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Onkels Spielzimmer

by TimJase Anders and Cayenne

Copyright on this story text belongs at all times to the original authors only, whether stated explicitly in the text or not. The original date of posting to the MMSA was: 28 Jun 2017



Ich danke Cayenne für die Erlaubnis, diese Geschichte ins Deutsche zu übertragen

Das sind wahre Wunder der Miniaturtechnik. Mein Onkel hustete und krächzte, wie nur ein fehlgeschlagener Exraucher das kann. Die N-Spur Loks rasten über die Geleise in dem großen Raum, der allgemein Onkels Spielzimmer hieß. Da waren Bücherschränke mit Krimis und Büchern über Eisenbahnen und die Tierwelt. Eine kleine Sammlung klassischer CDs befand sich in einem weiteren kleinen Bücherschrank. Und da wir gerade beim Thema sind, man konnte auch ein munteres Barock-Ensemble spielen hören, wenn es nicht vom Lärm der Züge überdröhnt wurde.

Ich sah mich im Zimmer um und stutzte. Seltsam. Da an der Tür hing ein Schulrohrstock. Natürlich musste ich Onkel fragen, wie der da hinkam.

Ach, der gute Alte! Der hängt da zur Abschreckung. Einer meiner Freunde lässt die Züge manchmal zu schnell fahren, peitscht sie regelrecht entlang. Wenns ’ne Entgleisung gibt, kriegt er sechs saftige Hiebe damit übergezogen. Ist nur recht und billig.

Ist das ’n Witz?

Absolut nicht!

Und das tut weh?

Hab ich mir sagen lassen, oft sogar ziemlich laut!

Wo kommt der Stock her?

Aus dem malayischen Dschungel, würde ich sagen.

Nein Onkel! Ich meinte, wie bist du denn zu dem Ding gekommen?

Er muss wohl irgendwann von Malaya nach Mütterchen England exportiert worden sein. Danach hat zweifellos eine Firma für Erziehungsmaterialien ihn auf Maß geschnitten und mit Dampf den gebogenen Griff fabriziert, und ihn dann an die Schule verkauft, wo ich Lehrer war.

He, halt mal! Du hast mir nie erzählt, dass du Lehrer warst.

Und du hast mich nie gefragt! Ich habe nicht lange unterrichtet. Mir fehlte die Gabe, oder die Berufung dafür. Daher habe ich nur drei Trimester gemacht. Fast ein Jahr. Das war genug, völlig genug.

Genug dich zu überzeugen, dass du ungeeignet warst?

Nein, nein! Genug zu lernen, wie man am effektivsten einen Rohrstock benutzt.

Donnerwetter!

Ja, und der Stock da ist einer von etwa sechs, die ich befreit habe, als ich den Beruf aufgab. Die andern sind unter meinem Bett.

Du hast ihn gestohlen?

Nein, ich sehe das eher so, dass ich ihn und ein paar andere ausgeliehen habe. Letzten Endes war die Abschaffung nicht mehr weit und Rohrstöcke wurden bei Weitem nicht genug benutzt.

Abschaffung?

Ja, die konservatiive Regierung damals schaffte die körperliche Züchtigung ab.

Was? Die Tories?

Ja, dieses Weibsbild! Lass uns davon gar nicht erst anfangen!

Ach so.

Aber hör mal, ein Geheimnis. Versprichst du’s nicht zu verraten? Mein Freund kriegt’s auf den Blanken.

Wie bitte?

Er kriegt’s mit dem Rohrstock auf den nackten Hintern.

Diese Enthüllung erregte mich etwas. Offenbar hatte mein friedfertiger Onkel andere Seiten, die ich mir nicht im Traum eingefallen wären. Ich blickte in seine braunen, leicht blutunterlaufenen Augen und merkte, wie ich aus Verlegenheit rot wurde. Man konnte sich diesen netten, dickbäuchigen Kerl nur schwer als strengen Erzieher vorstellen.

Etwas später am Nachmittag spielten wir mit seiner Eisenbahn. Ich hatte ganz vergessen, wie viel Spaß man damit haben konnte, und dann nach einer Stunde oder so, packte mich der Übermut und ich kurbelte die Steuerung hoch ins Rote. Die arme rotbraune Diesellok schaffte das nicht und flog an der Weiche kurz vorm Tunnel aus dem Gleis.

Was? Mein Scheiß-Schlachtschiff! Stolz meiner hydraulischen Flotte! Du verdammter Lümmel! Na, wenigstens ist es nicht beschädigt. Aber deinen Arsch werde ich dir trotzdem beschädigen. Bring mir mal den verdammten Rohrstock!

Einem Zombie gleich, und überrascht von Onkels Sprache, ging ich zur Tür und nahm den Rohrstock vom Haken. Irgendwie hatte ich erwartet, dass er sich wie eine Streitwaffe anfühlte, war aber statt dessen überascht, wie federleicht er war.

Onkel schien wirklich verärgert zu sein, und das war kein gutes Zeichen, da war ich sicher. Er sagte, Sechs von bester Art und Güte kriegst du! Wir erledigen das gleich hier im Spielzimmer, und dann milderte sich sein Ton etwas, letzten Endes dürfen nur die schlimmsten Bengel in Onkels Schlafzimmer kommen.

Ich nahm von diesen Worten kaum Notiz, als ich mich wie angeordnet gehorsam über eine Stuhllehne beugte. Der elastische Rohrstock pfiff auf meine dünne Adidas Jogginghose, die gegen den brennenden Schmerz sehr wenig Schutz bot. Ein zweiter Hieb folgte, der noch mehr zog, aber gleichzeitig auch irgendwie ganz belebend war. Als die grenzenlose Qual des dritten und vierten Hiebes mich traf, merkte ich, dass mein Onkel ein Meister auf diesem Gebiet war. Ich erholte mich gerade ein wenig, als der fünfte Schlag landete und neue Schmerzwellen auslöste. Der sechste ließ etwas auf sich warten. Ich glaube, er wollte mich mit der Verzögerung extra quälen. Ich versuchte, mich auf die Barockmusik zu konzentrieren, aber das war nicht einfach, weil der pochende Schmerz in meinem Arsch fast alle meine Aufmerksamkeit beanspruchte. Schließlich krachte der letzte Hieb hernieder und schien alle vorherigen Striemen zu neuem Leben zu erwecken. Der Schmerz kam zum Höhepunkt und erhob sich danach immer wieder und wieder.

An dem Abend zuhause untersuchte ich die sechs scharfen Striemen, die meinen Hintern schmückten. Sie sahen alle böse und wund aus, aber ich fühlte etwas ganz anderes. Der Schmerz war schlimm, aber ich war unheimlich geil. Ich wichste die Nacht mehrmals im Bett. Schließlich schlief ich erschöpft ein, als ich alle Wichse und Energie verschossen hatte. Ich wachte auf, und nach einer neuen Inspektion meines Hinterns war meine rechte Hand schon wieder an meinem Schniedel um mir fieberhaft einen runterzuholen.

Es war gerade zwei Wochen später, dass ich mich wieder bei meinem Onkel einfand. Wir spielten wieder mit der Eisenbahn und dann waren wir, wegen fahrlässiger Zugführung meinerseits, plötzlich wieder Lehrer und Schüler. Diesmal musste ich Hose und Unterhose runterlassen und bezog die Rohrstockhiebe auf den nackten Arsch. Ich fand das total geil und bin ziemlich sicher, er auch. Immerhin hatte ich einen wirklich prächtigen Teenage-Hintern. Sowas hatte er bestimmt schon seit Jahren nicht mehr gesehen! Diesmal ordnete er, außer den sechs bester Art und Güte noch zwei Extrahiebe an, für übermäßiges Wackeln und allgemeinen Ungehorsam. Und die zogen wirklich!

Na, wie war das, Wayne, mein Junge? wollte er wissen, als er den Rohrstock wieder an die Tür hängte.

Ich musste ihm die Wahrheit sagen, Also, obwohl es gemein weh getan hat, hab ich’s ziemlich genossen. Genauer gesagt, ich gestehe zu meiner Schande, ich hab’s sehr genossen.

Aha! Anscheinend, haben wir einen kleinen Masochisten unter uns, hm? Du hast es also genossen, was? Na sowas. In dem Falle brauchst du in Zukunft meine teuren Züge nicht mehr entgleisen zu lassen, bloß weil du ’nen Arschvoll brauchst. Wenn du den Rohrstock kosten willst, musst du es mir nur sagen, klar?

Ja, Onkel! Vollständig klar!

Na wunderbar. Uns wird sicher ein anderer Vorwand dafür einfallen. Lass mal sehen, du bist neunzehn, stimmt’s?

Ja, neunzehneinhalb genau.

Na dann würde ich sagen, kann ich dich für übermäßige Selbstbefriedigung und unanständige Gedanken einmal wöchentlich mit dem Rohrstock verdreschen. Hab ich Recht oder hab ich Recht?

Natürlich hast du vollkommen Recht, Onkel, gestand ich.

Wichsen war in Wahrheit meine Lieblingsbeschäftigung. Wir verstanden uns also, wie es schien. Ich würde in Zukunft keine Unfälle auf den Schienen mehr verursachen müssen, um meine Striemen zu kriegen.
 

Original story Uncle’s Den Copyright Cayenne © 2017

German version Copyright TimJase Anders © 2017


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