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Tizian
Tizian und die Ehre (2. Teil)

by LittleBrother

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Copyright on this story text belongs at all times to the original author only, whether stated explicitly in the text or not. The original date of posting to the MMSA was: 02 Mar 2018


Über Tizian
Tizian war 12 Jahre alt. Er hatte ein hübsches Lausbubengesicht, umrandet von braunen kurzen Haaren. Er lebte mit seinen Eltern und seinen beiden Schwestern Sarah (10) und Jasmin (14) in einem Einfamilienhaus mit Garten, am Rande einer Kleinstadt.
Er war der beste Sportler seiner Klasse. Egal ob Rennen, Werfen oder Kämpfen. Überall war er gut. Trotzdem er der ideale Leichtathlet gewesen wäre, spielte er aber doch viel lieber Fussball. Er kickte beim grössten Fussballverein der Stadt bei der D-Jugend.
Er war noch ein richtiges Kind, hatte nur Flausen im Kopf und das andere Geschlecht interessierte ihn noch nicht. Er hatte schon genug an seinen beiden Schwestern.
Er hatte für die Ehre seiner grossen Schwester einiges einstecken müssen.

Der Freitag
Tizian die Zeichnung in der Hand und strahlte. Jasmin erklärte ihm, dass am Vorabend noch Herr Wulff mit seinem Sohn Jochen bei ihnen gewesen sei und dass Jochen sich bei ihr entschuldigt hatte. Danach umarmte sie ihren Bruder, gab ihm einen dicken Kuss auf die Backe: Danke Tiz, dass du mich verteidigt hast. Du bist ein toller Bruder.
Auch Sarah umarmte Tizian. Sie waren beide sehr stolz auf ihn.

Tizian war froh, dass Jochen sich entschuldigt hatte. Andernfalls hätte er wieder auf ihn losgehen müssen und wäre vermutlich wieder als Verlierer vom Platz gegangen.

Als Tizian in die Schule kam, gab es ein grosses Hallo. Alle gafften ihn an und rissen Witze, aber das hatte er erwartet. Er machte gute Miene dazu, gab aber keine Details darüber preis, wie er zu seinem lädierten Gesicht gekommen war. Von seinen Klassenkollegen hatte ja niemand die Keilerei mit Jochen mitbekommen.

Auf der anderen Seite des Pausengeländes sah er, dass auch Jochen umringt war. Vermutlich wollten alle von ihm wissen, warum sein Arm im Gips war.

In der grossen Pause sonderte es sich ab und sass er auf einer der Nebentreppen des Pausenplatzes, als ein grosser Junge von der anderen Seite auf ihn zu kam. Es war Klaus. Es war schon zwei Mal sitzen geblieben und somit älter und stärker als alle anderen Schüler des gesamten Schulhauses.

Bist du Tizian? spricht er Tizian an.

Ja, warum? antwortete Tizian.

Jochen hat deine Schwester beleidigt und du hast ihm dafür den Arm gebrochen. Das war mehr eine Feststellung als eine Frage.

Tizian wollte entgegnen, dass es ein Unfall war, kam aber nicht zu Wort.

Was hättest du gemacht, wenn er deine Schwester geschlagen hätte? Beide Beine gebrochen? Jetzt war es eine Frage.

Das mit dem Arm war keine Absicht, Jochen ist beim Kämpfen blöde auf den Arm gefallen. erklärte Tizian.

So oder so. Du hast Eier, Kleiner. Bravo. Klaus schüttelte ihm die Hand. Glaube mir, niemand wird sich je wieder getrauen deine Schwester auch nur schräg anzusehen. Er lachte, drehte sich um und ging wieder davon.

Im Laufe des Tages wurden die Beteiligten der Schlägerei und der Grund dazu bekannt. Dass das mit dem gebrochenen Arm keine Absicht war, spielte dabei auch gar keine Rolle. Tizian war plötzlich im ganzen Schulhaus bekannt und berüchtigt. Ihm war das nicht recht. Vom Typ her war er eigentlich eher scheu und war nicht gerne im Mittelpunkt.

Nach Schulschluss wartete Jochen auf ihn. Mein Vater möchte Jasmin und dich gerne sehen, wäre am Montag um 17 Uhr für dich möglich? Jasmin geht es. fragt Jochen.

Für mich kein Problem, um was geht es? fragt Tizian neugierig.

Das wird er euch dann erzählen. antwortet Jochen geheimnisvoll.

Ist ok für mich. Kein Problem. Wir werden bei euch sein. bestätigt Tizian.

Jochen nickt ihm zu.

Vielen Dank, dass du das mit Jasmin in Ordnung gebracht hast. sagt Tizian zum Abschied.

Ja. Ich bin froh, ist es ausgeräumt. Die Beiden gehen ins Wochenende.

Montag-Abend
Tizian und Jasmin spazierten zusammen zum Haus der Familie Wulff. Sie waren pünktlich um 17 Uhr dort und klingelten. Herr Wulff öffnete ihnen die Türe und begrüsste sie: Jasmin und Tizian, willkommen. Vielen Dank dass ihr gekommen seid. Bitte tretet ein.

Die beiden zogen Jacken und Schuhe aus und begaben sich ins Haus. Sie waren sehr gespannt, warum Herr Wulff sie beide sehen wollte.

Heute Abend bekommt Jochen seine Bestrafung und ich möchte, dass ihr beide dabei seid. Wollt ihr vorher noch etwas trinken? fragte Herr Wulff.

Tizian hatte eigentlich mit dem gerechnet. Jasmin war aber wie vor den Kopf gestossen. Auf der einen Seite wollte sie keinesfalls dabei sein, wenn Jochen verprügelt wurde. Auf der anderen Seite war sie noch nie bei einem solchen Bestrafung dabei. Ihr Vater schickte alle Frauen ausser Haus, wenn er Tizian den Hintern versohlte. Jetzt hatte sie die Gelegenheit einmal dabei zu sein.

Nein, vielen Dank. Wir haben keinen Durst. Jasmin sprach gleich für Tizian mit.

Herr Wulff winkte Ihnen und ging voran in kleinen Strafraum im Kellergeschoss. Dort waren schon alle Geschwister von Jochen versammelt. Auch Tizian und Jasmin setzten sich auf den Boden und lehnten an die Kellerwand.
Jochen stand mit gesenktem Kopf in der Mitte des Raumes. Das Jasmin dabei war, beschämte ihn.

Herr Wulff übernahm das Wort: Jochen und Tizian sind letzte Woche so unvorsichtig mit sich umgegangen, dass beide Blessuren hatten. Währendem Tizians Spuren schon am verheilen sind, hat Jochen den Arm jetzt noch im Gips. Tizian hat seine Strafe letzte Woche erhalten. Jetzt ist Jochen dran. Jochen, zieh dich aus!

Jochen entledigt sich seiner Kleider und hielt seine Hand vor sein Geschlechtsteil, welches schon eine beachtliche Grösse hatte und auch von Schamhaaren umringt war. Es war im total peinlich, sich vor einer gleichaltrigen Klassenkameradin ausziehen zu müssen.

Für Jasmin war nichts dabei. Sie machten mit der Familie ab und zu FKK Ferien und sie hatte schon männliche Geschlechtsteile in jedem Alter, jeder Form und jeder Grösse gesehen.

Jochen, Hände hinter den Rücken! befahl Herr Wulff.

Jochen wurde rot, tat aber, was ihm auferlegt wurde.

Jochen, du wirst genau gleich 20 Hiebe mit dem Lederriemen erhalten, wie Tizian letzte Woche. Auch du wirst mitzählen. Leg dich über den Bock. befahl Herr Wulff seinem Sohn.

Dieser legte sich über den Bock und wurde von seinem Vater festgeschnallt. Für den eingegipsten Arm musste er diverse Riemen verstellen. Aber schlussendlich lag Jochen unbeweglich und schutzlos vor seinem Vater.

Kann es losgehen? fragte er seinen Sohn.

Ja, Papa. antwortete dieser.

Jochens Strafe
Herr Wulff nahm den Lederriemen in die Hand, nahm Mass und zog ihn satt auf die rechte Pobacke von Jochen.

Einsssss...... zählte dieser. Man sah, dass er grosse Schmerzen hatte.

Kurz darauf schlug es ein zweites Mal auf derselben Pobacke ein.

Zweiiiii.... Jochen hatte bereits Mühe, nicht laut herauszuschreiben.

Jetzt wechselte Herr Wulff die Seite und änderte die Schlagtechnik so, dass der nächste Schlag auf die linke Seite von Jochens Hinterteil einschlug.

Dreiii... Ahhh.... Jochen zerrte an den Fesseln und versuchte, seinen Po in Sicherheit zu bringen, er hatte aber keinerlei Spielraum.

Schon zog sein Vater den nächsten Hieb durch.

Autsch..... Ahhh... jammerte Jochen.

Mitzählen. wies ihn sein Vater an.

Vier antwortete sein Sohn.

Wieder wechselte Herr Wulff die Seite und schlug zu.

Ahhhh... Auu.... Fünf. Jochens Stimme überschlug sich fast.

Auuuu... Sechs. Bitte nicht so stark! bettelte er.

Jetzt war die linke Seite wieder dran.

Au...Au...Au...Au... jetzt war es um die Selbstbeherrschung von Jochen geschehen. Er schrie, wie am Spiess. Sieben

Aaaacht....ahhhh. Auch der nächste Schlag fand sein Ziel.

Herr Wullf wechselte wieder die Seite.

Neuuuunnnn...Papa hör auf! .......

Zehn...... Jochen kreischte wie ein Mädchen.

So, Jochen. Kurze Pause. Erhol dich, dann geht’s weiter teile sein Vater ihm mit.

Jochen lag festgezurrt auf dem Bock. Er weinte nicht, wie Tizian einige Tage vorher, aber er war schwer gezeichnet. Er schwitzte und kleine Schweissperlen bildeten sich am ganzen Körper. Er war jetzt schon fix und fertig.
 

Jasmin fand es anfänglich faszinierend und das Schauspiel hatte sie auch etwas erregt. Je mehr Jochen aber litt desto mehr bereute sie, dass sie dieser Bestrafung zuschaute. Sie hatte erst einmal von Mama auf den Po bekommen. Dieses hier war aber etwas ganz anderes. Sie fand es brutal und abstossend.

Tiz, lass uns gehen. flüsterte sie.

Nein, warte. Es ist gleich zu Ende. Dann lässt uns Herr Wulff sowieso gehen. antwortet Tizian.

Jochen, bereit? fragt Herr Wulff seinen Sohn.

Dieser nickt. Herr Wulff nimmt Mass und...

Ahhhh...Elffff. schreit Jochen.

Zwölfff ....

Na, Jochen. Findest du es immer noch witzig, so aufeinander einzuschlagen, dass es verletzte gibt? fragt er jetzt seinen Sohn.

Nein, Papa. Es war ein Fehler. Ich tue es nie wieder. Bitte höre auf! jammerte Jochen.

Ahhh... Drzhn...... schreit Jochen auf. Herr Wulff hatte wieder durchgezogen.

Wieviel? Bitte zähle deutlich. ermahnt ihn sein Vater.

Dreizehn...

Vierzehnnn....Au...Au...Au....

Jasmin hatte die Augen jetzt geschlossen und hielt sich die Ohren zu. Sie hatte genug.

Aaaaaaaahhhhhhhhhhhhh....... Fünfzeeehhnn.. schrie Jochen.

Der nächste Schlag traf besonders fies genau auf die gleiche Stelle.

Aaaaaaaaaaaahhhhhhh....Auuuu......Au.au.au... jetzt begann Jochen zu weinen. Papa, bitte hör auf

Herr Wulff blieb hart: Willst du zählen oder soll ich wiederholen? fragte er.

Sechzehn. schluchtze Jochen.

Jetzt wurde Jochen von Weinkrämpfen geschüttelt, welche durch sein Quietschen unterbrochen wurde, sobald er wieder einen Hieb einstecken musste.

Siebzehn. Achtzehn

Die letzten beiden Schläge hatten es besonders in sich.

Neunzeeeehhhn....

Zwanziiiiig.....

Im Raum war es jetzt ganz still. Man hörte nur Jochen schluchzen. Alle Kinder waren sehr betroffen. Jasmin nahm die Hände von den Ohren weg, hielt aber die Augen immer noch geschlossen.

Jochen, du bleibst angebunden. Es geht gleich weiter. teile Herr Wulff seinem Sohn mit.

Weiter! Papa! Du hast gesagt 20 Schläge. Das waren 20! Jochen schrie jetzt völlig panisch.

Herr Wulff richtet sich an alle: Der Grund für die Schlägerei zwischen Tizian und Jochen war, dass Jochen im Vorfeld Jasmin aufs übelste beleidigt hatte. Wir in der Familie Wulff beleidigen niemanden, schon gar keine Damen. Hätte ich das letzte Woche gewusst, hätte Tizian nur 10 Schläge bekommen. Ich kann jetzt die zu viel gegebenen Schläge leider nicht zurück nehmen. Die wirst du erhalten, lieber Jochen, damit es wieder gerecht ist. Die Ansage war klar.

Papa, bitte. Ich halte keine 10 weiteren Schläge aus. jammerte Jochen. Er war wirklich verzweifelt und Tränen liefen ihm über die Backen.

Jetzt übernahm Tizian das Wort: Herr Wulff, darf ich etwas sagen? fragte er.

Nur zu. ermutigte ihn Jochens Vater.

Sie haben mir letzte Woche gefragt, warum wir Streit hatten. Ich habe als Antwort gegeben, dass es keinen eigentlichen Grund gegeben habe. Hätte ich damals den wirklichen Grund angegeben, wäre dann meine Strafe glimpflicher verlaufen? Tizian schaute Herrn Wulff in die Augen.

Selbstverständlich. Du hättest nur 10 Hiebe bekommen. antwortete Herr Wulff.

Dann ist es aber mein Fehler und sie dürfen Jochen nicht zusätzlich dafür bestrafen. Ich habe die Wahrheit vorenthalten und es ist nicht fair, wenn er jetzt dafür zahlen muss. Tizian mochte Jochen nicht. Er fand es aber wirklich übertrieben und unfair, ihn weiter zu malträtieren.

Herr Wulff dachte nach. Du hast recht Tizian. Ich habe das nicht aus diesem Blickwinkel angeschaut.

Er band Jochen los: Jochen, fass dein Hinterteil nicht an und stell dich oben in die Ecke.

Jochen verliess auf wackligen Beinen den Keller. Auch sein Geschwister folgten ihm.

Herr Wulff begleitete Tizian und Jasmin noch oben. Sie sahen, dass Jochen in der Ecke des Wohnzimmers stand, so dass alle ihn sehen konnten. Sein Hinterteil war rot, mit blauen Striemen übersäht. An einigen Stellen blutete es leicht. Seine Hände hatte er hinter dem Kopf verschränkt. Tizian hatte Mitleid mit ihm. So demütigen würde ihn sein Papa nie.

Herr Wulff schüttelte ihnen die Hand. Danke, dass ihr gekommen seid. und zu Tizian gewandt: Danke, dass du dich für Jochen eingesetzt hast

Heimweg
Jasmin nimmt Tizian an der Hand und sie spazieren schweigsam nach Hause. Nach einiger Zeit bricht Jasmin das Schweigen.

Tizian, hattest du letzte Woche auch 20 mit dem Riemen von Herrn Wulff bekommen? fragte sie.

Ja. ist die kurze Antwort ihres Bruders.

Jetzt hält sie an, packt ihren Bruder an den Schultern und schaut ihn an. Sie hat Tränen in den Augen.

Tizian, bitte mach das nie wieder. Ich werde lieber beleidigt, als dass du solche Prügel beziehen musst! sagt sie flehend.

Ich habe ja nicht den Arsch voll bekommen, weil ich mich für dich gewehrt hatte, sondern weil Jochen dabei den Arm brach. Ausserdem hat nicht immer die Wahl. Gewisse Sachen müssen einfach getan werden, ob man will oder nicht. Niemand beleidigt meine Familie. antwortet Tizian.

Sie gehen zusammen langsam weiter.

Hatte es sehr weh getan? fragte Jasmin.

Klar. Es macht immer sehr weh. Auch wenn ich von Papa in meinem Zimmer mit dem Holzpaddel bekomme. Aber eigentlich bin ich immer selber dran schuld.

Ich werde Papa bitten, dich nicht mehr zu schlagen. Jasmin will sich für ihren Bruder einsetzen.

Jetzt hält Tizian an und stellt sich vor seine Schwester: Und wie bestraft er mich dann? Ich möchte nicht tagelang Hausarrest und ich möchte nicht zur Strafe nicht ins Fussballtraining dürfen. Ich hasse es total, den Arsch von Papa voll zu bekommen und es ist manchmal wirklich die Hölle. Aber nach 5 Minuten ist es vorbei und ich spüre dann den Po noch 1-2 Tag. Das war’s dann.

Jetzt ist Jasmin sehr erregt: Meinst du, es ist für Sarah und mich lustig, wenn wir mit Mama spazieren gehen müssen und genau wissen, dass du jetzt von Papa Prügel beziehst und wenn wir nach Hause kommen weinst du in deinem Zimmer und wir müssen ohne dich Abend essen. Du bist unser Bruder!

Das gab Tizian zu denken und sie gingen eine Weile wortlos neben einander her. Tizian hatte trotzig die Hände in den Hosentaschen.

Plötzlich gab er Jasmin wieder die Hand: Hör mal, Jasmin. Ich verspreche Sarah und dir ganz fest, dass ich mich jetzt bemühen werden. Ich sorge dafür, dass ihr weniger spazieren gehen müsst.

Jetzt muss Jasmin lächeln: Tiz, du bist mein Lieblingsbruder. Ich will nicht, dass du die ganze Zeit Haue bekommst. Ich zähle auf dich, dass du dich besserst.

Unterdessen waren sie zu Hause angekommen. Tizian gab Jasmin einen Kuss auf die Wange: Grosses Indianer-Ehrenwort! sagte er.

 
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