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Joel und sein Dämon
Teil 1 – Joels Geheimnis

by Beelzebub

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Copyright on this story text belongs at all times to the original author only, whether stated explicitly in the text or not. The original date of posting to the MMSA was: 22 Jan 2018


Joel und sein Dämon

 

Vorwort

Die Krankheit des Jungen Joel und dessen Behandlung ist reine Fiktion. Der Autor ist nicht der Meinung, dass das Zufügen von Schmerzen eine wirksame Therapie gegen irgendwelche Symptome sein kann.

 

1. Der Klassenlehrer

 

Du hast mir gar nichts zu sagen! Lass mich los!

Wild schlägt Joel um sich. Er tritt und strampelt gegen die beiden 14 Jährigen. Sie versuchen ihn zu bändigen.

Lass mich...

Au! schreit Benjamin auf und lässt erschrocken los. Joel hatte ihn in die Hand gebissen. Joel entkommt, aber nur in den Kreis, der die Kämpfenden umringte. Viele Hände anderer Schüler griffen zu, kesselten ihn ein und hatten das Energiebündel endlich unter Kontrolle.

Bringt ihn in die Klasse, ordnete der Klassenlehrer resigniert an.

 

Joel atmete heftig. Ausgepowert, mit wachem, wild flackerndem Blick, ließ er es sich gefallen.

Sie schubsten ihn in den leeren Klassenraum. Der Lehrer folgte und schloss die Tür. Die Jungen verzogen sich auf den Hof, denn sie hatten noch Pause.

 

Zorn und Wut blitzte in Joels Augen. Er zitterte vor Erregung.

Der Lehrer sah ihn streng mit der Autorität des Stärkeren an. Joel sollte gar nicht auf die Idee kommen, sich gegen ihn aufzulehnen.

Na, Joel, sind wieder mal die Pferde mit dir durchgegangen. Zieh dich aus.

Der Lehrer sagte es gelassen. Längst war es Routine, Joel zu bestrafen.

 

War es denn Strafe?

 

Ein dankbares Lächeln huschte über Joel Gesicht. Blitzschnell stand er nackt vor seinem Klassenlehrer. Der deutete auf die Schulbank in der ersten Reihe. Schon lag Joel in Position, zitternd vor Anspannung. Mit ganzer Kraft hielt sich der schmächtige Kerl an der Tischplatte fest und wartete ungeduldig.

Der Lehrer hatte sich den dünnen Rohrstock gegriffen, der nur zu diesem Zweck in der Ecke stand. Er ließ ihn durch die Luft pfeifen, als wollte er prüfen ob er noch funktionstüchtig sei. Ruhig stellte er sich in Position. Jetzt musste er nicht mehr fürchten, dass Joel ihm ausbüxte oder Widerstand leistete.

In diesem Gemütszustand wollte Joel, ja brauchte Joel dringend die harte Hand. Das wussten sie beide.

 

Der Mann holte weit aus und schlug hart auf den Po des Jungen. Joel zuckte unter dem plötzlichen grellen Schmerz zusammen. Er schnappte nach Luft, wie ein Fisch auf dem Land, griff noch fester um die Tischkante, als wollte er sie zerquetschen.

Er seufzte – erleichtert.

Schon der erste Hieb bewirkte, dass seine innere Anspannung schlagartig von ihm abfiel. Da, der zweite Schlag. Oh, zog der durch! Joel reagierte wie ein normaler Junge. Die Schmerzen peinigten ihn. Er bog sich unter den Schlägen wie eine Schlange und hielt sich krampfhaft an der Tischkante fest. Wieder pfiff das Holz durch die Luft und klatschte auf Joels angespannte Pobacken. Es trieb ihm das Wasser in die Augen. Er biss die Zähne zusammen. Der vierte Hieb. Der Zwölfjährige litt unter den heftigen Schmerzen und war doch zufrieden, dass er sie erhielt. Er brauchte sie wie Medizin. Schmerzhafte aber wirksame – Therapie. Au, warf Joel den Kopf nach dem fünften Treffer weit in den Nacken. Keine weiteren Schmerzenslaute entschlüpften ihm.

 

Die Schulglocke schrillte durch das leere Gebäude. Mit dem sechsten Schlag auf Joels Hintern wurde die Tür aufgerissen und die Schüler stürmten in die Klasse.

Neugierig umringten sie das Paar. Welch Anblick! Ihr nackter Mitschüler lag über der Schulbank und rieb sich den mit sechs roten Striemen verzierten Po. Puh, das musste doch so verdammt wehtun! Sie sahen, wie verzweifelt und doch wirkungslos Joel rieb. Langsam richtete er sich auf. Schniefte, sah mit tränenverschleierten Augen auf mehr als zwanzig Mädchen und Jungen seiner Klasse. Sie starrten mit offenem Mund und beobachteten jede seiner Bewegungen. Joel rieb den Po und lächelte schief. Dass er nackt da stand und alle Jungen und Mädchen sein zwölfjähriges Schwänzchen sahen, war ihm völlig egal. Nein, er schämte sich nicht.

Ihm war geholfen. Zumindest diesen Schultag würde er sich konzentrieren und lernen können. Das erleichterte ihn.

Joel zieh dich an. Kinder setzt euch, damit wir mit dem Unterricht anfangen können.

 

Nach einer ordentlichen Tracht Prügel, wenn Schmerzen Körper und Nervensystem geflutet hatten, der Hintern glühte, sein Gemüt in heller Aufregung war, fiel die ganze innere Anspannung plötzlich von ihm ab und zurück blieb der brennende Po. Die Schmerzen füllten ihn aus und ließen nur langsam nach. Völlig erschöpft und entspannt konnte sich er konzentrieren und stillsitzen auf seinem heißen Podex, lernen – und brav sein.

 

Bis zum Nachmittag, als er endlich nach Haus gehen konnte, spürte Joel den brennenden heißen Hintern. Er mochte diese kribbelnden Schmerzen. Für ihn bedeuteten sie, dass der dunkle Quälgeist, der ihn oft beherrschte, Ruhe gab. In die finsterste Ecke seines Gemüts geprügelt, leckte er dort seine Wunden, bis er langsam aber stetig wieder wuchs und die Oberhand gewann. Dann beherrschte er wieder unkontrollierbar den braven Joel.

 

2. Mama erinnert sich

 

Mama, ich bin da. Glücklich und zufrieden begrüßt er seine Mutter.

Na, hast du Haue bekommen?

Ja, Mama, antwortet er, als hätte er eine Belobigung vom Lehrer bekommen.

Gut, seufzt die Mutter, dann kannst du ja in Ruhe deine Hausaufgaben machen und nachher zum Schwimmen.

Tut’s noch weh? fragt die Mutter fürsorglich und schaut zu, wie ihr Sohn brav die Suppe löffelt.

Joel nickt und brummt: Hmmmm.

Zufrieden erhöht Joel den Druck auf seine lädierte Sitzfläche. Er genießt die Schmerzen und Hitze in seinem Hinterteil.

 

Gut, dass ich mich damals getraut habe und meinen ungezogenen Joel übers Knie gelegt habe, resümiert die Frau.

Ja, Mama, bestätigt der Junge.

So wissen wir wenigstens, dass eine ordentliche Tracht Prügel aus dir einen braven Joel macht und du brauchst nicht diese unwirksame Medizin zu nehmen.

Ja, Mama, er sieht sie an: Wie lange müsst ihr mich noch verhauen?

Joel, das weiß ich doch nicht!

Sie denkt nach: Halt solange du es brauchst. Du bestimmst das!

Mitfühlend schaut sie den Zwölfjährigen an: Ist es denn sehr schlimm?

Nö, ist schon ok, antwortet der Junge beiläufig.

 

Er akzeptiert die Prügel und nimmt die Schmerzen als notwendiges Übel in Kauf. Die Wirkung, nämlich Entkrampfung und Entspannung tritt unmittelbar mit dem ersten schmerzhaften Schlag ein, sodass der Zusammenhang eindeutig ist und der Vorteil die Nachteile bei Weitem überwiegt. Insgeheim sehnt er sich danach, wenn ihn der Dämon quält, seine Aggression ihn schüttelt und er keinen klaren Gedanken zu Ende denken kann und lernen völlig unmöglich ist. Dann beherrscht ihn diese animalische Macht, bis sich jemand seiner erbarmt und ihm das juckende Fell gerbt. Wenn er dann endlich seine Kleider vom Leib reißen kann und seine blanke Haut harten Schlägen preisgeben, dann, schon dann, ist der erste Schritt zur Besserung getan.

Er grinst in sich hinein.

 

Was schmunzelst du?

Ach Mama, nicht so wichtig. Ich freue mich, dass ich bestimmen kann, wie lange ich Haue krieg.

Ja, klar mein Liebling, wer denn sonst? Hast du doch eigentlich von Anfang an. Auch wenn es dir nicht bewusst war.

 

Du hast doch keine Ruhe gegeben, bis ich endlich die Geduld verloren hatte, und dir den Po versohlt habe.

Sie lächelt. Weißt du das noch? Den ganzen Abend hast du rumgebrüllt, dein Spielzeug durch die Gegend gepfeffert und als du dann die Gardine herunter gerissen hattest, ist mir der Kragen geplatzt und gegen alle meine Überzeugung habe ich dich übers Knie gelegt und hab auf deinen blanken Po geklatscht.

Nachdenklich fährt die Mutter fort, ich glaub, damals warst du zehn Jahre alt.

Was hattest du uns bis dahin gepiesackt. Junge! Keine ruhige Minute hatten wir mit dir. Und du warst auch so unglücklich. Joel, das war keine schöne Zeit für uns alle.

Die Mutter beobachtet, wie der Junge den Teller leer kratzt.

Möchtest du noch Suppe?

Nee Mami. Gibt es Nachtisch?

Ja, ich hab rote Grütze.

Au ja, Mami, lecker.

Genüsslich löffelt der Junge den süßen roten Pudding.

Manchmal sieht mein Po auch so rot aus, kichert Joel. Heute ist er nur gestreift. Willst mal sehn Mama?

Ja, Junge zeig mal.

Joel unterbricht das Essen und öffnet die Jeans.

Hier, streckt er ihr den blanken Po hin.

Wie sieht er aus?

Joel, sechs ordentliche knallrote Wülste.

Joel reibt drüber und zieht die Hosen wieder an.

Hm, hat auch ordentlich gezwiebelt.

Er setzt sich wieder an den Tisch und löffelt weiter genüsslich die Rote Grütze.

 

Und der Arzt verschrieb dir irgendeine Medizin.

Unzufrieden schüttelt sie ihren Kopf.

Ach Joel, mit dem Zeug habe ich dich nicht wiedererkannt. Du warst gar nicht mehr das Kind, das ich lieb haben konnte.

Sie seufzt und streicht ihrem Jungen liebevoll übers Haar.

Brrrr, Joel, ohne Medizin warst du wild, unzähmbar und hast uns den letzten Nerv geraubt und mit dem Zeug, warst du schlapp, müde und unzufrieden. Wir sahen, wie unglücklich du warst und fühlten uns auch miserabel.

Wieder streicht sie ihrem Jungen über die strohblonden kurzen Haare.

Die Mischung von beiden macht es, dachten wir. Wir wollten unseren Wirbelwind behalten und uns ab und zu zwischendurch erholen. So haben wir dir nicht täglich das Zeug eingeflößt.

Mami hast du noch mehr Rote Grütze, die schmeckt soo gut!

Nein mein Liebes, Papa und Julia wollen doch auch Rote Grütze haben. Magst du den Topf auskratzen?

Ja, Mama!

Naja und dann, da warst du nun schon zehn Jahre alt, da ist mir an dem Abend die Hutschnur gerissen und ich hab dich, mein Schätzchen, übers Knie gelegt.

Weißt du das noch?

Nee, Mama.

Joel, ist besser so. Ich hatte so eine Stinkwut! Das Zimmer sah aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen: kaputtes Spielzeug, deine Kleider kreuz und quer, Stuhl umgeschmissen, Schubladen herausgerissen und zum Schluss hattest du die Gardine heruntergerissen. Du hattest gehaust, wie ein eingesperrter Tiger.

Sie seufzt.

Joel, ich war so verzweifelt und hab auf deinen kleinen Po gehauen und gehauen. Du hast gestrampelt und geschrien. Voller Wut und Zorn. Du wolltest nicht ins Bett. Dabei war es schon so spät gewesen.

 

Hm, die Grütze schmeckt so gut!

Der Junge nahm seinen Finger, fuhr im Topf herum und leckte ihn ab.

Ich, ich haute und haute, bis du endlich, endlich besiegt warst. Du hingst schlapp auf meinen Beinen und konntest nicht mehr schreien, nur noch krächzen. Dein Hintern sah so knallrot aus, wie die Rote Grütze.

Sie grinsen sich an und kichern.

Meine Hand schmerzte. Und jetzt, jetzt hatte ich Gewissensbisse. Joel, was hatte ich getan! Was hatte ich dir, meinem lieben Jungen angetan!

Schnell nahm ich dich in den Arm und streichelte und tröstete dich. Ach Joel, da ging es mir so schlecht. Ich war eine ganz schlechte Mutter, die ihr Kind haut. So hart haut, dass es vor Schmerzen nicht mehr schreien kann.

Joel, komm mal auf meinen Schoß. Ich muss dir nochmal sagen, wie leid es mir tat.

Joel stellt langsam den Topf ab und klettert behäbig auf Mamas Schoß.

Mama, das ist schon so lange her. Ich kann mich wirklich nicht erinnern und es war doch gut, dass du mich verhauen hast. Jetzt weißt du doch, wie du mir helfen kannst.

Liebevoll drückt die Frau Joel an ihre Brust, streicht über seine Haare und küsst sie.

Ja, Joel. Du hast Recht, aber damals – es war einfach schrecklich für mich, dich so verprügelt zu haben. Ich hatte solche Schuldgefühle. Die hatte ich auch noch am nächsten Morgen, als ich dich weckte und du so völlig verändert warst.

Du hast mich angestrahlt, zufrieden, wie ein kleiner Wonneproppen. So kannte ich dich nicht mehr, seit Kindergartenzeiten.

Ach Joel!

Fest presst sie den Jungen an sich und schaukelt ein bisschen hin und her.

Ich hab dich soo lieb!

Weißt du, das ist mir erst später aufgegangen. Du hast auch im Kindergarten viel Klapse auf den Po bekommen. Danach warst du dann nicht mehr aggressiv. Die Erzieherinnen konnten dich nämlich auch nicht anders bändigen. Den Trick hätten sie mir ruhig verraten können, dann wäre uns viel Leid erspart geblieben. Aber sie hatten Angst, denn sie hatten gelernt, dass es verboten ist, Kinder zu schlagen.

Die Frau grinst vielsagend und wuschelt ihrem Liebling durch die kurzen Haare:

Es ist nicht nur verboten, sondern unprofessionell. Nur unfähige Kindergärtnerinnen hauen so kleine Kinder. Ach Joel, du hättest es mir aber auch erzählen können.

Zufrieden schaukelt sie ihr Kind.

Übermorgen hat Julia Geburtstag, wirst du bis dahin brav bleiben? fragt die Frau besorgt.

Ich weiß nicht, zuckt Joel unbekümmert mit den Schultern.

Ich geh hoch Hausaufgaben machen.

 

3. Julias Geburtstag

 

Mama, ich geh schon. Das sind bestimmt Ivonne, Josie und Sandra.

Aufgeregt stürmt Julia zur Haustür und öffnet ihnen die Tür. Heute ist ihr 14. Geburtstag und den will sie mit ihren Freundinnen feiern.

Dann können wir ja anfangen. Joel, komm herunter zum Geburtstagskuchen essen, rief die Mutter laut ins Treppenhaus.

Sie hatte den Satz noch nicht beendet, stand der Junge in der Stube und lächelte die großen Mädchen freundlich an. Genießerisch schob er die leckere Torte in sich hinein. Die Mädchen griffen nicht so unbefangen zu. Obwohl sie sich schon lange kannten, benahmen sie sich an den Geburtstagstafeln immer etwas steif.

Mama, wir gehen hoch, sagte Julia deshalb, gleich, nachdem sie fertig waren.

Willst du mitspielen? fragte sie Joel.

Echt? Meinst du das wirklich?

Ist nur ne Frage. Sag ja oder nein.

Nicht nur Joel staunte, sondern auch ihre Mutter. Die drei Freundinnen schienen neutral zu sein. Joel, überrascht über die unerwartete Einladung, zuckte ergeben mit den Schultern.

Deine Geburtstagsfeier und wenn ich dein Gast sein darf, komme ich gern. Aber ich hab kein Geburtstagsgeschenk.

Vielleicht doch, flüsterte Sandra und Julia sagte, komm mit!

Joel sei brav! gab ihm seine Mutter einen liebevollen Klaps auf den Po.

 

Kichernd und gelöst ging die Geburtstagsgesellschaft in Julias Zimmer. Die Mädchen hatten sich so viel zu erzählen. Joel hörte interessiert zu.

 

Was spielen wir? fragte Joel.

Am besten MauMau, oder? bot Julia an.

Die drei Mädchen nickten zustimmend. Joel war es recht. Schnell war er konzentriert dabei. Galt es doch, gegen vier ältere Mädchen zu bestehen. Sie schienen jedoch nicht richtig Lust zu haben, spielten langsam, versuchten zu schummeln und neckten ihn.

Los Josie, du bist dran, wurde Joel ungeduldig.

Oh man, pass doch auf, schimpfte er mit Sandra.

Schon wieder verloren, schmiss er die Karten hin. Verlieren konnte er nicht. Er wurde kribbeliger und hektischer.

Los, nun teil schon aus, er riss Ivonne die Karten fast aus der Hand.

Hey, hey, langsam kleiner Bruder, ermahnte ihn Julia forsch, sah ihn streng an und fuhr fort, oder brauchst du ne Abreibung?

Joel erschrak und riss sich am Riemen. Instinktiv spürte er nach seinem Po. War er wirklich schon wieder fällig? Erstaunt sah er Julia an. Aus ihrem Gesichtsausdruck wurde er nicht schlau. Plötzlich ging ihm ein Licht auf. Er grinste sie an:

Pah, das hättest du wohl gern. Willst mir den Po versohlen! Nee, is nicht. Los, fang an, du lahme Ente, entgegnete er patzig.