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Als Masoschwein im Sklavenhimmel
Teil 30 – Orkan

by Ikarus2.0

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Als Masoschwein im Sklavenhimmel

Teil: 30, Orkan

Ja, also, wo war ich stehen geblieben?

Ich hebe meinen Kopf kurz hoch. Deine Verwandtschaft hatte dich gerade in der Scheune gemeinsam durchgefickt und du lagst vollgepisst und selig im Stroh, wenn ich mich recht erinnere. Dann widme ich mich wieder dem schönen Schwengel meines Freundes.

Ja, genau!, seufzt er, der Tag, an dem ich vom Baum der Erkenntnis genascht habe. Da hatte ich Blut geleckt. Ich kann mich noch genau erinnern, dass mein Loch zwar gebrannt hat wie die Hölle, ich aber trotzdem eine Zufriedenheit und Glückseligkeit verspürte, wie noch nie in den furchtbaren Jahren, die hinter mir lagen. Die paar Schläge, die sie mir verpasst hatten, waren nicht so schlimm gewesen, da hatte ich schon heftigere Prügel von ihnen bekommen, ohne danach Sachen zu machen, von denen ich mir nie hätte träumen lassen. ... Ich war fast glücklich, so komisch es sich auch anhört. Aber man hat ja auch nicht so viele Freuden als Ziegenhirte in Ҫamur Ҫukuruk. Ich jedenfalls, hatte nun eine große Freude entdeckt, und ich hoffte inständig, dass das nicht das letzte Mal gewesen sei, an dem mich Mahmoud und seine Brüder als Fickobjekt nutzen würden. Ich rechnete mir ganz gute Chancen aus. Denen war ja schließlich auch immer langweilig und ich hatte schon den Eindruck gehabt, dass die sich auf ihre Art ordentlich amüsiert hatten.

Aber dann musste ich wieder zu meinen Ziegen. Melken war angesagt. Leider nur blöde Ziegenmilch und kein sahniges Hengstsperma. An diesem Tag lief ich keinem von ihnen noch einmal über den Weg. Ich machte, wie ganz normal meine Arbeit, ein bisschen breitbeinig und mit schmerzendem Arsch, aber dabei, für meine Verhältnisse, ziemlich glücklich. Als ich am Abend meine Schüssel mit dem Brei und ein paar Essensresten daneben vom Hintereingang abholte, lag ein Schokoriegel dabei. ... Ein Geschenk? Eine Art Dankeschön? Eine Entschuldigung? Ich hatte keine Ahnung, aber da ich so etwas Kostbares seit Ewigkeiten nicht mehr zu essen bekommen hatte, war ich einfach nur froh und genoss das süße Teil ganz langsam mit geschlossenen Augen.

Von wem das wohl war, fragte ich mich. Einer von meinen Cousins meinte es wohl doch nicht so schlecht mit mir. Ich redete mir ein, es sei von dem schönen Mahmoud, denn er hatte als einziger von den Fünfen eigenes Geld zur Verfügung. Aber warum hätte ausgerechnet er seine sauer verdienten Lira für mich ausgeben sollen? Er, der mich mit seinem Gürtel so bestialisch verhauen hatte, dass mein Arsch immer noch glühte. Er, der mich von allen am heftigsten gefickt und fertig gemacht hatte, er, dessen Sperma wie Manna und dessen Pisse wie Ambrosia für mich geschmeckt hatte. ... Ach Mahmoud ... Schließlich kuschelte ich mich so gut es ging in meinen stacheligen Strohsack, denn es war schon spät und die Hähne krähen früh in Ҫamur Ҫukuruk. Ich schlief mit einem Lächeln im Gesicht ein und träumte wilde Träume, in denen Mahmoud eine Hauptrolle hatte.

Ich wurde wach. Es war noch stockdunkel, noch hatte kein Krähen die kalte Nacht durchbrochen, nur meine Ziegen waren unruhig und meckerten leise vor sich hin. Es raschelte im Stroh und ich war mit einem Mal sogar hellwach. Um irgendetwas zu erkennen war es zu dunkel, aber da war jemand. Ich bekam plötzlich große Angst. Was wenn die Brüder beschlossen hatten den Schandfleck in ihrer Familie einfach zu tilgen. Nichts wäre einfacher gewesen, als mich wie einen räudigen Hund zu erwürgen und meine Leiche im nahen Fluss verschwinden zu lassen. Sie müssten nur einfach behaupten, ich sei abgehauen. Vielleicht würde man einen Tag lang nach mir suchen, war ich doch eine wertvolle Arbeitskraft, aber danach würde kein Hahn mehr nach mir krähen. Neben mir war jemand! Ich hörte es genau. Da war jemand! Panisch setzte ich mich auf. Das grelle Licht einer Taschenlampe blendete mich ... und dann spürte ich zwei Hände um meinen Hals. Das ist das Ende, dachte ich, hier komm ich nicht mehr lebend raus...’ Ich wollte schreien, aber eine von den beiden Händen hielt mir jetzt den Mund zu. Nun wurde ich nur noch im Nacken festgehalten.

Keinen Laut, Schwuchtel!, zischte eine Stimme leise.

Ich erkannte sie sofort. Es war Mahmoud, der mir hier am frühen Morgen einen Besuch abstattete. ... Vielleicht würde ich ja doch überleben.

Los! Maul auf!, kommandierte er, gab meinen Mund wieder frei und zog mich an den Ohren hin zu sich.

Ich gehorchte natürlich sofort und ehe ich es mich versah, hatte ich seinen dicken, fetten Schwanz in meiner Fresse. Er drückte ihn mir mit aller Kraft tief hinein, ich musste würgen und hörte ihn aufgegeilt stöhnen. Er hielt meinen Kopf mit seinen kräftigen Steinbruchhänden fest wie in einem Schraubstock. Sofort begann er brutal in mich hinein zu ficken. Rotz und Sabber spritzten rechts und links heraus.

Da, nimm das, du Schwuchtel!, keuchte er.

Sein Schwanz schien mir viel größer zu sein als gestern Nachmittag. Das war wohl seine original Morgenlatte, die er da in mir versenkte, um sich vor der anstrengenden Schicht beim Steineklopfen ein wenig Vergnügen zu gönnen. Ich war zwar erschrocken und bekam kaum Luft bei den kräftigen Stößen, mit denen er mein Maul traktierte, aber auch meine Morgenlatte war am Wachsen. Instinktiv krallte ich mich an seiner Hose fest, meine Hände folgten seinen Bewegungen, als wolle ich ihn nur noch fester in mich hinein stoßen lassen. Das gefiel ihm scheinbar. Sein leises Keuchen wurde bald zu einem heftigen Stöhnen und mit einem unterdrücken Schrei und zitternden Knien spritzte er mir sein geiles Morgensperma tief in den Rachen. Die sämige Soße floss ganz von selbst in meinen Hals herunter. Ich brauchte kaum zu schlucken. ... Es war nicht zu fassen. Hatten sich doch meine Träume direkt in Wirklichkeit verwandelt. ... Noch nie war ich so schön geweckt worden. Nach dem Spritzen zog er seinen Hammer aber nur ein Stück weit heraus, griff mir wieder in den Nacken und hielt mit der anderen Hand seinen Schwanz an mein Maul. ... Abwartend blieb er in dieser Position, sein Keuchen erstarb und ich spürte geradezu seine Konzentration. Und dann schmeckte ich die ersten salzigen Tropfen. Na klar! Um eine Morgenlatte weg zu bekommen, die nach dem Spritzen noch steht, hilft natürlich nur, sich ordentlich auszupissen. ... Und das tat er. Sein würziger Saft sprudelte in mich hinein, ich kam kaum mit dem Schlucken nach, Pissefäden liefen mir übers Kinn, ich hustete, schluckte aber tapfer weiter, bis seine Ströme langsam versiegten. Er stieß meinen Kopf zurück, sein Schwanz flutschte aus meinem Maul heraus. Er hielt mich an den Haaren fest und gab mir eine Ohrfeige, dass es nur so klatschte.

Hat dir das gefallen, Almanci? ... Sag, gefällt dir das?

Ja, Herr, ... ja, ... es ... es hat mir gefallen! Das Mahmoud von mir Herr genannt werden wollte, hatte ich mir inzwischen gemerkt und eigentlich gefiel mir das ganz gut.

Gut so, Almanci, gut so! Ich hab’ nämlich jeden Morgen so einen Ständer. Und ich bin es leid, mir immer einen wichsen zu müssen! ... Im Streulicht der Taschenlampe bemerkte ich, dass er mich ansah. Und grinste. Nein, eigentlich war das kein Grinsen. Bildete ich es mir nur ein, oder lächelte er mich zufrieden an. Naja, bei dem Licht konnte man das schlecht sagen, aber der Gedanke gefiel mir. Da krähte draußen der erste Hahn. ... Drei Mal! ... Und jetzt an die Arbeit, elende Schwuchtel. Du hast noch anderes zu tun, als meinen Schwanz zu lutschen. Also los! Er packte sein Teil wieder in die Hose. Und halte dich immer bereit!

Dann ging er und ließ mich mit meinen Ziegen alleine. Die hatten auch schon wieder Hunger und meckerten ungeduldig. Langsam wurde es hell. Der Tag verging, als sei nichts Besonderes gewesen. Ich versorgte die Tiere, holte den Melkschemel, aß meinen Frühstücksbrei, machte Brennholz und was sonst noch alles zu tun war. Alles ganz normal. Bis zum Mittag. Ich wollte gerade mein Schläfchen halten und hatte es mir schon auf meinem Strohsack bequem gemacht, da flog die Stalltür auf und meine restlichen vier Cousins stürmten herein. Ich konnte mir schon denken, was sie wollten. Ohne viele Umstände riss mich Abdulla von meinem Lager hoch, packte mich im Genick, schob mich zu dem Holzbock, auf dem immer die Schafe geschächet wurden, beugte mich drüber, die anderen hielten mich fest, und dann ging es rund. Nacheinander fickten sie mich brutal durch. Zum Glück wieder mit genug Spucke als Gleitmittel. Aber mein Loch war noch ganz schön gereizt vom gestrigen Tag, und so war die ganze Prozedur ziemlich anstrengend. Sie feuerten sich gegenseitig an, und nicht lange, und alle vier hatten in mein spermatropfendes Fickloch reingespritzt. Abdulla zog seinen Gürtel aus der Hose und setzte an, mir zum Abschied noch ein paar Schläge auf den nackten Arsch zu geben, aber Jiyan hielt ihn zurück.

Nicht, Abdulla, nicht hier! Du könntest die Ziegen erschrecken!

Das sah Abdulla dann auch ein, denn die Tiere genossen im Hause Vural die absolute Priorität. Gut, sagte er, aber das stinkende Schwein braucht noch eine Dusche! Auf, Brüder

Er zerrte mich von dem Bock herunter und warf mich auf den Boden. Die vier jungen Vurals hatten ihre Schwänze praktischerweise noch nicht wieder verpackt und so standen sie wieder spottend um mich herum, während sie ihre Pisse über meinen Körper und in mein Maul verteilten. ... Dann lachten sie wieder böse, schlugen sich gegenseitig auf die Schultern und ließen mich vollgepisst auf dem Stallboden liegen.

Du stinkst, Almanci!, rief mir Abdulla noch zum Abschied zu. Dann verließen sie grölend den Stall.

Ich war nur froh, dass es draußen so heiß war, denn meine Klamotten waren total nass geworden. Ich legte sie hinter den Stall zum Trocknen, setzte mich noch einen Moment in die Sonne, bis es mir zu heiß wurde und ich mich wieder in den Stall zurückzog. ... Da schien ja eine unterhaltsame Zukunft vor mir zu liegen. Fünf junge, testosterongeschwängerte Cousins und meine zwei Löcher. Na, das konnte ja lustig werden. ... Bis zum Abend hatte ich meine Ruhe. Aber dann kam Mahmoud von der Arbeit zurück. Verschwitzt und staubig war er, wie immer, wenn er aus dem Steinbruch kam. Ich sah ihm vom Stall aus hinterher, wie er über den Hof ging, die Haustür öffnete und sich von dort aus zum Ziegenstall umdrehte. Unsere Blicke trafen sich, ich sah Gier in seinen Augen schimmern. Ich winkte ihm zögerlich zu, aber sein Gesicht zeigte keine Regung und er ging ins Haus. Essen und duschen vermutlich. Vurals hatten nämlich seit einiger Zeit ein Bad. Seit ich vor zehn Jahren mit meinem Erbe hierher verschleppt worden war, hatte es einige Anbauten gegeben. Woher das Geld dafür kam, konnte ich nur vermuten. Aber ich hatte ohnehin nichts von diesem Luxus, weil ich das Haus ja nicht betreten durfte.

Ich wartete ab, bis mein Cousin Jiyan die Hunde gefüttert hatte, denn erst danach durfte ich mir immer meine Schüssel Brei hinter der Küche abholen. Als Jiyan mich vor dem Stall sah, spuckte er verächtlich aus. Ich sah wie er ganze Fleischbrocken in die Hundeschüssel kippte. Es hatte offensichtlich Hammel gegeben. Es war lange her, dass ich zum letzten Mal Fleisch bekommen hatte. Mein Magen knurrte und ich sah neidisch zu, wie sich die drei Hofköter um die besten Stücke balgten. Aber zu viel Fleisch soll ja auch gar nicht so gesund sein. Dann holte ich meinen Brei. Heute lag kein Schokoriegel daneben, sondern nur ein trockenes Stück Fladenbrot und ein paar schrumpelige Oliven. Ich schaufelte alles schnell in mich hinein, so hungrig war ich. So viel gefickt zu werden verbraucht doch ganz schön viele Kalorien. Als ich in meinen Stall zurückkam, war Mahmoud schon da. Frisch gewaschen und satt lehnte er breitbeinig an dem Schlachtbock und wartete auf mich. Ich machte die Tür langsam hinter mir zu und sah ihn an.

Komm’ her, Schwuchtel!, befahl er. Ich senkte den Blick und gehorchte. Los! Auf die Knie!

Nun waren meine Augen auf der Höhe seines Schrittes und ich betrachtete voll Vorfreude die dicke Beule in seiner Hose. Da wartete etwas auf mich! Mahmouds geiler Schwanz! Der absolute Höhepunkt des Tages! Er beugte sich vor und schnupperte an mir.

Puuhh ... Almanci, meine Brüder haben recht. Du stinkst wie ein verpisster Ziegenbock. Das ist ja nicht auszuhalten. ... Los! Zieh’ dich aus.

Er hatte ja Recht. Körperpflege und saubere Wäsche kamen bei mir wirklich etwas zu kurz. Richtig sauber war ich nur nach einem Bad im Fluss, aber wenn ich danach in meine stinkenden Stallklamotten stieg, war es mit der Sauberkeit schon wieder vorbei. Und jetzt rochen die nicht nur nach Stall, sondern auch noch nach der Pisse seiner Brüder. ... Ich schämte mich für meinen Geruch. ... Ich begann mein Hemd aufzuknöpfen.

Nicht so! ... Tanz’ für mich!

Tanzen? Ich sollte für ihn tanzen? Ich hatte noch nie getanzt, ich hatte keine Ahnung wie das ging. Ich wurde rot. Am liebsten wäre ich im Boden versunken.

Herr, ... ich kann nicht, ... ich kann nicht tanzen!

TANZ!!! Er klatschte mit den Händen einen Rhythmus.

Auf einem Familienfest hatte ich einmal eine Bauchtänzerin gesehen. Also tat ich mein Bestes. Ich bewegte die Hüften so geschmeidig hin und her, wie ein anatolischer Ziegenhirte das eben kann. Ich ließ meine Hände über den Körper gleiten und öffnete – wie ich hoffte – verführerisch das Hemd, streifte es langsam ab, ließ die Hüften weiter zu seinem Rhythmus kreisen, machte die Hose auf, wedelte mit meinem Hintern vor ihm herum und zog sie dann langsam runter. Ich fühlte mich furchtbar dabei. Wie unsagbar peinlich! Ein Bauchtanz im Ziegenstall! Da wären mir ein paar ordentliche Schläge mit seinem Gürtel eindeutig lieber gewesen. ... Aber ihm schien es tatsächlich irgendwie zu gefallen. Jedenfalls grinste er mich lüstern an und strich mir, als auch meine schlabbrige Unterhose gefallen war, fast zärtlich über meinen Arsch, der immer noch die Spuren von gestern Nachmittag trug. Schließlich stand ich nackt vor ihm. Mein Schwanz war klein und verschrumpelt, ich war etwas außer Atem. Er musterte mich von oben bis unten, gab mir mit einer Handbewegung zu verstehen, dass ich mich drehen sollte. Ich kam mir vor, wie bei einer Viehauktion.

Gar nicht so schlecht!, grunzte er. Ihr Schwuchteln habt da ein Talent für. ... Warte hier!

Er rutschte mit elegantem Schwung von dem Schlachtbock runter und verschwand durch die Tür nach draußen. Verblüfft stand ich nun alleine und nackt in meinem Ziegenstall rum und harrte der Dinge die da kommen würden. Zumindest war ich froh, dass meine Tanzdarbietung wohl vorbei war. Ich musste nicht lange warten, bis Mahmoud mit einem Bündel in der Hand zurückkam.

Los! Nach dahinten, du Stinktier, wies er mich an und deutete in die Ecke wo der Schlauch hing, mit dem ich den Stall nach dem Ausmisten immer durch spritzte. Bevor ich mir an dir die Hände schmutzig mache, wirst du gewaschen. Stell’ dich dahin! Die Hände hinter den Kopf!

Ich gehorchte. Mahmoud nahm den Schlauch, stellte sich ein Stück von mir weg hin und zielte mit dem Ende auf mich.

Dreh’ den Hahn auf!, befahl er.

Ich tat es und das Wasser spritzte mit hohem Druck aus dem Schlauch heraus und traf mich sofort. Es war verdammt kalt. Ich schrie erschrocken auf.

Halt’ die Klappe. Stell’ dich nicht so an!, raunzte er mich an.

Also beherrschte ich mich, aber das eisige Wasser ließ mich erzittern. ... So hat doch das Wort abspritzen einmal eine ganz andere Bedeutung. ... Mahmoud hatte seinen Spaß dabei, ließ mich drehen, bücken, die Arschbacken auseinander ziehen, die Arme wieder hoch nehmen und verwendete viel Wasser darauf, mein Gemächt zu treffen. ... Meine Ziegen stellten für einen Moment das Wiederkäuen ein und betrachteten interessiert die ungewohnte Darbietung. ... Endlich durfte ich den Hahn wieder zudrehen und stand nun nass und bibbernd vor Mahmoud. Mein Schwanz und meine Eier waren zu unkenntlichen Schrumpelfrüchten zusammengeschrumpft. Er griff nach seinem Bündel, fischte ein Stück Kernseife heraus und warf es mir zu. Ich wollte es fangen, aber es glitschte aus meinen nassen Händen heraus. Ich bückte mich um es aufzuheben. Mahmoud stieß einen Pfiff aus.

Na, zeigst du mir schon deinen Arsch, Schwuchtel? Du willst wohl was rein bekommen?

J-ja, H-herr!, stotterte ich.

Später, Schwuchtel, später. ... Zuerst will ich dich sauber sehen. ... Los, seif’ dich ein!

Ich versuchte der spröden Kernseife etwas Schaum abzugewinnen, während er sich eine Zigarette anzündete, wieder an dem Bock lehnte und mir zusah.

Mach’ das ordentlich, verdammt noch mal!

Er winkte mich zu sich. Mit der Fluppe im Maul griff er mit seinen schwieligen Händen zwischen meine Beine, rieb und knetete den Seifenschaum richtig ein. Besonders an meinen Arsch. Ziemlich grob, das Ganze. Dann scheuchte er mich wieder zum Wasserhahn, ich drehte ihn auf und er begann mich aufs Neue abzuspritzen. Als die letzten Seifenreste unten waren, durfte ich den Hahn wieder zudrehen und er warf mir ein altes Handtuch zu.

Hier, für dich. Jetzt trockne dich ab, Schwuchtel, ich hab’ nicht ewig Zeit.

Ich beeilte mich und fühlte mich danach richtig wohl und sauber. Ich hätte ja auch schon mal eher auf die Idee kommen können, mehr als nur Gesicht und Hände am Wasserhahn zu waschen. Ich war ihm richtig dankbar. Nun dachte ich, das Kapitel Körperpflege sei damit erledigt. Aber weit gefehlt. Er förderte aus seinem Bündel etwas hervor, das ein bisschen wie ein Blasebalg aussah. Hinten ein Gummiballon, so dick wie zwei Fäuste und vorne ein Stab mit kleinen Öffnungen an der abgerundeten Spitze.

Weißt du was das ist, Schwuchtel? Ich schüttelte den Kopf. Damit kann man deinen Arsch von innen sauber machen. Das hat der Tierarzt hier letztens vergessen. Und was beim Vieh funktioniert, das müsste auch bei dir gehen. Komm’, ich zeig’s dir.

Er ging wieder zu dem Schlauch und füllte Wasser in den Eimer der daneben stand. Dann drückte er den Ballon zusammen, tauchte den Stab in das Wasser und wie durch Zauberhand blähte sich der Gummiballon wieder auf und füllte sich mit Wasser. Fasziniert sah ich zu, hatte aber, unschuldig wie ich war, keine richtige Vorstellung davon, was er damit anfangen würde. Aber das sollte ich gleich erfahren.

Bück’ dich, Schwuchtel! Er spuckte sich in die Hand, verrieb die Spucke auf meinem Loch, schob den Stab hinein und drückte den Ballon zusammen. Sofort spürte ich, wie das kalte Wasser in meinen Darm eindrang. Kneif’ dein Loch zusammen!

Er zog den Ballon wieder aus mir heraus und wiederholte die Prozedur. Nun hatte ich so viel Wasser im Arsch, dass ich das Gefühl hatte, mich ganz dringend erleichtern zu müssen.

Mahmou... äh, Herr, ... ich muss mal!

Dann hock’ dich da hin und mach!

Es war nichts ungewöhnliches, dass ich das im Stall tat, denn das Plumpsklo draußen war im Winter oft eingefroren, im Sommer wimmelte es dort von allerlei Getier und den Stall musste ich ja ohnehin ausmisten. Es kam viel Wasser und ein bisschen, äh, ... Schmutz raus.

So, und jetzt noch mal. Und jetzt machst du das alleine!

Ich nahm das Gerät, befüllte es, wie ich es bei Mahmoud gesehen hatte, schob es mir vorsichtig rein, drückte ab und wiederholte das Ganze noch einmal. Dann wieder in die Hocke über die Ablaufrinne, und dann ... naja, kam nur noch Wasser. Mahmoud hatte mir die ganze Zeit rauchend, mit einem leicht angewiderten Blick zugesehen. Das fand ich fast noch erniedrigender als die Tanzerei von vorhin. Ich kam mir klein und schmutzig vor, obwohl ich noch nie so sauber gewesen war. Ich trocknete mich mit hochrotem Kopf ab und wollte ihm den Gummiballon und das Handtuch zurückgeben.

Behalt’ das, Schwuchtel, das ist für dich. Du machst das jetzt jeden Abend wenn du mit der Arbeit fertig bist, kapiert? Wehe, wenn ich dich nochmal so stinkend und dreckig hier vorfinde, wie heute. Und wehe, ich mache mir meinen Schwanz noch einmal schmutzig bei dir. ... Du weißt ja wie ich bin, wenn ich schlechte Laune habe. Oh ja, das wusste ich. Dann machten sogar die Hofhunde einen großen Bogen um ihn. Und das hier ist auch noch für dich, sagte er und gab mir den Rest des Bündels. Es waren eine neue Hose, und ein neues Hemd. Naja, nicht neu, aber immerhin sauber.

D-danke, H-herr!, stotterte ich erfreut. Eine Zweitausstattung! Fast ohne Löcher!

Die ziehst du in Zukunft nach dem Waschen an, bevor ich komme. Und jetzt pack’ deinen Krempel zusammen, du ziehst um! Umziehen? Sollte das etwa heißen, dass ich wieder ins Haus durfte? Ab sofort schläfst du in der Scheune. Da stinkt es wenigstens nicht so. Los jetzt ... auf, auf!

Ich schlüpfte in die neuen Sachen, griff mir meinen Strohsack, die alten Decken, die Kernseife, das Handtuch und den Gummiballon für die Arschspülung und hastete hinter Mahmoud her, der schon auf dem Weg zur Scheune war. Er wies mir einen Platz neben der Wichsecke zu, wo ich meinen Kram ablegte. Seine Kuscheldecke und zwei Dosen Bier hatte er schon hier deponiert. Ich musste ihm ein bequemes Lager bauen, dann zog er seinen Gürtel aus der Hose, legte ihn als Drohung – oder Verheißung, je nachdem wie man es sah – neben die Decke, kramte die Schatzkiste aus, holte seine Lieblingslektüre raus – unter anderem wieder die fünf Kerle – und flätzte sich gemütlich halb sitzend hin. Er öffnete die Bierdose und begann zu blättern. Ich stand etwas ratlos daneben. Mein Blick hing auf seinem Schritt, und ich meinte zu sehen, dass sich darin etwas tat, während er die Bilder mit den opulenten Damen betrachtete.

Was stehst du so dumm rum und gaffst, Schwuchtel? Los! Zieh’ dich aus und lutsch’ mir den Schwanz!

Hurra! Endlich! Ich schlüpfte aus den neuen Klamotten, faltete sie ordentlich, legte sie beiseite, hockte mich über ihn, öffnete zögerlich seine Hose, was er mit einem geilen Grunzen quittierte und sein Mammut-Mahmoud schoss nach oben und stand wartend vor meinem Maul.

Wird’s bald?, fragte er zwischen umblättern und einem Schluck aus der Dose.

Also machte ich mich ans Werk. Allzu viel praktische Erfahrung hatte ich ja nun nicht, aber im Schwanzlutschen bin ich einfach schon immer ein Naturtalent gewesen. Und so geil, wie ich auf meinen gutaussehenden, großschwänzigen Cousin war, brauchte ich nicht lange und sein Schwanz steckte tief in meiner Kehle. Das Würgen konnte ich ganz gut unterdrücken.

Los, hoch und runter, du dumme Schwuchtel!, kommandierte er über seine Lektüre hinweg.

Ich tat ihm den Gefallen nur zu gern, wollte ich ihm und mir doch größtmögliches Vergnügen bereiten. Und so blies ich ihn mit Begeisterung, während er weiter blätterte, Bier trank und ab und an geil aufstöhnte.

Schneller!, keuchte er.

Es gefiel ihm scheinbar sehr gut, nicht mehr selber wichsen zu müssen, sondern die Verwöhnung seines Schwanzes meinem Maul zu überlassen. Ich kam richtig in Fahrt. ... Er blätterte hektisch. Seine Geräuschkulisse wurde lauter und er klang fast schon so, als wäre er schon kurz vorm absahnen. Aber ich wusste ja, dass er sein Spritzverhalten gut im Griff hatte und Meister des verzögerten Orgasmus war. Wobei ich dieses Wort damals natürlich noch nicht kannte.

AAAhhh.... Langsam!, keuchte er, ließ das Heft fallen und drückte meinen Kopf mit beiden Händen fest auf seine steife Riesenkeule drauf und hielt ihn fest. Die Eichel steckte mir tief im Hals und Luftnot machte sich in mir breit. Nun stieß er auch noch von unten in mich herein, er keuchte lauter, ich würgte und sabberte und ... wurde unvorsichtig. AUA!!, schrie er wütend, Deine Zähne! Er griff blitzschnell nach dem Gürtel der neben ihm lag und zog mir ein paar heftige Schläge über den Rücken. Beinahe hätte ich ihn vor Schreck noch einmal gebissen. Verdammte Schwuchtel! Beiß’ mich nie wieder!, und noch ein paar Hiebe landeten auf mir. Allzu weh taten sie aber nicht, denn aus seiner Position konnte er nicht richtig ausholen. Dann drückte er wieder meinen Kopf fest auf seinen Schwanz und stieß brutal zu. Nie wieder! Beiß’ mich nie wieder!, schrie er mich an.

Als er mich dann endlich los ließ und ich zum Luft holen auftauchte, knallte er mir auch noch links und rechts eine ins Gesicht. Das tat nun schon mehr weh, und ich bin mir sicher, dass man den Abdruck seiner Finger auf meinen Wangen sah. Dann griff er sich meine Ohren und zerrte mich daran wieder auf seinen Prachtschwengel, benutzte sie als Haltegriffe und stieß von unten wieder heftig zu. Diesmal hütete ich mich davor, mein Maul versehentlich nicht ganz offen zu halten. Trotzdem bekam ich die Nächste gescheuert.

Genug!! Hoch jetzt, und dann reite drauf! Ich sah ihn etwas ratlos an. Drauf setzen und hoch und runter mit dem Arsch. Los du Schwuchtel!

Etwas ungeschickt stellte ich mich über ihn in eine Position, die mir praktisch erschien, er hielt mit der einen Hand seinen Schwanz meinem Loch entgegen und ich ließ mich langsam auf die pochende Keule herunter sinken. Ein bisschen trocken war es ja, aber sein Schwanz war so hart, dass er sich nach kurzer Anstrengung problemlos in mich hinein bohrte. ... War das ein geiles Gefühl. Das erste Mal reiten! Ich sage dir ... Es fiel mir zwar etwas schwer, das Gleichgewicht zu halten und meine Knie taten von der ungewohnten Anstrengung ziemlich schnell weh, aber das war mir so was von scheißegal, so geil fand ich den Ritt auf meinem Cousin. Kurz bevor meine Knie wirklich den Dienst quittiert hätten befahl er:

Jetzt wieder lutschen!

Wie der Blitz änderte ich meine Position und rammte mir den geilen, glitschigen Schwanz, der gerade noch in meinem Loch gesteckt hatte, wieder tief in die Kehle. In dem Moment war ich heilfroh, dass er mich in die Geheimnisse dieses Arschwaschinstrumentes eingeführt hatte. Wenn man jahrelang in einem Ziegenstall gewohnt hat, ist man ja mit dem Umgang mit Verdauungsprodukten jeglicher Art vertraut und es kann einen kaum noch etwas schrecken, aber auf etwas davon im Mund, konnte ich doch dankend verzichten. ... Er schien es wirklich gut mit mir zu meinen.

Und reiten! Stellungswechsel ... Und lutschen! Stellungswechsel ... und so weiter. Wir keuchten und stöhnten um die Wette, dass es eine wahre Lust war.

Genug! Runter!, kam dann keuchend sein Befehl.

Wie schade, ... aber ich gehorchte. Er hatte schon einen ganz glasigen Blick und hielt nun seinen schönen Schwanz fest mit einer Hand umklammert, als ob er den steigenden Säften, den Weg in die Freiheit verwehren wollte. Und wie gesagt. Er war ein Meister in diesem Fach. So gelang es ihm auch diesmal, das Spritzen zu unterdrücken und den Spaß so lange wie möglich heraus zu zögern. Ich wischte mir Schleim und Rotz aus dem Gesicht, er stand auf und ich lächelte ihn an.

Lachst du mich aus, oder was, Schwuchtel?, fauchte er und ... zack, zack, hatte ich wieder rechts und links eine sitzen. Leg’ dich hin!

Er beschränkte die Kommunikation auf’s Wesentliche. Ich legte mich auf den Bauch auf seine Decke und streckte ihm erwartungsvoll den Arsch entgegen. Wie gesagt: Die Nuttigkeit liegt mir im Blut!

Anders rum. Auf den Rücken!

Eine schnelle Drehung und ich war bereit. Er hielt immer noch seinen Schwanz bremsend in der Hand. Dann ließ er ihn keuchend los, riss sich das Hemd vom Leib, strampelte sich von der Hose frei, kniete sich hinter mich, zog meine Beine über seine Schultern, rückte mich grob in Position, setzte seinen Fickschwanz an meinem Loch an und stieß ihn hinein. Über mich gebeugt, meine Beinen nach hinten drückend fing er nun an mich zu ficken, wie weder er, noch seine Brüder mich je gefickt hatten. Ich kam mir vor, wie eine Felswand in seinem Steinbruch, wenn er den Pressluftmeißel in einen kleinen Spalt stieß und ihn aufsprengte. Es war so heftig, ich konnte das Schreien nicht unterdrücken.

Schnauze, Schwuchtel!, ächzte er und hielt mir mit einer Hand den Mund zu, fickte aber ungebremst weiter.

Ich hatte die Augen offen und sah ihn über mir schwitzen und stöhnen. Er hatte die seinen allerdings geschlossen und ich hatte keinen Ahnung, wen zu ficken er sich gerade vorstellte. Er wurde lauter und lauter, stieß immer fester zu, wenn das überhaupt noch ging. Sein Schweiß tropfte auf mein Gesicht. Plötzlich nahm er die Hand von meinem Mund, machte die Augen auf, sah mir ins Gesicht, umklammerte meinen Hals und fing an mich zu würgen.

Ich fick’ dich, Schwuchtel, ich fick’ dich Schwuchtel..., keuchte er. Meine Augen quollen fast aus den Höhlen heraus und er fickte mich wie ein Berserker. Jaah ... Jaahhh ... Ich’ komm! ... Ich komm! ....

Er drückte noch etwas fester zu, sah mir mit verzerrtem Gesicht in die Augen und spritzte mir, laut schreiend, seinen herrlichen Hengstsaft tief in meine Eingeweide hinein. Jetzt schien es ihm scheißegal zu sein, ob jemand etwas hörte. Er war nur noch geiles Tier!

Noch ein paar Stöße setzte er nach und sank dann, völlig außer Puste, erschöpft auf mir zusammen. Ich spürte seinen nackten, verschwitzten Körper auf meiner Haut, sein wild schlagendes Herz, ich konnte seinen Schweiß riechen und sein heißer Atem streifte meine Nase. Sein Schwanz steckte noch in meinem Loch, sein Kopf lag auf meiner Schulter. Am liebsten hätte ich die Arme um ihn gelegt und ihn tröstend gestreichelt. Aber das traute ich mich nicht. ... Langsam normalisierte sich seine Atmung wieder und sein Herzschlag verlor an Geschwindigkeit. Trotzdem blieb er noch auf mir liegen, und ich genoss diesen intimen Kontakt zwischen unseren nackten Körpern. Sein Gewicht, sein Geruch, es war einfach wunderbar. Ich bewegte mich keinen Millimeter um ihn nicht zu stören, und mit einem Mal fing Mahmoud an leise zu schnarchen. ... Er war auf mir eingeschlafen! Mit seinem Schwanz in meinem Loch! ... Die Arbeit im Steinbruch war aber bestimmt auch ganz schön hart. Da kann einen die Müdigkeit schon mal übermannen. ... Ich spürte wie nach und nach sein geiler Hengstschwanz in mir kleiner und schlaffer wurde und so sehr ich mich auch anstrengte, ich konnte ihn mit meinem ungeübten Schließmuskel nicht mehr festhalten und er glitt lautlos aus mir heraus. Ein paar Tröpfchen – vermutlich sein Sperma – spürte ich wie einsame Tränen aus meinem Loch fließen. ... Und er schnarchte laut in mein Ohr. ... Ich war glücklich. ... Doch das Glück währte nicht lange.

Mahmoud, du alte Schwuchtel, knutscht du jetzt mit dem verdammten Almanci rum, oder was?, grölte es plötzlich durch die Scheune.

Verdammt, das war eindeutig Jiyans Stimme. Und wo er war, waren auch die anderen Brüder nicht weit. Mahmoud wurde sofort wach. Er hatte einen sehr leichten Schlaf, denn den brauchte er, um die Vorarbeiter rechtzeitig zu hören, wenn er während der Schicht mal ein kleines Päuschen machte. Er schoss wie eine Rakete nach oben, schlüpfte schnell in seine Hose und zog sie über seinen triefenden Schwanz. Auch das Hemd hatte er ganz schnell wieder an.

Wenn du mich noch einmal Schwuchtel nennst, Jiyan, dann stech’ ich dich ab, du Schwanzlutscher!, brüllte er zurück.

Was daran ernst gemeint war, und was Spaß, erschloss sich mir nicht. Hinter Jiyan drängten die anderen Brüder hoch zu uns in die Wichsecke. Nun standen sie alle wieder um mich herum. Türkische Junghengste von unten. Das war schon ein schöner Anblick.

Ich hab’s doch genau geseh’n, Mahmoud, du hast mit der Schwuchtel gekuschelt. Gib’s doch zu!

Was, gib’s doch zu? Spinnst du oder was? Ich hab’ den Schwanzlutscher in den Arsch gefickt, sonst nichts. Das war so öde, dass ich eingepennt bin. Was kann ich dafür, dass der ein Temperament hat, wie ein Sack Ziegenscheiße! Die kleine, dreckige Schwuchtel. ... Hier, probiert’s doch selber aus!

Er bückte sich, packte mich an den Beinen, zog sie nach oben, so dass ich wieder auf dem Rücken lag und mein frisch durchgeficktes Loch für meine Cousins schön präsentiert war. Wieder spürte ich ein Tröpfchen heraus rinnen.

Ehj, das suppt ja noch deine Soße aus der Schwuchtel raus, Mann, das ist ja voll eklig!, beschwerte sich Abdulla.

Ja, Mann, voll eklig!, bekräftigte Jiyan.

Sie standen um mich herum und sahen verächtlich auf mich herab, aber alle hatten eine Hand in der Hose.

Ach, scheißegal!, meinte Ali schließlich. Es bleibt doch in der Familie!

Er machte seine Hose auf, sie rutschte ihm runter, er ging in die Knie und nahm das freundliche Angebot seines Bruders an. Er wichste seinen Schwanz hoch, sah mich an, spuckte mir ins Gesicht und rammte seinen Prügel in mein spermagefülltes Loch hinein, dass es nur so spritzte.

Naja, wenigstens ist es gut geschmiert, gab nun Jiyan zu und nacheinander holten sie alle ihre Kronjuwelen heraus und wichsten sie fickbereit. Abdulla wurde ungeduldig, schubste Jiyan, der schon ordentlich am Stöhnen war weg, und machte sich selbst ans Werk. Jiyan reihte sich wieder in den Kreis ein und wichste seinen Schwanz, der mit Mahmouds Sperma verschmiert war, munter weiter. Mein Loch hatte ganz schön was auszuhalten, denn wie das der Gruppenzwang so fordert, wollten auch die anderen beiden ihre Schwänze in mir ausprobieren. Keiner von ihnen kam zum Spritzen, denn bevor es so weit war, war schon wieder ein anderer der Brüder zur Stelle um mich weiter zu ficken. Ich war echt dankbar für die Spermaschmierung Mahmouds, denn so glitten die steifen Schwänze wenigstens gut in mich rein. Ich empfand eine Mischung von Schmerz, Erniedrigung und Geilheit, die mir gar nicht so schlecht gefiel. Meine Cousins mochten Arschlöcher sein, der eine mehr, der andere – Mahmoud – weniger, aber ficken konnten sie alle wie Zuchtbullen. Und sich gegenseitig zuzusehen, machte die Zuchtbullen noch geiler.

Ehj, Mann, ich will spritzen!, keuchte Jiyan wichsend, als Ali gerade mal wieder in mir drin steckte.

So langsam wäre ich dann ja doch froh gewesen, wenn sie ihre Säfte endlich von sich gegeben hätten, denn nach der dritten Runde fing es doch ganz schön an zu brennen und ich versuchte ein paar Mal vergeblich ihren Stößen auszuweichen. Doch Mahmoud hielt meine Beine mit eisernem Griff fest, und so hatte ich nicht den Hauch einer Chance ihren Schwänzen zu entgehen. Ich war ganz schön am wimmern. Der Spaß ließ langsam nach und ich merkte, dass die Aufnahmebereitschaft meines Lochs doch seine Grenzen hatte. Und ich glaube, Mahmoud merkte das auch. Ob er Mitleid mit mir hatte, oder ob er nur sein neues Spielzeug nicht kaputt machen lassen wollte, ich weiß es nicht.

Genug, Brüder, genug. Ich hab’ keine Lust mehr der Schwuchtel die Beine hochzuhalten. Ich hab’ den ganzen Tag Steine geklopft und der Rücken tut mir weh. Spritzt der Sau einfach ins Maul und lasst uns dann ’ne runde Domino spielen gehen und einen trinken. Ich hab’ noch Bier!

Oh, ja! Ich kann’s eh’ nicht mehr lange halten, keuchte Abdulla und zielte mit dem Schwanz wichsend auf mein Gesicht.

Nee, nicht so, da triffst du doch sowieso nicht. Ali, geh’ mal raus. Ich halt’ ihn euch schön hin.

Mahmoud ließ meine Beine los, sie fielen kraftlos nach unten, wobei ich fast Ali getroffen hätte, der grade seinen Schwanz aus mir raus zog. Mahmoud gab mir einen aufmunternden Tritt.

Los auf die Knie, Schwuchtel.

Ich gehorchte mühsam bis mein Maul auf Höhe der gewichsten Schwänze war. Mahmoud beute sich hinter mich, griff mir mit beiden Händen in den Mund, drückte den Kiefer auf und zog meine Lippen auseinander.

Auf Brüder! Gebt’s ihm in die Fresse!

Ja, genau, meldete sich nun auch mal Said zu Wort. Wer als letzter kommt, hat verloren!

Nee, nicht schon wieder!, protestierte Jiyan.

Keine Sorge. Heute musst du keine Schwänze ablecken. Dafür haben wir jetzt die deutsche Schwuchtel! Also los!, nahm ihm Abdulla diese Sorge.

Am Wichsen waren sie ohnehin alle und nun suchte sich jeder vor meinem gespreizten Maul eine vorteilhafte Schussposition. Wichsend und keuchend drängten sie sich mich um mich. Diesmal war es Abdulla, der zuerst so weit war.

Ich komm’! Ich komm’!, stöhnte er.

Hier! Spritz’ ihm direkt rein. Pass auf, dass nichts daneben geht!, kommandierte Mahmoud und drehte meinen Kopf so, dass mein offenes Maul unmittelbar vor Abdullas spritzbereiter Eichel war.

JAHHH ... ICH KOOOMM’ ...!!!, schrie Abdulla, schob den Schwanz zwischen Mahmouds Finger ein Stück in meine Fresse und drei, vier Schübe klebrigen, warmen Spermas ergossen sich hinein. ...

Mahmoud drückte mein Maul nun zu und befahl: Schluck’ Almanci!

Ich schluckte die Soße herunter, er presste dann sofort mein Maul wieder auseinander und hielt es den Anderen hin. Sie wichsten und stöhnten alle drei direkt vor meiner Nase und einer nach dem anderen spritzte seinen Saft in mich rein. Mindestens zwei Esslöffel voll förderten sie zutage. Alles für mich. Und wieder ließ mich Mahmoud die Soße schlucken, riss mir dann das Maul nochmal auf, so dass alle hinein sehen konnten.

Seht ihr, Brüder, alles unten. So geht doch wenigstens nichts verloren!, lachte Mahmoud und die anderen stimmten in das hämische Gelächter ein. So, los, Brüder, lasst uns gehen und ein Spielchen machen. Wer verliert, lutscht den andern die Schwänze!

Nein! Auf gar keinen Fall lutsche ich einen Schwanz!, protestierte Jiyan empört.
Aber die anderen lachten nur.

Spaß, Jiyan, Spaß! Wir haben doch jetzt unseren Schwanzlutscher. Da hast du keine Chance mehr!

Wieder lachten alle und Jiyan boxte Mahmoud, den Empörten spielend, auf die Schulter. Verdammt! Müsst ihr mich immer verarschen, ihr Wichser? Aber er lachte mit. Mahmoud hatte mich losgelassen und ich lag wieder am Boden unter meinen Cousins. Die ersten begannen ihre Schwänze einzupacken, da verkündete Jiyan: Ich muss pissen!

Den anderen ging es wohl ähnlich, denn die gerade verpackten Fickriemen wurden wieder raus geholt, zielten gemeinsam auf mich und wieder gingen fünf dampfende, gelbe Pissestrahlen plätschernd auf mich nieder. So langsam entwickelte sich das schon zu einer Art Ritual. Auch Mahmoud beteiligte sich daran und bewies eine sehr gute Treffsicherheit. Sein gesamter Saft ergoss sich in mein Maul, das ich bereitwillig geöffnet hatte und ich hatte ordentlich was zu schlucken. Dann schließlich, versiegte ihr Goldregen, die Hosen wurden hochgezogen und zugeknöpft, sie grinsten, feixten, lachten, gaben mir noch ein paar verächtliche Tiernamen und den einen oder anderen Tritt, bis Mahmoud endlich zum Aufbruch blies.

Also, Brüder, ich weiß ja nicht, wie’s euch geht, aber ich hab’ jetzt Durst. Wie ist’s? Woll’n wir einen zischen? Der dreckige Almanci hat jetzt ja genug Spaß gehabt!

Sein Vorschlag wurde mit Begeisterung aufgenommen, wenn auch Bier trinken für einen guten Muslim nicht gerade schicklich ist. Aber wer Schwuchteln fickt, der kann auch Bier trinken, dachten sie wohl, und verließen gut gelaunt und lachend die Wichsecke in der Scheune. Mahmoud sah mich im Gehen noch einmal an, grinste und ... zwinkerte mir zu. Dann folgte er den anderen und ließ mich vollgepisst im nassen Stroh zurück.

Ich war ganz schön froh wieder meine Ruhe zu haben. Fünf notgeile Junghengste auf einmal, war schon sehr anstrengend. Aber nicht anstrengend genug, um mich daran zu hindern, mir erst einmal so richtig einen runter zu holen, nachdem meine Spermaspender die Scheune verlassen hatten. Ich versuchte mich zwar auch in der Kunst des verzögerten Spritzens, aber ich war dermaßen mit Geilheit aufgepumpt, dass ich chancenlos war und nach zwei Minuten schon eine gewaltige Ladung auf meinen pissenassen Bauch klatschte. Es dauerte eine ganze Weile, bis ich wieder zu Atem kam. ... Den Geschmack von Mahmouds Pisse noch im Maul, wischte ich mein Sperma mit den Fingern auf und schleckte es wieder ab. ... Man soll ja schließlich nichts umkommen lassen. Ich blieb da liegen, bis die Pisse auf meinem Körper getrocknet war. Danach wollte ich nur noch schlafen. Das war ein anstrengender Tag gewesen. Der zweite Tag nach meinem achtzehnten Geburtstag.

Orkan macht einen tiefen Seufzer, so als ob er das alles noch einmal erlebt hätte. Was er mir hier so erzählt, klingt ja wirklich ziemlich dramatisch. Eigentlich müsste er ja traumatisiert sein, bis zum geht nicht mehr. Aber den Eindruck habe ich bisher von Orkan noch nie gehabt. Ganz im Gegenteil: So unbeschwert und lebenslustig wie ihn, habe ich selten jemanden erlebt. Es ist wohl wirklich so, dass ihm die Nuttigkeit im Blut liegt. Jedenfalls dann, wenn das, was er mir so erzählt, auch tatsächlich wahr ist. Es klingt ja teilweise schon etwas unglaubwürdig, aber warum sollte er mich anlügen? Um sich wichtig zu machen ganz sicher nicht, denn er ist zur Zeit, nach meinem Herrn, der wichtigste Mensch überhaupt für mich. Mein Freund. Mein einziger Freund. ... Und nicht nur, weil man ihn so schön entspannt blasen kann. Die ganze Zeit, während er erzählt, habe ich immer seinen schönen, mal ganz– mal halbsteifen Schwanz im Mund und lutsche genüsslich darauf herum. So ganz locker, ohne an einen Orgasmus oder so zu denken. Ein geiler, übergroßer Schwanz-Lollipop. Er hat die ganze Zeit über eine Hand auf meinem Kopf gehabt, hat mir die Stoppelglatze gekrault, mich manchmal etwas fester auf seinen Schwanz gedrückt, und mich manchmal etwas gebremst, wenn die Pferde mit mir durchgegangen sind.

Nebenan ist auch die ganze Zeit nichts los gewesen. Nur ein paar versprengte Nachzügler waren da und haben die Lampe zum Leuchten gebracht. Von draußen auf dem Flur, hörte man irgendjemanden aufgeregt herum brüllen. Wieder ging die Klotür auf und das Licht an, verlöschte aber schnell wieder, ohne dass ich Besuch bekam. Jedes Mal bin ich in Position gegangen und Orkan hat seine Erzählung kurz unterbrochen, aber von den dreien hat keiner Lust gehabt sich schön einen blasen zu lassen, sondern die wollten einfach nur pissen. ... Nicht in mich, sondern in die Pissbecken, versteht sich. Ich hätte ja noch eine ganze Menge Fragen an Orkan zu richten, zum Beispiel warum er mit achtzehn nicht einfach von diesem Kaff abgehauen ist. Schließlich ist man auch in der Türkei mit achtzehn volljährig, aber ich denke, es ist besser ihn einfach weiter erzählen zu lassen. Zumal wir ja jetzt gerade Zeit haben. Wer weiß, wann der Ansturm wieder größer wird. Also ermuntere ich ihn, als er ausgeseufzt hat.

Und wie ging es weiter? Was war dann nach deinem achtzehnten so los?

Naja, sagt er, das ging dann alles so weiter. Ich weiß noch, an dem Abend von dem ich dir gerade erzählt habe, da war ich echt fertig nach der ganzen Nummer mit Mahmoud und den anderen. Ich wollte eigentlich nur noch schlafen. Aber als ich dann an mir schnupperte, und immer noch ein ziemlich kräftiger Pissegeruch an mir haftete, entschied ich mich doch dafür, noch eine kleine Dusche im Ziegenstall zu nehmen. Wenn Mahmoud morgen früh wieder bei mir auftauchen würde, dann wollte ich ja schließlich nicht riechen wie die Pissecke hinter dem Stall. Auf dem Hof war niemand zu sehen, und so schlich ich rüber, mir die Pisse meiner Cousins abwaschen. Nicht das mich der Geruch sonderlich gestört hätte, aber ich dachte Mahmoud kann am frühen Morgen darauf verzichten. Und ich wollte Mahmoud gefallen. Das Wasser war zwar schweinekalt, aber was tat ich nicht alles, um für ihn attraktiv zu sein. Als ich dann in die Scheune zurück kam und meinen Strohsack ausschüttelte, fiel etwas heraus. Ich bückte mich und hob es auf. ... Es war wieder ein Schokoriegel. Aber diesmal war eine rote Schleife darum gebunden und auf einem herzförmigen Pappanhänger war zu lesen: Doğum günün kutlu olsun, Almanci! ... Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Deutschländer! ... Ich war baff. Tränen der Rührung traten mir in die Augen. Jemand hatte an mich gedacht, an meinen Geburtstag. Und dieser Jemand, musste Mahmoud gewesen sein. Der süße Mahmoud, der geile Mahmoud ... und mit einem Herzchen! Er mag mich! Er mag mich tatsächlich!, dachte ich völlig überwältigt. Er hatte zwar eine etwas merkwürdige Art das zu zeigen, aber ich war mir sicher! Er mochte mich!

Jedes Krümelchen dieser improvisierten Geburtstagstorte ließ ich mir langsam auf der Zunge zergehen. War es doch von Mahmoud, meinem süßen Mahmoud. ... Ich geriet total ins Schwärmen. Den Anhänger verbarg ich sorgsam im Heu. Den wollte ich mir dann immer ansehen, wenn ich mich mal einsam und traurig fühlen würde.
In dieser Nacht schlief ich wie ein Engel und meine Träume waren ganz und gar von meinem unvergleichlichen Cousin durchdrungen. ... Schade, dass ich die nicht auf DVD habe! ... Und es war auch sehr entspannend mal ohne den Gestank und das Gemecker der Ziegen schlafen zu können. Das war die bisher schönste Nacht, die ich in Ҫamur Ҫukuruk verbracht hatte. Und es war das erste Mal, dass ich mich auf den neuen Tag freute.

Und der neue Tag kam. Und mit ihm Mahmoud, genauso, wie ich es gehofft hatte. Seine Morgenlatte ganz für mich alleine. Sehr früh war es. Ich war noch im Halbschlaf. Ohne große Umstände riss er die Decken von mir herunter, drehte mich mit einem geschickten, kräftigen Griff auf den Rücken, fasste in eine mitgebrachte Dose, schmierte mir etwas ans Loch und bestieg mich dann, wie einstmals Zeus den Ganymed bestieg, und fickte mich mit seinem Blitze schleudernden Zepter in den siebten Himmel der Ekstase. Mann, war ich glücklich.

 

Ich merkte, dass er kurz vor’m Kommen war. Allen Mut zusammen nehmend, fasste ich nach seinen Nippeln und spielte mit den Fingern daran herum, genauso, wie er es bei sich selber tat, wenn er sich beim Wichsen unbeobachtet fühlte. Fast rechnete ich damit, dass er meine Hände weg schlagen würde, aber nicht dergleichen geschah. Im Gegenteil. Er stieß noch härter zu.

Jaaahhh ... so brauchst du das, du dreckige Schwuchtel!!, grunzte er, Jaaahh ... halt’ mir dein Loch hin ... Jaaahhh ... guter Junge ... jaaaAAAHHHH .... HOL’S DIR!!!

Er riss seinen Schwanz aus meinem Loch heraus, rutschte blitzschnell vor, fasste mich hinter dem Kopf und zog ihn direkt vor seinen pulsierenden Fickriemen, den er dabei heftig wichste. Ich machte mein Maul auf, soweit es ging. Seine pralle Eichel in Großaufnahme vor meinen Augen.

JAAAAAAHHH ... HOOOL’S DIIIIIR!!!! ..., und schreiend spritzte er seinen kostbaren Saft tief in meinen Hals hinein. Treffer, versenkt! Zwei, drei fette Schübe landeten punktgenau in mir. Nicht das kleinste bisschen verfehlte sein Ziel. Wie gesagt: Man soll ja nichts umkommen lassen.

Fest drückte er nun seinen Schwanz in mein Maul hinein und hielt meinen Kopf mit beiden Händen fest darauf gepresst. Ich spürte sein Zittern, sein Zucken, und ich schmeckte seinen warmen, frischen Samen. Mit der Zunge spielte ich geschickt an seinem langsam in sich zusammen sinkenden Schwanz herum, was ihm weitere tiefe Seufzer der Erregung entlockte. Doch schließlich zog er seinen Zauberstab raus aus mir und endlich konnte ich seinen Saft, den er mir geschenkt hatte, schlucken. Es schmeckte wunderbar. Viel besser als ein Frühstücksei; ... und reines Eiweiß ... Was will man mehr?

Danke ... danke, ... Herr, ... danke ..., seufzte ich und dachte dabei auch an das schöne Geburtstagsgeschenk.

Er sah mich mit postkoitalen Grinsen an. Das gefällt dir, du Schwanzlutscher, das gefällt dir...

Ja, Herr! Das gefällt mir! Das gefiel mir ja so was von.

Er lachte hämisch. Dann mach deine dreckige Fresse wieder auf, Schwuchtel! Ich hab’ noch was für dich!!

Ich wusste ja, was jetzt kam: Seine Morgenpisse. Nach dem Morgensperma, die Morgenpisse. Warm und dampfend sprudelte sie in mein Maul hinein und ich schluckte, als hätte ich seit Tagen nichts mehr zu trinken bekommen. ... Gut, ich gebe es zu, der Geschmack war doch sehr ... äh ... gewöhnungsbedürftig. Schon ziemlich streng, was sich da über Nacht in seiner Blase angesammelt hatte. Aber es war sein Saft, sein Geschmack ... Es kostete mich nur sehr wenig Überwindung, es zu lieben. Und auf alle Fälle war das einmal eine Abwechslung zu dem völlig überzuckerten Tee, den ich sonst morgens zu meinem Brei bekam. Die letzten Tropfen klopfte er an meiner Nase ab. Er zog mich an den Haaren zu sich hoch. Reste seiner Pisse rannen noch an meinen Mundwinkeln herunter. Sein Gesicht näherte sich dem meinen. ... Er spitzte die Lippen. Wollte er mich küssen? Wollte er mich tatsächlich küssen? Einen Moment lang hatte ich einen richtigen Glückstaumel.

Aber er küsste mich nicht. Stattdessen hustete er geräuschvoll einen Batzen Schleim aus seiner Steinhauer-Raucherlunge, presste mir mit den Fingern das Maul auf, und rotzte den Schleim in mich hinein. ... Dann schubste er mich, wie angewidert, von sich weg. Ich lag unter ihm. Er stand auf, verstaute seinen Schwanz in der Hose und machte sie zu. Verächtlich sah er auf mich herab. ... Wo war die Zärtlichkeit geblieben, die ich eben noch in seinem Blick gesehen hatte? Hatte ich mir die nur eingebildet? War da wieder nur der Wunsch Vater des Gedankens?

Ihr Deutschländer seid wirklich so widerlich wie Schweine die sich im Misthaufen suhlen. ... Ach was! Schlimmer! Schweine saufen keine Pisse. Und dir gefällt das auch noch. ... Du bist eine Schande für die ganze Familie. ... Warte nur bis heute Abend. Ich werde dir die Geilheit mit dem Gürtel schon austreiben. Freu’ dich drauf, Almanci. ... Und jetzt an die Arbeit, Schwuchtel! Die Ziegen warten!

Er spuckte noch einmal auf mich drauf, drehte sich dann wortlos um und verschwand aus der Scheune. ... Auf zu einem weiteren anstrengenden Tag im Steinbruch.
Ich war verwirrt. Mahmoud war auf einmal wieder so herzlos geworden. Verachtete er mich wirklich so? Ihm machte es doch ganz offensichtlich auch Spaß was wir hier taten. Gut, er war der Ficker und ich war das Loch, aber warum verachtete er mich dafür, dass ich ihm solche Freude bereitete? ... Aber wahrscheinlich meinte er es ja gar nicht so. Er konnte halt auch nicht raus aus seiner Haut. Vielleicht schämte er sich sogar dafür, dass ihm das hier gefiel und wurde deshalb so abweisend. ... Ich musste ihm wahrscheinlich nur Zeit geben. Und bis dahin musste ich eben mit seinen Beleidigungen und seiner Verachtung leben. ... Aber für Mahmoud tat ich das gerne. Die finsteren Gedanken verschwanden aber schnell wieder. Was blieb, war der Geschmack von Mahmouds Pisse auf meiner Zunge und die Erinnerung an die Blicke und die Stöße, mit denen er mich fast aufgespießt hatte. Natürlich wurde ich wieder rattengeil. Obwohl, ... ich wurde es nicht, ich war es die ganze Zeit gewesen. Also legte ich mich noch einmal hin, machte die Augen zu, stellte mir Mahmoud vor und holte mir einen runter, der sich gewaschen hatte. Da hatte sich ganz schön was aufgestaut.

Ich blieb liegen, bis sich mein Atem wieder beruhigt hatte und dann ging ich an die Arbeit. Ziegen melken. ... Ich suchte im ganzen Stall nach dem Melkfett, mit dem ich die Zitzen meiner vierbeinigen Freundinnen massierte, bevor sie gemolken wurden, konnte es aber nirgends finden. Da wurde mir klar, was das für ein Zeug gewesen war, mit dem Mahmoud mein Loch geschmeidig gemacht hatte. ... Melkfett! Und ich hatte ihn abgemolken!

Als ich im Stall fertig war und meinen Frühstücksbrei gelöffelt hatte, machte ich mich auf zum Mohnfeld der Familie. Unkraut musste gerupft werden. Ich sah zu, dass ich den anderen Cousins nicht über den Weg lief, denn nach dem morgendlichen Liebesspiel, wie ich es in Gedanken nannte, war ich doch ziemlich wund. Mein Loch, das ja bis vor zwei Tagen noch nie einen Schwanz gesehen hatte, tat doch einigermaßen weh. Nuttigkeit im Blut hin oder her, ein jungfräulicher Arsch wie meiner, musste sich doch erst an die neue Bestimmung gewöhnen. Und vier notgeile Cousins, die bestimmt über mich herfallen würden, wären mir wirklich zu viel gewesen. Zumal ich ja am Abend mit Mahmoud verabredet war. Seine Drohung mich mit seinem Gürtel durchzuhauen schreckte mich zwar ein wenig, aber erstens würde er mich bestimmt hinterher wieder ficken wollen und zweitens hatte ich schon beim ersten Mal gemerkt, dass mich die Schmerzen, die er mir zufügte, irgendwie geil machten. Warum das so war, wusste ich nicht. Bei früheren Strafaktionen der Cousins war mir das nicht so gegangen, aber jetzt war das anders geworden. Die Vorstellung, wie Mahmoud den Gürtel schwingend, über mir stand, ließ meinen Schwanz ganz schnell wieder wachsen.

So schlich ich mich auf’s Feld und machte da in der Gluthitze meine Arbeit. Gegen Mittag, als die Sonne am höchsten stand, und am heißesten brannte, machte ich eine Pause und legte mich in den Schatten der blühenden Hibiskusbüsche, die unseren Acker säumten. Ich war so erschöpft, dass ich schnell einschlief. Mein Schlaf war nur leicht, denn irgendwie war man hier immer auf der Hut vor den Gefahren, die drohten. Wie gesagt, Räuberbanden und PKK-Kämpfer machten die Gegend unsicher. Ich wurde durch das Knacken von brechenden Zweigen geweckt, ging in Deckung und spähte durch das Buschwerk, wer da wohl unterwegs war.

Keine Räuberbande, keine PKK-Kämpfer, sondern meine Cousins, die wohl auf dem Weg zum Fluss waren um zu baden und zu faulenzen. Unkraut rupfen war nämlich weit unter ihrer Würde. Eigentlich war das Frauenarbeit, aber da es außer meiner Tante keine Frauen in unserem Haushalt gab, war das von je her meine Aufgabe gewesen. Sie waren gut gelaunt, scherzten und lachten, während sie den schmalen Pfad zum Fluss entlang gingen, der direkt an mir vorbei führte. Ich drückte mich tief ins Gras, damit sie mich nicht sehen konnten, und hoffte ungeschoren davon zu kommen.

Sollte der dreckige Almanci nicht auf dem Feld sein?, hörte ich Abdulla fragen.

Ja, sollte er! Aber die kleine Schwuchtel will sich wohl drücken. Er glaubt wohl, dass wir seine Arbeit machen!

Der ist so faul, der ist nicht einmal das Futter wert, das er frisst, das sollte man lieber dem Vieh geben!

ALMANCI ... WO BIST DU? WIR KRIEGEN DICH JA DOCH!! ALMANCI!!

Die Brüder blickten sich suchen um und diskutierten weiter.

Lassen wir die kleine Schwuchtel halt in Ruhe. Mir ist heiß, ich will endlich zum Fluss!

Stimmt, verdammt heiß heute. Die Luft kocht ja mal wieder. ... Aber in meinen Eiern kocht es auch! Ich hab’ mir heut’ morgen extra keinen runter geholt. Wir müssen der Schwuchtel doch zeigen, was echte Männer sind!

Ja, aber hat das nicht Zeit bis heute Abend, bis es kühler ist. So lange werden deine Eier doch noch durchhalten, oder nicht?

Aber heut’ Abend ist Mahmoud wieder zurück. Der will den Almanci für sich haben. Ich finde, wir sollten die kleine Ratte suchen und sie ordentlich durchficken.

ALMANCI!!!! ... WIR KRIEGEN DICH!!!

Hättet ihr gedacht, dass der wirklich eine Schwuchtel ist? Ich hab’ genau gesehen, dass der die ganze Zeit einen Steifen hatte, als wir ihn durchgezogen haben. Der ist ein echter Perverser ... nicht zu glauben. Mit so was sind wir verwandt!

Man sollte ihn im Fluss ersäufen, bevor er noch mehr Schande über die Familie bringt!

Unser Iman hat Recht! Von den Ungläubigen kommt nur Unheil! Die verkaufen ihre Kinder an Schwuchteln, damit sie auch so werden!

Und ihre Priester sind nicht besser. Die ficken ihre Schüler nach dem Gottesdienst. Ich hab’ das selbst gelesen!

Ja, bei Allah, die Ungläubigen wollen unseren Untergang. Sogar in der Schule lernen die solche Schweinereien.

Unzucht wohin man sieht. Und ihre Frauen laufen alle mit nackten Brüsten durch die Gegend. Und überall lungern Nutten und Strichjungen rum. ... Die sind wirklich des Teufels!

ALMANCI!!! ... WO BIST DU???

Natürlich antwortete ich nicht. Aber sie waren so nah, dass ich ihre Schweißfüße riechen konnte. Jetzt nur nicht bewegen!

Kommt Brüder. Der ist abgehauen. Den finden wir jetzt sowieso nicht. Und überhaupt ... bei der Hitze! ... Ich will ins Wasser!

Also gut, Said, du hast ja recht. Der läuft uns nicht davon. Lasst uns baden gehen!

Mann, hatte ich ein Glück gehabt. Sie zogen ab! ... Und in diesem Moment musste ich niesen! ... Pech gehabt.

Da ist er! Da in dem Busch! Los Brüder, schnappt ihn euch!, brüllte Ali und stürmte auf mich zu.

Ich sprang auf wie von der Tarantel gestochen und suchte mein Heil in der Flucht.

DA IST ER!!! HINTERHER!!!

Ich wusste ja, dass sie schneller waren als ich, aber mein Fluchtinstinkt war stärker als meine Vernunft. Ich rannte was ich konnte. Zweige schlugen mir ins Gesicht und stacheliges Gestrüpp zerkratzte meine Beine. Ich hörte sie dicht hinter mir, wagte nicht mich umzudrehen und Zeit zu verlieren.

SCHNEIDET IHM DEN WEG AB!! ... ALI LINKS, ABDULLA RECHTS! DER KOMMT NICHT WEIT!!

Ich schlug Haken durch die Büsche, suchte verzweifelt nach einem Versteck, aber sie waren mir dicht auf den Fersen. Und da, direkt vor mir, brach Abdulla durch das Gestrüpp und versperrte mir den Weg. Er breitete die Arme aus.

Hab’ ich dich, du kleine Ratte!

Ich rannte nach rechts, stolperte, rappelte mich wieder auf und sprintete weiter. Ich wusste nicht wohin, aber ich rannte. Und plötzlich stand Ali vor mir. Ein böses Grinsen im Gesicht.

Wir kriegen dich, Schwuchtel!

Ich sah’ ihn entsetzt an, rannte in die Gegenrichtung und lief geradezu Jiyan und Said in die Arme.

Na? Wo willst du denn so schnell hin, Schwuchtel?, fragte Jiyan spöttisch.

Sie hatten mich. Von allen Seiten standen sie um mich herum. Ich wich zurück, bis ich mit dem Rücken an einer kratzigen Pinie stand. Es gab kein Entrinnen mehr. Sie kamen mit bösen Blicken auf mich zu.

Tut mir nichts, tut mir nichts ... Ich hab’ doch gar nichts gemacht!, keuchte ich, noch ganz außer Atem von meiner Flucht.

Wer sagt, dass wir dir etwas tun wollen, Schwuchtel, wir sind doch deine lieben Cousins!, geiferte Abdulla ... und schlug mir im nächsten Moment die Faust in den Bauch.

Ich krümmte mich vor Schmerz, bekam von Ali einen Schlag ins Gesicht, dass mir ganz schwarz vor Augen wurde, ich taumelte und zu Boden ging. Sie traten von allen Seiten auf mich ein. Ich glaubte fast Knochen knacken zu hören. Es tat furchtbar weh. Kein Vergleich zum Gürtel von Mahmoud. Die wollten mich fertig machen. Wer weiß, vielleicht wirklich sogar in den Fluss werfen. Ich war verloren, dachte ich. Auf dem Boden liegend krümmte ich mich zusammen und versuchte wenigstens den Kopf mit meinen Armen vor ihren Tritten zu schützen. Sie fluchten und keuchten vor Anstrengung. Ich wimmerte nur noch.

Die Ratte hat genug, Brüder!, hörte ich Abdulla sagen. Halt’ sie fest, Said!

Der bückte sich, drehte mich brutal auf den Bauch, schnappte sich einen Arm, verdrehte ihn mir auf den Rücken und kniete sich auf meine Schulter. Ich hatte das Gefühl zu ersticken.

Jetzt bist du fällig, Schwuchtel!

Jemand zog mir die Hose runter. Mit nacktem Arsch lag ich nun zwischen ihnen auf dem Boden. Said drückte mich fest auf die staubige Erde. Ich wagte einen Blick nach oben, sah aus den Augenwinkeln meine Cousins um mich herum stehen, alle mit den steifen Schwänzen aus den Hosen ragend, böse grinsend und wichsend. Aber ich bekam von Said sofort eine gescheuert und er drückte meinen Kopf in den Staub.
Dann war der Erste über mir. Ich weiß nicht welcher es war, aber er presste sofort und ohne Umschweife seinen harten Schwanz mit der Hand in mein immer noch leicht wundes und leider ganz trockenes Loch hinein. Es tat verdammt weh. Ich strampelte und trat um mich.

Haltet der Schwuchtel die Beine fest!, hörte ich und im nächsten Moment hatten sie mich fest im Griff und jede weiter Gegenwehr war zwecklos. Also ließ ich es über mich ergehen.

Es war Ali, der in mir drin war und er fickte mit brutaler Gewalt in mich hinein, grunzte wie ein Schwein, stöhnte, keuchte und nach kurzer Zeit kam er mit einem lauten Brunftschrei, und spritzte als erster in mich ab. Drecksschwuchtel!, knurrte er noch und machte dann sofort den Weg für den nächsten frei
.
Diesmal war es Abdulla der mich gnadenlos benutzte. Immer wieder stieß er zu, meine anderen Cousins feuerten ihn an, er drückte mich noch fester in den Staub, ich schrie, Said verdrehte meine Arm noch mehr und dann schrie auch Abdulla und spritzte als zweiter. Dann folgte Said, der seinen Platz mit Ali tauschte, und als letzter, machte sich Jiyan über mich her. Ich war nur noch ein wimmerndes Häufchen Elend, als sie mit mir fertig waren. Feixend stand sie um mich herum als sie ihre Klamotten ordneten, und den einen oder anderen Tritt bekam ich auch noch ab.

Kommt, Brüder, die Ratte hat genug. Lasst und baden gehen und den Gestank von der dreckigen Schwuchtel abwaschen!

Endlich hauten die Schweine ab. Dieses Mal hatte ich die ganze Geschichte nicht als geil wahrgenommen. Dieses Mal war es ganz schön hart gewesen. Ich hörte sie schon zwischen den Büschen verschwinden, war froh, es endlich überstanden zu haben, da hörte ich den fiesen Jiyan sagen: Wartet! ... Ich muss noch pissen!

Dann piss’ in den Fluss. Für den hier ist unsere Pisse viel zu schade!

Ich muss aber jetzt!, beharrte Jiyan, ich hörte sie wieder zurückkommen und nachdem Jiyan angefangen hatte mich vollzupissen, ließen sich seine Brüder nicht lumpen und so ging dann vier mal warmer Regen auf mich nieder. ... Die Schweine lachen und grölten dabei. Schließlich lag ich in einer verpissten Matschpfütze und war wieder Mal am ganzen Körper klatschnass.

Jetzt aber los!, kommandierte Abdulla. Ich muss mich ganz dringend abkühlen!

Und endlich, endlich verließen sie mich, nicht ohne dass alle noch einmal abfällig auf mich ausspuckten. ... Da lag ich nun. Nass, wund gefickt, mit vier Spermaportionen gefüllt, wimmernd und mit Schmerzen am ganzen Körper. ... Diese Schweine, diese verdammten Schweine, dachte ich. Dieses Mal hatte ich nicht das Bedürfnis zu wichsen. Zuerst einmal musste ich meinen Körper ordnen. Ich tastete mich vorsichtig ab, aber zum Glück schien nichts gebrochen zu sein. Ich konnte alle Glieder, wenn auch unter Schmerzen, bewegen. Allerdings hatte ich einige blaue Flecken davon getragen, hatte Abschürfungen, meine Nase blutete und auch in meinem Mund war dieser typische metallische Geschmack von Blut. Ich spürte förmlich, wie mein Auge anschwoll und mit ihm die ganze linke Gesichtshälfte. Blutige Kratzer, von meiner Flucht, überzogen meine Beine. Mein Loch brannte höllisch und fühlte sich feucht an. Ich hoffte, dass das Blut an meinen Fingern nach dem Betasten, noch aus der Nase stammte, aber sicher war ich mir nicht. Diese Schweine, diese verdammten Schweine. ... Es dauerte eine ganze Zeit, bis ich mich wieder regen konnte. Schwerfällig stand ich auf und wankte humpelnd durch die Büsche zurück zum Weg. Das Unkraut im Mohnfeld war mir nun gänzlich egal. Ich wollte nur noch nach Hause, mich im Ziegenstall waschen und dann in der Scheune ausruhen oder sterben. Es ging mir gar nicht gut nach diesem gemeinen, hinterhältigen Überfall.

So schleppte ich mich unter Schmerzen zurück zu meiner Scheune und meinem Stall. Beim Waschen brannten die offenen aufgeschürften Stellen ganz übel, mein Auge war inzwischen zugeschwollen und blaue Flecken übersäten meinen Körper. Ich sah aus, als sei ich von einem Eselskarren überrollt worden. Mein Loch war zum Glück doch nur wund und nicht blutig, aber ich hatte das Gefühl, es könnte leicht eingerissen sein. So mies hatte ich mich noch nie gefühlt. Als ich in meiner Scheune angekommen war, fiel ich kraftlos auf meinen Strohsack, zerrte die Decken über mich und versuchte zu schlafen. Dass ich heute Abend, wenn Mahmoud zurück kommen würde, fit genug für weitere Begattungen sein würde, bezweifelte ich.
Ich fiel in einen fiebrigen Schlaf. Schweißausbrüche und Schüttelfrost weckten mich, mir war heiß und kalt und schwindelig. Ich trank ein paar Schlucke Wasser und schlief wieder ein.

Es wurde Abend. Längst hätte ich die Ziegen versorgen und melken müssen, aber ich konnte nicht aufstehen. Ich hörte sie vom Stall nebenan empört meckern, sie taten mir auch leid, aber ich konnte einfach nicht. Ich hatte keine Kraft und die Schweißausbrüche und der Schüttelfrost hielten an. Von den Cousins hatte sich keiner blicken lassen. Zum Glück! Wer weiß, was sie sonst noch mit mir gemacht hätten.
Aber Mahmoud kam von der Arbeit. Ich hörte, wie die Scheuentür aufgerissen wurde.

Verdammt, Almanci, wo bist du? Das Vieh schreit im Stall! Liegst du hier auf der faulen Haut oder was? Er klang sehr wütend. Im Nu war er bei mir. Hier bist du also und pennst, du fauler Sack ... Na warte! Er riss mir die Decken vom Leibe ... und sah die Bescherung. Die Kinnlade fiel ihm runter. Verdammt! Was ist denn mit dir passiert ... Du siehst ja aus ... als hätte dich ein Eselskarren überrollt! Er kniete sich neben mich und war echt besorgt. Nun sah er auch die blutbefleckte Kleidung, die neben mir lag. Ich stöhnte im Fieber. Wer war das? Verdammt, wer war das?, fragte er mich eindringlich.

D-die ... Brü-brüder ..., stammelte ich zitternd.

Er schäumte vor Wut. Kann man diese Idioten nicht einmal einen Tag alleine lassen, ohne dass sie wieder Unheil anrichten. Bei Allah, die spinnen!

Nun untersuchte er mich vorsichtig und grummelte dabei ’scheiße, scheiße, scheiße...’ vor sich hin. Er holte das Melkfett aus der Ecke, und schmierte die dicken blauen Flecken damit ein. Auch die blutigen Kratzer versorgte er damit. Er drückte meine Beine vorsichtig auseinander und sah sich mein Loch an. Auch dort hinein gab er einen Finger voll Melkfett und massierte es langsam ein. Es half tatsächlich. Das Brennen wurde schwächer und ich spürte trotz meines Fastdeliriums, dass sich mein Schwanz schon wieder mit Blut zu füllen begann. Mahmoud ignorierte das.

Das muss gekühlt werden!, murmelte er.

Im Steinbruch hatten sie oft mit Verletzungen zu tun, und so wusste er was zu tun war. Er streichelte mir über den Kopf! Ein Schauder durchlief mich, von dem ich nicht wusste, ob er vom Fieber kam oder von seiner Berührung.

Ich bin gleich zurück, flüsterte er.

Wenige Augenblicke später war er wieder da und hatte einen Eimer Wasser aus dem Stall mitgebracht. Er tauchte das Handtuch hinein, wrang es aus, wischte mir die feuchte Stirn damit ab und legte es auf meine geschwollene Gesichtshälfte. Das tat mir gut. Es ging mir schon viel besser, was aber mehr auf den Behandler, als auf die Behandlung zurück zu führen war.

Ruh’ dich aus, sagte er und drückte das feuchte Tuch noch einmal vorsichtig fest.

Dann ließ er mich alleine. Ich hörte, wie er die Scheunentür aufmachte und über den Hof brüllte.

SAID, ALI, ABDULLA, JIYAN!!! KOMMT SOFORT HER!!! Er klang sehr wütend. Er musste noch zwei Mal brüllen, bis die Brüder nacheinander eingetrudelt kamen.

Was schreist du hier rum, Mahmoud, wir sind doch nicht taub!

Ich hatte grade eine Glückssträhne beim Domino, verdammt, was ist los?

Sollen wir dir helfen deine Schwuchtel zu ficken, oder was?

Genau, die haben wir heut’ Mittag schon schön für dich eingeritten!

Die Vier hatten nicht sie Spur von Schuldgefühlen, für sie war es das Normalste von der Welt gewesen, mich, die dreckige Schwuchtel, ordentlich durchzuziehen.
Aber Mahmoud blies ihnen ordentlich den Marsch.

Ja seid ihr denn von allen guten Geistern verlassen, ihr Söhne einer Eselin! Ihr habt doch weniger Hirn im Kopf als der Eunuch des Kalifen Eier hat! Wie kann man nur so blöd sein! Ich hab’ ja nichts dagegen, dass ihr die Schwuchtel fickt und sie an euren Schwänzen lutschen lasst, ihr habt ja den ganzen Tag nix anderes zu tun, ihr elenden Nichtstuer, aber ihr könnt ihn doch nicht gleich fast umbringen! ... Der ist mindestens drei Tage für nichts zu gebrauchen und wer weiß, was passiert, wenn das Fieber nicht runter geht. ... Am Ende haben wir noch den Dorfbullen im Haus. Und ihr wisst ja, dass im Keller noch die letzte Mohnernte liegt. Wollt ihr uns alle ruinieren? Man muss wirklich keine Schwuchtel sein, um Schande über die Familie zu bringen! Und wer kümmert sich jetzt um das Viehzeug? Und wer rupft jetzt das Unkraut? Und wer holt jetzt Brennholz?

Die Brüder zeigten sich wenig beeindruckt von der Gardinenpredigt.

Ich weiß gar nicht was du willst. Wir haben ihn halt gefickt und etwas härter ran genommen. Na und? Die Schwuchtel wird schon wieder. Der lag faul im Gras neben dem Feld, statt zu arbeiten. Da mussten wir ihm doch einfach ordentlich Bescheid stoßen, oder nicht?

Jetzt flippte Mahmoud ganz aus. Was? Auf dem Feld? Ihr seid ja noch doofer, als ich gedacht hatte. Was, wenn euch jemand gesehen hat. Dann heißt es jetzt: Die Vuralbrüder sind alle Schwuchteln. Auf dem Feld, ich fass’ es nicht. Da laufen jede Menge Leute rum. Wenn sich das rum spricht, kann ich mich gleich vom Steinbruch stürzen, ihr Idioten.

Jiyan zuckte mit den Achseln. Da hat uns bestimmt keiner geseh’n, das war im Gebüsch. Und außerdem haben wir sogar extra nochmal auf ihn drauf gepisst, um seine Abschürfungen zu desinfizieren. Und die hat er sich selber geholt, als er wie ein tollwütiger Hund vor uns davon gelaufen ist, anstatt sich brav ficken zu lassen. Der ist selber schuld!

Mahmoud beruhigte sich langsam. Euch ist doch wirklich nicht zu helfen! Die Schwuchtel gehört mir, und wenn ihr sie in Zukunft ficken wollt, dann nur noch hier in der Scheune und nur noch wenn ich es erlaubt habe! Ist das klar?

Abdulla trat drohend nach vorne. Wer sagt, dass die Schwuchtel dir gehört? Wer sagt das?

 

Er ließ seine Muskeln spielen und schaute jedem der vier in der Runde fest in die Augen. Das allein wirkte schon. Die Brüder hatten wirklich Respekt vor ihm. Er sah Abdulla noch einmal an.

Und? ... Noch irgendein Problem? Abdulla schüttelte den Kopf und ging wieder einen Schritt zurück. Dann ist das ja jetzt geklärt. Also! Die Schwuchtel gehört mir! Habt ihr das kapiert?

Sie nickten mürrisch und knurrten irgendetwas zustimmendes. Aber Mahmoud war nun einmal der Älteste und der Stärkste. Da hieß es für die kleinen Brüder gehorchen.

So, und jetzt müssen wir sehen, wie wir den Schaden gering halten. Die Schwuchtel kann heute und morgen nichts machen. Der kippt uns um. Also: Jiyan, du fütterst und mistest die Ziegen, Ali und Abdulla, ihr übernehmt das Melken und Said kümmert sich um das Brennholz. Und Morgen seid ihr alle vier auf dem Feld und rupft das Unkraut raus. ... Und ihr lasst den Almanci in Ruhe. Ich kümmere mich schon um die Schwuchtel, damit er uns keine Scherereien macht. Habt ihr verstanden?

Sie murrten zwar herum und wollten sich drücken, aber Mahmouds Autorität hatte doch mehr Gewicht als ihre Ausflüchte. So zogen sie dann schlecht gelaunt ab. Ich hoffte nur, dass das mit dem Melken klappen würde und nicht die Hälfte der Tiere hinterher eine Euterentzündung haben würde.

Als sie weg waren, machte Mahmoud mir noch einen neuen Umschlag, wischte mir noch einmal den Schweiß von der Stirn und deckte mich zu. Schlaf jetzt, Schwuchtel! Erhol’ dich gut. Ich will dich bald wieder ficken!

Später kam er noch einmal vorbei und brachte mir einen Brei, den ich dankbar löffelte und auch am nächsten Morgen kam er vor der Arbeit zu mir um nach mir zu sehen.

Und so war ich nach zwei Tagen wieder einsatzbereit. Am ersten Tag nur im Ziegenstall, aber am Nächsten dann, durfte ich Mahmoud in der Scheune wieder private Dienste leisten. Mein Loch ließ er vorerst noch in Ruhe, schmierte nur das heilsame Melkfett hinein, aber mein Hals war ja gesund. Zwei Tage lang durfte ich morgens und abends seinen riesigen, geilen Schwanz abmelken und seine Sahne zum Frühstück beziehungsweise zum Abendbrot genießen. In dieser Woche ließen mich die anderen Brüder völlig in Ruhe. Mahmouds Machtwort schien gewirkt zu haben. Seit er mich so liebevoll gepflegt hatte, war ich ihm ganz und gar verfallen. Ich himmelte ihn manchmal so sehr an, dass er mir eine Ohrfeige gab und befahl, ihn nicht mehr so anzusehen. An dem Tag, an dem er mein Loch erstmals wieder in Gebrauch nahm, fickte er mich wieder in die siebente Himmelsetage hoch. ... Die Schmerzen waren fast weg, die Schürfwunden verheilten gut und die blauen Flecken wurden schon gelb. Mir ging es wieder gut. Mein Leben war schön!

Bald gewährte Mahmoud seinen Brüdern wieder den Zugang zu mir. Zuerst nur abends, wenn er dabei war, nach kurzer Zeit aber, durften sie mich wieder heimsuchen, wann sie wollten. Aber sie hielten sich an die Vereinbarung, schlugen mich nicht mehr zusammen, nahmen immer brav von dem Melkfett, wenn sie mich durch rammelten und wurden mit der Zeit sogar zu ganz guten Fickern. Sie hassten und verachteten mich zwar, und ich sie, aber sie konnten wirklich geil zustoßen.
Aber am liebsten war ich mit Mahmoud alleine zusammen. Er probierte mit mir alle erdenkbaren Orte in der Scheune aus, er fickte mich auf dem Eselskarren, auf der Hafermühle, legte mich über Balken und das große Ölfass, das da seit Urzeiten stand. Er ließ mich auf sich reiten, er fickte mich im Stehen, im Liegen, im Sitzen, im Knien, und probierte mit mir viele Stellungen aus, die wir beide aus diesem persischen Kamasutraheft kannten. Natürlich unabhängig voneinander. Manchmal schien es mir, als sei ich mehr als nur seine Fickmatratze, aber manchmal, oder meistens, war er kalt und wortkarg und benutzte mich einfach für sein Vergnügen, wie eine Trainingsmaschine. Aber ich war trotzdem total verschossen in ihn. Er konnte mit mir machen, was er wollte und ich fand es geil. Und er muss es auch geil gefunden haben, sonst wäre er nicht immer eineinhalb Stunden früher aufgestanden, um mich vor der Arbeit noch einmal ordentlich durchzuficken.

Bald war schon fast der halbe Sommer vorbei. Frühmorgens mussten wir alle, also auch die vier Nichtstuer, auf dem Feld die Mohnknospen anritzen um den wertvollen Saft aufzufangen, dann hatte ich meine Ziegen, zwischendurch wurde ich immer mal wieder gefickt, oder musste einen ihrer Schwänze lutschen. ... Das musste man ihnen lassen. Sie waren so potent wie der Stier, der Europa gefickt hatte. Kein Wunder, dass man sich hier so gerne vermehrt.

Und abends kam Mahmoud. Er trank öfter ein paar Bier, bevor er mich zu sich rief. Wenn er besoffen war, war er erheblich gröber als sonst, aber ich wollte nichts als ihm gefallen und versuchte es zu genießen, wenn er mich brutal mit seinem gewaltigen Gerät aufspießte. ... Alles in allem war ich sehr zufrieden mit meinem Leben. Im Sex hatte ich meine Erfüllung gefunden, und dass ich dafür missachtet und beleidigt wurde, störte mich wenig.

Dann eines Abends, als Mahmoud zu mir kam ... war er nicht alleine. Keiner der anderen Brüder, sondern ein Fremder stand neben ihm.

Das ist er also!, sagte der Fremde zu Mahmoud.

Mahmoud winkte mich zu sich und seinem Begleiter herüber. Zieh dich aus und dreh’ dich, Schwuchtel!, befahl er mir.

Ich gehorchte und der Fremde musterte mich mit gierigem Blick.

Streck’ deinen Arsch raus!

Auch das tat ich und streckte ihn aufreizend nach hinten.

Und?, fragte Mahmoud.

In Ordnung. ... fünf Lira?

Zehn! Für eine Viertelstunde. Jede weitere fünf. ... Alles klar?

Der Fremde nickte und gab Mahmoud einen Schein, den er grinsend weg steckte.

Dort!, sagte Mahmoud und zeigte auf die Ecke der Scheune, in der der Holzbock stand. Mahmoud gab mir einen Schubs. Los, geh mit, Schwuchtel. Tu’ was er dir sagt und lass’ ihn machen was er will!

Mit einem etwas mulmigen Gefühl folgte ich dem Fremden. Er war nicht hässlich, ein bisschen älter als Mahmoud, aber von ähnlicher Statur. Vielleicht ein Kollege aus dem Steinbruch. Er schien zuerst fast etwas unentschlossen, schob mich dann aber wortlos in eine Ecke, drückte mich mit dem Rücken gegen die Wand, zwang mich in die Knie, holte seinen Schwanz aus der Hose und schob ihn mir ins Maul. Er stöhnte laut auf, und begann sofort wie wild hinein zu ficken. Wie gut, dass ich so viel Übung mit Mahmouds Riesenschwanz hatte! Ich stellte mich sehr geschickt an, keinen Zahn spürte er und sein Schwanz tobte sich in meinem Maul mit animalischem Vergnügen aus. Und es dauerte nicht lange, und er begann heftig zu keuchen, dann zu grunzen und mit einem Schrei: Allahhhhh..., spritzte er in mich hinein. ... Doch kaum hatte er abgespritzt, so riss er auch schon seinen Schwanz aus meinem Maul, wischte ihn ab, und verstaute ihn in der Hose. Schwuchtel, sagte er noch verächtlich und spuckte vor mir aus. Dann war er auch schon gegangen. Dabei hätte er fast noch zehn Minuten übrig gehabt. Einfach verdientes Geld mit Schnellspritzern, dachte ich fröhlich.

Dieser Abend war ein Test gewesen. Von da an brachte Mahmoud täglich Besucher mit. Zuerst noch einzeln, dann auch zu zweit oder zu dritt. Und auch aus dem Bekanntenkreis der beiden Zwillingspaare gesellten sich immer öfter welche dazu. Meist nur wenige auf einmal, aber das ging den ganzen Abend lang so. Da kam einiges zusammen. Der Kurs blieb bei zehn Lira für eine Viertelstunde, aber die Meisten spritzten viel schneller und so konnte ich oft mehr als vier die Stunde versorgen. Umgerechnet waren das zwar gerade mal drei Euro pro Ficker, aber bei einem Mindestlohn von sieben Lira fünfzig die Stunde, für manch einen schon eine nicht unbeträchtliche Investition. Für mich waren das damals ohnehin nur abstrakte Zahlen und irgendwie war ich stolz darauf, soviel wert zu sein.

Das blieb nicht unbeobachtet. Meine Tante bekam wohl mit, dass sich dauernd fremde Männer im Hof herumtrieben. Freunde von ihren Söhnen dachte sie wohl. Damit hatte sie ja auch irgendwie Recht. Jedenfalls war es ihr unheimlich und sie verbot das abendliche Treiben. Was tun?

Mahmoud hatte eine Idee. Unten am Fluss, nah an der Badestelle, war eine alte Fischerhütte. Da hatte man seine Ruhe, störte niemanden und konnte das Geschäft weiter führen. Und daran war Mahmoud sehr interessiert. Er verdiente mit mir mittlerweile wesentlich mehr als im Steinbruch, und er hatte nicht vor, sich diese sprudelnde Geldquelle nehmen zu lassen. Den Brüdern gab er auch etwas ab. Es dürfte nicht allzu viel gewesen ein, aber trotzdem waren sie eifrig bei der Sache, wenn es um’s Aufpassen oder Ähnliches ging. Sie schleppten eine halb verrottete alte Matratze, die schon seit einiger Zeit auf dem dörflichen Müllplatz gelegen hatte, runter zu der Hütte. Ein alter, klappriger Stuhl stand noch darin, und der große Holzblock, auf dem man früher die Fische geköpft und ausgenommen hatte. Das war aber schon lange her und man roch es kaum noch. Der Geruch war eher modrig und muffig. Der Boden war einfach nur gestampfte Erde.

Dorthin brachte mich Mahmoud am folgenden Abend und der Besucherstrom wurde von unserm Hof zu der einsamen Hütte umgeleitet. Abends machten die Brüder Feuer, grillten Hammelfleisch, und verkauften Dosenbier, das sie tagsüber runter getragen hatten. Ein alter CD-Spieler dröhnte laute türkische Popmusik über den Fluss, es wurde getanzt, es wurde gegessen und getrunken. ... Aber ich war die Hauptattraktion. Für Zehn Lira, die Viertelstunde. Nicht viel, aber die Masse machte es. ... Manchmal dürften bis zu dreißig Gäste da gewesen sein und die Meisten ... naja, du weißt schon. Viele mussten sich erst einmal Mut antrinken aber die ganze aufgestaute Geilheit, die da zum Ausbruch kam wenn ich ihre Schwänze lutschte oder sie mich fickten, war jedes Mal ein Erlebnis für mich.

Mahmoud saß vor der Hütte und kassierte, achtete darauf, dass mein Loch immer gut geschmiert war und manchmal fickte er mich selber noch einmal durch, was aber in der letzten Zeit seltener geworden war. Er dachte nur noch ans Geschäft. Ich war die Fickmatratze für das halbe Dorf, den Steinbruch und einem Teil der Umgebung. Ob Junge, ob Alte, die zehn Lira konnte sich fast jeder leisten und so stieg ein ziemlicher Querschnitt der Bevölkerung in diesem Spätsommer über mich drüber. Die Brüder verdienten sich eine goldene Nase mit mir. Mein Loch war die ideale Einrichtung um die kollektive Triebabfuhr bei all diesen notgeilen Männern, die wegen der strikten Sexualmoral nie zum Schuss kamen, zu gewährleisten. Und es war eine unerschöpfliche Geldquelle. ... Wie es schien. Doch wie heißt es so schön: Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.

So ganz unbemerkt blieb das nächtliche Treiben dann nämlich nicht. Es wussten einfach zu viele Männer davon. Zwar hätte keiner von denen auch nur ein einziges Wort verraten, aber die Frauen wurden misstrauisch. Ihre Ehemänner, ihre Söhne, waren abends oft weg. Es fehlte Geld und die Männer rochen nach Bier und irgendetwas anderem, wenn sie nachhause kamen. Und so kam es wie es kommen musste. Ein Trupp von Ehefrauen, bewaffnet mit Teppichklopfern und den Stöcken, mit denen sie sonst ihre Ziegen trieben und ihre Kinder schlugen, folgte heimlich den Männern, die sich da allabendlich zum Fluss aufmachten.

An diesem Abend war ziemlich viel los. Bestimmt wieder zwanzig, dreißig, notgeile, angesoffene, türkische Dorfmachos. Mahmoud hatte schon einiges eingenommen, aber heute riss der Strom einfach nicht ab. Einer nach dem anderen stieg über mich drüber. Ich hatte mit dem zählen längst aufgehört. Naja, die Frauen dachten zuerst es handele sich nur um saufen, feiern und fressen, aber die Hütte, in die hin und wieder einer ihrer Liebsten verschwand, fiel ihnen natürlich auf. So schlichen einige von ihnen hinten herum, durch den Matsch des Flussufers, an sie heran, und erblickten durch ein heraus gebrochenes Brett, was sich da drin abspielte: Sie sahen ihre Männer und Söhne eine Schwuchtel ficken!

Die verdammte deutsche Schwuchtel, die ihnen schon immer verdächtig vorgekommen war. Das sahen sie sich natürlich nicht lange an. Sie stürzten, SCHANDE, SCHANDE! SCHANDE!!! schreiend, hinter der Hütte hervor, eine gab Mahmoud ein paar feste Schläge mit dem Teppichklopfer, schubste ihn von der Tür weg, eine andere riss sie auf und sie stürmten lauthals brüllend herein.

Den Kunden, der sich gerade auf mir abmühte, schon ganz glasige Augen hatte und kurz vor dem Kommen war, griff sich eine, nachdem auch er mit dem Teppichklopfer was über den Arsch bekommen hatte, und zog ihn, weiter SCHANDE, SCHANDE!! rufend, von mir herunter und schleifte ihn hinaus.

Die Männer draußen hatten beim Anblick dieser Invasion schnell das Weite gesucht. Denn hier von der Ehefrau erwischt zu werden, wäre hart geworden. Einige der Frauen nahmen, ihre Waffen schwenkend und weiter SCHANDE, SCHANDE!! brüllend, die Verfolgung auf. Auch der von mir herunter gezogene, nestelte sich schnell die Hose hoch und stolperte durch ein Spalier wutschnaubender und moralisch entsetzter Ehefrauen und Mütter, in die Büsche.

Nun waren nur noch ich, meine Cousins und der Sturmtrupp da. Einige versuchten sich in die Hütte zu drängen. Mir wurde angst und bange. Der weibliche Mob war dermaßen aufgebracht, dass ich befürchtete, sie würden mich direkt lynchen. ... Von Teppichklopfern erschlagen, gesteinigt oder im Fluss ertränkt würde ich enden. Aber Mahmoud und die Cousins verteidigten die Tür. Keine Ahnung ob sie mich schützen wollten, oder ob es einfach Selbsterhaltungstrieb war.

Dann bemerkten sie das Schlimmste: Unter den Angreiferinnen war meine Tante.

Sie hatte nicht geahnt, dass ihre Söhne für den allabendlichen Exodus aus dem Dorf verantwortlich waren und sie stand da wie Lots Frau, als sie Mahmoud und die Anderen die Hütte verteidigen sah. Dann stieß sie einen Schrei aus, der sonst von ihr nur auf Friedhöfen zu hören war, wenn sie sich mal wieder als Klageweib ein paar Lira dazu verdiente. Ihre Geschlechtsgenossinnen stellten alle Kampfhandlungen sofort ein. Sie drängte sich nach vorne durch, sah Mahmoud in die Augen, wandte sich stumm von ihm ab und warf dann einen Blick in die Hütte. ... Und da sah sie mich. Ich lag immer noch nackt auf dem Matratze und die Situation hätte eindeutiger nicht sein können. ... Wieder stieß sie ihren Schrei aus, wich rückwärts aus der Hütte zurück und hielt sich die Hände, wie zum Schutz, vor’s Gesicht.

DER ALMANCI!!!, schrie sie, DER ALMANCI ... DER ALMANCI HAT MEINE SÖHNE VERHEXT!!! MEINE GUTEN SÖHNE!!! ER HAT MEINE SÖHNE VERHEXT!!!

Die Frauen vor der Tür wichen erschrocken ein paar Schritte zurück, und einige machten Zeichen, die den bösen Blick abhalten sollten. Dann begann ein Murren unter ihnen und die Ersten fingen an zu rufen:

UND UNSERE MÄNNER!!! ER HAT UNSERE MÄNNER VERHEXT!!! ...

MEINEN SOHN! ER HAT AUCH MEINEN SOHN VERHEXT!!

UND MEINEN!!

MEINEN AUCH!!

HEXER!!!

ER IST EIN HEXER!!

UND DAS GEWITTER LETZTE WOCHE!!! DAS WAR ER AUCH!!

HEXER!!!

GREIFT IHN EUCH!!

GREIFT EUCH DEN UNGLÄUBIGEN, GREIFT EUCH DEN HEXER!!

Nun war ich wirklich in Schwierigkeiten. Sie drängten jetzt wieder gegen die Tür vor, und Mahmoud und die anderen konnten dem Druck nicht mehr standhalten. Schlagen konnten sie die Frauen natürlich nicht. Auch das hätte wiederum Schande bedeutet. So standen dann plötzlich sechs wutschnaubende Frauen bei uns in der Hütte und zwanzig draußen davor. Ich war mittlerweile wenigsten in meine Hose geschlüpft und hatte mir das Hemd übergeworfen. Meine Cousins standen immer noch wie eine Hoplitenphalanx vor mir. Aber die Frauen zerrten an ihren Hemden, schwangen ihre Teppichklopfer und Stöcke und wollten mich kriegen. Von draußen drangen schon die ersten Stimmen.

STEINIGT IHN!!! ERSÄUFT IHN IM FLUSS, DEN HEXER!!!

Schon hatten mich die Ersten am Hemdzipfel erwischt und zerrten mich Richtung Tür. Die vier jüngeren Cousins hatten die Schlacht längst aufgegeben und sich in die äußerste Ecke der Hütte zurückgezogen. Wahrscheinlich fanden sie die Idee mit dem Hexer gar nicht so schlecht, würden sie dann doch als Opfer und nicht als Täter dastehen. Arme Opfer eines bösen deutschländischen Hexers.

Meine Tante war an vorderster Front dabei, funkelte mich hasserfüllt an und hielt einen Strick in der Hand. Du Otterngezücht, du Nichtswürdiger, ... eine Schlange habe ich an meinem Busen genährt, habe ihr Obdach und Essen gegeben! Und was ist der Dank? Du verhext meine Söhne und bringst Schande über uns! Hätte ich dich doch damals gleich im Fluss ersäuft!, kreischte sie hysterisch und kaum war sie an mir dran, da hatte ich auch schon den Strick um den Hals.

Mit Stricken können die Frauen gut umgehen. Störrische Esel, Hammel und Ziegenböcke müssen sie öfter mit Gewalt von der Eselin, dem Futtertrog, oder zum Schlachtbock zerren. Meine Tante zog fest an dem Strick. Er legte sich eng um meine Kehle und begann mich schon zu würgen. ... Die wollte mich wirklich aufhängen. Am nächsten Baum. Ich wehrte mich, zog von meiner Seite an dem Strick und versuchte ihn ihr aus den Händen zu winden. Aber sie war kräftig. Schon glaubte ich alles verloren, glaubte mein letztes Stündchen hätte geschlagen. ... Da erhob Mahmoud die Stimme.

HALT!!! HÖRT SOFORT AUF!!! HIER WIRD NIEMAND GELYNCHT. AUCH NICHT WENN ER EIN HEXER IST!!!

Du erhebst die Hand gegen deine Mutter, du Nichtswürdiger!, keifte meine Tante und holte aus um Mahmoud ins Gesicht zu schlagen
.
Aber er wich dem Schlag aus und entriss ihr gleichzeitig den Strick. Nein, ich erhebe nicht die Hand gegen dich. Ich bewahre dich und euch vor einem großen Fehler. Egal was dem Almanci vorgeworfen wird, er hat ein Gericht verdient.

Diese Schande ist nur mit Blut zu tilgen! NUR MIT BLUT!!!, kreischte meine Tante hysterisch und sank dann plötzlich ohnmächtig in sich zusammen. Mahmoud fing sie auf und legte sie vorsichtig auf die Matratze, die mir in den letzten Wochen als Arbeitsunterlage gedient hatte.

Als die anderen Damen meine Tante bewusstlos zusammensinken sahen, wichen sie wieder ein paar Schritte zurück und zwei oder drei verließen fluchtartig das Haus.

Er hat sie verhext! Er hat seine eigene Tante verhext!, riefen sie voller Panik und rannten von der Hütte weg, in Richtung Dorf.

Aber die anderen blieben. Zu groß war doch die Neugier was hier noch passieren würde. Das würde bestimmt Gesprächsstoff für alle Hochzeiten und Beerdigungen der nächsten zehn Jahre geben. Das wollte sich keine entgehen lassen.

Mahmoud hatte immer noch den Strick in der Hand, an dessen anderem Ende in einer Schlinge mein Hals hing. Komm’ Schwuchtel! Los komm! Wir verschwinden hier besser!

Er zog an dem Strick und ich folgte ihm, hinter ihm Deckung nehmend. Dass ich noch am Strick hing, schien die Gemüter etwas zu beruhigen. Immerhin war der gefährliche Hexer nicht auf freiem Fuß. Mahmoud ging selbstbewusst mit mir im Schlepptau durch die Menge. Sie betrachteten uns feindselig, aber keine traute sich gegen Mahmoud, der ja so offensichtlich total verhext war, vorzugehen. Nur vereinzelte Hexer Rufe waren zu hören.

Als dann die ersten Pinienzapfen nach uns geworfen wurden, beschleunigte Mahmoud seinen Schritt. Kaum hatten wir den Pfad zum Dorf erreicht, traf ein erster kleiner Stein meinen Hinterkopf. Nun rannten wir.

Zum Glück wurden wir nicht verfolgt. Nach zwanzig Minuten Dauerlauf, waren wir wieder in meiner Scheune. Mahmoud hatte auf dem ganzen Weg kein Wort gesagt.

Verdammt, Almanci, da hast du uns ja eine ganz schöne Scheiße eingebrockt. Das war knapp eben. Sie werden bald hier sein. Aber keine Angst! Heute passiert dir nichts. Ich pass’ auf dich auf!

Die Aussage, dass mir heute nichts passieren würde, war ja nicht gerade beruhigend, aber für den Moment verschaffte es mir eine kleine Verschnaufpause. Was werden die tun, Mahm... Herr? Werden die mich umbringen? Wegen der Ehre?

Mahmoud beruhigte mich. So schnell wird hier keiner umgebracht. Da sorge ich schon für. Die werden das Familiengericht einberufen, und die werden dann entscheiden, was mit dir passieren wird. Aber mach’ dir keine Sorgen. Das kriege ich in den Griff!

Wenig später traf meine Tante mit einigen ihrer Kampfgefährtinnen auf dem Hof ein. Sie waren nach der anstrengenden Aktion ziemlich erschöpft und hatten zum Glück keine Energie mehr, um hier eine kleine Hexerverbrennung zu veranstalten.
Mahmoud verhandelte mit ihnen. Aber allzu viele Zugeständnisse konnte er ihnen nicht abringen. Meine Tante bestand darauf, dass ich nicht frei in der Gegend rum laufen dürfte. Sie zwang Mahmoud mich in den Vorratskeller einzusperren und sie verlangte den Schlüssel zum Schloss. Immerhin ließen sie mich am Leben.

Der Keller war feucht und dunkel. Olivenöl und Ziegenkäse lagerten hier hauptsächlich. Und ganz hinten, in einem verborgenen Verschlag, wartete die Mohnernte auf ihren Abnehmer. Meine Tante brachte mich höchstpersönlich hinein. Mahmoud war zwar dabei, aber sie hatte das Heft in der Hand. Sie wies mich an, mich hinzusetzen. Dabei murmelte sie immerzu Koransuren vor sich hin, um sich vor meiner Hexerei zu schützen. Den Strick, den ich immer noch trug, band sie an einem Haken an der Wand fest, und sie ließ es sich nicht nehmen, mir selbst die Hände hinter dem Rücken zusammenzubinden. Sie war dabei sehr geschickt. ... Sie liebte Wildwestfilme.

Ich pass’ auf dich auf’!, raunte Mahmoud mir im Rausgehen zu. Dann saß ich im Dunkeln.

Die Zeit zog sich quälend langsam dahin. Ab und an, tauchte Mahmoud auf, brachte mir Essen und Trinken und informierte mich über den Stand der Dinge. Sie hatten tatsächlich ein Familiengericht einberufen. Im Augenblick reisten Vurals aus allen Ecken der Provinz an, um dabei zu sein und über mich zu richten. Das klang nicht gut, aber Mahmoud hatte stets ein paar aufmunternde Worte parat. Die Tante wartete immer mit dem Schlüssel draußen neben der Tür und murmelte ihre Verse. So konnte ich Mahmoud nicht einmal blasen, oder mich gar von ihm ficken lassen, was mir hier in meinem dunklen Verlies doch ein starker Trost gewesen wäre. Ich sehnte mich nach seiner Nähe, aber er hatte mich seit dem Vorfall nicht mehr angefasst.

Schließlich war es so weit. Drei Tage hatte es gedauert, bis alle relevanten Angehörigen versammelt waren. Man saß in einem großen Kreis im Hof. Die ältesten Männer, verhärmte, bärtige Greise, thronten auf Stühlen in der ersten Reihe, der Rest hockte auf Strohmatten. Männer vorne, Frauen hinten, wie sich das gehört. Mich setzten sie, nach wie vor gefesselt und mit dem Strick um den Hals, in die Mitte des Kreises, auf den nackten Boden und hielten Gericht über mich. Es war schrecklich.

Meine Tante war die erste Anklägerin. Sie schilderte unter welch schwierigen Umständen sie mich damals aus Deutschland gerettet hätte. Verhungert wäre ich da, wäre sie nicht gewesen. Und sie hätte mich aufgenommen und mich erzogen wie ihren eigenen Sohn. Aber irgendetwas an mir wäre ihr schon immer komisch vorgekommen. Ihr sei aufgefallen, dass ich mit Ziegen reden würde, die ja, wie man weiß, auch die Tiere des Teufels seien. Und wie oft der Ziegenkäse in diesen Jahren missraten war, und das Unwetter letzte Woche. ... Und nun die verhexten Männer. Sie habe genau gesehen, wie ich seltsame Handbewegungen in Richtung ihrer Söhne gemacht hätte. Es sei ihr damals kalt den Rücken hinunter gelaufen. Und nun diese Schande, dies unsägliche Schande. Nicht nur, dass dieser verdammte Almanci, also ich, eine ... etwas unaussprechliches ... sei, nein nun entpuppe er sich auch noch als Hexer. Und so schwer ihr das als Mutter und Tante auch fiele, sie sei dafür, dass der Almanci mit seinem Blut bezahlen müsse, um die Schande von der Familie zu nehmen.

Das Ganze trug sie mit einer Theatralik vor, die der griechischen Tragödie alle Ehre gemacht hätte. Am Ende brach sie weinend vor dem Gericht zusammen und musste vom Platz getragen werden. ... Die Greise steckten die Köpfe zusammen und murmelten.

Es kamen noch mehr Ankläger. Einige erzählten wie ich sie behext hätte, damit sie mit mir teuflische Sachen machen würden. Einer hatte sogar einen Ziegenfuß an mir gesehen. Und selbst meine jüngeren Cousins sagten gegen mich aus. Mein Mut sank zunehmend.

Dann ergriff Mahmoud, als mein einziger Fürsprecher das Wort. Er erklärte, dass es nicht zu leugnen sei, dass schlimme, ja unaussprechliche Dinge passiert seien. Aber das habe nichts mit Hexerei zu tun. Ich sei da unschuldig. Ich sei nun einmal im verderbten Land der Ungläubigen aufgewachsen und ich trüge diese Verderbtheit eben immer noch im Leibe. Aber da könne ich nichts dafür. Das sei wie eine Krankheit. Und Kranke könne man schließlich nicht verurteilen. Mir erschienen die Argumente in seinem Plädoyer doch etwas schwach zu sein, aber die Greise steckten wieder die Köpfe zusammen und einige nickten.

Ich selber wurde nicht befragt. Dann war die Verhandlung zu Ende. Ich musste wieder in den Keller, während sich auf dem Hof die Verwandtschaft über die gegrillten Lämmer, die extra zu diesem Anlass geschlachtet worden waren, her machten. Alkohol gab es zwar keinen, aber die Stimmung war trotzdem gut. Man sang und tanzte, aß und trank.

Und die Jury, der Ältestenrat, saß im Haus und beriet über mein Schicksal. Zwei Stunden später stand das Urteil fest. Ich wurde aus dem Keller geholt und der Hof verwandelte sich wieder in eine römische Arena.

Das Urteil war kurz und bündig: Schuldig! Ich sei als Schandfleck der Familie auszutilgen, nur so könne die Ehre der Vurals wieder hergestellt werden. Die Familie des Hexers hätte binnen dreier Tage für alles zu sorgen. Sonst würden meine Cousins, mein Onkel und meine Tante aus der Familie verstoßen.

Das war’s dann wohl, dachte ich. Ich konnte es nicht glauben. Es war wie in einem Albtraum, aus dem es kein Erwachen gab.

Der Urteilsspruch wurde mit johlendem Applaus bedacht. Die Frauen produzieren schrecklich laute Trillergeräusche mit ihren Zungen. Das konnten sie hervorragend. Aber wie man damit eine Eichel verwöhnte, das wussten sie nicht, oder wollten es nicht wissen. Die Männer klatschten, grölten und priesen den Propheten. Zwei kräftige Großcousins, die ich nicht kannte, zerrten mich zurück in mein Verlies. Mahmoud folgte ihnen ziemlich hilflos. Aber er erreichte wenigstens, dass er zu mir durfte. Er tröstete mich und versprach mir, sich etwas einfallen zu lassen.

Wenn einem das Wasser bis zum Hals steht, soll man den Kopf nicht hängen lassen, sagte er und lachte.

Er vertraue auf seinen Einfallsreichtum und auf die Kraft Gottes: Er würde mich da irgendwie raus holen, versprach er. ... Dann musste er gehen, denn die beiden Großcousins wollten zurück auf den Hof, wo das Familienfest gerade zu kochen begann. Und die beiden hatten den Schlüssel.

So saß ich dann wieder alleine da. Diesmal hatten sie wenigstens das Licht angelassen. Ich überlegte, was ich über die Ehrenmordtradition hier im Dorf wusste. Es wurde ja immer so gemunkelt, aber etwas Genaues sagte nie jemand. Es hieß, der jüngste Sohn müsse den Schandfleck beseitigen. Am besten und am saubersten mit einem glatten Kopfschuss. Damit wäre die Ehre wieder hergestellt. ... Ich stellte mir Jiyan mit einer Pistole an meinem Kopf vor. Mich schauderte. Das Fest würde morgen vorbei sein, und dann würde die Familie für alles sorgen müssen. Ich hatte keine drei Tage mehr zu leben. Ich war verzweifelt. Ich überlegte sogar, ob ich mich an dem Mohnsaft vergreifen, und mich vergiften solle. Aber so einfach wollte ich es ihnen dann auch nicht machen. Und ich wollte nicht sterben. Auf gar keinen Fall! Schon gar nicht in den nächsten drei Tagen! Aber ich sah keinen Ausweg. Ich konnte nur auf ein Wunder hoffen
.
Nach einer schlaflosen Nacht kam der nächste Morgen. Mahmoud brachte mir zu essen und zog ein sorgenvolles Gesicht. Meine Tante und mein Onkel seien dabei Jiyan zu überreden, zu tun was getan werden müsse. Noch sträube er sich ... Aber ich solle die Hoffnung nicht aufgeben. Ihm würde schon etwas einfallen.

Aber leider fiel ihm nichts ein. Nach seinem Besuch rechnete ich jedes Mal wenn die Tür aufging damit, dass Jiyan mit einer Waffe in der Hand hereinkäme und mich im Namen der Ehre kaltblütig erschießen würde. Mir war angst und bange. Am zweiten Tag, nach einer weiteren angstvoll durchwachten Nacht, kam Mahmoud rein, sah übernächtigt aus und Sorgenfalten umwölkten seine Stirn. Er brachte mir Essen, Wein und schlechte Nachrichten. Der örtliche Mullah hätte sich eingeschaltet, erzählte er. Er sei bei uns gewesen, hätte Tee getrunken und Jiyan erklärt, dass er sich nicht vor seinen Pflichten drücken dürfe. Die Tradition wolle es so, und es sei Gottes Wille, elende Hexer wie mich vom Antlitz der Erde zu tilgen. Er warnte vor dem Unglück, das meiner Familie drohe, wenn der Auftrag nicht zu Ende gebracht werden würde. Mein Onkel hatte zu diesem Anlass seine alte Armeepistole aus dem Schrank geholt, sie geputzt und geölt und sie Jiyan in die Hand gedrückt. Unter den wachsamen Augen des Mullahs erklärte er ihm, wie sie zu halten, zu laden, zu sichern, zu entsichern und wie mit ihr zu zielen und zu schießen sei. Jiyan hätte zur Übung ein paar Mal abgedrückt. Allerdings noch ohne Munition, denn die war teuer. Das Drängen meiner Tante, meines Onkels und des Geistlichen, hatte Jiyan dann dazu gebracht, die Waffe anzunehmen. Der Mullah machte noch eine segnende Geste über den Patronen, bevor Jiyan sie einzeln in den Revolver lud, die Waffe einmal probezielend durch den Raum schwenken ließ, als er den Mullah im Visier hatte, kurz still hielt, worauf dieser erbleichte, dann aber aufatmend zustimmend nickte, als Jiyan das Mordinstrument in seiner Tasche verschwinden ließ. Der religiöse Führer des Dorfes verabschiedete sich danach auffallend schnell, trank nicht einmal seinen Tee aus, was als äußerst unhöflich galt und sagte, als er schon in der Tür stand zu Jiyan gewandt:

Und denke daran, mein Sohn. Morgen ist der dritte Tag. Die Frist läuft ab. Tue das Richtige. Allah sei mit dir!

Sehr einfühlsam war das ja nicht, dass Mahmoud mir das alles haarklein erzählte, aber er sah selber dermaßen durch den Wind aus, dass er mir fast schon leid tat. Er ermunterte mich mehr von dem Wein zu trinken, schenkte mir noch zwei Schokoladenriegel und bot mir dann sogar noch eine Zigarette an. Die erste Zigarette meines Lebens. Von irgendwoher schob sich der Begriff Henkersmahlzeit in mein Hirn. Vom Rauch der Zigarette musste ich zuerst heftig husten, aber Mahmoud zeigte mir, wie man richtig inhaliert und ging nicht, bevor ich den ganzen Glimmstengel geraucht hatte. Mir wurde gleichzeitig sehr leicht und sehr schwer im Kopf. Der ungewohnte Alkohol und die Inhaltsstoffe der Zigarette (wie ich später erfuhr, hatte er Mohnsaft darauf geträufelt) machten mich müde, meine Lider bleiern. Ich fiel in einen angstvollen Schlaf der Erschöpfung. Im Halbschlaf meinte ich noch wahrzunehmen, dass er mir über den Kopf streichelte. Aber vielleicht war das nur der Drogenrausch gewesen. Bevor mein Hirn endgültig in mohnschwerer Nacht versank, durchfuhr mich noch ein schrecklicher Gedanke: Konnte es sein, dass Mahmoud mich betäuben wollte, damit Jiyan leichtes Spiel und ich weniger Qualen hatte? Dann wurde es schwarz um mich.

Doch trotz Drogen und Alkohol war mein Unterbewusstsein immer noch vom Selbsterhaltungstrieb gesteuert und ich wurde, ich weiß nicht nach wie langer Zeit, durch das Quietschen der Kellertür wach. Mühsam öffnete ich meine verklebten Augen und erkannte zu meinem Entsetzten Jiyan, der sich leise in den Keller schlich. In seiner Hand sah ich etwas Dunkles glänzen. Er kam auf mich zu. ...

NEIN!!!, schrie ich, NEIN!!! BITTE ... BITTE NICHT ... NEIN!!! JIYAN!!! LASS MICH LEBEN!!! BITTE! BIIIIITTEEEE...!

Halt’s Maul, verdammte Schwuchtel! Du weckst das ganze Haus auf! Halt deine verdammte Fresse. Dir passiert nichts!

Ja, ja, ... und die Erde ist eine Scheibe! Ich umschlang wimmernd seine Beine, er bückte sich und ich spürte etwas Kaltes an meinem Hinterkopf.

NEIN!!! NEIN!!! NEIIIIIN!!!

Jetzt halt’ endlich das Maul, Schwuchtel! Halt das Maul!

Dann hörte ich ein Klicken in meinem Nacken. ... Oh Gott, er hatte abgedrückt, aber scheinbar war keine Kugel im Lauf gewesen. Gleich würde er nachladen und mir den endgültigen Todesschuss versetzen. Doch trotz meiner Panik merkte ich dann doch, dass das Klicken nicht von einer Pistole kam, sondern von Jiyans Sprungmesser, das er nun aufgeklappt an meinen Hals gedrückt hatte. Doch kein Todesschuss? Doch lieber die bewährte alte Methode, mit der durchschnittenen Kehle? Ich spürte, wie er das Messer mit einer schnellen Bewegung über meine Haut zog. Schon erwartete ich den Schmerz zu spüren und mein Blut vor mir auf den Boden spritzen zu sehen. Doch stattdessen, fiel der Strick, der um meinen Hals gewesen war, vor mir zu Boden. Was sollte das? Wollte er mich aus dem Haus bringen um keine Spuren zu verursachen? ... Ich lebte noch! Das war im Augenblick das Wichtigste. Dann hörte ich eine bekannte Stimme!

Verdammt Jiyan, musst du ihn so erschrecken? Die arme Schwuchtel hat doch schon genug mitgemacht!

Ja, ja, Mahmoud, du und deine Schwuchtel!, knurrte Jiyan meinen Lieblingscousin an, der hinter ihm in den Keller getreten war. Als ich das sah und hörte, wusste ich, Rettung ist nah!

Er brachte jemanden mit. Ich kannte ihn. Es war Recep Abu, der Teppichhändler, der zweimal im Jahr in das Dorf kam um den Frauen ihre geknüpften Teppiche abzukaufen. Das war sein Hauptgeschäft. Im Nebengeschäft nahm er auch noch die Vorräte an selbst gewonnenem Mohnsaft mit und führte sie zur Weiterverarbeitung den entsprechenden Kreisen zu. Damit verdiente er sehr gut. Außerdem konnte man bei ihm so ziemlich alles bestellen, was es sonst in weitem Umkreis nicht gab. ... Die bunten Hefte von Mahmoud, waren mutmaßlich auch durch seine Hände gegangen. Auch Kleinkredite, zu, nun ja, ... angemessenen Konditionen konnte man bei ihm bekommen. Es wurde allerdings auch erzählt, dass man bei ihm unerwünschten Nachwuchs, Kinder der Liebe, loswerden könnte. Denn trotz aller Keuschheit und Moral, trotz aller Tschadors und Burkas, konnte es doch nicht verhindert werden, dass sich gelegentlich die Liebe einen Weg suchte. Und wenn dann eine Tochter des Hauses für mehrere Monate hinter den hohen Mauern verschwand und danach schnellstmöglich ein passender Bräutigam gesucht wurde, war man froh, wenn Recep Abu gerade zu Gast war. Er würde schon dafür sorgen, dass das unerwünschte Zeugnis dieser Liebe, in gute Hände kommen würde. Dass er dafür auch noch ein kleines Entgelt entrichtete, war umso besser. Kurz gesagt, Recep Abu war allseits beliebt und geachtet.

Er war ein etwas aus den Fugen geratener Endsechziger, mit immer noch vollem dunklen Haar, das allerdings den verräterischen Schimmer von schwarzem Henna zeigte, sein Bauch war etwas zu dick, sein Kinn etwas zu doppelt und mit seinem buschigen Oberlippenbart sah er fast aus wie eine Mischung von Saddam Hussein und dem Präsidenten der Republik. Und dieser angesehene Mann stand nun mit Mahmoud und Jiyan in meinem Kerker und verhieß Freiheit. Ich war überglücklich. Hatte mir mein Schutzengel doch noch Hilfe geschickt, wenn auch in etwas merkwürdiger Gestalt.

Recep Abu hatte von Mahmoud die wichtigsten Aspekte meiner Geschichte gehört. Ihn schreckte es nicht, dass ich als Hexer angeklagt und verurteilt war. Auch meine Arbeit als Dorfmatratze, die Mahmoud ihm natürlich nicht vorenthalten konnte, fand er nicht schlimm. Im Gegenteil! Er sagte, er könne einen jungen, gutaussehenden Mann, mit einnehmenden Wesen und ohne Angst auf Menschen zuzugehen, in seinem Teppichgeschäft auf dem Basar von Istanbul, sehr gut gebrauchen. Von großem Vorteil sei auch, dass ich deutsch sprechen könnte, denn das würden die meisten Kunden sehr zu schätzen wissen. Und so schmiedeten wir einen Fluchtplan, bei dem alle Seiten gewinnen würden.

Meine Tante bestand nach wie vor darauf, das Jiyan für alles sorgen müsse. Jiyan jedoch, so sehr er auch auf die Ehre der Familie bedacht war, wollte sein Leben nicht ein paar Jahre im Gefängnis fristen müssen. Also musste alles so eingerichtet werden, dass meine Tante und der Rest der Familie davon überzeugt war, Jiyan hätte die Blutrache erfüllt und die Ehre der Familie gerettet. Der Plan sah so aus: Recep Abu zahlte 5000 Lira für mich. Dafür musste ich mich verpflichten mindestens fünf Jahre bei ihm zu arbeiten, und alles willig zu tun, was er mir anwies. Die Aussicht darauf, in Istanbul auf dem Basar in einer Teppichhandlung zu arbeiten, versetzte mich geradezu in Euphorie. Heute noch Ҫamur Ҫukuruk, morgen schon der Basar in Istanbul. Eine bessere Wendung hätte mein Leben gar nicht nehmen können. ...

Heute Nacht sollte ich fliehen. Mahmoud würde den Schlüssel organisieren und ich würde mich in Recep Abus’ LKW, mit dem er über die Bergstraßen rumpelte und seine Teppiche und den Mohnsaft transportierte, verstecken. Jeder würde denken, ich sei schon über alle Berge, während ich in Wirklichkeit noch mitten in Ҫamur Ҫukuruk weilte. Jiyan und Abdulla, die in den Plan eingeweiht waren, würden sich sofort aufmachen um die Verfolgung aufzunehmen und mich zu erlegen. Man musste nur darauf achten, dass jemand mitbekam, dass Jiyan die Waffe bei sich hätte. Ein bis zwei Tage später, wenn Recep Abu alle seine Geschäft erledigt hätte, würde ich dann einfach mit ihm in Richtung Westen fahren, noch das eine oder andere Dorf besuchen und schließlich in Istanbul meine Ausbildung zum Teppichhändler beginnen. Meine Papiere, also meinen Kinderausweis und meine Geburtsurkunde brauchte Recep Abu auch. Für die Formalitäten, wie er sich ausdrückte.

Er würde seine Beziehungen spielen lassen und dafür sorgen, dass es eine Sterbeurkunde, einen gefälschten Polizeibericht, ein angebliches Grab und ein wackeliges Handyfilmchen gab, mit denen mein Tod belegt werden würde. Das alles würde meiner Tante unter großer Anteilnahme von einer Polizeidienststelle in Erzurum, zu der Recep Abu gute Kontakte hatte, ganz amtlich und offiziell zugesandt werden. Im Polizeibericht würde davon zu lesen sein, dass ein Orkan Vural auf dem Markt in Ezurum von einem unbekannten jungen Mann durch drei Schüsse in den Hinterkopf getötet worden wäre. Die Tatumstände hätten auf eine Art Hinrichtung schließen lassen. Der Leichnam sei nach islamischer Sitte auf dem Armenfriedhof in Erzurum beigesetzt worden. Auf dem Handyfilmchen würde der Tathergang zu sehen sein. Ein junger Mann mit Kapuzenpulli träte hinter einen anderen, der in etwa meine Statur und Größe haben würde, zöge eine Waffe, gäbe drei gezielte Schüsse aus nächster Nähe ab und verschwände in der Menge. All das zusammen würde meine Tante und den Rest der Familie davon überzeugen, dass der Ehre wieder zu ihrem Recht verholfen worden war. Jiyan und Abdulla würden wenige Tage später zurückkommen und als Helden gefeiert werden. Was wollte man mehr? Der Plan war perfekt.

Das einzige was mich störte war, dass ich Mahmoud wohl nicht wiedersehen würde. Der schöne Mahmoud, der starke Mahmoud, mein Held, der mich gerettet hatte. ... Aber wenn ich von Jiyan erschossen worden wäre, dann hätte ich ihn auch nie wieder gesehen. Insofern war Istanbul dann doch das kleinere Übel. Noch in derselben Nacht brachte mich mein Cousin zum Wagen Recep Abus’

Danke, Mahmo... äh, Herr, danke für alles. ... Du kommst mich doch in Istanbul einmal besuchen?, fragte ich hoffnungsvoll.

Mahmoud lachte nur abfällig. Ich bin nicht mehr dein Herr, das ist jetzt Recep Abu. Mach’ alles was er dir sagt und bringe nicht über ihn auch noch Schande, Schwuchtel! ... Ich bin auf alle Fälle froh, dass wir dich endgültig los sind. Nichts als Ärger hast du gemacht. ... Und wenn du offiziell tot bist, und unsere Ehre wieder hergestellt ist, dann kann ich endlich Großcousine Emine heiraten.

Dann drehte er sich um und ging weg. Ich sah ihm von der Ladefläche aus traurig nach. Kein Wort von all dem Vergnügen, das er mit mir gehabt hatte, von all dem Geld, das er mit mir verdient hatte, nichts! Nun blieb mir nur noch das kleine Pappherz, das ich zum Geburtstag bekommen hatte, und die Erinnerung. Ich spürte Tränen in meine Augen steigen. Da sah ich wie Mahmoud plötzlich stehen blieb, sich dann umdrehte und zum Wagen zurückkam. Diesmal grinste er.

Ich hab’ da noch was für dich! Du wirst es bestimmt noch gebrauchen können!

Er gab mir etwas in die Hand, tätschelte kurz meine Wange, schenkte mir ein kleines, letztes Lächeln und verschwand in der Dunkelheit. Ich besah mir sein Geschenk. Es war der Spülballon, den er mir ganz zu Anfang gegeben hatte.

Die nächsten zwei Tage verbrachte ich in einem geheimen Laderaum im Laster von Recep Abu. Er war unter der eigentlichen Ladefläche eingerichtet, ich lag fast da wie in einem Sarg und musste den knappen Raum auch noch mit seinen Mohnsaftvorräten teilen, deren Ausdünstungen mich so schläfrig machten, dass ich von diesen zwei Tagen kaum mehr was in Erinnerung habe. Richtig wach wurde ich erst, als der Wagen endlich losfuhr und jedes Schlagloch zwischen Ҫamur Cukuruk und Erzurum mitnahm. Weitere zwei Tage musste ich in dem Versteck bleiben. Die Familie Vural war weit gestreut, und es wäre eine Katastrophe gewesen, wenn mich einer von dem Clan zufällig in Recep Abus’ Auto gesehen hätte.

Aber als wir Erzurum hinter uns gelassen hatten, durfte ich zu ihm nach vorne. Er war sehr freundlich zu mir. Wir lachen sehr viel, ich betrachte staunend die neuen Straßen, die das Land durchzogen, er erzählte von seiner Teppichhandlung und wie viele verschiedene Menschen aus verschieden Ländern ich dort kennen lernen würde, dass ich viele neue Sachen lernen würde, die mir vielleicht zuerst fremd vorkämen, die mir dann aber sicher bald gefallen würden, kurz, er malte mir mein neues Leben in den buntesten Farben aus. Und ich glaubte ihm jedes Wort, vertraute ihm blind. Bereitwillig erzählte ich alles was ich zu erzählen hatte, erzählte von dem, was ich von meiner Zeit in Deutschland noch wusste, erzählte von meinem Leben bei meiner Tante, von der Entdeckung der bunten Hefte, von Mahmoud, den Brüdern und schließlich von meinem Ganzkörpereinsatz als Dorfhure. Und Recep Abu fand nichts dabei. Er meinte, solche Geschichten kenne er aus jedem zweiten Dorf in der Gegend. Er war auch sehr interessiert an Einzelheiten und Details und ließ sich ausführlich über die Schwanzgrößen der Vural-Brüder und die verschiedenen Stellungen, in denen ich mich schon hatte ficken lassen, informieren. Schließlich hatten wir den halben Weg nach Istanbul zurückgelegt und schlugen wieder unser Nachtlager auf. Er hätte sich zwar auch ein Hotel leisten können, aber er wollte seine Teppiche und seinen Mohnsaft nicht aus den Augen lassen. So nächtigten wir im Lastwagen auf ein paar ausgerollten Teppichen. Er verrichtete sein Abendgebet gen Mekka und kletterte in den Wagen. Ich kümmerte mich noch um das Essgeschirr, leerte den Aschenbecher, machte die Fahrerkabine sauber und leistete dann Recep Abu Gesellschaft.
Er hatte es sich auf den Teppichen bequem gemacht, noch ein paar Polster und Decken dazu drapiert, hatte seine Anzugjacke und die Hosen, in denen er immer arbeitete um seriös zu wirken, mit einer weiten, bequemen Djellaba getauscht. Er lag da wie ein Pascha auf dem Diwan. Der dünne Stoff der Djellaba bauschte sich über seinem dicken Bauch. Oben war sie aufgeknöpft und ich konnte das graue gekräuselte Haar auf seiner Brust sehen.

Komm her, mein Sohn!, sagte er und klopfte auf den Platz neben ihm. Komm’ her und wärme einem alten Mann ein wenig das Herz, ich erzähle dir auch ein kleine Gutenachtgeschichte.

Als ich neben ihm lag, legte er seinen Arm um mich, hielt mich ganz sanft und begann zu erzählen.

Es war einmal, vor langer, langer Zeit ein verzauberter Prinz. Der lebte gefangen bei einer bösen Hexe, die ihn mästen und braten wollte. Eines Tages war es dann soweit. Sie entschied, dass er fett genug sei, schliff ihr schärfstes Messer und zündete den Ofen schon einmal an. Der Prinz sah das mit Schrecken und dachte schon, sein letztes Stündlein hätte geschlagen. Doch des Nachts kam ein tapferer König angeritten, der von dem verzauberten Prinzen und der Hexe gehört hatte. Er forderte die böse Hexe zum Kampf auf und erschlug sie nach hartem Ringen. Dann befreite der gute König den verzauberten Prinzen und nahm ihn mit in sein Reich. Der Prinz war dem König zutiefst dankbar, und wollte alles machen, was dem König Freude bereitete. Der König hatte ein wunderschönes Zepter und er liebte es, wenn der Prinz damit spielte. Das Zepter war manchmal groß und manchmal klein, aber der Prinz konnte nie genug damit spielen, küsste und verwöhnte es, bis der König seufzte und schnurrte. Viele Male ergossen sie sich in ihrer Liebe und der verzauberte Prinz verstand es immer besser mit dem Zepter des Königs umzugehen. Sie waren so froh miteinander, dass sie gar nicht mehr von sich lassen konnten ... Und wenn sie nicht gestorben sind, dann spielt der Prinz heute noch mit dem Zepter des Königs! Er schwieg einen kleinen Moment. ... ist das nicht eine schöne Geschichte?, fragte er und kraulte meine Schulter.

Ja, sagte ich. Ich hatte kapiert. ... Du bist der König ... und ich der verzauberte Prinz! ... Ich sah unterhalb der Bauchwölbung eine weitere, zeltartige Ausbuchtung in seiner Djeballa. ... Das Zepter.

Ich knöpfte ihm die noch geschlossenen Knöpfe seines Kaftans auf. Einen nach dem anderen. Meine Finger berührten sanft seine haarige Brust, ich hörte ein leises Stöhnen von ihm und in dem Zelt begann es leicht zu zucken. Ich würde leichtes Spiel haben, dachte ich. Wenn er schon bei solchen kleinen Berührungen so erschauderte, dann würde ich ihn, wenn ich mit seinem Zepter spielen würde, sehr bald dazu bringen, seine weiße Soße zu vergießen und würde in Ruhe schlafen können. Es machte mir nichts aus. Im Gegenteil: Ich war froh, mich für die Rettung zu revanchieren und Recep Abu war so nett zu mir, wie Mahmoud es niemals gewesen war. Er hatte mich als Mensch behandelt, hatte mit mir gescherzt und gelacht. Da lag es doch nahe, dass ich ihm zu Dank verpflichtet war.

Eigentlich sind je weder eine Djeballa, noch ein dicker Bauch etwas, was ich besonders erotisch finde, aber bei Recep Abu ging es mir da anders. Mir gefiel, wie er auf meine Berührungen reagierte, seinen Bauch fand ich nicht schwabbelig, sondern kuschelig, schmiegte meinen Kopf daran, überdeckte ihn mit Küssen, machte nach und nach die Knöpfe auf, ließ meine Lippen folgen und wanderte so langsam in Richtung seines erwartungsvoll zuckenden Schwanzes, der noch unter dem dünnen, bauschigen Stoff verborgen war. Schließlich hatte ich ihn erreicht. Ich streichelte ihn ein wenig durch den Stoff, ließ meinen Mund daran spielen und öffnete die beiden entscheidenden Knöpfe. Sein Zepter erhob sich majestätisch vor dem großen, runden Bauch und als ich den Stoff zur Seite strich, sah ich die beiden dicken, unbehaarten Eier. Ich hatte noch nie unbehaarte Eier gesehen, aber sie gefielen mir sehr gut. In Ҫamur Ҫukuruk hatte es sich noch nicht herum gesprochen, dass man sich als Mann auch unten herum rasieren konnte. Recep Abu war da trotz seines etwas fortgeschrittenen Alters moderner. Auch wuchernde Schambehaarung, die mich schon so oft unangenehm in der Nase gekitzelt hatte und zwischen den Zähnen so störend knirschte, war bei ihm nicht zu finden. Nicht rasiert, aber sorgfältig gestutzt. Auch roch er besser, als alle Schwänze, die ich bisher gerochen hatte. Bis dahin hatte ich gedacht, ein Schwanz müsse leicht nach Fisch, altem Käse, Schweiß und muffigen Klamotten riechen, aber Recep Abus Schwanz duftete frisch, wie eine Blumenwiese im Frühling.

Herr, sagte ich zu ihm hoch blickend, ich habe noch nie so schöne Eier, wie die deinen gesehen ... und du riechst so gut ...

Ich streichelte seine Eichel sanft über meine Wange, ließ meine Lippen darum spielen und stülpte langsam meinen Mund, meine Kehle und meinen Hals darüber, bis er bis zum Anschlag in mir drin steckte. Recep Abu gab wohlige, brummende Geräusche von sich, ... wie ein Bär, der in einem Honigtopf schleckt. Er lag genießend da, und ließ mich machen. Ich streichelte seine Eier, blies genüsslich seinen schön gewachsenen Schwanz, wanderte zu seinen Eiern herunter, leckte sie, nahm eines in den Mund, dann das andere und dann beide auf einmal. Dabei wichste ich sanft seinen Schwanz, der noch feucht von meiner Spucke war. Ich kniete nun über ihm. Seine ausgestreckten Beine zwischen meinen. Die letzten Knöpfe der Djeballa waren offen und ich beugte mich, wie zum Gebet, über sein Gemächt schob mir immer wieder seinen Schwanz in den Rachen, knetete seine Eier und freute mich daran, ihn vor Entzücken leicht zittern zu fühlen. Bisher waren alle immer nur über mich drüber gestiegen, oder hatten mich einfach blasen lassen, aber mehr Berührung, als höchstens ein festhalten des Beckens, wenn ich vor jemandem kniete und ihn blies, gab es nie. Und selbst das wurde oft mit einer wegwischenden Handbewegung oder einem Faß mich nicht an, Schwuchtel’ quittiert.

Langsam mischte sich eindeutiges Stöhnen in das entzückte Zittern. Ja, kleiner Orkan, du machst das gut ... schön ... mach’ weiter ... gut so ...

So etwas hatte ich auch noch nie gehört. ... Und dann legte er auch noch seine Hände, fast segnend, auf meinen Kopf und streichelte sanft mein Haar, während ich mir seinen duftenden Schwanz immer wieder tief in den Rachen schob. Innerlich lächelte ich beim Blasen. Und so dauerte es auch nicht lange, bis mein Gönner keuchend und zuckend sein Sperma in mir vergoss. ... Es schmeckte sehr gut! ... Seinen Schwanz behielt ich noch im Mund bis er wieder geschrumpft und weich war. Er zog mich sanft nach oben. Ich glitt über seinen dicken, weichen Bauch; so hatte ich mir immer ein Wasserbett vorgestellt: Weich, warm, anschmiegsam, schwingend. Sein stacheliger Bart berührte mein Gesicht. Es kratzte. Seine Lippen suchten meine, fanden sie und nun bekam ich den ersten Zungenkuss meines Lebens. Gefickt hatten mich schon viele, geküsst noch keiner. Er küsste meinen Mund, in dem noch die Reste seines eigenen Spermas herum schwammen. Seine Zunge lotete jedes Eckchen von mir aus und die meine lernte schnell, der seinen zu folgen. Dabei streichelt er meinen Kopf und meine Wangen. Er war ein sehr zärtlicher Liebhaber und ich schwebte wie im Nirwana.

Recep Abu war zwar nach allgemeinen Maßstäben ein fetter, alter, unattraktiver Mann, aber für mich war er in diesen Momenten der beste Liebhaber, den ich mir überhaupt nur vorstellen konnte. Und verdammt potent war er! Nach fünf Minuten innigen küssens schob er meinen Kopf nämlich wieder nach unten und ich fand seinen Schwanz so steif und pulsierend, als hätte er nicht vor wenigen Minuten sein Bestes von sich gegeben.

Noch einmal, kleiner Orkan, mach’ das noch einmal!, seufzte er. Gern tat ich ihm den Gefallen und umgarnte sein stolzes Zepter wieder, wie ein Bienchen den Blütenstempel mit dem kostbaren Nektar. Doch kurz bevor er spritzen konnte, hob er stöhnend meinen Kopf hoch, sah mich an und sagte: Jetzt reite, kleiner Prinz, reite auf meinem Zepter!

Er hatte eine etwas blumige Sprache. Wahrscheinlich hatte er zu oft die Geschichten aus tausend und einer Nacht gelesen. Aber ich fand es wunderschön einmal andere Worte als Schwuchtel, oder ... ich fick dich ...’ zu hören. Nun, was er mit reiten meinte verstand ich sofort. Ich erinnerte mich an die wundervollen Ausritte auf Mahmouds Schwanz. Aber keiner meiner Kunden hatte je verlangt, dass ich auf ihm reiten solle. Egal in welcher Position, ich war immer unten gewesen. Aber er zeigte mir Trab und Galopp und ich war ein gelehriger Schüler. So ritt ich denn auf seiner harten Lanze, sanft und fest, ließ meinen Schließmuskel spielen – auch ein Tipp, den er mir gegeben hatte – und rammte mich dann wieder auf ihn drauf, als würde ich mich selber pfählen wollen. In dieser Position traf sein Schwanz Stellen in mir, die nie ein anderer Schwanz getroffen hatte. Und es gefiel mir verdammt gut. Ich dankte Gott, an den ich nie geglaubt habe, dafür, dass er unsere Wege zusammen geführt hatte. Beim Reiten zog er mich an sich und küsste mich wieder, während er mit kräftigen Stößen seinen harten Hammer in mich hinein trieb. Sein dicker Bauch war da zwar wieder ein Hindernis, aber eines, auf dem ich fast ins Schweben kam. Als ich dann auf die Idee kam, an seinen Brustwarzen zu spielen, wie ich es bei Mahmoud gelernt hatte, sah er mich mit leuchtenden Augen an und stöhnte:

Fester, kleiner Prinz, fester! Ich drückte mit aller Kraft seine Nippel, die ungewöhnlich groß waren, zwischen meinen Fingern. Er stöhnte erneut. Zwirbeln! Zwirble sie!

Auf diese Idee war ich noch nie gekommen, setzte sie sofort in die Tat um und dieser Trick verhalf mir dann zu seiner zweiten Ladung, die er mir mit lauten Schreien tief ins Loch spritzte. Er wartete bis sein Schwanz wieder klein geworden war und von selber aus meinem Loch flutschte.

OOOOch..., entwich es mir, er lachte und küsste mich wieder. Er konnte total gut küssen und sein Schnauzbart kitzelte mich lustig an den Lippen. Nicht lange und ich spürte schon wieder etwas großes hartes, an meinem Schenkel. Recep Abu war erneut bereit. Nun drehte er mich auf den Rücken und nahm mich in der Position, in der mich schon viele Männer genommen hatten. Nur direkt von hinten hatten sie es häufiger getan. Das war wahrscheinlich die Position, bei der sie am besten verdrängen konnten, dass sie gerade einen Mann fickten, also etwas ausgesprochen schwuchtelhaftes taten. Aber mit Recep Abu war das ganz anders. Meine Beine über seinen fleischigen Schultern, sein fetter Bauch klatschte bei jedem Stoß auf meine Eier und quetschte sie, was mir sehr gut gefiel. Manchmal lag er fast wieder ganz auf mir drauf und sein weiches Gewicht drohte mich fast zu erdrücken. Wie ein schnaufender Wal lag er über mir und fickte mein Loch mit überraschender Ausdauer, schaffte es dabei auch wieder mich zu küssen und wir wurden zu einem verschmelzenden Fleischknäuel. Und diesmal spritzte er in mich ab, als wir uns küssten. Er schrie seinen Brunftschrei direkt in mich hinein – ich atmete seinen Atem und er den meinen. Nie hätte ich gedacht, dass Sex derartige Nähe bringen würde. Recep Abu eröffnete mir völlig neue Perspektiven.

Und wieder küssten wir uns und ruhten nebeneinander. Ich war schon fix und fertig, von all diesen neuen Eindrücken, aber Recep Abu nicht. Ich lag erschöpft auf dem Rücken, streckte alle Viere von mir und war kurz vor dem Einschlafen. Da rutschte er an mir herunter, bis sein Kopf auf meiner Schritthöhe war, und tat etwas Unerhörtes, etwas was noch nie jemand getan hatte und von dem ich bisher gedacht hatte, dass es außerhalb meiner Möglichkeiten läge. ... Er begann mich zu blasen! Wie oft hatte ich überlegt, wie es sich wohl anfühlen würde, wenn mein Schwanz in einem fremden, warmen Mund wäre, wenn ihn eine fremde Zunge verwöhnen würde. ... Einige Male hatte ich versucht mir selber einen zu blasen. Aber auch wenn ich bei diesen Übungen meine Eichel zwischen meine Lippen bekam, spürte ich doch nichts anderes als Rückenschmerzen. ... Aber dieses Mal ... Mein Gott! ... Nun wusste ich, warum die alle so scharf darauf gewesen waren, ihre Schwänze in meinem Maul verwöhnen zu lassen. Und Recep Abu blies mit seinen fast siebzig Jahren Lebenserfahrung. Und er war sehr gut, in dem was er tat. Was scherten mich seine Falten und seine schlaffe Haut. Er bereitete mir und meinem Schwanz ungeahntes Vergnügen, und aufgeladen wie ich war, merkte ich sehr bald, dass der Punkt überschritten war, an dem ich meine Säfte noch hätte zurückhalten können.

Vorsicht Herr. ... Ich komme, Herr, ich komme ...!, und versuchte seinen Kopf von meinem Schwanz wegzuschieben, in der irrigen Annahme, er würde unter keinen Umständen meine weiße Soße in sich aufnehmen wollen.

Sie war sehr irrig, diese Annahme. Er saugte jeden Tropfen aus mir, drückte die letzten Reste aus der Harnröhre, wie aus einer fast leeren Tube Zahnpasta, heraus und schleckte sie genüsslich ab. Er schluckte meinen Saft allerdings nicht herunter, wie ich es schon viele hundert Male getan hatte, sondern er spuckte ihn in seine Handfläche – eine beträchtliche Menge, wie ich aus den Augenwinkeln sah – drehte mich auf den Bauch, schmierte die Hälfte an mein Loch, die andere an seinen Schwanz, der, so unwahrscheinlich es auch schien, schon wieder zu voller Pracht angeschwollen war, und nahm mich mit einer derartigen Kraft und Ausdauer von hinten, dass mir hören und sehen verging. Und das Atmen. Wenn er mit seinen ganzen Speckbergen auf mir drauf lag, bei jedem Stoß ein wellenförmiges Wabern durch seinen Körper ging und sich auf meinen übertrug, wenn ich unter ihm eingeschlossen war, wie in einem Berg tonnenschwerer Watte, wenn ich ihn erregt in mein Ohr keuchen hörte, und seinen beinharten Schwanz in meinem, nun zum dritten Male durchgefickten Loch spürte, dann durchliefen mich Schauer der Geilheit und Ekstase, wie ich sie noch nie zuvor erlebt hatte. Nicht einmal mit Mahmoud, an den die Erinnerung jeden Tag ein wenig mehr verblasste.

Und wieder schrie Recep Abu vor Geilheit auf, als er zum wiederholten Male seinen Saft in mein Loch spritzte. ... Durch seine immense Körperfülle war er ziemlich kurzatmig und so dauerte es dieses Mal etwas länger, bis sich sein Atem wieder beruhigt hatte. ... Aber mehr Pause gönnte er sich und mir nicht. Er drehte mich auf dem Rücken, grinste mich an und rutschte wieder zu meinem Schwanz, den er, obwohl ich doch gerade gespritzt hatte tatsächlich wieder groß und hart bekam. Er blies und wichste mich abwechselnd bis meine Eichel wieder straff gefüllt mit Blut und vor Geilheit pochend, stolz ihr Haupt erhob. Er wichste meinen Schwanz leicht weiter und sah mich an.

Und nun, mein kleiner Prinz, und nun wirst du mich ficken. Du weißt ja welche Freuden man dabei haben kann gefickt zu werden. Ich weiß das auch! Und nun sollst du erfahren, welches Vergnügen du den vielen Männern bereitet hast, die dich benutzten und fickten, wie sie ihre Frauen nie ficken durften. Mach’ mir altem Mann die Freude und zeig’ mir, wie so ein junger Hengst wie du ficken kann!

Ich kam mir zwar zu Anfang vor wie ein Altarschänder, aber schon bald spürte ich es, dieses Gefühl in jemandem drin zu stecken, in ihn hinein zu stoßen, Macht über ihn zu haben, ihn zum Stöhnen und Schwitzen zu bekommen, ihn schreien zu hören! Rein technisch war es etwas schwierig den Weg zu seinem Loch zu finden, aber er legte sich ein paar Kissen unter den Arsch, der kaum schlanker war als sein Bauch, zog mit erstaunlicher Gewandtheit seine schweren Beine nach hinten und präsentierte mir seinen Hintereingang. Es war schon etwas schwierig sich auf diesem Fleischberg zurecht zu finden, aber meinen Schwanz und mich störte das überhaupt nicht und Recep Abu schien es, seinem Stöhnen und seinen anfeuernden Rufen nach zu urteilen, auch sehr gut zu gefallen.

Und so war der erste Mann, der mich blies und den ich fickte, ein zweieinhalb Zentner schwerer Greis mit grauer Brustbehaarung und dicken Eiern. Mein kleiner Bauch klatschte bei jedem Stoß an seinen großen Bauch, bald war alles schweißüberströmt, ich ließ mich auf seinen Speckwülsten treiben, hätte ihn gerne geküsst dabei, kam aber nicht über sein Bauchgewölbe bis zu seinem Mund. Und schließlich – mir war wie einer gewaltigen Gewitterwolke, die sich bald, sehr bald, in himmelsüberspannenden Blitzen und tosenden Regengüssen entleeren würde – kam ich mit Macht und die Schreie die ich von mir gab, wären bestimmt in einem Kilometer Entfernung noch zu hören gewesen, wenn sie nicht durch das Brausen der schweren Lastwagen, die auf der nächtlichen Autobahn an uns vorbei rauschten, erstickt worden wären. ... Es war – wieder einmal – der schönste Orgasmus meines Lebens.

Danach war ich wirklich fertig. Die letzten Tage, die ich in dem sargähnlichen Geheimversteck hatte verbringen müssen, und die Nächte, in denen ich zu wenig Schlaf bekommen hatte, forderten ihren Tribut. Jugendlich fit oder nicht, ich sank auf Recep Abus fleischigen Körper zusammen, kuschelte mich mit einer letzten wachen Bewegung an ihn und schlief ein. Irgendwann wurde ich halbwach und bemerkte, dass ich nun auf der Seite lag, ihn im Rücken hatte und sich seine Körpermasse um mich schlang wie um einen Fötus. Ich kam mir so geborgen und sicher vor wie noch nie. Ich schubberte sanft mit meinem Arsch an seinem Bauch – der Schwanz war nun unter seinen Fettpolstern verborgen, aber mein neuer Herr und Liebhaber stieß ein genüssliches Grunzen aus, zog mich noch näher an ihn heran und bald schliefen wir wieder einen ruhigen, wohligen Schlaf.

Ich war vor ihm wach. Immer noch in seiner Umklammerung – ich hatte tatsächlich die ganze Nacht so geschlafen – öffnete ich die Augen. Es dauerte einen Moment bis ich realisierte, dass das, was mir in die Erinnerung strömte, kein Traum, sondern die Wirklichkeit gewesen war. Vorsichtig befreite ich mich aus der Umarmung, sah ihn liebevoll an, wie er da alt und schnarchend mit seinen Speckringen, seinem Schnäuzer, seinen Falten und dem gefärbten Haar, da neben mir lag. ... Ein Adonis war er wahrlich nicht, aber lieber einen geilen, pelzigen, großschwänzigen Satyr in der Hand, als einen Adonis auf dem Dach. Ich küsste ihn sanft auf die Wange um ihn nicht zu wecken. Dann kletterte ich aus dem Wagen, bereitete auf dem Gaskocher Tee und Eier zu, röstete ein wenig Brot und stieg mit einem Tablett in der Hand vorsichtig in den Wagen. Ich stellte das Essen neben seinem Kopf auf dem Kissen ab und betrachtete wieder meinen Gönner, Herrn und Lehrer. Ich überlegte kurz ob ich die Decke beiseite schlagen, in seinen Fleischbergen nach seinem Schwanz suchen und ihn blasend wecken sollte, da schlug er die Augen auf. Nach einem Moment klärte sich sein Blick und er sah mich an. Ein strahlendes Lächeln überzog sein verschlafenes Gesicht. Sein Schnäuzer schien mit zu lächeln und auf seinen Wangen stand der Stoppelwuchs der Nacht.

Oh, mein kleiner Prinz ... du hast mir Frühstück bereitet. Ich rieche das geröstete Brot und den Tee und, er zog mich zu seinem Gesicht und schnupperte an mir, ich rieche einen gelehrigen Schüler, der noch Großes vor sich hat!

Darf ich dir einen Tee eingießen, Herr?, fragte ich mit leicht gesenktem Kopf.

Das wäre sehr schön, kleiner Orkan, aber ich muss mich zuerst aufraffen und hinaus in die Kälte gehen, um mein menschliches Bedürfnis zu verrichten. Du kannst das ja noch nicht wissen, aber wenn man älter wird, dann ist die Blase nicht mehr so, wie bei einem jungen, knackigen Mann wie dir. Komm, hilf mir auf. ... Ich würde zwar gerne noch ein bisschen liegen bleiben und mir den Rücken von dir massieren lassen, der mir von den Anstrengungen der letzten Nacht doch ziemlich weh tut. So traurig es ist, ich merke doch, wie ich langsam alt werde.

Er streckte den Arm nach mir auf, damit ich ihm aufhelfen konnte. ... Mir kamen meine Cousins und der goldene Regen in den Sinn, den sie mir manchmal gegeben hatten. Und ich dachte an Mahmouds Schwanz, wie er sich in meiner Kehle von seiner Blasenpein erleichtert hatte. Und so sagte ich, ohne lange zu überlegen:

Herr, wenn ich darf ..., damit du nicht aufstehen musst, ... lass mich dir helfen und lass mich deinen Morgensaft trinken. ... danach massiere ich dich gerne so gut ich kann.

Er ließ sich zurück auf’s Kissen sinken. Du bist ein sehr gelehriger Schüler, kleiner Orkan. Ich glaube fast, dein großer Cousin hatte Recht und du bist wirklich ein Naturtalent. ... eine sehr schöne Idee, aber leider kann ich im Liegen nicht pissen ... glaube ich. ... Ach egal, ... lass’ es uns probieren.

Er schlug die Decke zurück und aus seiner Djeballa ragte seine steife Morgenlatte.
Nun ja, ich ließ mich nicht lumpen. Die Rühreier wurden zwar kalt, aber in seinen Eiern erzeugte ich durch leidenschaftliche Behandlung seines Morgenzepters einen glühenden Vulkan, der schließlich in einer Eruption von körperwarmen Spermafluten die sich in mein gieriges Maul ergossen, ausbrach. Recep Abu keuchte und hustete.

Jetzt nimm meinen Schwanz in den Mund, kleiner Prinz, dann bekommst du, worum du gebeten hast. ... Aber mach’ deine Sache gut, die Teppiche sind teuer.

Ja, Herr, ich werde aufpassen. Nicht einer deiner kostbaren Tropfen wird verloren gehen!

So langsam gewöhnte ich mir schon seinen Tausendundeinenacht-Jargon an. So tat ich was ich versprochen hatte und kein Tropfen seiner Pisse lief aus meinem Maul heraus und befleckte die Teppiche. Er schmeckte streng, sehr streng. Aber ich überwand jeden Widerwillen und schluckte, und schluckte, bis sich mein neuer Herr seufzend von den letzten Tropfen befreit hatte. Ich schüttelte seinen Schwanz noch auf meiner Zunge ab, und kam dann wieder hoch zu ihm.

Er wuschelte mir durch’s Haar. Das hast du gut gemacht, kleiner Orkan. Und jetzt gib mir meinen Tee und mach’ mir frische Eier. ... Und putz’ dir die Zähne! Er lächelte mich an, nahm einen Schluck Tee und schickte mich mit einem Klaps hinaus.

Nach dem Frühstück fuhren wir weiter. Er nahm nicht den direkten Weg nach Konstantinopel, wie die Stadt früher geheißen hatte, wie er mir erzählte, sondern wir machten noch ein paar Abstecher in die Berge, um Teppiche abzuholen und Bestellungen zu liefern. So waren wir noch drei Tage auf holprigen Wegen unterwegs, kamen jeden Tag durch zwei Dörfer und wurden überall begeistert empfangen, denn Recep Abu zahlte seine Teppiche in bar. Er lehrte mich, was ein guter, und was ein schlechter Teppich sei, zeigte, wie Knoten geknüpft werden müssen, unterrichtete mich in allem, was ein Teppichhändler wissen muss. Diskret verpackte Zeitschriften und DVD’s wechselten den Besitzer und als Apotheker war er auch noch tätig. Liebespillen, wie er sie grinsend nannte, waren der Renner in seinem Angebot. Er hatte stets die neuesten Entwicklungen aus Indien auf Lager, gegen die sich das blaue Original, wie eine Brausetablette Traubenzucker ausnahm
.
Kauf’ sie! Sie machen dich für drei Tage so feurig, wie einen Hengst der die rossige Stute wittert! Ich nehme sie selber und sie haben mein Leben viel schöner gemacht, hörte ich ihn zu einem älteren, vollbärtigen Turbanträger sagen.

Das war also das Geheimnis um Recep Abus’ Potenz. Indische Pillen! Aber egal. Was für mich zählte, war das Ergebnis. Einmal wurde er auch gefragt, wo denn sein hübscher, junger Gehilfe abgeblieben sei, den er letztes Mal dabei gehabt hätte. Er stotterte einen Moment rum, fing sich dann aber und erzählte, dass der jetzt in seinem Teppichladen im Basar von Istanbul arbeite und reichen Sauds und unwissenden Ungläubigen die schlechten Teppiche anpries, die er hier kaufe. Sofort erhob sich großes Geschrei, die Teppiche seien nicht schlecht, das Feilschen ging weiter und ich und der junge Gehilfe gerieten in Vergessenheit.

Wir ließen uns Zeit auf unserem Weg. Er zeigte mir sogar den berühmten Abant Tarbiat Parki, wo wir nachts am Ufer des Sees campierten, uns mit vielen Teppichen ein bequemes Lager bereiteten und er mich unter dem unglaublichen Sternenhimmel, in dem das leuchtende Band der Milchstraße erstrahlte, in weitere Raffinessen des Liebeslebens einführte. ... Die Autobahn nach Istanbul verließen wir hinter Bolu. Durch wunderschöne grüne Landschaften, mit Wasserfällen, Wäldern und fruchtbaren Feldern führte unsere Reise. Er war ein guter, liebevoller Lehrer. Ich war so glücklich, wie noch nie.

Auf den langen Fahrten zwischen den Dörfern erzählte er mir unglaubliche Geschichten. Er erzählte von Ländern, in denen man einfach so schwul sein durfte, wo man nicht verachtet und geächtet wird, nur weil man Männer liebt. Wo man sogar Minister oder Bürgermeister werden kann, wo Männer sogar heiraten dürfen. Mann und Mann! Ich konnte es nicht glauben. Und dann erzählte er mir davon, was schwule Männer so alles an Sex machen. Diesbezüglich war er ein wandelndes Lexikon. Ich hörte von schwulen Saunen in denen man Sex haben konnte, mit wem man wollte, von finsteren Parks, in denen man Nachts auf die Jagd nach Männer ginge und sich dann unter den dunklen Baumkronen unerhörte Dinge abspielten. Er erzählte von schwulen Fußballvereinen – er sagte immer gay, nicht schwul – schwulen Polizisten, schwulen Feuerwehrmännern, schwule Paraden, wo hunderttausende unterwegs seien und nackt auf den Straßen tanzten. Er erzählte von Clubs in den es dunkle Hinterzimmer gab, in denen man sich Sex holen konnte, vom Internet, das ich nur vom Hörensagen kannte, dass es dort Seiten gäbe, von denen man sich einen aussuchen könne, der einem gefalle. Mit Bild, Schwanzgröße, Vorlieben, ... er erzählte von Männern, die sich in schwarzes Leder oder Gummi kleideten, die sich fesseln, auspeitschen, aufhängen und quälen ließen oder es taten; nicht aus Bosheit, sondern aus Lust. Er erzählte mir von Sklaven und Meistern, von Strichjungen und Escortservice und von ihm hörte ich auch das erste Mal, dass es Männer gäbe, die sich eine Faust in den Arsch schieben lassen und Gefallen daran fänden. ... Das, so dachte ich, hatte er sich bestimmt ausgedacht. Ich glaubte ihm ohnehin nur die Hälfte. Schwule Fußballvereine! Pah!... Der gute Recep Abu hatte einfach zu viel Phantasie.

Über Bursa fuhren wir nach Mundanya, einer kleine Hafenstadt südlich von Istanbul. Da sah ich zum ersten Mal das Meer, er ging mit mir baden – im Wasser war er sehr beweglich, sah aber aus wie ein Schweinswal – und er ging mit mir in einem Cafe Eis essen, wo man ihn auch kannte und mit großer Ehrerbietung behandelte. Dann schifften wir uns in Güzelyali ein. Er erklärte mir, dass auf dem Landweg ab und an Polizeikontrollen wären, während an den Docks von Istanbul zu viel Betrieb herrsche, als das man nach Mohnsaft oder anderem suchen würde. Ich hatte ja noch nie ein Schiff gesehen, außer auf Bildern, aber dieses hier erschien mir eher wie ein Raumschiff. Auf der Speed Ferry, flogen wir fast über das Wasser, so dass mir mal wieder angst und bange – und furchtbar übel – wurde. Nach nur vier Stunden hatten wir endlich Istanbul erreicht.

Die golden Stadt am Bosporus, wie Recep Abu stolz erklärte. Er sei hier geboren, habe lange hier gelebt, bevor er in die Welt gezogen sei, und viele fremde Menschen und Länder gesehen hätte. Die Fähre fuhr jetzt so langsam, dass an wir an Deck gehen konnten und uns diesen traumhaften Anblick, des morgendlichen Istanbuls, das sich mit seinen Kuppeln, Minaretten und Brücken majestätisch über den Wassern erhebt, in uns aufsaugen konnten. Mir kamen die Tränen vor Glück. Hier würde ich leben, und für Recep Abu, den besten Menschen der Welt, arbeiten dürfen. Freunde finden, Männer, Geld verdienen, ... einfach leben. Womit hatte ich solches Glück nur verdient!
 

Fortsetzung folgt

... und wie immer hier der Hinweis, dass ich mich über Eure Kommentare IMMER freue! Also seid lieb, und schreibt dem armen Dichter!

ikarus2.0@gmx.de

 
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