. Aber auch die anderen beiden brauchten nicht lange um auf volle Gefechtsgröße hochgewichst zu werden. So ein richtiger Merida-Krieger ist eben so potent, wie ein Nashorn in der Pubertät.

Das Schweinchen konnte ja nur einen davon sehen. Schwarz, mit etwas hellerer Eichel, pochend vor Geilheit, von dicken Äderchen überzogen, die die ausreichende Versorgung der gewaltigen Schwellkörper im Innern dieser beeindruckenden Kampfmaschine gewährleisteten. Aber auch die anderen waren, jeder für sich, eine Zierde für jeden geilen Fickhengst und hätten im Netz unter dem Stichwort Monstercocks, jeder für sich, einen Ehrenplatz einnehmen können. ... Es war ein atemberaubender Anblick. Diese riesigen, schwarzen Schwänze, die aus den Uniformen der nicht minder riesigen, schwarzen Elitesoldaten ragten. Dort standen sie nun in ihren blitzblank gewienerten Stiefeln und mit den neckischen Barretts auf den kahlgeschorenen Schädeln, aus denen sich grimmig, gefährliche Gesichter mit geilen Augen, strahlend weißen Zähnen und Sabberspuren in den Mundwinkeln abzeichneten.

Der gewaltige Riemen, der nun vor dem Gesicht des Schweinchens wippte, und dabei fast dessen Nase berührte, ließ es aus Vorfreude und Respekt vor seiner Größe erschauern. Ob es dieses riesige Gerät wohl wirklich ganz in seinen Hals bekäme? Es zweifelte daran, war aber zum wiederholten Male erfüllt von Dankbarkeit für die weise Voraussicht seines Herrn, es der Behandlung bei Dr. Peine ausgesetzt zu haben. Durch seine so schön rund geschliffenen Zähne, hatte es sicher einen erheblichen strategischen Vorteil, gegenüber seinen Nachbarn in den anderen Slings.

Der Träger des blauen Baretts, der offenbar die Kommandogewalt über die Krieger hatte und hinter der Votze von Objekt 1 postiert war, gab zackig einen neuen Befehl. Bereit machen, wäre wohl das deutsche Äquivalent gewesen. Die drei, die hinter den Sklaven standen husteten nun dicke Batzen Schleim aus ihren Kehlen empor und spuckten sie in ihre Handflächen. Die Merisa-Krieger waren von je her leidenschaftliche Raucher, und so war der Ertrag recht ordentlich. Dann hielten sie die voll gerotzten Hände ihren Gegenübern an den Kopfseiten der Slings auffordernd hin. Die ließen sich nicht lumpen, beförderten lautstark ebenfalls ihr Bronchialserum hoch und spuckten den Schleim zu der ersten Ladung dazu. Eine halbe Handvoll erstklassiges, naturbelassenes Votzenschmiermittel schwappte nun in den Pranken der schwarzen Riesen. Von dort wanderte nun der größte Teil in die zur Benutzung freigegebenen Sklavenlöcher, mit dem Rest wurden die fetten Hengstschwänze großzügig eingerieben. Das blaue Barett gab die nächste Anweisung. Legt an!

Der Merisa, der vor dem Schweinchen stand und dessen Schwanz nun schon so lange vor seinem Maul auf seinen Einsatz wartet, gab ihm mit einem unsanften Klaps auf den Hinterkopf zu verstehen, dass es seine Fickfresse zu öffnen habe. Und es riss sie auf, soweit es eben konnte und bemühte sich schon einmal seinen Kehlkopf zu entspannen.

Bei diesem Stand des Manövers wurde der Emir wieder ganz aufmerksam. Die Slings waren so vor ihm hin drapiert, dass sie ihm den Blick auf die Längsseiten boten und der Herrscher in spe jedes Loch und jeden Schwanz gut im Auge hatte. Um ihm eine noch bessere Sicht zu bieten, hoben nun die Leibwächter in ihren schwarzen Anzügen, die neben ihm gestanden hatten, seinen Thronsessel vorsichtig an und bewegten ihn zwei Meter nach vorne. Dabei waren sie so geschickt, dass nicht einmal das Teeglas ihres Herren überschwappte, das dieser immer noch in Händen hielt. Nun trennten ihn nur noch zwei Armlängen von der Szenerie. Das Schweinchen sah ihn aus den Augenwinkeln heraus mit der Hand ein dezentes Zeichen geben, das blaue Barett kommandierte – frei übersetzt – FEUER!!, und die sechs Riesenschwänze rammten völlig synchron und mit brutaler Härte tief in die Maul– und Arschvotzen der bereitliegenden Ficksklaven hinein.

Trotz aller Entspannung, trotz aller Kämpferrotze, die in es hinein geschmiert worden war, war das Schweinchen von der Gewalt der Eindringlinge völlig überrascht. Der Schmerz in seinem Loch raubte ihm fast den Atem, der ihm aber ohnehin durch das fette Stück Fleisch, das in seinen Hals gepresst wurde, genommen worden war. Und soweit es sein Maul auch aufriss, der Merisaschwanz kam nur bis zur Hälfte hinein. Die Anatomie setzte ihm einfach ihre Grenzen. Es hätte geschrien wie am Spieß, wenn ihm nicht das Maul so gestopft gewesen wäre. Der große, schwarze Riemen in seinem Loch steckte jedoch bis zum Anschlag drin und das Schweinchen hatte das Gefühl, sein Zwerchfell werde gerade perforiert. Die geilen schwarzen Ficker waren hochkonzentriert. Ihre dicken Riemen verharrten in den Schweinen. Denen wurde der Atem langsam knapp. Das Schweinchen hörte glucksende, würgende, blubbernde Geräusche neben sich, bis es bemerkte, dass es selber genauso am Röcheln war wie seine gestopften Mitsklaven.

Dann erklang ein elektronischer Piepston. Mortale hatte auf seinem Handy die Stoppuhr aktiviert. Das war das Zeichen! Übergangslos fingen alle sechs an, in ihre Opfer von beiden Seiten rein zu hämmern. Einen Moment lang dachte das Schweinchen, seine Votze würde kurz und klein geritten, aber trotz seines erstickungstodnahen Röchelns und der damit verbunden Luftknappheit schaffte es dann doch sich so weit zu entspannen, dass zumindest hinten alles rein ging und langsam aber sicher von verdammt schmerzhaft, zu verdammt geil wechselte. Wie oft hatte es davon geträumt, von einem notgeilen Schwarzen, mit dickem, fetten Riemen so richtig ordentlich durchgeorgelt zu werden. Und nun gab es gleich sechs davon! Sechs ausgesprochen Prachtexemplare. So etwas hatte es nicht einmal in seinen ausgefallensten Wichsphantasien gegeben.

Sein Maulficker war so richtig in seinem Element. Er umfasste den Hals des Schweinchens mit festem – fast zu festem – Griff, hielt den Kopf in einer für ihn angenehmen Position und rammelte hinein was das Zeug hielt. Jedes Mal zog er sein dickes Ding fast ganz raus, um es dann wieder mit brutaler Kraft hinein zu stoßen. Das Schweinchen hatte Würgekrämpfe, die sich durch seinen ganzen Körper schauerten und auch sein geficktes Loch immer wieder eng zusammen zogen, so dass der Merisaschwanz, der unerbittlich in es eindrang, zusätzlich eine äußerst stimulierende Schließmuskelmassage bekam. Das gefiel ihm und seinem Besitzer offensichtlich sehr gut. Der verdrehte vor Geilheit die Augen, keuchte und stöhnte und gab dem röchelnden Schweinchen beim raus ziehen immer wieder kräftige, aufmunternde Schläge auf die Seiten der Arschbacken.

Aber bei all dem Gehämmere, das sich in seiner Votze, und all dem Gewürge, das sich in seinem Hals abspielte, bemerkte es von solchen Einzelheiten wenig. Zu sehr war es damit beschäftigt nicht zu kotzen und ab und an ein Quäntchen Luft zu schnappen. Der geile Hengstschwanz in seiner Fresse versuchte immer tiefer in die Kehle einzudringen. Mit Gewalt drückte der Schwarze Ficker sein Gerät immer weiter in das arme Schweinchen hinein. Aber der Schwanz war einfach noch zu hart um um die Ecke, in die Kehle des würgenden Sklavenschweins zu kommen. Er presste so fest, dass das Schweinchen schon befürchtete entweder sein Zäpfchen zerquetscht zu bekommen, oder die Ursache für einen Penisbruch zu werden. Rotz, Sabber und Spucke troffen aus Mund und Nase. Eine dicke Schleimspur überzog sein ganzes Gesicht. Ein paar Mal ließ der geile Schokoschwanz ihm eine kleine Verschnaufpause, Sekunden nur, aber genug um wieder Luft für den nächsten Tauchgang zu schnappen. Seine Nase war völlig zu geschleimt und es hätte viel dafür gegeben, einfach mal richtig raus rotzen zu können, einen Finger ans Nasenloch und raus mit dem Zeug. Aber da seine Hände ja an dem schaukelnden Sling fest gemacht waren, hatte es keine Chance.

In einer der kurzen Unterbrechungen versuchte es ein Nasenloch mit dem Flügel des anderen zu verengen, jagte einen kräftigen Schnaufer durch und tatsächlich schmodderte ein Teil des Rotzes raus und es konnte ein bisschen besser atmen.

Es hörte seinen Ficker lachen, als der das bemerkte. Offensichtlich gut gelaunt und hemmungslos wischte er mit seiner großen Hand den Schleim aus dem Gesicht des Schweinchens, schmierte ihn vor den verklebten Augen der Maulvotze als zusätzlichen Gleitfilm auf seinen Schwanz und schob ihn wieder in das glucksende Maul hinein. Inzwischen hatte er etwas von seiner Härte verloren, wurde elastischer und schaffte es dann tatsächlich, die Kurve tief in den Hals der kleinen Sau zu bekommen. Ein gewaltsam unterdrückter Hustenanfall schüttelte es wieder und sorgte auch für ein paar Krämpfe in seinem Schließmuskel, die dem fetten Riemen, der es die ganze Zeit über gefickt hatte, auf’s neue die Freude einer Schwanzmassage verschafften.

Obwohl es in seinen Ohren dröhnte, als stecke sein Kopf in einer Kirchenglocke, hörte es das lustvolle Stöhnen von hinten. Es entspannte sich und gab sich völlig den beiden Hengsten hin, die es so langsam in Grund und Boden fickten. Sie schienen sich durch Blicke oder Gesten verständigt zu haben, denn nun begannen sie die Löcher mit perfekter Synchronizität zu stopfen. Nicht mehr schnell, fest und brutal, wie zu Anfang, sondern langsam, mit Gefühl und Genuss für alle Beteiligten. Das Schweinchen war total am fliegen, in die siebente Dimension gefickt. – Und dort, mitten im Flug, hörte es wieder das Piepen. Mortales Stoppuhr war abgelaufen. Waren es drei Minuten gewesen? Fünf? Zehn? ... Das Schweinchen hatte keinerlei Zeitgefühl mehr. Zeit und Raum waren zu einer einzigen Raum-Zeit-Singularität verschwommen. ... Aber es tippte auf fünf.

Die beiden fetten, schwarzen Schwänze zogen sich gleichzeitig aus ihm zurück. Der Hengst, der es gefickt hatte, klatschte ihm ein paar Mal ordentlich auf den Arsch, fast liebevoll, etwa so, wie man eine Stute nach einem wilden Ausritt tätschelt. Sein Maulficker hob ihm mit der einen Hand den Kopf an, so dass es ihm ins Gesicht sehen konnte. Er grinste. Seine weißen Zähne funkelten hell wie der Morgenstern. ... Zumindest schien es dem Schweinchen so. ... Mit der anderen Hand gab er ihm lobend einen Klaps auf die Backe, drückte ihm dann mit Daumen und Zeigefinger das Maul auf, hustete kurz aber kräftig und rotzte ihm zum Abschied herzhaft in die offene Fickfresse hinein.

Dann gab es einen Stellungswechsel. Die Stellung des Schweinchens blieb dieselbe, aber die Fickhengste zogen jeweils ein Loch weiter. ... Die Reise nach Jerusalem ... aber hier war für JEDEN ein Platz da. Es erinnerte sich an damals, vor vier Tagen, als der fiese Rick, Zahnlückenedgar und Julio, die Dampfmaschine, ein ähnliches Spiel mit ihm gespielt hatten. Und da denkt man immer, es gäbe keine Steigerung mehr. Weit gefehlt. Diese Reisegruppe hier war größer.

Das Maul des Schweinchens wurde nun von dem Schwanz gestopft, der eben noch seinen Nachbarn zur linken malträtiert hatte. Nun wusste es auch, warum dieser immer so qualvoll geröchelt hatte. Der neue Riemen war zwar etwas kleiner als der vorherige – immer noch fünf Zentimeter länger als sein eigener – aber er hatte eine kräftige Biegung nach oben. Das Schweinchen war ja eigentlich ein großer Fan solcher Schwänze, bereiteten sie ihm doch im Arsch durch ihre Krümmung ganz besondere Freuden. Die Prostata lässt grüßen! ... Bei einem Maulfick mit nach hinten herunterhängendem Kopf bringt das allerdings anatomische Probleme mit sich. Aber es schlug sich tapfer, obwohl sein Hals sich schon ziemlich wund anfühlte. Wann hat man so was schon mal, dachte es. Jetzt tut es vielleicht weh, aber dafür kann ich mir jahrelang darauf einen runterholen! Und es bot seine Löcher willig zur Benutzung dar, gluckste, würgte, röchelte, sabberte, stöhnte und erinnerte sich daran, dass es ja eine schmerzgeile Masosau war.

Sein bisheriger Maulficker machte sich inzwischen an seinem Arsch zu schaffen. Seinen Schwanz, der ja nicht mehr ganz steif war, wichste er wieder hoch, klatschte die glitschige Eichel dabei immer wieder auf die aufgefickte Sklavenrosette, bis er wieder voll einsatzbereit war, um in dem warmen weichen Loch versenkt zu werden.

Dann piepste Mortales Stoppuhr erneut. Zweite Runde! Und alle legten wieder gleichzeitig los. ... Nun ja, so nahm die Sache ihren Lauf. Wolken von Afroschweiß, voll von Testosteron und Pheromonen umwaberten die gesamte Truppe. Alleine durch das Inhalieren solcher Mengen männlicher Sexuallockstoffe, stieg der Hormonspiegel der kleinen, geilen Sau erheblich an. Jedenfalls stand sein Schwanz, trotz der Torturen, die seine Löcher aushalten mussten – oder durften – wie eine Eins. Es war selbst überrascht davon, denn eigentlich waren seine Erektionen sonst eher von kurzer Dauer. Aber vielleicht lag das ja auch gar nicht an den Hormonen, sondern daran, dass sein armer Sklavenriemen so lange in diese verdammte Schwanzschelle eingesperrt gewesen war, und jetzt alles nachholen wollte, was er in dieser Zeit verpasst hatte. Aber egal.

... Federsling ... stürmisches ficken ... der Schwanz steht! ... – Warum in aller Welt dachte es gerade an eine Haarspraywerbung??? ... Wobei daran denken zu viel gesagt war. Nur ein kurzer Assoziationsblitz fuhr durch sein Hirn, dann war es wieder ganz bei seinen Löchern und den geilen schwarzen Säuen, die sie stopften. Und wie sie sie stopften. Das Schweinchen hörte die Engelchen singen! Hinten und vorne gestopft wie ’ne Weihnachtsgans. Hinten ging’s ja ganz gut, aber vorne mit dem großen krummen Ding in seinem Rachen, hatte es schon seine Probleme. Der Würgereiz förderte ab und an säuerlichen Geschmack und Schleim aus seinem Magen hervor. Die Brühe lief ihm übers Gesicht und brannte in seinen Augen. Die Nase war auch schon wieder völlig zu. Aber es ergab sich in sein Schicksal, das ja so schlecht nicht war. Trotzdem war es einigermaßen erleichtert, als der Piepalarm des Doktors wieder erklang. So hatte es wenigstens eine halbe Minute Pause, bis die schwarzen Riesenschwänze erneut ihren Stellungswechsel vollzogen hatten.

Seine Vorfreude auf die Begegnung seiner Prostata mit dem fetten Merisa-Krummsäbel, der ihm gerade noch den Hals aufgestoßen hatte, war berechtigt gewesen. Das krumme Riesending stieß ... in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hatte .... Und vorne würgte es wieder so auf einem fetten schwarzen Teil herum, das ihm die Maulvotze stopfte, dass ihm ganz schwummrig zumute wurde. Es erinnerte sich an eine Fernsehdoku über Riesenschlangen, die es mal gesehen hatte. Diese Viecher sind in der Lage ihre Kiefergelenke auszuklinken, um ihre eigentlich zu große Beute in sich hinein schlingen zu können. Es bedauerte die Ungerechtigkeit der Evolution, die dem Homo sapiens diese, ach so praktische Eigenschaft nicht mitgegeben hatte. Was hätte es so gerne mit einer Anaconda getauscht. Aber statt einen Hals wie eine Anaconda zu haben, hatte es eine Anaconda im Hals. Aber es hielt sich wacker. Der Schwanzträger schien jedenfalls nichts an ihm auszusetzen zu haben. Er fickte genüsslich, was das Zeug hielt, in den glucksenden Sklavenhals hinein und schien sich bestens zu amüsieren.

Im Nachbarsling lief es nicht so sehr gut, wie es trotz allen Fickrausches noch bemerkte. Der eben noch so arrogante, jugendlich-muskulöse Kollege nebenan hatte ziemlich an seiner Aufgabe zu kauen. Es hörte ihn husten und röcheln, und es kam wohl mehr als ein bisschen Schleim bei ihm hoch. Die Geräusche, die er von sich gab klangen nicht gerade nach einer leidenschaftlichen Sexnummer, sondern eher nach einem überfahrenen Hund. Aber wer konnte es schon wissen? Vielleicht wurde er ja gerade von dem allerallergrößten aller Merisaschwänze gestopft. Naja, spätestens nach dem nächsten Piepton würde es erfahren, was der Kollege da gerade so wegzustecken hatte.

Piep ... Beim nächsten Signalton ist es ... Nun ja, sooo groß war der nun auch wieder nicht, fand das Schweinchen, lutschte ihn schon mal an und konnte ihn, als die Stoppuhr auf’s neue ihr elektronisches Kommando gab, ohne große Schwierigkeiten aufnehmen. So langsam schien es sich selbst an diese Größenverhältnisse gewöhnt zu haben. Es konnte sich ohne große Schwierigkeiten den Freuden des Massenkoitus hingeben. Und sein Schwanz stand immer noch. Es spürte ihn hin und her zucken und es prickelte ganz schön in seinen Eiern und in seiner Harnröhre, obwohl keiner der Krieger in auch nur angefasst hatte. So langsam fühlte es sich auch nicht mehr wie eine Weihnachtsgans, sondern eher wie eine Rindsroularde – von beiden Seiten offen! Und es genoss den Flug. Bei aller Liebe für Gloryholes, ... das hier war schon ’ne andere Hausnummer! ... Und beim Nachbarn war immer noch röcheln und Widerstand angesagt, wie es hörte.

Und schon wieder kam das Zeichen zum Wechsel. Es müsste jetzt eigentlich den ersten Schwanz schlucken, der vorher schon in einer Fremdvotze gesteckt hatte. Diese Vorstellung beflügelte seine Phantasie noch zusätzlich zu den tatsächlichen Ereignissen. Maulfick mit Resten von Votzenschleim, obwohl der ja längst von den beiden Nachbarn abgelutscht worden war, brachte das Schweinchen in einen Zustand den es nicht mehr kontrollieren konnte. Und seine beiden Beschäler arbeiteten hervorragend. Es wurde gestoßen und gestopft, dass es eine wahre Freude war. In seinem Schwanz begann es immer mehr zu pochen, das Kribbeln in seiner Harnröhre kroch hoch bis zum Pissschlitz. Es sonderte schon wieder größere Mengen an Vorsaft ab. Und dann spürte es dieses Gefühl in den Eiern, das signalisiert, dass alle Spermien startbereit sind. Sein eh’ schon steifer Schwanz bäumte sich noch einmal auf, sein Ficker verabreichte ihm ein paar ganz besonders tiefe Stöße und in diesem Moment passierte es! Es verkrampfte sich am ganzen Körper und ... spritzte ab! ... Sein Sperma wurde in hohem Bogen aus seinem aufgegeilten Sklavenriemen heraus geschleudert – weißes Gold – und klatschte auf seine Brust und im zweiten Schub auf seinen Bauch. ... sein Orgasmus war so heftig, dass durch seinen Schrei, der tief aus seiner Brust herausdrang, der Schwanz aus seinem Maul raus gedrückt wurde.

AAAAAAAHHHHHHHHHHAAAOOOOAAAAhhhhhh ...

Mann, Mann, so etwas hatte es ja noch nie erlebt. Ein Abspritzen ohne dass jemand seinen Schwanz berührte. Es zitterte und zuckte, keuchte und schnappte nach Luft. Sein Maulficker war so verblüfft als er das sah und hörte, dass er seinen glitschigen Fickkolben einen Moment draußen ließ und abwartete bis es sich ein bisschen beruhigt hatte.

Look! Look! ... Look at this pig! It came! ... It really jerked off! ... What a nasty bitch!, rief er völlig überrascht. So was hatte er auch noch nicht erlebt.

Fucking pig! You fucking pig!, keuchte der Ficker an seiner Arschvotze.

Und er stieß noch fester zu als vorher, dabei griff er sich zu ersten Mal den Schwanz des Schweinchens und schmierte die Reste des Spermas, die noch daran hafteten genüsslich mit der Handfläche über die Eichel, was zu neuem quietschen führte.

Der andere, immer noch ganz verblüfft, nahm mit der Hand das Sklavensperma auf und schmierte es dem keuchenden Schweinchen ins offene Maul.

Eat it you pig. Eat that fuckin’ juice!

Auch alle andern Beteiligten waren geplättet von dieser Spontaneruption, aber keiner hörte auf sein jeweiliges Loch zu bearbeiten, denn sie waren ja alle gut gedrillte, stramme, erfahrene Soldaten, die gelernt hatten, sich durch nichts bei der Ausführung ihrer Einsätze aus der Ruhe bringen zu lassen.

Aber auch dem Emir, Mortale und den anderen Leibwächtern war nicht entgangen, was da passiert war. Sie kommentierten laut das Geschehen in ihrer unverständlichen Sprache, lachten und feixten. Der Emir beugte sich ganz weit vor um alles genau sehen zu können. Er grinste breit, schüttelte fast ungläubig den Kopf und war wieder einmal in seinem Wissen bestätigt, dass Harry, sein alter Freund aus Studienzeiten, mit dem er sich trotz des Altersunterschiedes hervorragend verstand, immer nur allerbestes Sklavenmaterial im Angebot hatte.

Das Schweinchen fühlte sich inzwischen wie eine Portion Hackfleisch, das gerade aus dem Wolf kommt. Aber Hackfleisch von glücklichen Schweinen! Es war, wenn es gespritzt hatte bei ihm immer so, dass seine Geilheit sofort abnahm, wenn man aufhörte es zu ficken. Wenn es allerdings einfach weiter gestopft wurde, konnte es die Restgeilheit mitnehmen und mit noch empfindlicheren Nervenzellen wieder zum Durchstarten bringen. Und die Jungs fickten weiter. Sein Sperma, das sich in seinem Maul mit seiner Spucke mischte, wurde jetzt von dem schwarzen Fickriemen in seinen Hals gestopft, und auch sein Arsch wurde unvermindert weiter durchgezogen. Und es klappte mit dem Neustart. Sein Schwanz lag jetzt zwar müde auf seiner Bauchdecke in den klebrigen Resten seiner Säfte, aber sein Kopf war wieder auf Geilheit programmiert. Und so genoss es die Behandlung unvermindert weiter – Irgendwie sogar erleichtert.

Da plötzlich ertönte auch vom Nebensling ein lauter Schrei. Allerdings kein Schrei der Geilheit, sondern einer der Empörung. Nicht der Nachbar hatte geschrien, sondern der schwarze Schrank, der ihn ins Maul gefickt hatte.

You fuckin’ bitch! Man hörte ein lautes Klatschen, dann noch eines. Da hatte wohl jemand zwei feste Ohrfeigen bekommen. Don’t bite me, you fuckin’ piece of white shit. Don’t bite me any more! ... Don’ you dare it ever again!

Oha, da hatte es wohl jemand nicht so gut drauf wie das Schweinchen. ... Der arme gebissene Alphaficker war echt sauer. Er hasste es, wenn die Idioten, die ihn bliesen, ihre Fickfressen nicht weit genug aufmachten. Diese beschissenen Weißen, die konnte er sowieso nicht leiden. Wenn sie schon alle so kleine Schwänze hatten – er grinste selbstgefällig – dann könnten sie doch wenigstens die Kiefer ein bisschen weiter auseinander kriegen. Er seufzte tief, schlug dem vor ihm hängenden Sklaven mit seinem Schwanz auf die Nase um ihm zu signalisieren, dass er das Maul wieder aufmachen sollte und schob dann seinen schönen, dicken, schwarzen Schwanz mit Todesverachtung wieder in das offene Fickmaul hinein. – Das Schweinchen hatte solche Probleme nicht. Mittlerweile war es nur noch ein offenes Stück Fickfleisch und sein Kiefer glich tatsächlich schon dem einer Anaconda. ... Entspannung ist alles!

Nach dieser kurzen Unterbrechung, die alle hatte aufhorchen lassen, und zu Gesprächen in ihrem Merisadialekt führte, in denen sie sich über die Unzulänglichkeiten weißer Bläser empörten, ging es munter weiter wie gehabt.

Aber nicht lange, denn schon wieder ertönte ein Schrei.

Aauuaautschaa... Es war wohl schon wieder passiert. ...

Tja, dachte das Schweinchen bei sich, wer nicht blasen kann, sollte es besser sein lassen!, und lutschte gierig an ’seinem’ Schokoriegel weiter.

Stopp! Stopp it you fuckin’ white cunt!, brüllte der gebissene Ficker den schlechten Bläser an und versetzte ihm wieder ein paar Ohrfeigen.

Nun hörten sie alle auf zu stoßen, manche ließen ihre Schwänze einfach stecken, andere zogen sie aus den Löchern heraus und wichsten sie ein bisschen. Nun entbrannte eine lautstarke Diskussion in dieser merkwürdigen Sprache. Besonders das Opfer der Beißattacke wurde sehr laut, gestikulierte wild herum und gab dem Sling in dem der Täter lag, verächtliche Stöße um seinen Unmut zu bekunden. Der ungeschickte Beißer hatte den ganzen Ablauf durcheinander gebracht. Das arme Schweinchen hatte nun gar keinen Schwanz mehr im Arsch und auch der in seinem Maul fickte nicht mehr wie zuvor, sondern ließ sich einfach nur lutschen. Was aber zur Erholung doch gar nicht so schlecht war, wie das Schweinchen fand. Die aufgeregte Debatte endete abrupt, als der Emir – was das Dreizehn natürlich nicht sehen konnte – die Hand hob und ein paar herrische Worte in der Sprache seiner Leibwache von sich gab.

Nun geschah etwas Merkwürdiges. Die Krieger ließen endgültig von den dargebotenen Arsch– und Maulvotzen ab, der Maulficker des Schweinchens löste dessen Handfesseln, der andere nahm es beherzt in den Griff und hob es aus dem wackligen Federsling heraus. Seine Votze dampfte noch. Mit den anderen beiden Sklaven wurde ebenso verfahren. Das Schweinchen wurde zu Boden gezwungen, sein Kopf mit einem der schweren Stiefel seines Hengstes auf den anderen gedrückt. Eine offensichtliche Aufforderung zum Stiefel lecken, was das Schweinchen natürlich sofort mit seiner üblichen Inbrunst tat.

Dem schwarzen Krieger schien es nichts auszumachen nur auf einem Bein zu stehen. Beim Ziegen hüten in der Wildnis standen die Merisa oft stundenlang reglos auf einem Bein in der Landschaft, die Herde im Auge, die Gedanken am schweifen. ... Lange schon hatte Dreizehn keinen Stiefel mehr geleckt, obschon dieses Zeichen der Unterwerfung für seine Masoseele immer sehr erregend war. Besonders wenn die Stiefel einen leichten Pissegeschmack hatten. Dieser hier schmeckte allerdings nur nach gut gepflegtem Leder und Schuhcreme. Er fühlte sich auch nicht so an, als sei er schon einmal im Feld gewesen. Glatt und neu war die Oberfläche. Wahrscheinlich Paradestiefel, dachte es. Ungeachtet dessen, genoss es das Lecken so wie immer und der Stiefel in seinem Nacken machte das Fehlen von Pissearoma mehr als wett.

Während die Ficksklaven ihre Stiefeldienste am verrichten waren, hängten drei der Wachen die Slings ab und legten sie sorgsam beiseite. Nur ein Handgriff war nötig; sie waren geübt in dem was sie taten. Der Kronprinz richtete ein paar leise Worte an den Doc, der immer noch eingeschüchtert neben ihm stand. ... Der gab den Soldaten, die immer noch mit halb– dreiviertel– oder ganz steifen Schwänzen, die aus ihren offenen Uniformhosen ragten, beziehungsweise hingen, die Anweisungen weiter. Dann wendete er sich den drei Stiefelleckern zu.

Hört mir gut zu, ihr unnützes Sklavenpack, hob er an. Meinem Herrn, dem Emir, gefällt es überhaupt nicht, wenn man seine treuen Leibwächter durch Bisse in den Schwanz beschädigt. ... Das geht so nicht! ... Du ..., er gab dem Beißer, der noch über den Stiefeln ’seines’ Dominators hing, einen groben Tritt in die Seite, du wirst bestraft werden.

Nun ja, Dreizehn fand, dass er das verdient hatte. Schon einmal wegen der Unfreundlichkeit, die er ihm zu Anfang entgegen gebracht hatte. Wenn Dreizehn etwas nicht mochte, dann war das Arroganz. Und arrogante Sklaven, die glaubten etwas Besseres zu sein, nur weil sie in einem Edelpuff dienten, mochte es schon gar nicht. Und wer nicht blasen kann, muss fühlen. Aber es war schon froh, dass keine Kollektivstrafe ausgesprochen wurde. ... So leckte es schadenfroh und inbrünstig weiter an ’seinem’ Stiefel.

Der Doktor hatte gesagt was er zu sagen hatte, die sechs strammen, schwarzen Uniformierten, schienen zu wissen was zu tun war. Das blaue Barett – das Schweinchen nannte ihn bei sich ’den Major’ – begann nun mit seinem afrikanisch eingefärbten Englisch den Sklaven Kommandos zu geben.

Stand up, you fuckin’ white trash! ... Stand up for some punishment!, bellte er und lachte böse.

Die Drei beeilten sich zu gehorchen und standen nackt und mit triefenden Votzen stramm vor dem Major. Er hatte zwar kein ’stillgestanden’ gefordert, aber die ganze einschüchternde militärische Umgebung tat ihre ganz eigene Wirkung auf die drei Sklaven, von denen allerdings keiner je gedient hatte. Das Schweinchen hatte seinen Zivildienst in einem Krankenhaus abgeleistet, weil es fand, dass es für die Menschheit wichtiger war, alten, schwachen und kranken Menschen zu helfen, als mit Maschinengewehren im Anschlag durch den Matsch zu robben und Krieg zu spielen. ... Was allerdings an seinem Gefallen an schlammverschmierten uniformierten, dominanten Soldaten nichts änderte. Aber das eine war das eine, und das andere war das andere! ... So standen sie denn nebeneinander, die Blicke geradeaus in die imaginäre Ferne gerichtet und harrten der Dinge die da kommen sollten. Der Beißer zitterte vor Furcht, denn ihm war schon klar, dass er wohl das Hauptziel des Punishments werden würde. Angstschweiß lief ihm am ganzen Körper herunter, wie Dreizehn aus den Augenwinkeln wahrnahm. Nun tat er ihm fast schon leid. Es hatte einfach ein zu gutes Herz, das Schweinchen.

Der Major griff dem Delinquenten brutal an den Hals, drückte seinen Kopf hoch, so dass er fast auf Augenhöhe mit ihm war, funkelte ihn furchterregend an – seine weißen Augäpfel in dem schwarzen Gesicht glühten kalt wie Neonröhren – und schob ihn rückwärts ein paar Meter weit weg. Dann drehte er ihn mit groben Griffen um, so dass der schlechte Bläser nun mit dem Rücken zu der ganzen Gesellschaft stand und sich überlegte, ob er sich vielleicht doch den falschen Job ausgesucht hatte. Aber er dachte an das Geld, das er morgen bekommen würde und an das, was in den nächsten Monaten noch bei Sir Harry zu verdienen war. Er machte das ja alles freiwillig hier, aber wenn er zu einer Session abkommandiert war, dann musste er auch durch, es sei denn, der Kunde trachte ihm nach dem Leben oder wolle ihn ernsthaft verletzen. Wo da allerdings die Grenzen verliefen, und wie sein Boss verhindern könnte, dass ihm jemand, sagen wir, die Eier ab– oder den Hals durch schnitt, war ihm nicht so klar. Allerdings war ihm kein Fall aus dem Haus bekannt, in dem Arbeitsunfälle länger als drei Tage dauerten, um zu verheilen. Und je mehr Striemen und blaue Flecken nach der Benutzung zu sehen waren, desto höher wurde auch die Gratifikation, die er erhalten würde. Am wichtigsten war natürlich die Bewertung durch den Kunden. Wenn ein guter Klient, wie der Kronprinz sich ernsthaft über die Ware beschweren würde, dann gäbe es zwar eine Abfindung, aber seinen meistens tollen und lukrativen Job wäre er auf alle Zeiten los. ... aussortiert ... Ramschware ... Grabbeltisch ...

Aber was nimmt man für einen gut bezahlten Job, mit netten Kollegen und interessanten Kunden in Kauf. In diesem Falle, so dachte sich Beißer, der schon über eine ganze Menge an einschlägiger Erfahrung verfügte, in diesem Falle würde er sich wohl auf einige heftige Einschläge gefasst machen müssen. Angst hatte er trotzdem. Hätte er gewusst, dass der Job bei dem reichen Araber nicht nur gutes Blasen und ausdauerndes Ficken bedeuten würde, hätte er sich vorsichtshalber ein paar Tropfen starkes Schmerzmittel reingezogen. Aber so würde er den steinigen Weg ganz ohne pharmazeutische Unterstützung gehen müssen. Er hatte Herzklopfen und ihm war ziemlich unwohl bei den Gedanken an die kommende Bestrafung, die er durch seine blöde Ungeschicklichkeit selber herauf beschworen hatte.

Die Nachricht von dem Neuen mit den abgeschliffenen Zähnen, der am Gloryhole, stationiert war, hatte im Club schnell die Runde gemacht. Beißer hatte sich die Geschichte kopfschüttelnd angehört und gedacht:’ Wie kann man nur!’ Nun musste er sich selber eingestehen, dass gerade in seinem Berufsfeld eine benutzerfreundliche Dentalsituation von großem Vorteil war. ... Gut, ... solche gewaltigen Kaliber, wie bei der schwarzen Leibwache dieses merkwürdigen Typens hier, der nichts tat, sondern nur als Spanner in seinem Sessel saß und aufmerksam alles zu verfolgen schien was seine Leute so mit den angelieferten Spielzeugen so trieben, gab es nur selten. Normalerweise hatte er keine Probleme dabei, ausdauernd zu Blasen ohne die Schwanzträger zu verletzen, aber diese hier hatten seine Fähigkeiten auf eine harte Probe gestellt, die er offensichtlich nicht bestanden hatte. Also tief durchatmen und seinem Chef keine Schande machen. Er wollte seinen Job wirklich nicht verlieren. ... Aber er überlegte, ob er wohl seinen Zahnarzt dazu bringen konnte, eine ähnliche Behandlung bei ihm durchzuführen. Obwohl ... der behandelte ihn schon seit der Kindergartenzeit und war mit seinen Eltern gut befreundet. Ihm würde er auf keinen Fall sagen können, dass er ein vernünftiges Blasgebiss für seinen Job brauchte. Zuhause dachten alle, er arbeite bei der Datensortierungsabteilung von einem bekannten Nachschlagewerk im Internet. Und da überall zu lesen war, wie viel Geld man, selbst als junger Mann, in der IT-Branche verdienen konnte, hatte niemand dumme Fragen gestellt, als er mit seinem nagelneuen roten Sportwagen angekommen war, und auch seine exquisite Kleidung, von der seine Eltern nicht einmal eine Vorstellung über die Kosten hatten, fiel nicht weiter auf. Und das sollte auch so bleiben. Deshalb fiel sein eigener Zahnarzt schon mal flach. Vielleicht sollte er den Neuen mal fragen, wo er das hatte machen lassen. Jetzt ärgerte er sich über sich selber, dass er vorhin so unfreundlich gewesen war. Aber er und der andere Auserwählte hatten schon eine geschlagene halbe Stunde wartend in dem Sling liegen müssen. Und Geduld war keine seiner Tugenden. Dabei wurde doch eh alles bezahlt.

Er hatte die Peitschen gesehen, die aufgerollt an den Gürteln der Leibwächter hingen und hatte sich innerlich schaudernd den Schmerz vorgestellt, die diese bei gezielten Treffern auf unbotmäßige Sklaven auslösen würden. Und nun war er gleich selber an der Reihe. Er atmete tief durch, dachte an seinen Yogalehrer, der ihm ein paar Entspannungsübungen beigebracht hatte, begann tief durch die Nase ein– und durch den Mund auszuatmen und versuchte die Geräusche, die er hinter sich hörte, richtig zu deuten.

Dort war eine rege Diskussion zwischen den sechs Machos im Gange, lautstark und voll Emotionen, gerade wie auf einem Kamelbasar in der Wüste. Aber schließlich schien man sich, auf was auch immer geeinigt zu haben. Zwei von den Schwarzen griffen sich das Schweinchen und den dritten Sklaven und zerrten sie zu Beißer hin. Dreizehn wurde nun doch etwas mulmig. Sollten sie doch alle gemeinsam bestraft werden? Würden die böse aussehenden Peitschen der Wächter auch auf seinem Rücken einschlagen? Mit wackligen Knien stand er da. Aber es war anders geplant.

Hold him!, befahl einer der beiden, die sie fest hielten, hold him tight! ... Don’t move! You understand?

Das Schweinchen und sein Kollege hielten Beißer nun fest. Sie griffen ihm unter die Arme und blockierten mit den Füßen seine gespreizten Beine.

Tight!, raunzte sie einer der Schwarzen an. Hold him tight! ... This way!

Er zeigte ihnen, wie sie ihn in den Schwitzkasten nehmen sollten und demonstrierte es gleich mit brutaler Gewalt. Was blieb den beiden übrig, als ihren vor Angst zitternden Mitsklaven für das Einsatzkommando in Position zu halten.

Die Sechs nahmen Aufstellung. Im Halbkreis um die drei Sklaven herum. Der Emir in der Mitte, damit er auch einen guten Blick auf das Geschehen hatte. Er rieb sich voll Vorfreude die Hände und zog noch einmal an seiner Pfeife. Auspeitschungen hatten ihm schon immer gefallen. Die Truppe nahm nun ihre Peitschen aus den Gürteln heraus. Sie sahen wirklich nicht nett aus. Zwei Meter lang, aus Kamelleder geflochten, nach vorne hin schmaler werdend und mit einem fiesen Knoten am Ende.

Sie ließen sie liebevoll durch die Hände gleiten. Diese Peitschen waren ihre ständigen Begleiter. Die Merisa waren bekannt dafür, mit Peitschen hervorragend umgehen zu können. Es gab da einen Kriegstanz, bei dem sie eine große Rolle spielten. Sie konnten damit ein Haar auf dem Ohr eines Kamels treffen, sagte man.

Beim Rupertsauer Preisschnalzen im vergangen Jahr, an dem sie bei einem Besuch des Emirs samt Entourage in Bayern teilgenommen hatten, hatten sie, sehr zum Ärger der einheimischen Schnalzer, die vorderen Ränge belegt. Natürlich waren sie damals nicht in Uniformen angetreten, sondern den Gepflogenheiten des Gastlandes entsprechend in krachledernen Trachtenhosen, die, da es in ihrer Größe so etwas nicht gab, bei einem Promischneider in München extra für sie angefertigt worden waren. Sogar die bayrische Rundschau hatte darüber berichtet. Es waren ja auch herrliche Bilder gewesen, diese großen, eindrucksvollen Merisakrieger in bayrischen Trachten zu sehen. Sehr fesch sahen sie aus in den knielangen Lederhosen, den weißen Hemden mit den roten Westen, die mit Goldknöpfen besetzt waren und mit ihrer schwarzen Haut farblich hervorragend harmonierten. Der örtliche Landrat hatte in seiner Ansprache betont, dass interkultureller Austausch, besonders bei folkloristischen Traditionen, für die Verständigung der Völker einen ganz besondere Bedeutung habe und der Hoffnung Ausdruck verliehen, dass vielleicht auch einmal die Schnalzer aus Rupertsau an einem Fest in der Heimat der verehrten Gäste teilnehmen könnten.

... und hier haben wir den schlagenden Beweis dafür gesehen, dass der Schwarze an sich, wie es unsere hochverehrte Fürstin so treffend ausdrückte, nicht nur gerne schnackselt, sondern auch gut schnalzt ...!

Diesen Bonmot hatte er sich für den Schluss seiner Rede aufgespart. Die Fernsehteams des bayrischen Rundfunks waren begeistert. – Für Arbeitsplätze tut man in Deutschland ja bekanntlich alles und der Emir hatte gerade bei einer ortsansässigen Maschinenfabrik einen Millionenauftrag für Panz... , äh ... Landmaschinen in Aussicht gestellt. Und in Bayern war man ja von je her weltoffen und fremden Kulturen gegenüber sehr positiv eingestellt. Also langer Rede kurzer Sinn, die Merisa konnten mit Peitschen ganz hervorragend umgehen. Sie hatten ihre Vorgehensweise nun abgesprochen und standen bereit.

How old are you?, schnauzte der Major den Beißer an.

Twentyfour..., erwiderte er leise.

I CAN’T HEAR YOU!!!

TWENTYFOUR!!, kam es nun laut und deutlich zurück.

Das blaue Barett gab wieder ein Kommando und der erste der Peitschenkünstler ließ sein Arbeitsgerät über sich kreisen. Leise hörte man das pfeifen, das die Luft durchzog. Dann plötzlich ... legten alle Fünf gleichzeitig los. Der Major, als Kommandierender, hatte lediglich die Aufsicht zu führen und konnte die Arbeit seinen Untergebenen überlassen. Die fünf Peitschen knallten mit atemberaubender Geschwindigkeit, es hörte sich an wie eine Gewehrsalve. ... Ratatatatatatatata ...

Das Schweinchen und sein Mitstreiter zogen ängstlich die Köpfe ein und Beißer stieß einen lauten, angsterfüllten Schrei ob dieser furchtbaren Knallerei aus. Aber keiner der Schläge hatte getroffen. Das sollten sie aber auch nicht. Die aufgegeilten Kämpfer machten sich nur einen Spaß daraus, ihrem Opfer ein wenig Angst einzuflößen und wollten außerdem ihren Herrn noch einmal mit den Künsten des bayrischen Schnalzens erfreuen. ... Sie lachten laut und schlugen sich gegenseitig in die Hände.

Doch dann wurde es ernst. Aufs neue bellte der Major einen Befehl, hochkonzentriert hoben sie ihre Peitschen, die Enden leicht in der Schlaghand haltend und dann legten sie los. ... Ratatata ... Beißer konnte gar nicht so schnell schreien, wie ihn die Schläge trafen. Auf seinem linken Schulterblatt zeichneten sich vier nebeneinander liegende Streifen ab, die mit jeder Sekunde dunkelroter wurden und ihre Impulse an die Schmerzrezeptoren auf dem Rücken weitergaben. Und gerade, als sie sich richtig tief eingegraben hatten, der Schmerz auf seinem Höhepunkt war, zischte ein fünfter Schlag einmal schräg über die vier Striemen und entzündete das ganze Feuerwerk von vorne. Beißer schrie wie am Spieß, die Leibwächter johlten und beglückwünschten sich für das perfekte Muster, das sie auf die Schulter gezeichnet hatten, und das nun eine tiefrote Farbe angenommen hatte. Vier vertikale Streifen und einer diagonal, wie an einer Schultafel, wenn die Stimmen für den Klassensprecher ausgezählt werden. Das Schweinchen spürte Beißers Herz aufgeregt pochen. Dann kam die nächste Salve, diesmal auf das andere Schulterblatt. Wieder vier schnelle Schläge – kurze Pause – und dann das schräge Sahnehäubchen. Und erneut Johlen und Lachen auf der einen, und verzweifelte Schreie auf der andern Seite. Das Schweinchen und der andere Sklave hatten Schwierigkeiten den sich windenden Beißer zu halten, aber die Angst selber Opfer zu werden, ließ sie ihren Kollegen dann doch so festhalten, als ob er in einem Schraubstock stecken würde. Ein neuer Befehl wurde vom Major gegeben.

PRESENT YOUR ASS!!!, brüllte er, an den Delinquenten gerichtet.

Aber der machte keinerlei Anstalten, seinen Arsch nach hinten zu bewegen und ihn als neue Zielscheibe darzubieten. Im Gegenteil. Er versuchte ernsthaft sich zu befreien. Für einen Moment lang war ihm sein Job und alles völlig egal. Diese paar Schläge aus Meisterhand hatten ihn schon fast an die Grenzen seiner Möglichkeiten gebracht. Aber der Gedanke an seinen neuen Sportwagen, und die Alternative zu dieser Arbeit hier, nämlich irgendwo totes Rindfleisch im Labberbrötchen und Pommes zu verkaufen, ließen seine Gegenwehr dann doch erlahmen. Er dachte alles geht vorbei, und ließ es zu, dass das Schweinchen und der andere ihn nach vorne beugten und mit festen Griffen seinen Arsch nach hinten bewegten. Der Major grinste, ging vor zu dem herausgestreckten Sklavenarsch und zog mit sadistischem Genuss mit dem Finger die Linien vor, die gleich von den Kamelpeitschen gezeichnet werden würden. Beißer zuckte erschrocken zurück, als er die Berührung auf seiner Arschbacke spürte. Das blaue Barett stieß ein meckerndes Lachen aus, ging zurück zu seiner Truppe, hob die Hand und die Peitschen sangen wieder ihr grausames Lied. ... Und Beißer sang mit. ...

Wieder ein perfektes Muster auf seiner Haut. Die nächsten fünf Schläge folgten auf den Fuß, denn man hatte ja nicht ewig Zeit, wollte doch der Emir auch noch zum Zuge kommen. Auch wenn ihn die Auspeitschung wieder einmal sehr erfreute, und er sich an den Schreien des armen Beißers ergötzte, war das doch nicht das Ziel der ganzen Aktion. Eher ein angenehmes, ungeplantes Abfallprodukt. Der Kronprinz freute sich aber jedes Mal, wenn er die Künste seiner Garde beobachten konnte. Seiner Meinung nach, hätte man ein solches Kunstwerk aus Schmerz, Kamelleder und Zielgenauigkeit auch bei der Bienale in Venedig im Pavillion von Bundai zeigen können. Seine Berater hatten allerdings diesen Vorschlag mit wenig Begeisterung aufgenommen. Sie meinten, Auspeitschungen seinen in der westlichen Welt nicht mehr zeitgemäß und auch unter dem Mäntelchen der Kunst schwer zu verkaufen. Und so gab es wieder irgendetwas mit handgewebten Teppichen ... und der Emir musste sich mit seinen Privatinzenierungen zufrieden geben.

Die zwanzig Schläge hatten dem armen Opfer schwer zugesetzt. Jede Fünfergruppe fühlte sich an, wie er sich ein Branding vorstellte. Der Schmerz wurde gar nicht weniger. Er schluchzte und Tränen liefen ihm übers Gesicht. Er hatte kaum noch die Energie aufrecht zu stehen und Dreizehn und sein Partner mussten ihn jetzt richtig festhalten, damit er nicht umkippte.

Twenty!, sagte der Major, Four more left! Bring him in an upright position!

Dreizehn und der andere Sklave zogen Beißer hoch und präsentierten der versammelten Mannschaft seinen Rücken. Zwei von den geilen, schwarzen Gardisten nahmen Stellung ein, zielten genau und ... zisch-zack ... zisch-zack ... hatte er zwei wunderbare Striemen in X-Form quer über seine Rückseite, von den Schulterblättern bis zu den Arschbacken. Er schrie wieder wie am Spieß. Die beiden Peitschenkünstler grinsten und zwinkerten sich zu.

Nun waren noch zwei Schläge zu setzen und die waren besonders anspruchsvoll, denn ... zisch-zack ... zisch-zack ... sie waren nicht für Beißer bestimmt, sondern, als Dankeschön für’s halten, für seine Helfer. Und die standen ja seitlich zu den Leibwächtern. Aber die Schläge trafen genau. Quer über den Rücken, das Ende um den Oberkörper herum, der Knoten auf die Titten. Die beiden schrien erschrocken auf ließen Beißer los, der sofort zu Boden sank, und wussten nun, warum er nach eigentlich so wenigen Schlägen schon so fertig war. Das Schweinchen hätte nie gedacht, dass ein einziger Schlag es so beeindrucken konnte. Aber das war ihm ja schon öfter so gegangen. Die Luft wurde ihm fast aus den Lungen gedrückt und der Knoten, der einen seiner Nippel getroffen hatte, zeigte volle Wirkung. Die Truppe dröhnte ein hämisches Gelächter raus. Dem Emir gefiel’s. Der Major raunzte die Sklaven an.

How do you say?

Beißer und der andere schalteten nicht schnell genug, aber das Schweinchen keuchte schnell ein gut verständliches Thank you Sir!. Das rettete die anderen beiden vor einem Erinnerungsschlag zum Abschied. Thank you Sir! ... Thank you Sir! setzten sie schleunigst nach.

Der Major war’s zufrieden. Die Peitschen wurden von ihren Besitzern wieder liebevoll zusammen gerollt und an ihren Gürteln verstaut. Der Emir raunte dem Doc etwas zu. Beißer war aussortiert. Seine Jungs, wie er sie liebevoll nannte, sollten ihn in die Mannschaftsquartiere (die KanzlerInnensuite) bringen, damit sie nach dem Dienst etwas zu spielen hatten. Schließlich war für die ganze Nacht bezahlt und die Merisa-Krieger waren immer hungrig auf weißes Fleisch. Der Doc gab den Befehl an den Major weiter, der an seine Männer, und zwei von ihnen schleiften den fertigen Beißer aus dem Raum und verstauten ihn mit Handschellen an die Heizung gefesselt in ihrer Unterkunft. See you later!, verabschiedeten sie sich und schlenderten lachend und scherzend zu ihrem Herrn und ihren Kameraden zurück.

Dort waren inzwischen zwei von den Federsling wieder aufgehängt, Dreizehn und sein Kollege aufs Neue hinein drapiert worden. Denn die Überprüfung war noch nicht abgeschlossen. Die Regeln wollten es, dass jeder der Gardisten mindestens einmal jedes Loch der Kandidaten durchgetestet haben musste, damit sie gemeinsam entscheiden konnten, welches Exemplar das Beste war. Denn für den Kronprinzen war nur das Premiummodell interessant. Mit weniger gab er sich nicht ab.

Man war ein wenig durcheinander gekommen. Die Unterbrechung durch die Auspeitschung hatte den geregelten Ablauf gestört. Nun diskutierten sie, wer denn wen schon einmal hatte, konnten sich aber nicht entscheiden wie es nun genau war und so wurde beschlossen einfach die ganze Prozedur noch einmal von vorne beginnen zu lassen. Nur so konnten sie feststellen, wer am geeignetsten dafür war, dem Emir höchstselbst zur Befriedigung zu verhelfen. Also nahmen sie wieder Aufstellung an den beiden Slings, der Doktor ließ seine Stoppuhr wieder piepen und die beiden Sklaven wurden noch einmal von vorn und hinten von der ganzen Meute durchgerammelt. Die dicken Brikettschwänze gaben sich gewissermaßen die Klinke in die Hand. Dick und fett und schwarz – einer schöner als der andere! ... Das nahm einige Zeit in Anspruch und danach waren die Votzen der beiden Sklaven wirklich schon ordentlich geweitet und ihre Blasmäuler endlich entspannt und schön offen.

Dreizehns Kollege gab teilweise erbärmlich wimmernde Quieklaute von sich, während er selber den zweiten Durchgang durch und durch genoss. Besonders als Krummschwanz noch einmal seine Prostata besuchte war er hin und weg. Sintfluten körpereigener Glückshormone durchströmten seinen Körper, er spürte keinen Schmerz – nur noch Geilheit. Das zeigte sich auch in einer ansehnlichen Erektion, die er schon wieder produzierte. Das Schweinchen war nun einmal einfach naturgeil. Aber als sich die schwarzen Fickhengste dann doch von den Votzen und Blasmäulern verabschiedeten um das Ranking vorzunehmen, war es doch froh, seinen Schließmuskel wieder ein bisschen zusammen ziehen zu können. So ganz offen sah es doch schon sehr obszön aus, fand es. ... Richtig nuttig!

Allzulange brauchte die Jury nicht, um zu einem Ergebnis zu kommen. Wen wundert’s? Das Schweinchen gewann eindeutig mit vier zu zwei Stimmen. Dabei hatten besonders seine abgeschliffenen Zähne, die ständigen Erektionen und das Abspritzen ohne Handarbeit Punkte gebracht. Die beiden Stimmen, die gegen ihn waren, gehörten zwei der Gardisten, denen es lieber war, widerspenstige, schreiende Votzen, als willige, stöhnende zu ficken. So hatte halt jeder seinen eigenen Geschmack aber am Ende siegte doch die Qualität.

The winner is number three!, verkündete der Major das Ergebnis.

Der Emir nickte wohlwollend. Er hatte sich so etwas schon gedacht, als er das Schweinchen gemustert hatte. Er besaß eine ganz gute Menschen– und Sklavenkenntnis und die besondere Begabung des zuletzt gelieferten Sklaven war ihm nicht entgangen. Wäre die Garde jedoch zu einem anderen Ergebnis gekommen, hätte er es akzeptiert. Denn warum sollte er diesen ganzen Zirkus veranstalten, wenn er hinterher doch etwas anderes machen würde. Natürlich hätte er gekonnt, aber er hätte nicht gewollt. Und die Erfahrung zeigte ihm, dass der Sieger der Gardistenprobe für seine Bedürfnisse wunderbar geeignet war.

Nummer eins, der nur der zweitbeste geworden war, würde nun zu seinem Kollegen in die Exerzierräume gebracht, neben ihm an die Heizung gekettet und durfte dort ebenfalls dem Feierabendvergnügen der Garde bis zum Zapfenstreich dienen. Die Bar war gut gefüllt und offen, und aller Wahrscheinlichkeit nach würde dort heute Nacht noch eine wüste Party steigen. Denn der Emir wusste: Nur zufriedene Truppen, sind gute Truppen.

Aber so weit war es noch nicht. Noch war der letzte Protokollpunkt nicht erfüllt worden. Noch war das Schweinchen nicht ganz vorbereitet für den Einsatz des Kronprinzen. Ein wichtiger Punkt fehlte noch. Zwar war es inzwischen schön offen und sein Loch lachte verlockend zu dem Thronsessel herüber, aber der Emir verlangte nicht nur offene Löcher – denn es war ihm viel zu anstrengend sich in so ein langweiliges, enges, jungfräuliches Löchlein zu quetschen – sondern die offenen Löcher mussten auch gut geschmiert sein. ... Und wer hätte das besser tun können, als seine geliebte Leibgarde. Sich von ihnen ein Brötchen vorschmieren lassen, das war sein großer Fetisch. Die Garde wusste das, das Schweinchen nicht.

Die schwarzen, aufgegeilten Hengste stellten sich nun im Halbkreis um das Arschende des Slings auf, um ihre Spritzbereitschaft herzustellen. Ihre dicken Schwänze ragten fordernd aus ihren Uniformen hervor und sie begannen zu wichsen. Sie schwitzten. Der Duft des afrikanischen Männerschweißes erfüllte den Raum und die Nase von Dreizehn. Der Emir war nun ganz aufmerksam. Das war eigentlich seine liebste Stelle. Die ersten fingen an zu stöhnen. Zwei traten so nah an das Schweinchen heran, dass ihre Eicheln beim wichsen seine Votze berührten. Es zuckte vor Geilheit in ihre Richtung. Und dann war es bei dem ersten so weit. Mit einem animalischen Schrei, der Raubtiere vertrieben hätte, stieß er sein dickes Gerät tief in die Votze des Schweinchens hinein und setzte eine größere Menge Bullenspermas frei, die sich tief in die kleine, vor Geilheit winselnde Sklavensau ergoss.

Nun trat Mortale neben es. Hör’ mir gut zu! Wenn er rauszieht, dann press’ deine Rosette zusammen, so fest du kannst. Lass’ nichts von dem Saft heraus laufen! Hast du verstanden?! Das Schweinchen nickte. Dann auf drei!

Der Doc bewegte sich zu der gestopften Sklavenvotze und hielt unter das Loch, in dem der erste abgespritzte Schokoschwanz noch steckte, einen Teller aus schwarzem Porzellan. Sollte doch etwas daneben gehen, hatte er damit den Beweis für die spermatische Inkontinenz des Schweinchens und außerdem konnte man dann den kostbaren Saft noch weiter verwenden. ...Eins ... Zwei ... Drrrei!

Der Hengst zog seinen langsam schon abschwellenden Riemen mit einem Ruck aus der Sklavenvotze heraus, Dreizehn presste so fest er konnte und tatsächlich stammte der einzige Tropfen, der auf dem Porzellan zu sehen war von dem geilen, triefenden Merisaschwanz. Seine Kumpane hatten das Abspritzen mit erneutem Gejohle kommentiert, in das sich ihr Stöhnen und Ächzen hinein mengte. Natürlich konnte man den dicken Schwanz nicht einfach vor sich hin tropfen lassen, und so kam das Schweinchen in das Vergnügen, die Reste von Votzenschleim und Sperma von dem geilen Riemen ablutschen zu dürfen. Der Schwarze drückte aus seiner Harnröhre noch die letzten Sahnetröpfchen heraus, die sich hell auf seiner dunklen Eichel abzeichneten, bevor sie im Maul von Dreizehn verschwanden. Der durfte das dicke Ding dann auch so lange in seiner Fresse behalten, bis von hinten das nächste Röhren zu vernehmen war und erneut eine fette Ladung feinstes Gardistenspermas in seine Votze geschossen wurde. Tief hinein in das gierige Loch fickte der schwarze Hengst seine Soße, um Platz zu machen für die Ladung des nächsten Kollegen, die auch nicht lange auf sich warten ließ. Das Schweinchen war voll beschäftigt mit Schwanzlutschen, dem genießen der hinein fickenden Leibwächter und dem zusammenpressen seines Loches, wenn die Schwänze es verließen. Es meisterte die Aufgabe mit Bravour. Kaum ein Tropfen landete auf dem Teller des Docs, der ihn immer wieder beim raus ziehen unter die vollgespritzte Sklavenvotze hielt. Nur als Krummschwanz seinen Saft in es hinein beförderte, hatte es leichte Schwierigkeiten sich auf das zusammenpressen zu konzentrieren, zu sehr reizte der gebogene Fickriemen doch seine ohnehin schon sehr sensible Prostata.

Und schließlich hatte der letzte der Sechs seinen Saft in die klaffende Votze hinein gestoßen, der letzte Schwanz war sauber gelutscht, die Merisakrieger standen rauchend und gut gelaunt neben ihm und beglückwünschten sich gegenseitig für ihre Heldentaten. Das arme Schweinchen fühlte sich ausgeleiert wie sonst was, sein Loch war durch die viele Fickerei kaum noch in der Lage, die Spermafluten in sich zu behalten und so war es dankbar, als Mortale ihm nach dem letzten Schwanz einen Plug in die Votze schob um sie zu verschließen. Abgefüllt bis oben hin lag es nun keuchend in seinem Sling und bildete sich ein, das Sperma in seinem Arsch hin und her schwappen zu spüren.

Die Leibwache hatte ihre Schuldigkeit getan, die Leibwache konnte gehen. Die Sicherheitslage erforderte ihre Anwesenheit nicht mehr und der Emir verabschiedete seine Jungs mit lobenden Worten. Sie stießen zum Abschied noch den traditionellen Kriegsschrei ihres Stammes aus und machten sich dann auf den Weg in ihre Unterkunft, wo Beißer und der andere aussortierte Sklave noch an der Heizung hingen und nun bald den Kriegern als Spielzeug dienen würden. Sie waren recht froh endlich nach hinten gehen zu können, mussten die meisten von ihnen nach dem Abspritzen doch dringend pissen. Die Sklavenmäuler würden jetzt zuerst einmal als Pissbecken herhalten müssen, bis die Schwänze der Merisa wieder einsatzbereit sein würden und nur noch ihrem Privatvergnügen dienen sollten.

Nun war das Schweinchen mit dem Doc, dem Emir und den beiden übrig gebliebenen Leibwächtern im Anzug alleine. Es quetschte mit seiner Rosette den Plug so fest, wie es konnte, damit nicht noch zu guter Letzt doch noch ein Unglück passieren würde. Der Sling baumelte leise vor sich hin und pendelte sich in einer Position ein, von der aus Dreizehn direkten Blick zum Thronsessel des Kronprinzen hatte. Allerdings verkehrt herum, denn sein Kopf hing immer noch nach unten. So richtig bequem war das schon lange nicht mehr. Das Blut pochte in seinen Schläfen, die Nase war zugeschleimt und Rotz und andere Flüssigkeiten verschmierten sein erschöpftes Sklavengesicht. Aber es lächelte selig.

Das Gesicht des Emirs war immer noch nicht zu erkennen, aber das Schweinchen sah, wie er Mortale ein Handzeichen gab. Der gab sich wieder ganz dienstbeflissen, griff wieder zu seinem Arztkoffer und holte neue Utensilien heraus.

Herr, sagte er, ich brauche nun etwas mehr Licht. Ihr wisst, dass ich jetzt sehr genau arbeiten muss, damit alles den erwünschten Effekt hat. Das hätte ihm gerade noch gefehlt, den Emir zu verärgern, bei dem was nun anstand

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Der Kronprinz nickte großmütig und einer seiner Bodyguards ging zum Lichtschalter und dimmte die Beleuchtung langsam hoch. Aus der Silhouette wurde nun nach und nach eine richtige Gestalt. Die kostbaren Stoffe, aus denen der Burnus gearbeitet war, strahlten hell, wie aus der Waschmittelwerbung, verhüllten den Emir aber immer noch zur Gänze. Das einzige, was das Schweinchen vom Gesicht erkennen konnte, war, dass der Emir eine Sonnenbrille trug. Er winkte Mortale nun zu sich. Der kniete sich nach mehreren Verbeugungen vor seinem Herrn hin und begann die Stoffschichten auseinander zu falten. Zuerst den kostbar gewirkten Umhang mit seinem Goldbrokatapplikationen, dann das Obergewand, die mittlere Schicht und schließlich den Unterrock des Prinzen, so dass sein königlicher Unterleib sichtbar wurde. Und so sah das Schweinchen zum ersten Mal in seinem Leben einen echten royalen Schwanz. ...

Nun gut, allzuviel sah es nicht davon, denn das königliche Bäuchlein wölbte sich so weit vor, dass der langersehnte Herrscherpenis ein wenig in den Hintergrund trat. Das Schweinchen war ein bisschen enttäuscht, hatte es doch eigentlich erwartet nach den ganzen fetten Afrikanerschwänzen einen echten, geilen Araberhengstriemen zu sehen, wie es sich ihn in seinen Phantasien ausgemalt hatte. Aber im Gegensatz zu seiner Garde, war die Erektion des Herrschers in spe eher zögerlich und lag noch in ihren Anfängen.

Darf ich, Herr?, fragte Mortale und der Emir nickte. Das Schweinchen war hoch gespannt, was nun folgen würde.

Der Doc griff vorsichtig zwischen die Beine und unter den Bauch des Prinzen und legte dessen bestes Stück langsam frei. Dreizehn sah nun, dass er doch nicht so klein war, wie es im ersten Moment geschienen hatte. Bloß, dass er nicht steif, sondern einfach nur fleischig war. Aber es sah verdammt viel Fleisch. Wenn der mal stünde, dann würde er bestimmt locker mit der Ausstattung der Garde konkurrieren können. Mortale nahm den königlichen Penis nun vorsichtig in die Hand, tupfte ihn mit einem Wattebausch ab, wartete einen Moment und griff dann nach den Gerätschaften, die er eben seinem Koffer entnommen hatte. Das Schweinchen glaubte seinen Augen nicht zu trauen, als es sah, dass der Doktor nun eine Injektionsspritze in der Hand hielt, vorsichtig daran klopfte, die Schutzkappe über der Nadel abzog und sie in rechtem Winkel zu dem Schwanzschaft in die königlichen Schwellkörper einstach. Der Schweiß stand ihm dabei auf der Stirne. Es war nicht so einfach Leibarzt eines so cholerischen Herren zu sein. Das Letzte was er jetzt brauchen könnte, wäre ein Fehlstich gewesen. Aber er war erfahren in dem was er da tat, hatte er diese Prozedur doch schon viele Male durchgeführt. Die Nadel war dünn, Mortale geschickt und so spürte der Emir nur ein kleines Pieksen als die Injektionsnadel in seinen Schwanz eindrang. Langsam drückte der Doc den Inhalt der Spritze in die Schwellkörper seines Gebieters, zog die Nadel mit einer schnellen Bewegung heraus, drückte den Schwanz an der Einstichstelle zusammen und massierte dann ganz sanft das Zaubermittel ein, damit es sich gleichmäßig verteilen konnte. ... Dann verbeugte er sich erneut, packte seinen Arztkram weg und entfernte sich von seinem Herrn. Nun hieß es auf die Wirkung warten.

Dem Schweinchen blieb die Spucke weg. Sowas hatte es noch nie gesehen, ja nicht einmal geahnt, dass es so etwas gäbe. Im Zeitalter der blauen Pillen und ihrer indischen Weiterentwicklungen schien ihm eine solche Behandlung doch irgendwie übertrieben und fehl am Platz zu sein

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Dem Emir wäre es natürlich auch lieber gewesen, einfach eine Tablette schlucken zu können um sein Zepter sich aufrichten zu lassen, aber leider, leider war ihm dieser einfache Weg verwehrt. Sein zügelloses Lotterleben war nicht spurlos an seinem königlichen Körper vorbei gegangen. All die Drogen, all der Alkohol, die vielen Wasserpfeifen, das üppige Essen, die fehlende Bewegung und die Ausschweifungen denen er sich im Laufe seines Lebens hingegeben hatte, hatten dazu geführt, dass er mittlerweile drei Herzinfarkte hinter sich hatte und sechs Bypässe seine Herzkranzgefäße an seinen Blutkreislauf koppelten. Und das war ein absolutes No Go für alle Arten der nützlichen kleinen Helfer, die zwar keiner braucht, die aber jeder, ’nur so zur Sicherheit’, nimmt. Die besten Kardiologen der Welt hatte er konsultiert, aber von allen dieselbe Diagnose gehört. Und so hatte er sich seit einiger Zeit auf die Schwellkörperautoinjektionstherapie umgestellt, was er zunächst noch etwas gewöhnungsbedürftig fand, ihm aber die härtesten Erektionen, die er je gehabt hatte schenkte. Und was irgendjemand darüber dachte, war ihm völlig egal. Er war der Emir, er war der Herrscher in spe, sein Wort war Gesetz und keiner würde es wagen, auch nur im Verborgenen Witze darüber zu reißen, dass der allmächtige Emir von Bundai Spritzen brauchte um einen Steifen zu bekommen.

Das Schweinchen war zwar überrascht, aber es dachte ganz pragmatisch: ... wenn’s denn hilft ..., und beobachtete gespannt die Wirkung des Versteifungspräparats. Die ließ auch nicht lange auf sich warten und es konnte beobachten, wie der hochadelige Schwanz ein Eigenleben zu entwickeln begann. Zuerst wurde er länger, dann nahm sein Umfang zu und schließlich begann er sich aufzurichten wie eine Kobra, die zum Biss ausholt. Und endlich ragte er in beeindruckender Größe unter dem Bauch des Emirs heraus und war bereit für seinen Einsatz. Nun endlich würde das Schweinchen in den Genuss kommen, für den es die ganze Castingprozedur durchlaufen hatte. Gleich würde es einen echten königlichen Fickriemen in seinen Löchern spüren. Es war ganz aufgeregt. Und wenn ihm nicht noch in letzter Sekunde die Augen verbunden werden würden, dann hätte es bald die Gelegenheit den Prinzen erstmals von Angesicht zu Angesicht zu sehen. Es konnte es kaum abwarten. Gleich würde ’sein’ Prinz ihn nehmen!

Der Emir sah, wie sich der Schwanz des Schweinchens ganz von selber wieder aufrichtete, dachte wehmütig an die Zeiten, als es bei ihm auch noch einfach so gegangen war, tröstete sich dann aber mit dem Gedanken, dass ohne die Gaben der modernen Medizin gar keine Erektion mehr möglich wäre, und was zählte, war schließlich nur der Erfolg. Da dachte er ähnlich pragmatisch wie das Schweinchen.

Nun gib dir die Mühe deines Lebens, raunte Mortale diesem zu, du kannst dir bestimmt vorstellen, was passiert, wenn du seine Majestät beißt!

Konkrete Vorstellungen hatte es natürlich nicht, aber seine Phantasie reichte aus, um sich die drohenden Strafen für eine Majestätsverletzung vorstellen zu können. Aber es war guten Mutes. Nach all den riesigen Gardeschwänzen, die es in der letzten Stunde unfallfrei gelutscht hatte, würde er auch dem Emir reine Freude bereiten können. Er musste nur noch zu ihm kommen und ihm seinen Schwanz zur Verwöhnung einführen. Es öffnete sein Blasmaul nun soweit es konnte, überlegte kurz, ob es, wie bei seinem Einsatz am Gloryhole lüstern mit der Zunge locken sollte, verwarf diesen Gedanken dann doch als zu nuttig um ihn durchzuführen, aber es konnte nicht verhindern, dass ihm Geilheitssabber aus den Mundwinkeln tropfte. Der Emir grinste, als er die unersättliche Lust des neuen Sklaven bemerkte. Er würde ganz sicher seinen Spaß mit ihm haben.

... Er schnippte mit den Fingern und seine beiden Leibwächter beeilten sich, ihn vorsichtig unter den Achseln anzufassen und ihm auf die Beine zu helfen. Nun stand er in vollem Licht da und dreizehn konnte endlich das lang ersehnte Antlitz des orientalischen Prinzen sehen. ... Es hatte, wie gesagt, so etwas wie den jungen Omar Scharif erwartet, obwohl es eigentlich bei der Schwanzspritze schon etwas verwundert war, dass ein Kronprinz so etwas brauchte. Aber als er nun in das Gesicht des Prinzen schaute, war er zuerst erschüttert und sprachlos. ... Trotz Sonnenbrille, trotz sorgsam gestutztem Vollbart war nicht zu übersehen, dass das Gesicht des Emirs von vielen durchzechten Nächten und vielen heißen Wüstenwinden, sonnengegerbt und faltig wie eine runzelige Pampelmuse war. Der Prinz, sein Prinz, so schätzte es, war mindestens achtzig Jahre alt!

So schlecht lag es mit seiner Schätzung auch gar nicht. Hadschi Ali ben Nemsi, wie die Kurzform seines Namens lautete, zählte sogar schon dreiundachtzig Lenze. Als sein Vater gestorben war, war er gerade einmal achtundzwanzig gewesen, sein Bruder ein Jahr älter, und so wartete er seit fast sechs Jahrzehnten darauf, den Thron von Bundai zu besteigen. ... Nun ja, wirklich gewartet hatte er nie. Er wünschte seinem Bruder aus vollem Herzen noch zwanzig gesunde Jahre, denn wenn er erst einmal den Thron bestiegen hätte, dann wäre es nicht mehr so leicht für ihn, seine Ausschweifungen auszuleben. Er wäre eingesperrt in seinen goldenen Käfig, vom Hofzeremoniell gezwungen auf alles, was nicht im Sinne des Propheten war, also alles was er liebte und Spaß machte, zu verzichten. Und er bestieg auch in seinem fortgeschrittenen Alter immer noch lieber geile Sklaven und Gespielen jeglicher Coleur, als den dämlichen Thron von Bundai. Diesbezüglich hatte er keinerlei Ehrgeiz. Und so hielt er seinem Bruder den Rücken frei, es gab keine Machtkämpfe, keinen Nachfolgestreit und das Emirat war seit vielen, vielen Jahren, das friedlichste in der ganzen Region.

Nach der ersten Schrecksekunde hatte sich das Schweinchen schnell wieder gefangen. Es hatte keine Vorurteile und der ganze Ageismus und Lookismus der die heutige Welt prägt, waren ihm schon immer ein Graus gewesen. Warum, zur Hölle, musste jeder aussehen, wie ein Pornostar? Und würden nicht alle einmal alt und runzelig werden? Das fand es wesentlich weniger tragisch, als das Aussehen so mancher Botoxzombies, die nicht wahrhaben wollten, dass der Mensch ein vergängliches Wesen ist.

Der Emir stützte sich nun vertrauensvoll auf seine Leibwächter die ihn vorsichtig zu dem Sling mit der wartenden Maulvotze geleiteten. Sein Schwanz ragte groß, hart und lüstern zwischen den vielen Stoffschichten hervor. In diesem Zustand war er das jugendlichste Körperteil am ganzen Prinzen. Langsam, Schritt für Schritt sorgsam abwägend näherte er sich dem Schweinchen. Er hielt sich an der Querstange fest, einer seiner Leibwächter stützte ihn von hinten und der andere trat hinter das Schweinchen und versetzte den Sling in Schwingung. Mortale hatte nun seinen letzten Einsatz. Der Teller mit den Sperma– und Schleimtropfen kam jetzt zu Ehren und der Doc schmierte seinen Inhalt als königliche Gleitcreme auf den königlichen Schwanz. Der drang durch die Schwingung nun ganz von selbst in das geile Blasmaul des Schweinchens ein, bei jedem Schwung ein Stückchen mehr. Es hörte den Emir stöhnen. Tief in seinen Hals schob sich der dicke fette Herrscherschwanz hinein und glitt wieder hinaus. Das Tempo wurde schneller und der Emir geruhte nun höchstselbst ein wenig zuzustoßen, wenn ihm das Schweinchen entgegen schwebte.

Er stöhnte genüsslich, seine Bewegungen wurden schneller und etwas intensiver. Er ließ sich Zeit. Die Wirkung des Präparates würde noch lange anhalten und so wurde das geile Schweinchen lange von dem schwer ächzenden Emir ins Maul gefickt. Hinein und heraus glitt er, sich erbauend sich an den Geräuschen, die das Schweinchen von sich gab. ... Er liebte geile, offene Maulvotzen. Einige Male war er schon kurz vor dem Kommen, gebot aber den Leibwächtern mit einer Handbewegung Einhalt, der Sling wurde angehalten und erst wieder in Bewegung gesetzt, wenn sich der Sturm in den Eiern des Emirs wieder etwas gelegt hatte. ... Er musste ja auf seine Gesundheit achten.

Dreizehn schmeckte schon den ersten Vorsaft. Aber dann gingen die Pferde, respektive die Kamele mit dem Kronprinzen durch. Er ließ die Querstange los, griff sich stattdessen den Kopf des Schweinchens und begann wie wild in das offene Maul hinein zu ficken. Seine Leibwächter stützen ihn und Mortale sah sich das Schauspiel mit besorgten Blicken an. Das Stöhnen des Emirs wurde nun immer lauter, sein Schweiß tropfte auf den Hals des Schweinchens und er spürte, wie er dem Orgasmus immer näher kam ... immer näher ... er liebte dieses Gefühl ... so kurz vorher ... dieses Gefühl der nahenden Explosion. Er keuchte und ächzte. Den Kopf von Dreizehn in den Händen, stieß er in das Votzenschwein hinein, als sei er noch ein kraftstrotzender Jüngling. ... Schon rannen wieder einige Tropfen Vorsaft aus der fetten Eichel und erfreuen die Geschmackspapillen des geilen Sklaven. ... Doch der Emir kannte seine Grenzen. Er merkte, dass sein Puls zu schnell, sein Blutdruck zu hoch waren und hielt nach einem besonders heftigen Stoß in die Fickfresse des Sklaven plötzlich wieder in seiner Bewegung inne. ... Noch nicht, ... jetzt noch nicht, ... es gab ja schließlich noch mehr zu genießen, als nur die Maulvotze, die sich ihm darbot. Da war ja schließlich noch der Arsch des Sklaven, vollgepumpt mit dem besten Sperma das im ganzen Orient zu finden war. Dem Sperma seiner Leibgarde, die für ihn dieses geile Brötchen geschmiert hatte und in deren Säften sich sein Schwanz gleich ganz besonders wohl fühlen würde.

Als ich sein Atem beruhigt hatte, zog der eine Leibwächter den Sling so weit zurück, dass der immer noch beinharte Riemen des Emirs aus dem Maul des Schweinchens heraus flutschte. Eine geschickte Handbewegung und die Liebesschaukel hatte sich soweit gedreht, dass nun die andere Öffnung von Dreizehn vor dem Emir hing, noch verschlossen von dem Plug, der das Auslaufen des kostbaren Inhalts zuverlässig verhindert hatte. Das Kopfteil wurde hochgeklappt, damit der Kronprinz beim Ficken das Gesicht von Dreizehn sehen konnte. Auch seine Hände wurden gelöst. Es sah nun den bloßen Oberkörper und das Gesicht des Emirs so genau wie bisher noch nie. Der grinste lüstern, das Schweinchen grinste frech zurück. ... So schlecht sah er eigentlich gar nicht aus, fand es. Gut, die Falten im Gesicht, die Runzeln auf der Haut, die schon etwas hängenden Titten die aber geile dicke Nippel hatten, an denen offensichtlich schon manch ein Gespiele gearbeitet hatte, richtig schön sah das nicht aus. Aber so ist das eben mit dem Zahn der Zeit. Der macht auch vor einem Emir nicht halt.

Und nun war es endlich so weit. Nur noch ein Gummistöpsel trennte seine Votze vom Schwanz des Prinzen. Mortale machte sich daran es zu entkorken. Während der Doc noch den Stöpsel heraus zog, spürte Dreizehn schon die pralle Eichel des Herrschers an sein Loch klopfen und in einer einzigen geschickten Bewegung wurde der Plug entfernt und der Schwanz des Emirs drang tief in das geschmierte, offene Votzenloch ein. Den feuchten, schmierigen Stöpsel schob Mortale dem Schweinchen wie einen Schnuller – einem sehr großen Schnuller – ins Maul und der Emir betrachtete mit großem Gefallen das Bild das sich ihm bot.

Nun wurde der Sling wieder bewegt. Kraftvoller, schwungvoller als eben. Es war Millimeterarbeit, aber mit den erfahrenen Händen der Leibwächter wurde die Schwingung immer mehr gesteigert, bis der harte Schwanz bis zur Eichel aus dem offenen Loch heraus gezogen wurde, immer wieder pochend den Schließmuskel passierte, dann ganz draußen war und der Sling samt Schweinchen mit voller Wucht auf den königlichen Schwanz aufgespießt wurde. Das Leibwachensperma spritzte nur so aus der Votze heraus. Der Emir stand wie festgenagelt, sein Schwanz stand auch und das gut geschmierte Loch des Schweinchens bot nun nicht mehr den geringsten Widerstand. ... Genauso mochte er es. Offene, geschmierte Votzen ficken! Sie auf seine harte Lanze drauf sausen lassen ... Er keuchte immer heftiger. Er vergaß sein Alter, seine Bypässe, seine künstlichen Hüftgelenke und all die anderen Ersatzteile, die ihm im Laufe seines Lebens implantiert worden waren. Er fühlte sich endlich wieder wie der junge, kraftvolle Hengst, der er einmal gewesen war. Der Cocktail an Chemikalien der seinen Körper durchströmte, war an diesen jugendlichen Gefühlen natürlich nicht unbeteiligt. Auch da nahm er immer nur das Beste. Der kolumbianische Botschafter persönlich hatte ihm letzthin wieder einmal eine größere Menge besten Kokains zukommen lassen, das in seinem Hirn einen Glückshormontango auslöste und sich mit den Endomorphinen, die er durch die sexuelle Erregung selbst produzierte, mischte. ... Aaaahhh ... war das schön!!! ... So leicht, so schwerelos, so schmerzfrei! Der Emir begann ziemlich zu schweben. In seinem Rausch genügte es ihm nicht mehr, das Schweinchen auf die Lanze geschoben zu bekommen, nein, nun wollte er selber nageln. Er krallte sich an Dreizehns Arschbacken fest, stieß seien fetten Prügel ungebremst in ihn hinein, seine Sonnenbrille fiel von seiner verschwitzten Nase auf den Bauch des Schweinchens, er sah es mit vor Geilheit geweiteten Augen an und stöhnte ganz unköniglich:

Los! Geh’ mir an die Titten, du Sau!

Sein Deutsch war wirklich ganz hervorragend. Die Hände des Schweinchens schnellten nach oben, schoben den Stoff auseinander und seine Finger bekamen die royalen Nippel zu fassen. Der Emir stöhnte noch lauter und erhöhte das Ficktempo.

Fester, du Sau!, keuchte er.

Das Schweinchen griff so fest zu, dass der Emir leise aufschrie. Es sah Sabber aus seinem Mundwinkel fließen. Mit glasigen Augen fickte Hadschi Ali ben Nemsi das Schweinchen durch, dass ihm hören und sehen verging. Er beugte sich weiter vor, lag fast auf dem Bauch des Sklaven, ließ die Arschbacken los, seine Hände suchten den Hals des Gefickten und klammerten sich daran, während er weiterhin seinen gewaltigen, getunten Araberschwanz in die deutsche Sklavenvotze rammte. Er stöhnte, er keuchte, er ächzte, immer lauter, immer schneller. Die beiden sahen sich in die Augen. Die Gesichter lustverzerrt. Und dann ... und dann ...

AAAhhhh...., schrie der Emir, ... AAAAhhhhhhh ..., er wurde lauter, ... AAAAAHHHH..., wie ein Tier, ...AAAAAHHHHHLLLAAAAHHHhhhhh..., und seine königlichen Säfte ergossen sich endlich in das vorbereitete Sklavenloch.

Er spürte wie das Sperma aus ihm heraus spritzte, dieses Gefühl des Auflösens aller Spannung, als würde alle Kraft aus ihm heraus in das stöhnende Votzenschwein gesaugt. Er schwebte auf dem Plateau des Orgasmus, brüllte immer noch wie ein röhrendes Dromedar, schnappte nach Luft, fühlte sein Herz rasen, seinen Blutdruck steigen, er sah Sternchen, ihm wurde schwindelig, da ... plötzlich ... ein unerträglicher Schmerz in seiner Brust ... er ließ das Schweinchen los, griff sich ans Herz, ihm wurde schwarz vor Augen, die Welt versank in einem dunklen Rauschen und hätte ihn nicht sein Leibwächter festgehalten, er wäre wie ein nasser Sack auf den Boden gefallen.

HERR!!, schrie Mortale, HERR!!!! ... WAS IST MIT EUCH????!!

Doch der Emir konnte nicht mehr antworten er röchelte noch ein wenig, dann hörte er auf zu atmen.

Großer Gott!, schrie Mortale weiter, Großer Gott, er hat einen Infarkt!! ... Los legt ihn auf den Boden, Ihr Deppen, legt ihn hin!

Die Leibwächter waren genauso geschockt wie der Doktor. Ängstlich ließen sie den schlaffen Körper des Emirs auf den Boden sinken. Mortale rannte zu seinem Koffer. Er hatte für solche Fälle immer einen transportablen Defibrillator im Gepäck. Er holte das Gerät heraus, rannte zu dem Leblosen zurück, riss die Stoffschichten vom Oberkörper seines Herrn zur Seite, lege mit zittrigen Fingern die Elektropads an den richtigen Stellen an, brüllte: ZURÜCK!!! und drückte auf den Auslöser um den rettenden elektrischen Schlag auszulösen. ... Nichts geschah! Der Körper des Emirs hätte sich nun eigentlich aufbäumen müssen, aber nichts geschah! Mortale lief der Angstschweiß übers Gesicht. Er drückte erneut. Wieder nicht. Oh großer Gott! Er hatte vergessen, die Akkus aufzuladen! Er hatte das Ding so lange nicht gebraucht, dass er vergessen hatte, dass die Batterien sich entladen. Kein Strom! Kein Defi! Keine Wiederbelebung! ... Wegen ihm. ... Er war ein toter Mann. Mindestens genauso tot, wie der Emir, der schlaff neben ihn lag. Er war in Panik. Man würde ihn vierteilen, wenn herauskam, dass er am Tode des Thronfolgers schuldig war. Da erinnerte er sich daran, dass er auf den Fluren kleine Notfallschränkchen gesehen hatte, in denen sich laut Piktogramm ebenfalls Defibrillatoren befanden, falls es einmal zu Unglücken kommen würde. Er musste sich einen besorgen. Vielleicht war dem Emir ja doch noch zu helfen. Er sprang auf, rannte zur Tür stürzte heraus und brüllte wie ein Wahnsinniger:

EIN DEFI!!! EIN DEFI!!!. Aber niemand hörte ihn. – Und der Emir war tot.

Das Schweinchen hatte das ganze Drama von seinem Sling aus beobachten können. Es hatte gespürt, wie durch den Schwanz des Prinzen ein Zucken gefahren war, als der Infarkt ihn ereilte. Großer Gott! Der Emir war gestorben, als er noch in ihm drin war. Sein Herz raste ebenfalls. Es beobachtete die vergeblichen Versuche Mortales, sah ihn vom Wahnsinn getrieben aus dem Raum stürzen, sah die Ratlosigkeit der Leibwächter und den reglosen Emir auf dem Boden, erinnerte sich an seinen letzten Erste-Hilfe-Auffrischungskurs, sprang elegant wie eine Gazelle aus dem Sling, kniete neben dem leblosen Körper nieder und begann mit einer Herzdruckmassage. Er hörte die Rippen des Emirs gefährlich knarren, die Leibwächter wollten ihn schon zurück ziehen, aber er stieß sie einfach von sich und in ihrer Hilflosigkeit ließen sie ihn einfach machen. Er erinnerte sich daran, was er gelernt hatte. Schnell und fest musste er drücken. Lieber ein paar Rippen brechen, als das Herz stillstehen lassen. Dreißig Mal fest drücken, im Rhythmus des Radeztki-Marsches, oder wahlweise Staying Alive von den Bee Gees, dann zwei Mal beatmen, wieder dreißig Mal drücken, beatmen, drücken beatmen ... Es schwitzte.

LOS!!! WACH AUF!!!! WACH AUF, VERDAMMT!!!, brüllte es und gab dem Prinzen ein paar Schläge auf die Wangen, bevor er sich weiter an die Herzdruckmassage machte.

Es gab alles. Es war verdammt anstrengend. Nach drei Minuten war es schon am ganzen Körper klatschnass und keuchte, fast wie beim Sex. Wieder beatmen, wieder drücken ... und dann plötzlich ... ein Husten! ... Ein Husten! Hurra! Es hatte es geschafft! Der Emir atmete wieder. Langsam schlug er die Augen auf und blickte verwirrt um sich.

Was ist passiert?, röchelte er, Ist das das Paradies hier? Er hustete erneut und holte tief Luft, die rasselnd in seinen Lungen verschwand.

Das Schweinchen lachte hysterisch. Tränen der Freude liefen ihm aus den Augen. Es hatte es geschafft! Es hatte ein Leben gerettet! Und dann auch noch das eines Emirs!

Nein Herr!, keuchte es, nein Herr, zum Glück nicht. Ihr hattet einen Infarkt. Ihr habt nicht mehr geatmet. Aber ihr lebt! Ihr lebt!!! Es winkte den Leibwächtern zu. Water! Bring some water!

Sekunden später hatte es ein Glas mit frischem Wasser in der Hand, hielt es dem Emir vorsichtig an die Lippen, stützte seinen Kopf mit der Hand etwas ab und ließ ihn einen Schluck nehmen. Er sah es dankbar an.

Du hast mir das Leben gerettet ... wenn du nicht gewesen wärst, dann wäre ich jetzt tot ..., flüsterte er.

Nicht reden, Herr, nicht reden, trinkt noch einen Schluck!

Es führte das Glas wieder an den Mund des Prinzen, der schon wieder gleichmäßig atmete und einen tiefen Schluck nahm. Das Schweinchen streichelte ihm beruhigend über den Kopf. Ihm war es im Moment völlig egal, ob da ein Prinz oder ein Straßenfeger lag. Da lag ein Mensch der Hilfe brauchte und beruhigt werden musste.

Es wird alles gut, es wird alles gut ... der Doktor hat bestimmt schon Hilfe gerufen. Der Rettungswagen ist gleich hier.

Der Emir erholte sich erstaunlich schnell. Er sah zu seinen Leibwächtern auf und befahl ihnen, ihm beim Aufstehen zu helfen. Das Schweinchen riet dazu liegen zu bleiben, aber der Prinz wollte nicht hilflos auf dem Boden liegen, wenn der Rettungsdienst kam. Die Wächter schleppten ihn zu seinem Sessel auf den er sich seufzend fallen ließ. Aaach ... das tut gut..., stöhnte er. Seine Augen waren schon wieder wach und klar und er saß aufrecht auf seinem Thronsessel, fast, als wäre nichts gewesen.

Das Schweinchen machte sich trotzdem Sorgen, denn es wusste, dass oftmals ein zweiter Infarkt auf den ersten folgt. ... Aber in diesem Falle nicht. Der Prinz war zäh. Er nahm noch einen Schluck Wasser – er konnte das Glas schon selber halten – griff dann nach dem Mundstück der Wasserpfeife und sog genüsslich den Rauch in seine Lunge. Nicht einmal husten musste er und als er eine dicke Wolke ausgestoßen hatte, sah er schon wieder ganz fit aus. Die Farbe war in sein Gesicht zurückgekehrt und seine Lebensgeister waren wieder voll da.

Komm’ her zu mir, mein kleiner Freund!, sagte er zärtlich und winkte das Schweinchen zu sich hin. Du hast mich gerettet. Das werde ich dir niemals vergessen. Das ganze Volk von Bundai kann dir dankbar sein. Wäre ich gestorben, es hätte Unruhe unter den Brüdern und den anderen Stämmen gegeben, man hätte um die Thronfolge gekämpft, möglicherweise hätte ein Bürgerkrieg unser friedliches Land verwüstet. ... Allah sei Dank, dass er dich geschickt hat. Gepriesen sei der Prophet!! ... Es ist ein Wunder, ... ein Wunder!

Er tätschelte liebevoll den Kopf des Schweinchens, das er noch vor wenigen Minuten nur als weißes Stück Fickfleisch gesehen hatte.

Nein, Herr, sagte das Schweinchen bescheiden. Kein Wunder. Nur der Erste-Hilfe-Kurs vom Deutschen Roten Kreuz! Aber es war natürlich stolz und glücklich so gelobt zu werden.

Ich werde dich frei kaufen, kleiner Sklave. Du wirst als freier Mann mit mir in mein Emirat gehen können. Du wirst Leben wie ein Prinz. Ich werde dich behandeln, wie den Sohn, den ich nie hatte. Das Volk von Bundai wird dich preisen und feiern. Kein Wunsch soll dir versagt bleiben. ... Du hast nicht nur mich, sondern unser ganzes Reich gerettet. ... Sag, willst du mit mir kommen? Willst du mir die Freude machen, meinen Lebensretter um mich zu haben? Sag!...

Das Schweinchen blickte beschämt und ängstlich auf den Boden. Natürlich, das war schon ein tolles Angebot in Zukunft als Prinz leben zu können, aber was wollte es im Orient? Selbst als Prinz? Es brauchte kein Gold und keinen Luxus und keine Feiern. Es hatte doch eigentlich alles was es wollte. Es hatte seinen Herrn und den würde es nicht für alle Paläste dieser Welt eintauschen wollen.

Herr, ich danke euch, das ist das großzügigste Angebot, dass ich je bekommen habe. Aber Herr, ... ich bitte euch ... lasst mich hier. ... Ich habe hier mein Glück gefunden und auch wenn euer Land bestimmt wunderschön ist, würde ich meinen Herrn und Meister, Daniel auf ewig vermissen. Bitte verzichtet auf mich, lasst mich einfach hier mein Leben leben. Ich habe gerne geholfen, das war selbstverständlich. Das hätte ich für jeden getan. Bitte Herr, wenn ihr mir etwas Gutes tun wollt, dann lasst mich hier bei meinem eigenen Herrn!

Der Emir war schwer beeindruckt. Jeder sonst hätte sein Angebot auf ein sorgenfreies Leben sofort angenommen, aber dieser kleine Sklave hier war anders als die anderen. Er schien wirklich das gefunden zu haben, wonach er suchte. Der Prinz war fast ein bisschen neidisch auf Meister Daniel, der einen so treuen Sklaven hatte.

Nun ja, sagte er, du scheinst zu wissen, was Du willst und Du scheinst gefunden zu haben, was du brauchst. Wenn das Dein Wunsch ist, dann werde ich mich danach richten. ... Du musst deinen Herrn schon sehr lieben. Er seufzte tief.

Das Schweinchen sah ihn an. So wörtlich hatte es das noch nie gehört. Es zögerte einen Moment mit der Antwort. ... Ja, Herr, ... ich glaube, ich liebe ihn sehr ..., sagte es leise. Es bekam ganz feuchte Augen, als es sich so reden hörte.

Der Kronprinz atmete schwer. So leicht hatte er den Anfall wohl doch nicht weg gesteckt. Er lehnte sich in seinen Sessel zurück. Nun, so sei es denn. Aber du wirst verstehen, dass ich den Retter des Thrones irgendwie belohnen muss. Das verlangt die Tradition und die Ehre. ... Also, hör’ zu, kleiner Sklave. Ich werde dir zu Ehren meinem besten Rennkamel deinen Namen geben. So wird die Erinnerung an dich nie verblassen. Und außerdem verleihe ich dir den Goldenen Halbmond. Das ist der höchste Orden, den mein Land zu vergeben hat. Damit bist du der erste Sklave, der Ritter vom goldenen Halbmond wird. Damit verbunden ist außer lebenslanger Steuerfreiheit und gratis tanken, auch ein kleiner Lohn für dich. Du kannst ihn ja an deinen Herrn weiter geben. Der wird sich freuen, dass sein Sklave so gute Erträge abwirft. Er winkte einen der Leibwächter zu sich. Auch der schien deutsch zu verstehen. Geh’ und bring mir die Schatulle!, befahl er.

Das Schweinchen stand sprachlos neben ihm. Ritter vom goldenen Halbmond! Wie geil war das denn? Das würde ihm kein Mensch glauben. Und ein Rennkamel mit seinem Namen. Es stellte sich den Radiokommentator beim Zieleinlauf vor.

... Suleiman führt, aber Dreizehn holt auf, ... ja ... ja ... Dreizehn zieht an dem Favoriten vorbei ... ja ... JAAAA!!! ... Dreizehn gewinnt mit zwei Kamellängen Vorsprung ... Wer hätte das gedacht ...

Es lächelte still in sich hinein. Tiere hatte es schon immer gemocht, aber seine geliebte Katze war leider vom Balkon gefallen und vom Hausmeister in der Biotonne entsorgt worden. So etwas kann mit einem Kamel bestimmt nicht passieren, dachte es zufrieden. Aber dann wurde es aus seinem Tagtraum heraus gerissen, denn der gutaussehende Bodyguard kam mit einer reich verzierten Schachtel zurück und stellte sie mit einer tiefen Verbeugung vor den Emir auf den Tisch.

Nun komm’ her zu mir und knie nieder, keuchte er matt.

Das Schweinchen machte sich langsam wieder ernsthafte Sorgen um ihn. Wo denn nur der verdammte Rettungsdienst blieb? Und wo war Doktor Mortale?? Aber Ablenkung ist ja bekanntlich ganz gut für einen akuten Infarktpatienten. Immer nur auf den eigenen Herzschlag lauschen und den nächsten Anfall erwarten, ist keinesfalls zu empfehlen, wie es aus seiner Rot-Kreuz-Schulung noch wusste. ... Also sank es vor dem Emir auf die Knie und senkte das Haupt. Es hörte den Thronfolger in der Schatulle herum kramen. Es klimperte. Dann schien er gefunden zu haben, was er suchte.

Hebe dein Haupt und sieh mich an, Dreizehn! Das Schweinchen tat wie ihm geheißen. Der Emir sah sich um. Hat jemand ein Schwert dabei?, fragte er in die Runde.

Allgemeines Kopfschütteln folgte. Die uniformierten Leibgardisten, die inzwischen auch wieder im Salon eingetroffen waren, weil sie von dem Unglück und der wunderbaren Rettung ihres Herren gehört hatten, boten vergebens ihre Peitschen als Ersatz an, der Bodyguard wollte sofort losstürzen um nach einem Schwert zu suchen, aber der Emir winkte ab.

So viel Zeit ist nicht, sagte er, sah sich suchend um und griff schließlich nach der Wasserpfeife. Mit einem sanften plopp löste sich das Mundstück vom Schlauch, der Emir nahm es feierlich in die Hand und berührte damit das kniende Schweinchen erst links, dann rechts auf der Schulter. Hiermit, oh du Retter meines Geschlechtes, erhebe ich Dich, Dreizehn, in der Stand eines Ritters des goldenen Halbmondes.

Er nahm den Orden, der das Schweinchen an den elterlichen Christbaumschmuck erinnerte, und hängte ihn nach kurzem Zögern – in Ermangelung eines Revers an das er ihn hätte heften können – an das Halsband des kleinen Helden. Alternativ dazu hätte er die Nadel des Ordens durch einen der Nippel des frischgebackenen Ritters stoßen müssen, aber erstens fehlte ihm gerade ohnehin die Kraft dazu, zweitens war er sicher, dass diese Geste eher missverständlich gewesen wäre und drittens war Doktor Mortale, zu einer eventuellen Wundbehandlung, immer noch nicht da. Zu guter Letzt tätschelte er auch noch liebevoll den stoppeligen Sklavenkopf, was dem Schweinchen ein paar Tränen der Rührung entlockte.

D-Danke, Herr Emir ... d-danke, ... d-das wäre doch gar nicht nötig gewesen, stammelte es.

Doch! Das war nötig. Und ich habe sogar noch etwas für dich, du kleines, geiles Schweinchen mit dem magischen Blasmaul. Los! Komm’ näher und mach’ es weit auf!

Er deutete auf seinen Schoß. Unter seinem seidenen Unterburnus war noch deutlich seine große Erektion sichtbar. Selbst ein Herzinfarkt hatte die Wirkung der Wunderspritze nicht aus seinem Schwanz vertreiben können. Das Schweinchen sah die dicke Beule natürlich auch. Je oller, je doller, dachte es innerlich seufzend, begab sich aber demütig in Position und öffnete weit seinen Mund.

Schließ’ die Augen, befahl der Emir und setzte sich angestrengt stöhnend aufrecht hin.

Das Schweinchen gehorchte, wunderte sich aber über die plötzliche Verschämtheit des Thronfolgers, hatte es doch dessen Schwanz nicht nur schon gesehen, sondern ihn ja auch in seine diversen Körperöffnungen eindringen gespürt. Es war schon gefasst darauf, dass sein Kopf gleich auf den prallen Schwanz des Emirs gepresst werden würde, aber statt einer warmen, sahnigen Eichel spürte es etwas kaltes, rundes, metallisches auf seiner Zunge. Und eine weitere Metallscheibe wurde ihm in den Mund geschoben und noch eine und noch eine. Was für ein Spielchen war das denn? Morgenländische Liebesspiele der besonderen Art? Schwer waren die Scheiben. Immer mehr davon schob ihm der Emir hinein. Das Sklavenmaul wurde voller und voller, sein Kiefer hing von dem Gewicht schon nach unten. Zum Glück bekam es durch die Nase noch genug Luft, aber der Emir hörte nicht auf nachzulegen. Langsam wurde Dreizehn doch wieder leicht panisch. Was wusste es schon von den Sitten und Gebräuchen am Hof von Bundai. Wer weiß, vielleicht erhob man zuerst jemanden zum Ritter um ihn danach zu ersticken. Tote Helden sind nun einmal die Besten! Nur keine Zeugen für die Ausschweifungen des Kronprinzen hinterlassen! ... Und wie viele Ehefrauen hatte Heinrich VIII noch köpfen lassen? ... Bei diesem Gedanken sträubte sich alles in Dreizehn, es versuchte die Lippen aufeinander zu pressen, aber sein Mund war schon zu voll, so dass er ihn gar nicht mehr zu bekam. Wie ein Knebel lag das schwere Metall in seinem Rachen. Und der Emir schob immer mehr hinein. Nun wagte Dreizehn die Augen zu öffnen, auch wenn es ihm niemand erlaubt hatte. Er wollte wissen, was der Emir ihm da mit zunehmender Begeisterung in das weit aufgerissene Maul schob. ...

Es registrierte, wie der Kronprinz es milde anlächele und fortfuhr ihn mit Metall zu füttern. Und als das Schweinchen sah, was es da zu futtern bekam, hätte ein Lächeln seine Züge umspielt, wenn sein Maul nicht viel zu voll für solche Gesichtsakrobatik gewesen wäre. ... Gold! ... Es war Gold! Der Emir fütterte es mit Goldmünzen! Er saß lächelnd da, holte eine Münze nach der anderen aus der Schatulle heraus und schob sie dem kleinen Sklaven in das übervolle Maul.

Noch eine ..., sagte er bedächtig, wie eine Mutter, die ihr Kind löffelweise mit Spinat füttert, ... und noch eine ...

So langsam war das Sklavenmaul nun wirklich voll, aber wie das mit dem Gold so ist: Das Schweinchen überkam die Gier. Natürlich nicht für sich selber, aber wenn es seinem Herrn bei der Abholung ein Säckchen voll mit arabischen Goldmünzen überreichen könnte, dann wäre seine Zukunft bestimmt auf alle Zeiten gesichert. Nicht dass es gedacht hätte, es könne seinen Herrn kaufen. Nein, es wollte ihm nur bei seinen finanziellen Sorgen helfen, die es so nebenher mitbekommen hatte. Also klinkte es seinen Kiefer weiter aus, als bei dem größten Schwanz, der je darin gewesen war. Und noch eine der schweren Münzen wanderte in seinen Schlund. Es überlegte sogar kurz, ob er nicht einfach ein paar schlucken sollte, aber der Gedanke an Darmverschlingung durch Goldmünzen hielt es dann doch davon ab.

Und noch eine ... und noch eine. Die Vorräte in der Schatulle schienen so unerschöpflich zu sein, wie die Ölvorkommen in Bundai. Irgendeine Erinnerung schob sich in seine Hirnwindungen. War es eine Geschichte von Onkel Dagobert auf die es sich besann, oder war es eine Doku über den Nahen Osten und dortige Sitten und Gebräuche gewesen??? Es bunkerte noch, wie ein Eichhörnchen drei weitere Münzen in seinen Backen, dann fiel es ihm wieder ein. Klar! Das hatte es einmal in einem Film gesehen. So ein schwuler Film von diesem englischen Regisseur ... wie hieß der doch gleich ... Jarbourgh? ... Jarfield? ... Nee! Genau! ... Jarman ... Derek Jarman ... Über so einen Künstler von früher ... Caravano ... nee ... nicht Caravano ... Caravaggio! ... Caravaggio hatte der Typ geheißen. Der hatte einen Stricher so lange mit Gold gefüttert, bis er daran erstickt war ... oder war er gar nicht erstickt? Egal. ... Das Schweinchen war immer sehr froh, wenn es ihm gelang in seinem Hinterstübchen die richtige Schublade zu finden, in der Informationen abgelegt waren, auch wenn sie schon seit Jahren nicht mehr geöffnet worden war. Kaum etwas ärgerte es mehr, als wenn er bei einer der externen Hirnhälften im Netz etwas nachschlagen ... oder vielmehr nachscrollen ... musste, von dem es sich sicher war, es eigentlich wissen zu müssen. Der Emir sah also schwule Filme. Wahrscheinlich war er sogar bei der Premiere in Cannes oder Venedig gewesen. ... Oder aber Derek Jarman hatte sich von islamischer Belohnungskultur inspirieren lassen. Man würde es nie erfahren. Der gute Derek Jarman, ... hingerafft, wie so viele andere!

Gerade als das Schweinchen versuchte noch eine der Münzen hinter seinem linken Backenzahn zu verstauen, sprang die Tür der Suite auf und Sir Harry kam hereingestürmt. Im Schlepptau hatte er den nackten Orkan, der den, in einem Rollstuhl sitzenden Bruno vor sich her schob. – Beim röntgen war ein komplizierter Trümmerbruch des Oberschenkels entdeckt worden, und Bruno musste mit mindestens drei Wochen Gips im Rollstuhl rechnen. In diesem Zustand war er zwar keine große Hilfe, aber als Chef der Security fühlte er sich verpflichtet nach dem Rechten zu sehen, wenn der prominenteste Klient des Hauses in Schwierigkeiten war. Sir Harry rannte auf den Emir zu. Er wirkte ziemlich aufgelöst ... seine Krawatte baumelte unordentlich von ihm herunter.

Herrgott, ... Alter, ... was machst Du denn fürn’ Scheiß!?, fragte er voller Sorge um seinen alten Freund.

Nur ein kleiner Schwächeanfall, mein Lieber ... Deine Sklaven sind einfach zu heiß ..., versuchte er zu scherzen. In meinem Alter, sollte ich vielleicht etwas zurückhaltender sein. ...

Er keuchte schwer. Ein Goldstück hatte er noch in der Hand und schob es noch zu den anderen dazu. Das Schweinchen fühlte sich wie ein Glücksspielautomat kurz vor dem Superjackpot.

Aber Allah wollten noch nicht, dass ich dem irdischen Leben den Rücken kehre und hat mir diesen kleinen Lebensretter geschickt. Er deutete auf das Schweinchen, das aussah wie ein Goldhamster, der seine gesamten Nussvorräte auf einmal umbunkern wollte. Er hat mir wieder Leben eingehaucht, als ich mich schon im Paradies wähnte. Du und sein Herr ... ihr könnt stolz auf ihn sein. ... bitte ... erfüll’ ihm jeden Wunsch, wenn ich von euch gegangen bin.

Verdammt, du wirst nicht sterben. Jedenfalls nicht hier und heute!, sagte Sir Harry flehentlich beschwörend.

Natürlich werde ich nicht sterben, röchelte der Emir. Ich meinte, wenn ich ins Krankenhaus gehe. ... Dann erfüll’ ihm jeden Wunsch. Es hat es verdient. ... Apropos, fügte er schwer atmend und sich an die Brust fassend hinzu, so langsam könnte der Rettungsdienst ja mal auftauchen ...

Wie auf’s Stichwort flog die Tür des Appartements auf und ein Trupp Notfallmediziner stürmte samt Trage und mobilem EKG den Raum.

PLATZ DA!! PLATZ DA!!! Platz für’s Deutsche Rote Kreuz. ... Was ist passiert, wo ist der Patient? Ist er bei Bewusstsein? Wie ist er versichert?

Und schon hatten sie ihn entdeckt. Sie schubsten Dreizehn grob zur Seite, so dass er fast eine Münze geschluckt hätte. Mir nichts dir nichts lag der Emir dann schon auf der Trage, hatte eine Infusion im Arm, eine Sauerstoffmaske über dem Gesicht, ein Pfleger pappte ihm schon die Elektroden für’s EKG an den Oberkörper und dann waren sie auch schon wieder auf dem Weg zum Rettungswagen.

Wir bringen ihn ins Herzzentrum!, rief einer der Ärzte noch im hinauslaufen.

Die Leibwächter im Anzug folgten ihnen im Laufschritt, die Uniformierten, die auch mit wollten, hielt Sir Harry zurück. Mit Müh und Not konnte er ihnen erklären, dass in deutschen Krankenhäusern Kampfgruppen in Uniform eher nicht so gerne gesehen werden würden. Schulterzuckend erteilte der Major seinen Männern einen Befehl und sie begaben sich wieder in ihr Quartier, wo noch viele alkoholische Getränke darauf warteten diskutiert zu werden. Von den beiden Sklaven, die da noch auf Halde lagen ganz zu schweigen. So beschloss man ein Trinkopfer für die Gesundheit des Emirs darzubringen und die ganze Kompanie zog sich aufgeregt schnatternd nach hinten zurück.

Verlassen war nun der Raum. Nur das Schweinchen, Sir Harry, Orkan und der arme Bruno waren noch da. Los! Nun erzähl’ schon! Was ist passiert?, platzte Orkan neugierig heraus.

Das Schweinchen deutete hilflos auf seinen gestopften Mund, bis Orkan die Geistesgegenwart besaß, ihm die schwarze Schale, in der vor gar nicht allzulanger Zeit Doktor Mortale noch das, aus dem Schweinchen heraustropfende Hengstsperma gesammelt hatte, unter den Mund zu halten. Sie war noch ziemlich feucht und klebrig. Es ließ die Münzen aus seinem Maul fallen, sie klimperten fröhlich auf das schwarze Porzellan und lagen dort magisch schimmernd im Licht der Halogenscheinwerfer.

Sir Harry pfiff durch die Zähne. Er nahm eine der Münzen, biss prüfend hinein und nickte bedächtig mit dem Kopf. Das sind Emiratische Golddirham, ... dort unten ein gängiges Zahlungsmittel für Kamele, Sklaven und Ehefrauen. Jeder von denen wiegt eine Unze Gold. ... Das sind bestimmt 35 Stück .... Das Schweinchen fand noch das eine hinter seinem Backenzahn wieder und spuckte es dazu. ... 36!, sagte Sir Harry lakonisch und sah Dreizehn scharf an. Beim heutigen Goldkurs müssten das so zwischen 35 und 40.000 Euro sein! ... Nicht schlecht, Herr Specht. Da kann sich Sir Daniel ja wirklich freuen, dass er so eine ertragreiche Anlageform wie dich gewählt hat, Dreizehn. ... Aber los, jetzt erzähle uns was passiert ist.

Es nahm zuerst noch einen Schluck Tee aus der Tasse, die der Emir zurückgelassen hatte. So viel Gold im Mund macht ganz schön durstig. Dann begann es mit leuchtenden Augen von den gewaltigen Leibwächterschwänzen zu berichten, wobei ihn Sir Harry allerdings unterbrach und ihm befahl sich auf das Wesentliche zu beschränken. Und so erfuhren die drei staunend alles, was sich hier in der letzten halben Stunde zugetragen hatte.

Sir Harry lobte es für seine schnelle Reaktion und seine Hilfe. Das Schweinchen wurde rot, aber selbst Bruno rollte zu ihm hin, beugte sich vor und nahm es ganz sanft in den Arm, wobei er wieder leise aufstöhnte.

Gut Dreizehn. Du hast dir wirklich eine Belohnung verdient. Was hätte das für einen Ärger gegeben, wenn wir hier eine Leiche hätten raus tragen müssen. ... Also, was wünschst du dir?, fragte Sir Harry.

Das Schweinchen überlegte einen Moment. Am meisten wünsche ich mir, dass der Emir überlebt, schleimte es, obwohl ihm der alte Zausel, dem er das Leben gerettet hatte, wirklich irgendwie ans Herz gewachsen war. Und dann ..., es zögerte einen Moment, ... und dann würde ich mir ein schönes Vollbad wünschen ... und mal was richtiges zu essen. Ich komme um vor Hunger. ... Und ein Bett. Ein schönes, weiches, kuscheliges Bett, in dem ich endlich mal wieder ausschlafen kann. ... Ja, das wünsche ich mir.

Na, das sind ja ganz schön viele Wünsche, aber ich denke, es wird sich machen lassen. Noch was?, hakte Sir Harry nach.

Ach ja, da wäre noch etwas! Das Schweinchen wollte trotz allen Heldenkultes auch weiterhin ein braver Sklave seines Herrn sein. Bitte, würden sie mir meine Schwanzschelle wieder umlegen und den Schlüssel an sich nehmen. Mein Herr hat das ja befohlen und der Notfall ist eindeutig vorüber!

Sir Harry nickte wohlwollend. Orkan? Kümmerst Du dich um die Wünsche deines Freundes. Das Gold nehme ich mit und verwahre es für Sir Daniel. Aber ich bin müde, ich muss schlafen gehen. Diese Auspeitscherei ist bei meinem Rheuma nicht gerade ein Vergnügen. Also benimm dich und gib mir nicht schon wieder einen Grund meine müden Knochen zu schinden.

Er nahm ihn liebevoll in den Arm, gab ihm einen Kuss auf die Backe, flüsterte ihm noch was ins Ohr und verabschiedete sich mit einem ordentlichen Klaps auf den Po. Er schob Bruno mit hinaus als er ging, denn der Arzt hatte ihm viel Ruhe verordnet.

Nun waren die beiden alleine.

Soll ich dir die dämliche Schwanzschelle wirklich wieder dran machen?, fragte Orkan.

Das Schweinchen nickte müde und ließ sich erschöpft auf den verwaisten Thronsessel sinken. Es seufzte, so weich und bequem war er. Orkan holte nun die Schwanzschelle vom Schreibtisch, wo Mortale sie abgelegt hatte, kniete sich vor Dreizehn hin und wollte mit der Installation beginnen. Dreizehn macht die Beine breit. Es war ein herrliches Gefühl auf dem Prinzenthron zu sitzen und die Beine breit zu machen. Orkan nahm den Schwanz des Schweinchens in die Hand und wollte ihn gerade in die Metallhülse mit dem kleinen Käfig für die Eichel schieben, da unterbrach es ihn.

Ach, weißt du was? Wenn ich’s so recht bedenke ... vielleicht könntest du mir noch einen blasen, bevor mein Schwanz wieder im Sarkophag verschwindet. Wer weiß, wann ich das nächste Mal spritzen kann. Hast du Lust?

Klar, Mann, mach’ ich doch gerne. Leh’n dich gemütlich zurück und genieß den Flug!

Das Schweinchen tat’s und Orkan verwöhnte es mit voller Leidenschaft und vollem Einsatz, beider Schwänze schwollen vor Vergnügen an, das Schweinchen stöhnte und japste, wenn Orkan es bis kurz vor’s kommen brachte, um dann wieder inne zu halten und ihn frech anzugrinsen.

Na? Willst du spritzen? Willst du gerne spritzen?, feixte er und streichelte die feuchte Eichel mit der hohlen Hand.

Ja, Ja, verdammt ... du gemeine Sau ... ja, ich will spritzen!, quietschte das Schweinchen halb lachend, halb leidend.

Und Orkan schob sich grinsend den pochenden Schwanz Dreizehns in seinem Hals verschwinden und ließ ihn nicht mehr hinaus, bis das jaulende Sklavenschwein ihm seinen Saft in mehreren Schüben in den Hals gespritzt hatte.

Mmhmm ... lecker ..., kicherte Orkan und wischte sich mit der Hand genüsslich über den Mund. Er gab ihm noch einen spermaverschmierten, tiefen Zungenkuss, legte ihm dann sorgsam die Schwanzschelle an, schloss sie ab und deponierte den Schlüssel auf dem Schreibtisch. Ruh’ dich ein bisschen aus. Ich kümmere mich um den Rest!

Er verließ den Raum in Richtung kronprinzliches Badezimmer um dem Schweinchen seine gewünschte Wanne zu bereiten. Während das Wasser einlief ging er in die Küche, plünderte den VIP-Kühlschrank und kam mit einem Servierwagen voller Köstlichkeiten zurück. Das Schweinchen hing zusammengesackt, leicht schnarchend auf dem Thronsessel. Orkan grinste, schob den Wagen leise ins Bad, schaute noch kurz bei der Leibgarde vorbei und schlich dann nach oben in Sir Harrys Wohnung und holte aus seinem Geheimvorrat noch ein paar seiner selbst gedrehten Entspannungszigaretten. Wieder unten angekommen, drehte er das Wasser ab, genoss den Duft des Zedernöl-Badesalzes das dicke Schaumwolken in die Wanne gezaubert hatte, ging dann nach vorne und weckte sachte das schnarchende Schweinchen.

Schlaftrunken folgte es ihm in das opulente Badezimmer. Eine große Doppelbadewanne in der Mitte, gedämpftes Licht, orientalische Dampfschwaden in der Luft und der, wie ein Füllhorn beladene, Servierwagen verhießen Wellness und Entspannung. Orkan half dem Schweinchen beim Einsteigen und es sank genüsslich stöhnend in die Schaumberge auf dem heißen, duftenden Wasser.

Ach ist das schön, seufzte es. Es sah Orkan vor Zufriedenheit strahlend an. Magst du nicht auch rein kommen? Das Wasser ist wunderbar. ... oder geht das nicht, wegen dem da? Es deutete auf die frischen Striemen auf Orkans Rücken, die von der Auspeitschung, die es vorhin live am Telefon miterlebt hatte, auf seiner Haut knallrot zurück geblieben waren.

Ach was!, winkte Orkan ab. Die paar Striemen. Ein Bad tut da eher gut!

Und so stieg er hinein zu dem Schweinchen, köpfte eine Flasche guten Champagners den er vor den VIPs gerettet hatte, goss ihnen beiden ein und sie brachten einen Toast auf den Emir von Bundai aus und wünschten ihm ein langes Leben. Ein paar Lachsschnittchen und ein paar Züge an Orkans Selbstgedrehten später, lagen die beiden im Zustand völliger Zufriedenheit entspannt in der Wanne.

Nach einige Zeit des Schweigens, Rauch inhalierens und Schampus nippens meinte Dreizehn: Aaaach ... immer wenn ich in der Wanne liege, muss ich pissen ...

Meinst du das geht mir anders? ... Lassen wir der Natur freien Lauf!

Die beiden Blasen der entspannten Sklaven entspannten sich ebenfalls und zwei kleine goldene Fontänen durchstießen den Zedernschaum und sprudelten fröhlich in die Wanne. Beide seufzten zufrieden vor Erleichterung.

Das war guuut, ... aber fast schon Verschwendung. Du weißt doch, wie sehr ich auf Pisse stehe. Die hätte ich auch schlucken können. ... Aber egal, ... Hauptsache Entspannung.

Ja, grinste Orkan, ich weiß, wie sehr du auf Pisse stehst. Du heißt schließlich nicht umsonst Schweinchen! Er griff nach dem Servierwagen, nahm das Personalglöckchen, das darauf stand und bimmelte einmal. Üüüüberraschung!, lachte er verschmitzt, die Tür ging auf und hereinspaziert kam die Leibgarde des Emirs.

Und zwar die Tages– UND die Nachtschicht. Insgesamt zwölf tapfere Merisakrieger kamen gut gelaunt in das Badezimmer gewankt. In unterschiedlichen Alkoholisierungsgraden und in unterschiedlicher Auflösung ihrer Uniformen. Man hatte die Rettung des Emirs offensichtlich schon ordentlich gefeiert. Zwei oder drei trugen nur noch Stiefel, ihre großen Schwänze und Bierdosen oder Schnapsflaschen. Vom Rest waren ein paar oberkörperfrei, manche trugen nur noch ihre sexy Feinrippunterhemden, andere hatten zwar noch ihre Uniform an, ihre geilen Fickschwänze jedoch aus den Hosen hängen. Sie nahmen rund um die Wanne Aufstellung, prosteten dem Schweinchen zu, die Getränke in der einen, die Schwänze in der anderen Hand und was dann kam, war nicht schwer voraus zu ahnen. Aus der Eichel des ersten dicken, schwarzen Fickkolbens drang ein scharfer Strahl goldgelber Pisse und fand seinen Weg ins Gesicht des noch ganz überraschten Schweinchens. Und als ob damit alle Dämme gebrochen wären begann die gesamte Mannschaft, zwölf an der Zahl, ihre aromatischen Säfte auf das Schweinchen nieder rauschen zu lassen. Die, die zu betrunken zum Zielen waren, pissten einfach so in die Wanne. Dann stimmte der Major ein Lied an, dass sie mit ihren kehligen rauen Stimmen, die in der Savanne schon manch einen Löwen in Flucht geschlagen hatten, gemeinsam grölten:

For he’s a jolly good fellow, for he’s a jolly good fellow, for he’s a jolly good fehelooow, what nobody can denie ...

Das Schweinchen schnappte nach den Pissestrahlen und schaffte es, eine ganze Menge des Saftes zu schlucken. Mmmhm ... Merisapisse ... schleck!

Schließlich hatte der Männerchor sein Liedchen gesungen, die letzten Quellen waren versiegt und die tapferen Merisa taumelten mit einem dreifachen Hipp, Hipp, Hurray! aus dem Badezimmer heraus.

Es war wieder ruhig. Das Schweinchen wischte sich ein paar Pissetropfen aus den Augen. Du geile Sau, du. ... Du weißt schon, womit man mir eine Freude machen kann! Es hatte wieder sein Honigkuchenpferdgrinsen im Gesicht. Literweise Negerpisse ... Du bist ein Schatz, Orkan!

Man sagt nicht ’Neger’, erwiderte dieser, tauchte kurz unter und prustete dann einen Wasserstrahl aus dem Mund. Zedernöl mit Negerpisse ... Nicht schlecht ... gar nicht so schlecht.

Dann drückte er den Schalter für die Whirlpoolfunktion. Die ganze Wanne fing an zu sprudeln wie ein isländischer Geysir und ein feiner, herb duftender gelber Schaum bildete sich und weckte mit seinem Geruch und Geschmack eine ferne Erinnerung an Wüste und Afrika.

Schaumgeboren, wie Aphrodite schwebten die beiden Freunde nun in ihrem ganz speziellen Aromabad. Orkan stellte die Sprudeldüsen wieder etwas runter, sie tranken den Rest Schampus, rauchten noch ein paar von den Zigaretten, plünderten den Servierwagen und als sie dann schon ganz verschrumpelte Finger und Zehen hatten stiegen sie schwankend aus der Wanne heraus.

Soll’n wir uns noch abduschen?, fragte Orkan.

Das Schweinchen schnupperte an ihm. Auf gar keinen Fall. Mit dem Duft will ich einschlafen.

So trockneten sie sich an den flauschigen Handtüchern, die vorgewärmt bereit hingen, genüsslich ab, ließen die Haut noch etwas abdampfen und dann führte Orkan das Schweinchen, beide in königliche Bademäntel gehüllt, zu seinem Nachtlager. Dem Bett des Emirs. Das Schweinchen hatte noch nie kuscheliger gelegen. Es grub sich in die weichen Kissen und Decken ein, wie ein Bär in seine Höhle. Dann sah es zu Orkan hoch.

Meinst du, du kannst hier bei mir schlafen? Dann wäre ich nicht so alleine!

Orkan nickte. Gerne mein Freund, nichts lieber als das. Harry hat es mir ausdrücklich erlaubt.

Er kroch unter die Decke und die beiden kuschelten sich zusammen, wie einst Brüderchen und Schwesterchen aus den Grimm’schen Märchen. Und nicht lange und sie schliefen den Schlaf der Gerechten.

Dem Schweinchen träumte von einem fliegenden Teppich mit dem es heim zu seinem Herrn flog, über dessen Haus es ein Federbett ausschüttelte von dem ein Regen von Gold niederging, es dann (Träume sind nicht logisch) in einem gläsernen Sling von seinem Herrn wach geküsst wurde, der dann glücklich auf ihm in den Sonnenuntergang ritt.

Fortsetzung folgt

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