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Das Familienerbstück
Teil 3 – Harte Zeiten

by Beelzebub

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Copyright on this story text belongs at all times to the original author only, whether stated explicitly in the text or not. The original date of posting to the MMSA was: 11 Feb 2018


Zum besseren Verständnis hier die beteiligten Familienmitglieder:

Uroma 80 Jahre alt.

Oma Annegret 60 J. und Opa Erwin (verstorben)

Die fünf Geschwister:
Erika 40 J. verh. mit Wowka 41 J
Sohn Kai 16

Paul, 39 J.
Sohn: Julian 15

Gustav 38 J.

Sigrid 37 J. verh. mit Sascha 40 J.

Kurt 36 J.
Kinder: Melanie 16, Marianne 15, Michael 14,

 

6. Sascha und Wowka

 

Ja, lasst uns auf Papa trinken, stimmte Kurt mit ein, und natürlich auf Schwiegerpapa. Damit zwinkerte er Sascha und Wowka zu.

Das ist wohl der Wink mit dem Zaunpfahl und wir sollen erzählen, wie wir Bekanntschaft mit eurem Freudenspender gemacht haben? reagierte Sascha.
Er seufzte. Ich erinnere mich nicht gerne. Weder an die Vorgeschichte, also wie wir im Februar 1948 endlich bei euch auf dem Hof erschienen, noch an das Zusammentreffen mit dem Familienerbstück. Aber es soll sein. Jetzt gehören wir zu eurer, dieser Familie, und es ist auch unsere Familie geworden. Nicht wahr Wowka?
Erikas Ehemann nickte. Soll ich erzählen oder willst du?
Fang du an.
Also gut. Er räuspert sich.
Wo anfangen? Oh, es waren schreckliche Zeiten. Das schlimmste war der Hunger! Morgens hungrig aufstehen abends hungrig ins Bett. Jeden Tag! Und dann die Angst. Der Krieg war zwar zu Ende, aber Europa war im Umbruch. Wir hörten nur Gerüchte und hofften und beteten. Vergeblich! Eines Tages im kalten Januar. Es herrschten unter 20 Grad Celsius, wir hatten kaum genug anzuziehen, hieß es: raus! Haut ab. Deutsche haben hier nichts mehr zu suchen, das Land gehört jetzt uns, den Russen. Verschwindet sofort. Wer morgen noch hier ist, wird getötet!
Sascha liefen die Tränen.
Wowka erzähl du weiter.
Alle schluckten und sahen erschrocken, wie Sascha hemmungslos weinte und sich an Sigrids Brust lehnte und sich trösten ließ.
Ja, es war zum Heulen, setzte der Ältere, Erikas Ehemann die Geschichte fort.
Der Ort, unser Dorf, das bis dahin wie ausgestorben schien, weil sich alle versteckten, wurde auf einmal sehr lebendig. Schreien und Wehklagen. Auf der kleinen Straße packte jeder seine armseligen Siebensachen und dann ging es im Treck gen Westen. Umsiedlung nannten es die einen, Vertreibung die anderen. Uns, die wir flohen, war das egal. Es ging ums nackte Überleben. Endlich nach mehreren Wochen schlimmster Entbehrungen standen wir eines kalten Februartages vor eurer Tür. Meine Mutter und ich, Wowka mit seiner Mutter. Wir besaßen nur noch das, was wir am Leib trugen. Dieses Haus war uns zugewiesen worden. Wir küssten den gefrorenen Boden vor Glück, als wir dieses intakte Haus sahen, das unsere künftige Heimat werden sollte.

Wowka schluckte und bekam feuchte Augen. Seine Stimme wackelte:
Da wussten wir noch nicht, was für wunderbare Menschen hier wohnten, die uns so herzlich aufnahmen.

Ja, das habt ihr Vater und Mutter zu verdanken, murmelte Paul, nur, wenn er geahnt hätte, dass ihr ihm seine Töchter ausspannt, hätte er euch sicher gleich vom Hof gejagt, schmunzelte er.

Die anderen lächelten. Die Situation entspannte sich, denn alle kannten den Fortgang der Geschichte, die ja bekanntermaßen gut ausging.

Da standen an einem bitterkalten Februartag vier ausgehungerte Gestalten, zwei junge Mütter mit ihren 19 und 18 jährigen Söhnen vor der Tür, zitterten um die Wette und begehrten Einlass. Nee, zum Jubeln war uns nicht zumute, verkündete Oma Annegret mit starker Stimme.

Der Winter war streng, die Vorräte knapp und ja, für uns sieben Personen geradeso ausreichend um zu überleben und jetzt galt es auf einmal vier zusätzliche hungrige Mäuler zu stopfen.

Und enger zusammenzurücken, maulte Paul, der so, wie Erika sein Einzelzimmer räumen musste und zurück zu den Brüdern, bzw. zur Schwester ziehen musste.

Ja, das war die härteste Zeit nach dem Krieg, der Winter 1948, bis endlich, sehr spät das Frühjahr begann und der Garten wieder die ersten Früchte hergab, bestätigte Oma Annegret.

Ihr wolltet doch erzählen, wie ihr Bekanntschaft mit diesem Stück hier gemacht habt? erinnerte Paul und schwenkte schelmisch grinsend den Freudenspender.

Ja, ja, du Nervensäge. Der Frühling halt. Und auf der Weide liefen neben den zwei Schafen, die sich im März einstellten zwei pralle Dern über die Weide.

Veronika der Lenz ist da, brummte Gustav und grinste vielsagend.

Ihr hattet ja selbst Schuld, lachte Wowka, ihr habt uns sofort, gleich am ersten Wochenende in das Waschhaus geführt und ...

Stimmt! Das war ein großer Fehler gewesen. Wenn ihr dreckig und speckig herum gelaufen wärt und gestunken hättet wie Geißböcke – die Mädchen wären vor euch geflüchtet, unterbrach Paul lachend.

Wir hatten nämlich in unseren Zimmern kein fließend Wasser, so hatten wir keine Möglichkeit uns gründlich zu waschen, erklärte Wowka den Jugendlichen.

Unsere Mütter haben sich vormittags, wenn sie Wäsche hatten und wir in der Schule waren ebenfalls in der Waschküche gewaschen oder gebadet. Halt, wenn wir nicht zu Haus waren.

Auch die Zimmeraufteilung haben wir ganz schnell geändert, als wir erkannten, dass wir uns vertragen würden: Die Mütter in einem Zimmer und wir in dem anderen. Können wir euch ja morgen mal zeigen, wer wo gewohnt hat.

Ja. In die drallen Mädchen, die wir im Zuber und in der Waschküche lachen hörten, auch wenn wir sie erst sahen, als sie frisch gebadet kichernd ins Haus stürmten, verliebten wir uns Hals über Kopf.

Liebevoll sah Wowka seinen Schatz Erika an, die er unter Schmerzen erobert hatte.

Ja, und für uns wart ihr eine Offenbarung. Zwei stramme, magere Burschen aus der Fremde, wie zwei Prinzen aus dem Märchenland, sagte Erika.

Und dann, wie ihr um uns warbt, wie liebevoll und galant. Nicht so gleichgültig, grob und linkisch wie unsere Brüder und die Burschen aus der Gegend.

Hach Sascha, du kamst im richtigen Augenblick! drückte Sigrid ihrem Schatz einen Schmatz auf die Stirn.

Wir haben natürlich ganz schnell mitbekommen, wie das Baderitual bei euch ablief und – waren neidisch! Nackt von den hübschen Mädchen abgeschrubbt und abgetrocknet zu werden.

Wir wurden jedes Mal stramm, wenn wir linsten, was wir natürlich so oft wie möglich taten.

Und wenn euch dann der alte Herr den Hintern blutig schlug und ihr strampeltet wie kleine ungezogene Jungs. Hach, wir haben uns jedes Mal scheckig gelacht.

Dann standet ihr da an der Wand, Hände überm Kopf und Schluchzer zuckten durch euren Oberkörper.

Schluchzer? Stimmt nicht! Wir mussten nicht schluchzen! So schlimm waren die Rutenhiebe nicht! wehrte sich Paul.

Oh doch! Wisst ihr nicht mehr? Wie bei kleinen Kindern, die einen Bock haben. So süß! Ihr großen Bengels, geprügelt vom Papa übers Knie.

Ihr habt euch nie gewehrt und nie geschrien. Hut ab!

Um dieses Ritual haben wir euch nicht beneidet. Und eigentlich fühlten wir uns auch sicher vor dem da, Wowka zeigte auf das Paddle.

Naja, da waren wir zu sorglos und haben Schwiegervater unterschätzt.

Als es um die Verteidigung seiner Mädchen ging, kannte er keinen Spaß, warf Paul ein.

Ich glaub, er hat unsere Mütter nicht einmal gefragt, ob er uns züchtigen dürfte, sondern ist hoch gekommen und hat gesagt, Sonntag um 8 Uhr seid ihr fällig.

Wir haben ihn nur erstaunt angeguckt. Weil wir nicht ahnten, was er meinte. Welchen Zweck das Paddle hatte, das da bei euch ihm Flur hing, ahnten wir nicht einmal.

Natürlich haben wir die Verse gelesen und fanden das völlig normal, dass solche Bibelsprüche als Schmuck in einem christlichen Haushalt hingen.

Der Sonntagvormittag kam. Wir kamen im Sonntagsornat, naja der war noch nicht so doll, zu große Hosen, ein weißes Hemd. Das Jackett schlackerte um unseren ausgemergelten Körper.

Ich glaub es war im Sommer, Juni oder Juli 1948.

Ja, wir froren nicht mehr, und hungerten nicht mehr, obwohl wir immer noch nicht unbegrenzt Lebensmittel hatten und wir einen enormen Nachholbedarf hatten.

Naja, es ging uns gut, zu gut, sodass uns der Hafer stach und wir Sigrid und Erika immer deutlichere und unverschämtere Avancen machten.

Sie waren ja auch nicht abgeneigt.

Zwischen uns war es zu einem Wettbewerb gekommen, wer bei seinem Mädchen schon mehr erreicht hatte.

Kindisch, aber wir waren jung und standen voll im Saft.

Und die zwei lockten uns mit aller weiblichen Raffinesse.

Junge, Junge, war das ein Sommer!

Der dann ziemlich abrupt endete.

Ja, die ganze Familie Glaser war versammelt, unsere Mütter und wir zwei.

Schwiegervater saß dort auf dem Sessel. Alle anderen standen im Halbkreis drum herum.

Unsere Mütter waren total erschrocken.

Na, wir auch, als der Mann erklärte, dass wir unverschämte Bengels seien, die sich nicht zu benehmen wüssten und den anständigen Mädchen ihres Gastgebers unzüchtig und unverschämt nachstellten. Ob wir nicht wüssten, wie alt die Mädchen wären und dass wir nur geile Rotzbengel wären und die Gastfreundschaft, die er uns und unseren Müttern bot, schamlos missbrauchten.

Junge kam der Mann in Rage! Er sagte: Ich werde euch Lustmolchen lehren, eure Triebe im Zaum zu halten! Ausziehen! Nackt!

Puh, nach dieser Ansprache konnten wir euch viel besser verstehen. Mit dem Mann war nicht gut Kirschen essen.

Auf einmal fühlten wir uns auch wie Kleinkinder. Unsere halbstarke Männerwelt brach zusammen. Erst recht, als wir uns vor euch allen entkleideten und unsere schmächtigen Körper sichtbar wurden.

Jede Rippe konnte man zählen.

Ich sehe uns noch da stehen, wie arme reuige Sündenböcke.

Allerdings mehr wie geile Böcke als reuig, kicherte Sascha.

Ja, stimmt. Unsere Männlichkeit stand stramm. Aber das kennt ihr ja.

Trotzdem war uns das damals saupeinlich, besonders vor unseren Müttern und Euch, Erika und Sigrid. Unsere Köpfe glühten.

Vater kündigte uns an, dass wir so viel Schläge mit dem Paddle bekämen, wie wir alt seien, also ich 18 und Wowka 19 Hiebe.

Er zog mich blitzschnell über seinen Schoß und schon brannte der erste Schlag eindrücklich auf meinem Po. Puh, ich kann euch sagen! Die letzten Schläge habe ich von meinem Vater mit dem Gürtel bekommen, da war ich zwölf, dann musste er in den Krieg. Dieses Paddle war weit schlimmer! Oh Gott, achtzehn! Das würde ich nicht überleben. Argh! Ich gurgelte, strampelte unter jedem harten Hieb. Oh, ja, der Mann hatte eine eiserne Handschrift. Nach ungefähr der Hälfte brüllte ich los. Ich schaffte es nicht, würdevoll zu bleiben. Ich schrie wie am Spieß. Der Mann ließ sich nicht beirren und zog achtzehn Mal knallhart durch. Dann schubste er mich vom Schoß. Ich landete unsanft auf dem Boden und wälzte mich nackt, schmerzgekrümmt.

Es dauerte nicht lang, da gesellte sich Wowkas Geschrei dazu.

Ja, der Mann griff mich ebenso schnell, sobald er dich vom Schoß geschubst hatte. Ich wusste nicht, wie mir geschah. Schon lag ich in Position und hörte den Knall und spürte den Schmerz, als hätte mir jemand den Arsch aufgerissen! Da, schon der nächste Hieb. Unglaublich diese Schmerzen. Ich sah Sterne und mir ging es so wie dir, ich bezweifelte, dass zu überleben. Schlag auf Schlag immer stärkere Schmerzen, sofern das überhaupt möglich war. Das Schreien half nicht wirklich. Aber ich konnte mich einfach gehen lassen. Ich brauchte es nicht würdevoll zu ertragen. Vor euch, Sigrid und Erika, hatten wir längst das letzte bisschen Würde verspielt, dachten wir. Ihr würdet uns sowieso nie, nie mehr anschauen oder uns jedes Mal auslachen wenn ihr uns seht. Dieser Schmerz verstärkte die Schmerzen fast zum Wahnsinnig werden.

Wowka seufzte und schüttelte sich.

Endlich ließ er von mir ab und ich gesellte mich zu dir auf den Boden. Da lagen wir zwei Märchenprinzen ziemlich entzaubert.

Ach Erika und Sigrid, eure Liebe war teuer und sehr schmerzhaft erkauft. Liebe tut weh.

Ja, und wie!
 

Erika stimmte zu: Auch für uns. Denn anschließend hatte Vater Sigrid und mich vorgenommen. Allerdings hat Vater euch alle aus der Stube gejagt und uns unter Ausschluss der Öffentlichkeit vertrimmt.

Und nur auf das Höschen. Wir brauchten nur unseren Rock zu heben und uns über zu legen. Vater hatte eben seine Prinzipien und nahm Rücksicht auf unsere weibliche Schamhaftigkeit, ergänzte Sigrid.

Aber geschenkt hat er uns nichts! erzählten die Schwestern.

Nee, die Haue war so eindrücklich, dass ich zwei lange Jahre lang, bis zu meinem 18. Geburtstag mich Sascha verweigert habe. Zwei lange, harte Jahre. Die längsten meines Lebens, seufzte Sigrid.

Dabei wart ihr nach dieser eindrücklichen Verwarnung von Vater wie ausgewechselt. Lieb, und brav wie kleine Jungen, respektvoll und höflich. Euer Macho-Gehabe war wie weggeblasen.

Ehrlich Sascha, da habe ich mich erst richtig in dich verliebt. So anständig und zuvorkommend wie du auf einmal warst.

Und Abstand hieltet ihr. Fast ein bisschen zu vorsichtig ward ihr geworden. meinte Erika.

Jeden Tag erinnerte uns der Freudenspender im Flur an seine Verwendung, entgegnete Sascha.

Mehrmals. Jedes Mal wenn wir daran vorbeikamen. Nee, den wollte ich nicht noch einmal auf meinem nackten Hintern tanzen fühlen, brummte Wowka.

Zum Glück hatten wir endlich Arbeit gefunden und waren die Woche über abgelenkt.

Ja, wir begnügten uns, euch an den Badetagen durch den Türspalt zu beobachten. Eure herrlichen Körper, die für uns unerreichbar schienen wie auf einem anderen Planeten. War das eine harte Zeit!

Zum Glück gabt ihr uns bald zu verstehen, dass ihr auf uns warten würdet, bis wir volljährig wären und dass für euch kein anderer Mann in Frage käme.

Ja, mein Hase, ich sah überhaupt keine anderen Männer, denn nur du warst in meinem Herzen. schwärmte Erika.

Und wir wussten natürlich, dass ihr spannt. Schließlich ward ihr ja gleich nach uns dran im Zuber, grinste Erika ihren Wowka an und fuhr leise fort: Und wir haben genauso gespannt und gesehen, wie ihr euch mehrfach befriedigt habt.

Was? Na, wenn wir euch erwischt hätten, hätten wir euch den nackten Hintern mit den Gerten verstriemt, lachte Wowka und knuffte seiner Erika in die Seite.

Sie kicherte, was waren wir doch für verliebte Backfische.

Jaaa, seufzten Sascha und Sigrid träumerisch.

Wenige Monate später wurde Wowka 21 Jahre und wir durften endlich heiraten. Vater hatte längst akzeptiert, dass wir ein Paar waren und sein Einverständnis gegeben. Auch weil er sah, was für ein anständiger Kerl er war. Verliebt wuschelte sie den Haarschopf ihres Ehemannes.

Ja, dann hatten wir es endlich geschafft und das Wirtschaftswunder erreichte auch uns. sagte Wowka.

Und Bernd, unser erster Sohn! Schade, dass er dieses Wochenende nicht mitkommen konnte, ergänzte Erika. Als Vater nachrechnete, drohte er uns nochmal mit dem Freudenspender, sodass wir ganz schnell Reißaus nahmen, lachten sie gemeinsam.

Und unsere schönste Zeit begann und hält bis heute an.

Sie kuschelten sich aneinander und zwinkerten ihrem staunenden Sohn Kai zu.
 

Kurt sah feierlich zu den Jugendlichen, die sich in der Mitte auf dem Teppichboden räkelten. Die Geschichten ihrer Eltern hatten sie gefesselt. Abenteuer, wie aus einer fremden Welt.

Kurt räusperte sich und sa