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Tizian
Tizian und die Ehre (1. Teil)

by LittleBrother

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Copyright on this story text belongs at all times to the original author only, whether stated explicitly in the text or not. The original date of posting to the MMSA was: 23 Feb 2018


Über Tizian
Tizian war 12 Jahre alt. Er hatte ein hübsches Lausbubengesicht, umrandet von braunen kurzen Haaren. Er lebte mit seinen Eltern und seinen beiden Schwestern Sarah (10) und Jasmin (14) in einem Einfamilienhaus mit Garten, am Rande einer Kleinstadt.
Er war der beste Sportler seiner Klasse. Egal ob Rennen, Werfen oder Kämpfen. Überall war er gut. Trotzdem er der ideale Leichtathlet gewesen wäre, spielte er aber doch viel lieber Fussball. Er kickte beim grössten Fussballverein der Stadt bei der D-Jugend.
Er war noch ein richtiges Kind, hatte nur Flausen im Kopf und das andere Geschlecht interessierte ihn noch nicht. Er hatte schon genug an seinen beiden Schwestern.
Auch wenn die Beiden manchmal nervten. Es waren seine Schwestern und er war für sie irgendwie verantwortlich.....

Der Morgen danach
Als am Morgen der Wecker klingelte, entfuhr ihm ein Stöhnen. Alles tat ihm weh. Er fuhr vorsichtig mit der Hand über seine Pobacken. Die waren malträtiert und schmerzten. Er konnte nur noch aus dem rechten Auge schauen. Sein linkes Auge war zugeschwollen. Sein Kinn und seine rechte Backe waren aufgeschürft und der ganze Körper tat ihm weh.
Er stand auf und humpelte, nackt wie er war, aus seinem Zimmer. Die Zimmertüren seiner Schwestern waren geöffnet. Er hörte die ganze Familie unten reden und lachen. Das seine Schwester schon um diese Zeit aufgestanden und bereit waren, kam sehr selten vor. Ihm konnte es recht sein. Er ging in das Badezimmer, stellte sich unter die heisse Dusche und liess den vorigen Tag Revue passieren.....

Die grosse Pause
Der Ärger begann während der grossen Pause des Vortages. Er jonglierte mit einigen seiner Kollegen einen kleinen Lederball, als er plötzlich seine Schwester schreien hörte. Sofort rannte er in den hinteren Teil des riesigen Pausengeländes, in welchem sich die älteren Schüler aufhielten. Seine zwei Jahre ältere Schwester war umringt von einigen Mitschülern.

Nimm, das sofort zurück, Jochen. schrie sie einen Mitschüler an.

Sicher nicht, du bist eine verfickte kleine Schlampe, das weiss jeder. antwortete der Angesprochene ruhig. Die Jungs in der Gruppe lachten hämisch.

Das war zu viel für Jasmin. Sie rannte weinend ins Schulhaus, ohne dass sie Tizian in der Menge entdeckte hätte. Tizian war wütend, er würde Jochen zur Rede stellen.

Nach der Schule
Nach der Schule packte Tizian, seine Schulsachen schnell zusammen und wartete vor dem Haupteingang der Schule auf Jochen. Er musste nicht lange warten. Jochen kam bald mit einigen Kollegen zur Türe hinaus. Die Gruppe mit ca. 10 Jungs begab sich auf den Pausenplatz, auf welchem sie mit einem Fussballspiel begannen.

Tizian wollte nicht zuwarten. Es musste getan werden. Er lief, mitten durch das Spiel, direkt auf Jochen zu.

Hau ab, Kleiner, wir sind genug. Du kannst nicht mitspielen. rief ihm dieser zu.

Ich will nicht mitspielen. Ich will mit dir reden. antwortete Tizian.

Das Fussballspiel erstarb sofort. Die Jungs strömten zusammen. Sie wollten wissen, was der Kleine wollte.

Ich bin der Bruder von Jasmin. Ich habe gehört, wie du sie beleidigt hast. Ich will, dass du dich bei dir entschuldigst. Tizian schaute Jochen in die Augen.

Ho ho. Du hast eine grosse Lippe, Zwerg. Man muss sich nicht entschuldigen, wenn man die Wahrheit sagt. antwortete Jochen hämisch. Was willst du jetzt tun?

Du beziehst Prügel von mir! antwortete Tizian selbstsicher.

Jetzt war grosses Gelächter in der Runde. Tizian war mit seinen 12 Jahren noch ein kleiner Junge. Der zwei Jahre ältere Jochen hingegen, war vom Körperbau her schon ein junger Mann und auch schon einen Kopf grösser als Tizian.

Pass auf, was du sagst. Mach dich vom Acker und geh zu deiner Schlampen-Schwester. Wir wollen hier in Ruhe Fussballspiel....... Jochen konnte den Satz nicht zu Ende sprechen.

Tizian fiel wie ein Wilder über ihn her und deckte ihn mit einem Feuerwerk von Faustschlägen ein. Jochen war völlig überrascht und für den Moment zum Rückzug gezwungen. Er sammelte sich aber und ging zum Gegenangriff über. Dabei schlug er eine Gerade Richtung Tizian. Dieser Schlag fand das Ziel und traf Tizian genau auf das rechte Auge.

Tizian sah Sternchen und war in diesem Moment wehrlos. Er musste Zeit gewinnen und ging in den Infight. Er rammte seinen Kopf in den Magen seines Gegners, umklammerte diesen und zwang diesen zu einem Schritt rückwärts. Dabei stellte er ihm einen Hacken und beide fielen zusammen zu Boden. Jochen stiess einen Schmerzensschrei aus. Tizian hatte im Moment die Oberhand und versuchte Jochen in den Schwitzkasten zu bekommen. Es gelang ihm aber nicht ganz. Auf der anderen Seite konnte Jochen sich auch nicht richtig befreien. Zwischenzeitlich war Tizian wieder kampffähig geworden. Durch seine linkes Auge konnte er nichts mehr sehen, aber die grossen Schmerzen waren weg. Es gelang ihm aber trotzdem nicht, Jochen am Boden zu fixieren. Je länger der Kampf dauerte, desto mehr schwanden die Kräfte von Tizian. Jochen wurde stärker und schlussendlich gelang es ihm, den Kopf von Tizian in den Schwitzkasten zu nehmen. Er drückte Tizians Kopf auf den Teer und legte sich auf ihn. Tizian versuchte verzweifelt sich aus dem Griff zu befreien und riss sich dabei Kinn und Backe auf den grobkörnigen Steinen auf. Er kam aber nicht mehr aus der Umklammerung raus.

Gibst du auf? frage ihn Jochen.

Entschuldigst du dich bei Jasmin? fragte Tizian zurück.

Jetzt legte sich Jochen mit seinem vollen Gewicht auf Tizian. Dieser bekam keine Luft mehr. Du bist ein Scherzkeks, Kleiner. Gib auf! forderte Jochen ihn auf.

Tizian war geschlagen. Ich gebe auf. bestätigte er. Jochen lies von ihm ab. Vor Zorn und Scham liefen Tizian die Tränen übers Gesicht.

Na, muss Bubi weinen? Geh nach Hause, Kleiner, und spiel Puppen mit deinen beiden Schwestern. verhöhnte Jochen ihn.

Seine Kollegen lachten hämisch. Tizian erhob sich, rückte seine Kleider wieder zurecht, packte seine Schulsachen und schlich nach Hause.

Spielen wir weiter? fragte einer der Jungs.

Macht ohne mich weiter. Ich geh nach Hause. Mir macht der Arm weh. antwortete Jochen und verliess das Pausengelände ebenfalls.

Zu Hause
Seine Mutter verarztete Tizian so gut es ging. Sie desinfizierte die Wunden an Backe und Kinn und gab ihm einen Eisbeutel, welchen er sich auf das Auge drückte.

Seine beiden Schwestern wollten natürlich wissen, was passiert war. Tizian hatte aber keine Lust, über seine Niederlage zu sprechen.

Als sein Vater nach Hause kam und ihn sah, war sein erster trockener Kommentar: Und wie sieht der andere aus?. Typisch Papa.

Der sieht leider gut aus. Ich habe verloren. antwortete Tizian beschämt.

Macht nichts. Das nächste Mal gewinnst du. sein Vater sah das alles nicht so eng.

Das Abendbrot verlief ereignislos. Jasmin war etwas bedrückt. Tizian wusste warum, wollte es aber nicht ansprechen.

Dann läutete das Telefon. Herr Dreher ging zum Wandapparat und nahm den Hörer.

Ja, Dreher ...... Guten Abend, Herr Wulff, wie geht’s ihrer Familie? .... Oh, das tut mir leid ....... Geht es ihm jetzt gut? ....Nein, es wäre mir recht, wenn wir es so regeln könnten .... Ja, ich schicke Tizian vorbei ..... Ja bitte, halten sie mich auf dem Laufenden .... Ich wünsche ihnen einen schönen Abend

Herr Dreher kam zurück an den Tisch. Tizian wurde nervös, weil sein Name gefallen war. Aber er hatte eigentlich nichts ausgefressen. Er war sehr gespannt.
 

Tizian, ich gratuliere dir. Du hast dem Sohn des Polizeichefs den Arm gebrochen. Sein Papa hatte einen leicht zynischen Unterton.

Jochens Vater ist der Polizeichef? Jochen hat den Arm gebrochen? Das tut mir leid. Es tat Tizian wirklich leid, auch wenn er Jochen nicht mochte. Einige Wochen mit eingegipsten Arm war sicher nicht sehr witzig.

Du hast dich mit Jochen geprügelt?? Jetzt war es Jasmin, welche erstaunt war. Wieso prügelst du dich mit ihm?

Tizian versucht, ihr zuzuzwinkern, das misslang aber, da ja sein linkes Auge geschwollen war.

Tizian, das ist eine ernste Sache. Du gehst jetzt bei der Familie Wulff vorbei und entschuldigst dich. Schau bitte, dass es nicht zu einer Anzeige kommt. Die Adresse ist Feldweg 7, das ist auf der anderen Seite der Schule.

Ja, Papa, ich geh gleich.

Besuch bei Jochen
Tizian packte seine Jacke, band seine Schuhe und machte sich auf den Weg. Da es schon spät war, rannte er die ganze Strecke bis zum Feldweg. Er klingelte. Die Türe wurde von Herrn Wulff geöffnet.

Guten Abend, Herr Wulff. Ich bin Tizian.

Komm rein, Tizian. Du siehst ja übel aus! Ist das alles von Jochen? begrüsste ihn Herr Wulff.

Tizian nickte, betrat das Haus und zog seine Schuhe und Jacke aus. Herr Wulff begleitete ihn in den ersten Stock. Das Haus war riesig. Jochen schien mehrere Geschwister zu haben, da aus einigen der vielen Zimmer neugierige Kinderköpfe hervorschaute. Sie betraten Jochens Zimmer. Dieser lag ziemlich bleich im Bett, sein rechter Arm war im Gips. Tizian ging zu ihm und gab ihm die linke Hand.

Jochen, das mit deinem Arm tut mir leid. Ist es sehr schlimm?

Jochen nickte. Es tut irre weh und ich muss den Gips einige Wochen tragen. Du kannst nicht viel dafür. Als wir zusammen gestürzt sind, bin ich blöde gefallen.

Jetzt mischt sich Herr Wulff ein: So einfach ist es nicht, Jungs. Jochen kann für mehrere Wochen keinen Sport machen, ist handicapiert und muss seine Schulaufgaben mit der linken Hand kraxeln. Und das nur, weil ihr zwei so doof seid und aufeinander los geht. Wer hatte angefangen?

Ich antwortete Tizian.

Warum? fragt Herr Wulff nach.

Einfach so, wir hatten halt Streit. Tizian will den wirklichen Grund nicht angeben. Die Sache ist für ihn noch nicht geklärt.

Du brichst meinem Sohn einfach so den Arm? fragte Herr Wulff nach.

Tizian weiss nicht was sagen. Er senkt den Kopf. Es tut mir leid. Mehr bringt er nicht heraus.

Also hört zu, Jungs. Da ihr einfach so aufeinander los geht und euch einfach so Veilchen schlagt und Arme brecht, versohle ich euch beiden einfach so den Hintern. Vielleicht lernt ihr so die eigene Gesundheit und die Gesundheit der anderen zu respektieren. Herr Wulff machte eine klare Ansage.

Ja, Papa antwortete Jochen.

Ja, Herr Wulff. Was sollte Tizian den anderes sagen.

Jochen ist momentan nicht in der Lage, den Hintern verstriemt zu bekommen. Er hat jetzt schon grosse Schmerzen und sollte Bettruhe haben. Tizian, was ist mit dir? Willst du es jetzt hinter dich bringen oder kommst du ihn ein paar Tagen und ihr werdet gemeinsam versohlt?

Tizian muss nicht lange nachdenken. Er will es hinter sich haben. Lieber jetzt. antwortete er.

Gut, Tizian. Du bekommst jetzt den Hintern voll und dafür ist nachher die ganze Sache vom Tisch. Ich werde schnell mit deinem Vater telefonieren und ihn informieren. Wartet hier. Herr Wulff verliess das Zimmer seines Sohnes.

Tizian nutzt die Gelegenheit: Jochen, du wirst dich noch bei meiner Schwester entschuldigen.

Jochen antwortet prompt: Sicher nicht, du hast den Kampf verloren und aufgegeben. Du kannst gar nichts diktieren.

Ich werde wieder und wieder auf dich losgehen. So lange, bis du dich entschuldigen wirst. droht jetzt Tizian.

Nur zu. Wenn du nochmals Prügel beziehen willst, so kannst du jederzeit kommen giftet Jochen zurück.

Für deine grosse Klappe hast du aber momentan wenig Arme zur Verfügung. Die beiden begannen wieder zu streiten.

Gottseidank kam Herr Wulff wieder zurück, bevor das Ganze wieder eskalierte.
 

Für deinen Vater ist das so in Ordnung. Du bekommst jetzt den Po von mir voll. Anschliessend fahre ich dich nach Hause. Es wird schon dunkel.

Tizian nickte.

Der Strafbock
Herr Wulff gab Tizian Zeichen ihm zu folgen und auch Jochen erhob sich. Zusammen gingen runter in den Keller. Dort befand sich ein separater Raum. Mitten in diesem Raum stand ein Leder überzogener Holzbock mit Riemen. Das ist ein altes Familienstück. Alle meine Kinder bekommen hier ihre Strafen.

Unterdessen hatten sich alle Geschwister von Jochen im Keller eingefunden und setzten sich an der Wand auf den Boden.

Bei uns werden die Strafen immer vor allen Kindern ausgeteilt. So lernen alle, was verboten ist und was die Konsequenzen sind. erklärt er Tizian. Und an die Kinder gewandt: Jochen und Tizian sind heute völlig brutal und unnötig auf einander losgegangen. Die Folge davon ist, dass Jochen den Arm kaputt hat und Tizian hat ein lädiertes Gesicht. Beide werden hier ihre Lektion erhalten. Da Jochen noch zu schwach ist, kommt heute Tizian an die Reihe. Für Jochen ist die Strafe aber nur aufgeschoben.

Tizian, zieh dich ganz aus. befiehlt Herr Wulff.

Tizian zieht sich schnell aus und legt seine Kleider ordentlich auf einen Haufen. Er hat keine Mühe mit dem Nacktsein. Er stand jetzt mit seinem kräftigen und haarlosen Bubenkörper nackt und aufrecht vor Herrn Wulff.

Leg dich über den Bock. Ich schnall dich fest. Die Ansage von Jochens Vater war klar.

Tizian legte sich über den Bock. Hände und Füsse wurden festgezurrt und auch um den Bauch bekam er einen Gurt. Jetzt war er völlig wehrlos und seine beiden Pobacken lagen keck und schutzlos bereit. Tizian hatte Angst.

Tizian, du bekommst jetzt 20 Schläge mit dem Riemen. Du zählst mit. Jochen wird in einigen Tagen die genau gleiche Strafe bekommen. Ich weiss, dass du 2 Jahre jünger bist als er. Aber wenn du gegen einen älteren Jungen eine Keilerei beginnst, so hast du auch die gleiche Strafe wie der Ältere verdient

Tizian nickte: Ja, Herr Wulff. War eigentlich logisch.

Herr Wulff nahm einen breiten Lederriemen in seine starken Hände und nahm Mass. Mit einer geübten Bewegung zog er durch und das Leder klatschte auf Tizians rechte Pobacke.

Eins...... schrie Tizian. Der Schmerz war unbeschreiblich.

Auuu...., Zwei.... schon knallte es. Schon wieder auf die selbe Seite. Wie sollte Tizian noch 18 Schläge aushalten?

Herr Wulff wechselte die Seite und änderte die Schlagtechnik so, dass jetzt die linke Pobacke getroffen wurde.

Aaaahhhh, Drei..... Bitte aufhören! Tizian war schon fix und fertig. Die Kinder im Raum kicherten

Bereits nach dem vierten Schlag war Tizian ein weinendes Bündel. Der Schmerz war nicht zum Aushalten und er zog und zerrte an den Fesseln. Da Herr Wulff immer wieder die Position wechselte, war der Rhythmus auch nicht regelmässig und das Ende des Lederriemens biss fürchterlich in die weiche Haut.

Nach 10 Schlägen legte Herr Wulff eine kleine Pause ein. Tizian beruhigte sich, sobald der Schmerz etwas nachliess.

Bereit für die letzten Zehn? fragte Herr Wulff.

Ja, Herr Wulff. Tizian erwartete verzweifelt den nächsten Schlag.

Ahhh....Elf..... Tizian atmete tief durch.

Auuuaaaa......Zwölf. schon rollten die Tränen wieder über seine Wangen.

Nach zwei weiteren Schlägen war Tizian wieder fix und fertig. Während der restlichen 6 Schlägen jammerte und schrie er. Er bettelte, dass Herr Wulff aufhören möge. Es nützte nichts.

Irgendwann hatte Tizian es aber trotzdem überstanden. Herr Wulff liess ihn noch einige Minuten gefesselt weinen. Erst als sich Tizian etwas beruhigt hatte, band in Jochens Vater los.

Ich weiss, wie das weh tut. Das muss es ja auch. Sonst wäre es ja keine Strafe. Glaube mir, Jochen heult genau gleich auf dem Bock. Herr Wulff strich über Tizians Haar. Willst Du was trinken?

Nein, Herr Wulff. Ich möchte gerne nach Hause. antwortete Tizian.

Ok, Kinder ihr geht auf eure Zimmer. Jochen verabschiede dich von Tizian. Jochen gab Tizian die linke Hand. Herr Wulff fuhr in nach Hause und setzte ihn vor der Haustüre ab. Der ganze Ausflug zur Familie Wulff hatte keine halbe Stunde gedauert.

Wieder zu Hause
Seine Schwestern waren schon auf ihren Zimmern. Seine Eltern sassen am Tisch und tranken Kaffee.

Na, hast du es überstanden? fragte Papa.

Tizian nickte. Ja, Papa. Jetzt rollten ihm wieder Tränen über die Backen. Er war fix und fertig. Heute war kein guter Tag, ich musste nur einstecken. schluchzte er.

Sein Mutter nahm ihn in den Arm: Soll ich dir noch einen Kakao machen? fragt sie ihn.

Nein danke, Mama. Ich gehe aufs Zimmer, ich geh schlafen antwortete Tizian.

Sowohl Mama wie auch Papa nahmen ihn in die Arme und sagten ihm, wie gerne sie ihn hatten und dass der morgige Tag bestimmt wieder besser sein werde. Tizian ging in sein Zimmer hoch, zog sich aus und legte sich, ohne Zähne zu putzen, auf das Bett. Er war sogleich eingeschlafen und hörte auch nicht, dass das Telefon nochmals läutete.

Erich Dreher nahm den Hörer ab: Dreher....... Guten Abend Herr Wulff .... Ja, wir sind noch hier ...... Es darf aber nicht zu spät werden, die Kinder müssen schlafen ...... Ja, ist kein Problem. Bitte klingeln sie nicht. Tizian ist schon am schlafen ..... Bis bald

Seine Frau sah ihn fragend an. Herr Wulff kommt mit Jochen nochmals kurz vorbei. Sie möchten mit Jasmin sprechen. Kannst Du bitte Jasmin vorwarnen, dass sie nochmals Besuch erhält.

Wenige Minuten später klopft es an der Türe.

Die Entschuldigung
Herr Wulff kam mit Jochen im Schlepptau und beide wurden an den Tisch gebeten.

Herr Wulff, möchten sie einen Kaffee? Jochen möchtest Du ein Schluck Wasser? fragte Petra Dreher.

Nein, danke. Wir sind nur ganz kurz hier. Ich hatte vorhin noch eine ernste Unterhaltung mit meinem Sohn. Ich wollte von ihm wissen, was wirklich vorgefallen war, was wirklich der Auslöser des Streites mit Tizian war. Jetzt hat Jochen etwas zu erzählen

Jochen sass da und hatte den Kopf gesenkt. Ich hatte heute Morgen auf dem Pausenplatz Jasmin beleidigt und sie zum Weinen gebracht. Tizian wollte, dass ich mich entschuldige. Ich möchte mich jetzt bei Jasmin entschuldigen.

Jasmin, kommst du bitte runter rief Mama Dreher hoch.

Jasmin hatte sich wieder angezogen. Sie wollte nicht im Schlafanzug vor die Augen von Gästen treten. Sie begrüsste Jochen. Hallo Jochen, das mit deinem Arm tut mir sehr leid.

Hallo Jasmin. Danke. Ich hoffe, dass ich den Gips nicht zu lange tragen muss. Er machte eine kurze Pause. Jasmin, ich entschuldige mich für meinen idiotischen Auftritt heute früh. Ich hatte kein Recht und keinen Grund dich zu beleidigen und Tizian hat sich richtigerweise für dich gewehrt.

Jetzt war Jasmin an der Reihe. Jochen, das war für mich ganz schlimm und sehr demütigend, wie du mich vor allen Mitschülern beleidigt hast. Es freut mich aber, dass du dich entschuldigst und ich nehme die Entschuldigung an. Es ist alles vergeben und vergessen und wir sprechen nicht mehr darüber.

Sie nickten beide und gaben sich die linke Hand.

Gut, das war schon alles. Vielen Dank, dass sie uns noch empfangen haben. Bitte grüssen sie Tizian von uns. Sie haben einen tollen Sohn.

Herr Wulff und Jochen verliessen das Haus.

Jasmin, warum bist du nicht zu mir gekommen? fragte Frau Dreher ihre Tochter.

Psst. Wir sprechen nicht mehr darüber. Jasmin gab ihren Eltern noch je einen Kuss auf die Wange und verschwand in ihrem Zimmer.

Herr und Frau Dreher schüttelten den Kopf. Ihre Kinder hielten sie immer auf Trab.

Der Morgen danach
Tizian stand unter der heissen Dusche und seifte sich ein. Sein Hinterteil und sein Gesicht schmerzten anfänglich, aber die heisse Dusche tat ihm gut.

Er trocknete sich ab und verliess das Badezimmer. Im Flur hing ein grosser Spiegel. Er betrachtete sich. Sein Hinterteil war dunkelrot und blau und sehr angeschwollen. Deutlich konnte man die Spuren des Lederriemens sehen. Sein Gesicht sah übel aus. Sein linkes Auge war blau und zugeschwollen und auch Kinn und Backe waren aufgeschürft und geschwollen. Er dachte unwillkürlich an Frankenstein und musste grinsen.

Er ging in sein Zimmer, zog sich an und richtete seine Schulsachen. Anschliessend ging er nach unten zum gemeinsamen Frühstück mit seiner Familie. Seine Eltern und seine beiden Schwestern sassen schon am Frühstückstisch und schauten ihn erwartungsvoll an.

Auf seinem Teller lag eine Tafel Schokolade und eine Zeichnung. Die Zeichnung war von seinen beiden Schwestern. Darauf war ein Zwerg gezeichnet, welcher gegen einen Riesen kämpfte. Darunter stand mit grossen Buchstaben: DEM BESTEN BRUDER DER WELT

Tizian strahlte. Heute würde ein guter Tag werden........

 
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